29. September 2013

Lieblingsrezept: Pizza salame e rucola

Heute zeige ich Euch eines meiner absoluten Lieblingsrezepte. 
Selbstgemachte Pizza mit feiner italienischer Salami und Rucola. 
Für mich: die beste Pizza - ever. : )

Ich hatte ja im letzten Post erwähnt, dass ich eigentlich kein Hefeteig-Fan bin, 
dieses Rezept ist aber eine der wenigen Ausnahmen bei der ich genau diesen Hefeteig einfach liebe.
Ich habe früher mal mit Quark-Öl-Teig experimentiert, aber ich empfand den Pizzaboden dann immer als zu trocken. 

Die Grundidee für diese Pizza habe ich mal in irgendeinem Buch von Jamie Oliver aufgeschnappt und daraus habe ich auch das Rezept für den Hefeteig. 
Er lässt sich prima ausrollen und nach dem backen schmeckt er wunderbar fluffig und leicht kross. 

Ich kann euch nur ans Herz legen: Ausprobieren. 



Zutaten für 3 Pizzen (3 Personen):
Hefeteig:
1/2 Würfel Hefe
1 TL Zucker
250 g Mehl
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
Mehl, zum Ausrollen

Tomatensauce:
1 Knoblauchzehe
50 ml Weißwein
1 Dose gehackte Tomaten
Thymian
Rosmarin
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker

Pizzabelag:
250 g Mozzarella
1/2 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer
gutes Olivenöl
15 Scheiben italienische Salami 
(oder auch Parmaschinken)
3 Hand voll Rucola
1/2 Zitrone
Parmesan


wie es geht:
Für den Hefeteig:
Den halben Würfel Hefe zerbröckeln, Zucker darüber streuen und das Ganze mit 75 ml Wasser verrühren, bis die Hefe flüssig wird.
Das Mehl in eine Schüssel sieben, eine Mulde eindrücken, die aufgelöste Hefe hineingießen und mit Mehl bedecken. 
Die Schüssel abdecken und an einem warmen Ort etwa 15 Minuten gehen lassen. 
Danach das Salz und das Olivenöl dazugeben und alles zu einem elastischen Teig kneten, dabei weitere 75 ml Wasser mit einarbeiten. 
Jetzt nochmal den Teig für 45 Minuten abgedeckt gehen lassen. 
Danach alles nochmal kräftig durchkneten, ausrollen und auf zwei, mit Backpapier ausgelegten Backblechen, verteilen.  

Für die Tomatensauce:
Die Knoblauchzehe fein hacken und in einem Topf mit einem Schuss Olivenöl farblos anschwitzen. 
Den Knoblauch mit Weißwein ablöschen und den Wein fast vollständig einreduzieren lassen.
 Dann die gehackten Dosentomaten zugeben, aufköcheln lassen und mit einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer, sowie mit getrocknetem Thymian und Rosmarin abschmecken. 
(Diese Sauce hatte am Ende einen leichten Anflug von Miracoli-Sauce - yummy.)

Die Tomatensauce gleichmäßig auf den Pizzaböden verstreichen. 
Den Mozzarella in Stücke zupfen und auf der Sauce verteilen. 
Außerdem die Basilikumblätter darauf geben.
Alles leicht salzen, pfeffern und mit Olivenöl beträufeln.

Die Pizza wandert nun für 8-10 Minuten bei ca. 200 Grad Umluft in den Ofen (mittlere Schiene).
Nach der Backzeit wird sie mit der italienischen Wurst belegt. 

Den Rucola mit einem Spritzer Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer anmachen und auf der Pizza verteilen. 
Zum Schluss noch mit geriebenem Parmesan bestreuen.

Lecker. Lieblingsrezept.


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26. September 2013

Herbstgenuss: Zwetschgenkuchen mit Vanillepudding und Streuseln.

Die Zwetschgen- und Pflaumensaison läuft ja nun schon eine ganze Weile. 
Deshalb gibt es heute auch *endlich* ein passendes Rezept von mir. 
Übrigens: Bis in den Oktober hinein bekommt ihr die Früchtchen aus heimischem Anbau. 

Eigentlich bin ich nicht so der Backfan aber an einem kühlen, verträumten Sonntag 
gibt es manchmal nichts schöneres und entspannenderes als einen Kuchen zu backen, 
der die ganze Wohnung mit seinem süßlich-warmen Duft erfüllt. 
Warum gibt es keine Duftspender mit Backaroma? 

Nun ja, so ist jedenfalls dieser Kuchen entstanden. 

Da ich nicht so auf Hefeteig stehe, habe ich meine Zwetschgen auf einem Kakao-Mürbeteig gebettet. Außerdem fand ich, dass ein wenig Vanillepudding dem Ganzen nicht schaden würde. 
Ich kann diese Kombi nur weiterempfehlen. : )

Das gut an diesem Kuchen ist außerdem, dass er komplett ohne Ei auskommt. 


Zutaten für 12 Kuchenstücke:
Für den Mürbeteigboden:
200 g Mehl, 
plus etwas mehr zum Ausrollen
2 EL Kakaopulver
150 g Butter, 
plus etwas mehr zum Einfetten der Springform
35 g Zucker
1 EL kaltes Wasser

Für die Füllung:
600 g Zwetschgen
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
500 ml Milch
2-3 EL Zucker

Für die Streusel:
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
100 g Butter
80 g Zucker
40 g gemahlene Mandeln

wie es geht:

Für den Mürbeteig:
Das Mehl und den Kakao in eine Schüssel sieben. 
Die Butter in einem Topf leicht schmelzen lassen und der Mehlmischung zufügen.
Den Zucker und soviel Wasser zugeben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 
Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 
15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.  

In der Zwischenzeit bereit ich schon mal die Zwetschgen vor.
Die Zwetschgen waschen, halbieren und den Kern entfernen. 
Früchte beiseite stellen.

Nun geht es weiter mit dem Mürbeteig.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf das, 
mit Backpapier ausgelegte, Unterteil der Springform legen. 
Überlappende Teigränder drücke ich an die Seite der Springform, 
damit sozusagen eine Art Kuchenrand entsteht. 

Für die Füllung:
Den Vanillepudding nach Packungsanweisung zubereiten.
 (Üblicherweise werdet ihr dazu 500 ml Milch und ca. 3 EL Zucker brauchen.)
Den Vanillepudding gleichmäßig auf dem Kuchenboden verlaufen lassen
Da ich nicht möchte, dass meine Zwetschgen im Pudding versinken, 
warte ich nun ab bis der Pudding etwas ausgekühlt ist.
Dann die halbierten Zwetschgen auf dem Kuchen verteilen.


Für die Streusel:
Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. 
Die weiche Butter in Flöckchen dazu geben. 
Außerdem Zucker und gemahlene Mandeln dazu streuen. 
Alle Zutaten nun (am besten mit den Händen) miteinander vermischen, 
bis sich gleichmäßig große Streusel gebildet haben.
Die Streusel gleichmäßig auf den Pflaumen verteilen, 
bis die Früchte fast vollständig mit Streuseln bedeckt sind.





Der Kuchen wandert nun für ca. 35-40 Minuten in den Ofen.
Überprüft am besten mit einem Holzstäbchen ob der Kuchen durchgebacken ist. 
Wenn keine Teigkrümel am Stäbchen haften bleiben, ist der Kuchen fertig. 
Nehmt dem Kuchen aus dem Ofen und lasst ihn vollständig auskühlen. 
Dann könnt ihr den Ring der Springform entfernen und das leckere Stück anschneiden.

Köstlich! :) 








Mit diesem Rezept nehme ich außerdem am Küchenplausch-Pflaumenevent teil. :) 

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24. September 2013

Fröhliches dippen mit: Tomaten-Chili-Salsa

 Eine meiner abendlichen Lieblings-Freizeitbeschäftigungen besteht darin, zu schauen was meine lieben Bloggerkollegen so auf den Tisch bringen.
 Und ab und an passiert es mir, dass bestimmte Rezepte in meinem Kopf hängen bleiben und ich denke:
"das musst du auch mal machen". 
So ging es mir in den letzten Tagen gleich zweimal. 
Einmal habe ich auf dem Blog frisch-aufgetischt von Bajka eine Zucchinisalsa entdeckt.
 Gedanklich sah ich mich mit einem großen Glas davon (plus Tortillachips) auf meiner Couch mümmeln. 
Kurz darauf dann die zweite Inspiration von Kristina. 
Auf ihrem Blog 2Herde leuchteten mir die Bilder von ihrem Paprika-Tomaten-Aufstrich entgegen.  

Mir wurde klar: Jetzt musst du ran. 

Heraus gekommen ist dabei eine sehr vorzügliche Tomaten-Chili-Salsa, die es sich nun mit mir auf der Couch gemütlich machen darf. 




Zutaten für drei bis vier Einmachgläser (ca. 1 Liter)
1,3 kg Strauchtomaten
3-4 Knoblauchzehen
1 große Zwiebel
3-4 rote Paprikaschoten
2 Hand voll getrocknete Tomaten
2-3 Chilischoten
1-2 EL Olivenöl
2 EL Chilipaste
wer mag: einige grüne Oliven
wer es noch schärfer mag: einige eingelegte Pfefferonen
Salz, Pfeffer
Zucker
4 EL Waldfruchtmarmelade
1 EL Balsamico-Creme
3-4 Rosmarinzweige






wie es geht:
Die Strauchtomaten waschen, den Stielansatz entfernen, 
das Tomatenfleisch fein würfeln und beiseite stellen.

Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Die Paprikaschoten waschen, putzen, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in Würfel schneiden. 
Die Chilischoten waschen und fein hacken. Wer es besonders scharf mag, verwendet auch die Kerne der Chilischote. 

Die getrockneten Tomaten in wenig Wasser leicht weich garen. 

In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Knoblauch, Zwiebel, Paprika und Chilischote darin kräftig anschwitzen. Wenn die Zwiebeln eine leicht bräunliche Farbe bekommen haben und süßlich duften, die klein geschnittenen Tomaten zufügen. 
Alles gut umrühren. 

Die getrockneten Tomaten aus dem Wasser holen, klein hacken und mit zu den frischen Tomaten in den Topf geben. 

Das Ganze nun sanft vor sich hin simmern lassen, bis die Tomaten schön eingeköchelt sind und das restliche Gemüse sehr weich gegart ist. 
Wenn ihr die Temperatur auf dem Herd etwas zu hoch eingestellt lasst, 
müsst ihr hin und wieder etwas Flüssigkeit (Gemüsebrühe oder Wasser) angießen, 
damit nichts anbrennt. 
Gegen Ende der Garzeit sollte jedoch nicht allzu viel Flüssigkeit im Topf sein, 
denn es soll ja keine Suppe, sonder Salsa werden. 
Falls ihr noch zu viel Flüssigkeit im Topf habt, einfach die Temperatur erhöhen und warten bis es verdampft ist. 

Während alles schön sanft vor sich hin köchelt solltet ihr auch schon die Gewürze zugeben, damit sie schon etwas durchziehen können.
Würzt die Salsa mit Salz, Pfeffer und Zucker. 
Ich habe auch ein wenig Waldfruchtmarmelade dazu gegeben, das verleiht eine beerige Süße die gut zur Tomate passt.
Außerdem wird das Ganze jetzt noch mit 1 EL Balsamico-Creme abgeschmeckt um dem Ganzen auch ein wenig Säure zu verleihen. 
Es geht natürlich auch mit Balsamico-Essig. 
 Für den gewünschten Schärfegrad außerdem noch: Chilipaste und/oder eingelegten Pfefferonen zufügen.
Für einen "mediterranen" Hauch: einige grüne Oliven, fein gehackt sowie grob gehackte Rosmarinnadeln. 

Die Salsa nun mit einem Mixstab zu einem nicht allzu glatten Püree verarbeiten. 
Ich mixe das Ganze einfach nur kurz an.
Nochmal abschmecken und ordentlich aufkochen lassen. 
(Vorsicht: Tomatenspritzer! ;) )

Die Einmachgläser mit heißem Wasser ausspülen. 
Dann vorsichtig die Salsa einfüllen und das Glas mit dem Deckel verschließen.
Die Salsa sollte nun im Kühlschrank erkalten.
Dann könnt ihr sie servieren. 

(Tipp: wenn ihr die grünen Olivenstücke später als "Einlage" für eure Salsa wollt, dann lasst sie erst noch beiseite und fügt sie erst nach dem pürieren zu.)

Diese Salsa passt zu: mexikanischen Köstlichkeiten wie Tortilla-Chips, Tacos, Enchiladas, Burritos... 

Gutes Gelingen und Guten Appetit! :) 




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21. September 2013

So schmeckt der Herbst: Herbstevent von Kulinarikus und Naschkatzenalarm!



Ob Vorspeise, Hauptspeise, Dessert oder Getränk - Alles kann den Herbst zu etwas Besonderem machen.
Daher laden wir, Kulinarikus & Naschkatzenalarm, euch recht herzlich zu unserem Herbstevent
 "So schmeckt der Herbst" ein. 
Schickt uns eure besten Rezepte bis zum 17. November und mit ein bisschen Glück gewinnt ihr ein kulinarisch-naschkatziges Überraschungspaket

Aber das ist noch nicht alles: Denn jeder Teilnehmer wird mit seinem köstlichen Rezept auf unseren Blogs in einer großen Rezeptesammlung vorgestellt. 

Was ihr jetzt noch tun müsst?

1. Kochen, Backen, Pürieren, Schnipseln und und und...
...
2. Eure Rezepte auf eurem Blog hochladen und unseren Herbstbanner hinzufügen, 
damit auch viele andere Menschen davon erfahren
...
3. Kulinarikus & Naschkatzenalarm ein Däumchen auf Facebook geben
...
4. Und uns eure Rezepte oder eine Verlinkung dazu per E-Mail oder Kommentar hinterlassen. 


Viel Spaß und natürlich einen wunderschönen Herbstanfang wünschen Euch,

Kulinarikus & Naschkatzenalarm



Unser Herbstbanner:


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19. September 2013

Gemüserösti mit Kräuterquarkdip.

Heute habe ich also ein ganz klassisches Rezept für Euch. 
Ich weiß nicht genau wieso, aber mir schmecken diese Gemüseröstis so unheimlich gut. 
Ich glaube weil sie zum einen nach frischem Gemüse schmecken und zum anderen herrlich knusprig sind. 
Auch mit geraspeltem Kohlrabi oder Kürbis schmecken sie mir ganz gut. 
Am besten finde ich allerdings die Kombi aus Möhre, Zucchini und Kartoffeln. 

Das Raspeln übernimmt zum Glück meine persönliche Küchenmaschine - Herr. E. ;) 

Viel Freude mit dem Rezept!



Zutaten für 11 Stück (reicht für 2-3 Personen):
4 Möhren
2 kleine Zucchini
8-10 mittelgroße Kartoffeln
1 Zwiebel
2 Eier
3-4 EL Mehl
Salz, Pfeffer
Muskatnuss
Bratöl

Für den Kräuterquarkdip:
250 g Magerquark
100-150 g Naturjoghurt
5-6 EL Sahne, Milch oder kohlensäurehaltiges Mineralwasser
Salz, Pfeffer
Schnittlauch
Petersilie
wer mag: 1 kleine oder 1/2 Knoblauchzehe


wie es geht: 
Das Gemüse waschen.
Die Möhren und die Kartoffeln schälen und dann in eine Schüssel raspeln. 
Ich nehme dabei am liebsten die grobe Seite der Raspel.
 Ihr könnt das Gemüse aber auch fein raspeln. 
Die Zucchini putzen, ggf. unschöne Stellen wegschälen und dann ebenfalls dazu raspeln.
Die Zwiebel schälen, putzen, in feine Würfel schneiden und zum Gemüse geben. 

Das Gemüse nun mit 2 TL Salz bestreuen, gut untermischen und dann für 10 Minuten ziehen lassen. 

Für Besserwisser:
Da das Gemüse (vor allem die Zucchini) sehr wasserhaltig ist, gebe ich Salz dazu, um die Flüssigkeit aus dem Gemüse zu ziehen. Das verhindert, dass die Masse nachher zu flüssig ist um sie auszubacken. 

In der Zwischenzeit bereite ich den Kräuterquarkdip zu:
Den Quark mit dem Naturjoghurt und der Sahne glatt rühren.  
Die Kräuter waschen, trocken tupfen, fein hacken und unter den Dip rühren. 
Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer mag (ich) hackt noch etwas Knoblauch klein und rührt ihn ebenfalls unter. 

Zurück zu den Röstis:
Die Masse nun auf ein sauberes Geschirrtuch geben und die Flüssigkeit herausdrücken.
Das Gemüse dann zurück in die Schüssel geben und die Eier unterarbeiten. 

Sollte die Masse trotz allem noch zu flüssig sein, einfach etwas Mehl zugeben. 
Das Ganze nun noch kräftig mit den Gewürzen abschmecken.

Jetzt geht es ans Ausbacken: 
In einer Pfanne etwas Bratöl erhitzen. 
Aus der Gemüsemasse kleine Röstis formen und diese in das heiße Öl gleiten lassen. 
(Finger nicht verbrennen! ;) )
Außerdem drücke ich die Rösti mit Hilfe eines Pfannenwenders etwas an, damit sie schön gleichmäßig braun werden. 
Wenn die Röstis auf beiden Seiten eine goldbraune Farbe bekommen haben, könnt ihr sie genießen.

Meist stelle ich die "erste Fuhre" Röstis in den Ofen um sie warm zu halten und backe dann in aller Ruhe die nächsten Röstis aus.





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16. September 2013

Kulinarikus verabschiedet den Sommer: Extra-Cremiger Limetten-Käsekuchen mit Maracuja.

Ja, so langsam muss ich es mir eingestehen.
Der Sommer ist vorbei. 

Auf dem Weg zur Arbeit werden Schal und Schirm benötigt.
...
Man freut sich auf eine heiße Tasse Tee oder Kakao wenn man nach Hause kommt.
... 
Abends auf der Couch braucht man wieder eine Decke.
... 
 Die Lust auf etwas Warmes für den knurrenden Magen steigt.

Es wird Herbst. 

Also habe ich beschlossen den Sommer gebührend zu verabschieden und ihm einen leckeren, extra cremigen Käsekuchen mit Maracuja gebacken. 


(Ihr könnt die Maracuja natürlich auch einfach weg lassen und einen klassischen Käsekuchen daraus zaubern.)


Zutaten für 12 Stücke:
400 g kernige Vollkorn-Haferkekse (z.B. "Hobbits")
200 g Butter
1 Limette
Für die Sommerstimmung: 1 Maracuja
400 g Frischkäse
50 g Ricotta
500 g Magerquark
200 g Zitronenquark (z.B. "Leckermäulchen" von frischli)
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (40 g)
200 g Zucker
5 Eier
Butter zum Einfetten der Springform
Puderzucker zum Bestäuben


Ein Wort zur Maracuja
Früchte der Passionsblume, deshalb auch Passionsfrucht genannt
...
gibt es mit dunkel-violetter oder gelber Schale
...
im Inneren viele kleine schwarze Kerne, welche von gallertartigen gelbem Fruchtfleisch umgeben sind
...
Fruchtfleisch kann mit den Kernen gegessen werden
...
Geschmack ist erfrischend und je nach Reifegrad eher säuerlich bis süß
...
der Saft verströmt einen typisch exotisch-süßen Duft und Geschmack
...
reich an Vitamin C und A
...
eine reife Maracuja erkennt man an ihrem schrumpeligen Aussehen
...
Früchte mit glatter Schale sind noch nicht richtig reif und somit noch sauer im Geschmack, man kann sie aber bei Zimmertemperatur nachreifen lassen



wie es geht
Die Kekse müssen zuerst fein zerbröselt bzw. zerkrümelt werden. 
Dazu die Kekse auf einem sauberen Geschirrtuch verteilen und mit einem weiteren Geschirrtuch bedecken. Nun mit einem Nudelholz über die Kekse rollen, bis es feine Brösel sind.
Die Keksbrösel in eine Schüssel geben.

Die Butter in einem Topf schmelzen und unter die Keksbrösel rühren. 

Den Boden einer runden Springform mit Backpapier auslegen. 
Den Rand der Form mit etwas Butter einfetten. 

Die Butter-Kekskrümel-Masse gleichmäßig auf dem Boden der Springform verteilen und mit den Händen fest andrücken. 
Das Ganze nun für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Butter fest wird und ein stabiler Kuchenboden entsteht. 

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. 

Die Maracuja halbieren. 
Das Fruchtfleisch mit einem Löffel von der Schale trennen und in ein Sieb geben. 
Den Maracujasaft dabei auffangen. 
Am besten das Fruchtfleisch mit einem Löffelrücken durch das Sieb drücken, damit auch der letzte Tropfen Saft gewonnen werden kann. 

Die Limette heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale fein abreiben. 
Danach die Limette halbieren, den Saft auspressen.
Limettensaft und -abrieb mit dem Maracujasaft vermischen. 

Den Frischkäse, Ricotta, Magerquark und Zitronenquark mit dem Maracuja-Limettensaft und dem Zucker mit Hilfe eines Handrührgerätes zu einer homogenen Creme verrühren. 
Nach und nach die Eier unterrühren sowie das Vanillepuddingpulver.
(Mir kam die Creme etwas flüssig vor , aber nicht beirren lassen - das muss so sein. :) )

Die Limetten-Maracuja-Quarkmasse auf den kalten Keksboden geben und glatt streichen. 
(Da die Masse recht flüssig ist, zerfließt sie fast von alleine.)

Das Ganze wandert nun für ca. 80-90 Minuten in den Ofen (mittlere Schiene). 
Nach 45 Minuten Backzeit habe ich den Kuchen mit einer Lage Alufolie abgedeckt, damit er oben nicht zu dunkel wird. 
Nach Ende der Backzeit den Ofen ausschalten, die Alufolie vom Kuchen entfernen und einen Topflappen zwischen Backofentür und Ofen klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. 

Wenn der Ofen ausgekühlt ist, nehme ich den Kuchen heraus und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank, dann bekommt er seine schöne cremige Konsistenz. 

Zum Servieren den Kuchen mit Puderzucker bestäuben. 





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14. September 2013

Mie-Nudeln mit grünem Gemüse, Erdnüssen und Limettendressing.

Dieses Rezept habe ich in der aktuellen Ausgabe von bioboom entdeckt und nach eigenem Gusto etwas umgewandelt. : ) 
Ursprünglich werden die Zutaten zu einem Nudelsalat verarbeitet. 
Ich habe das Ganze aber zum Schluss nochmal für 2 Minuten in der Pfanne angebraten, weil es mir warm besser geschmeckt hat. Ein leckeres, schnelles Mittagessen war das. 

Ihr könnt auch online durch die aktuelle Ausgabe blättern: bioboom lesen

Viel Freude mit dem Rezept und ein entspanntes Wochenende. : )



Für 2 Personen:
40-50 g Erdnüsse
80 g - 100 g Mie-Nudeln (feine Eiernudeln)
100 g grüne Bohnen (oder auch Zuckerschoten)
Salz
100 g grüne Salatgurke
2-3 Frühlingszwiebeln

Für das Limettendressing:
1 EL Reisessig
1/2 Limette, Saft und Abrieb
1/2 rote Chili, fein gehackt
1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
1-2 TL Zucker
1 EL dunkles Sesamöl
1-2 EL Sojasauce























wie es geht:
Die Erdnüsse knacken bzw. schälen und dann in einer Pfanne rösten bis sie gold-braun werden. Geröstete Erdnüsse beiseite stellen.

Einen weiten Topf mit Salzwasser zum kochen bringen.
Die Bohnen putzen und gemeinsam mit den Mie-Nudeln in das sprudelnde Wasser geben.
Das Ganze für ca. 2-3 Minuten köcheln lassen bis die Nudeln und die Bohnen gar sind.
  Danach das Wasser abgießen und das Ganze beiseite stellen.

Die Salatgurke waschen und in dünne Scheiben schneiden.
Ggf. die Gurkenscheiben nochmal halbieren oder vierteln - wie es euch am besten gefällt.
Die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden.

Für das Dressing alle Zutaten miteinander vermischen und nochmal abschmecken. 

Die Mie-Nudeln, Bohnen, Gurke und Frühlingszwiebeln mit dem Dressing vermischen.


Das Ganze kann man nun entweder kalt als Asia-Nudelsalat essen oder (so habe ich es gemacht) ihr gebt die ganze Mischung nochmal für 1-2 Minuten in eine heiße Pfanne und bratet die Nudeln ganz leicht an.

Zum Schluss noch mit den angerösteten Erdnüssen bestreuen und servieren.

Dazu passen auch: gebratene Garnelen oder Hähnchenstreifen, oder auch (Räucher)Tofu. 


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12. September 2013

Pilze sammeln Teil 3 - Die Putzarbeit und das Rezept für eine einfache und urige Waldpilzpfanne.

Die Putzarbeit

Ganz ehrlich: Pilze putzen ist eine recht aufwändige Sache. 
Mit Wasser sollte man die Pilze nicht unbedingt waschen, da sie sich dann wie ein Schwamm mit Wasser vollsaugen und an Aroma verlieren. 

Deshalb am besten folgendermaßen vorgehen:
1. Mit einem Putzmesser die Haut vom Pilzhut abziehen, denn daran hängen meist Sand, Moos, Nadeln oder Blätter. 
...
2. Jetzt den Pilz halbieren und den Schwamm (auch Röhrenschicht genannt) von großen und älteren Pilzen entfernen.
Meist ist die Röhrenschicht recht "schlabberig" und würde, wenn man sie später mitbrät, die Pilzpfanne etwas schleimig schmecken lassen. 


3. Außerdem kann es passieren, dass sich Insekten im Schwamm ein nettes zu Hause eingerichtet haben. Wenn auch das Pilzfleisch bereits Insektenfraßspuren aufweist - weg damit!
...
4. Den Stiel von älteren und größeren Pilzen abschälen, die äußere Schicht des Stiels schmeckt bei älteren Exemplaren zäh und holzig.
...
5. Die geputzten Pilze nun noch in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke schneiden.

Auf dem unteren Bild könnt ihr gut sehen, dass hier alles sauber ist - kein Insektenfraß und auch kein Schmutz. Der Schwamm muss bei dieser Marone nicht zwingend entfernt werden, da es noch ein junges Exemplar ist. Die äußere Schicht des Stiels habe ich weggeschnitten.




Waldpilzpfanne

Um eine schmackhafte Pilzpfanne zuzubereiten benötige ich nur wenige Zutaten, da ich den Geschmack der Waldpilze erhalten und nicht durch andere Zutaten überdecken möchte. 

Für 2 Portionen
ca. 200 g geputzte Waldpilze
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1-2 EL Butter
Salz, Pfeffer
frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch



wie es geht:
In einer Pfanne die Butter schmelzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Nun die Pilze zugeben und bei mittlerer Hitze solange braten, bis sie weich gegart sind. Dabei immer wieder umrühren und alles mit einer Prise Salz sowie etwas Pfeffer würzen. 
Fertig.
Kurz vor dem Servieren noch etwas frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch aufstreuen.
Dazu eine Scheibe Butterbrot.
Bodenständig und urig. 

Tipp: Wenn die Menge an gesammelten Waldpilzen nicht ganz für 2 Personen ausreicht, gebe ich noch ein oder zwei verquirlte Eier mit in die Pfanne und stelle ein Pilz-Rührei oder Pilz-Omelette her. 
So werden auch alle satt.



Kann ich Pilze nochmal aufwärmen?
Ja. Wichtig ist allerdings, dass das Pilzgericht nach dem ersten Erhitzen nicht warmgehalten sondern schnell herunter gekühlt wird. 
Im Kühlschrank kann das Ganze dann für einen Tag gelagert werden. 
Da Pilze zu den leicht verderblichen Lebensmitteln zählen, sollte im Kühlschrank eine Temperatur von max. 4-5 Grad herrschen.
Beim zweiten Erhitzungsvorgang sollte das Pilzgericht eine Mindesttemperatur von 70 Grad Celsius erreichen, damit eventuelle Bakterien abgetötet werden die den Eiweißabbau der Pilze fördern. (Übermäßiger Abbau von Pilzeiweißen führt zu Übelkeit und Erbrechen)
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10. September 2013

Pilze sammeln Teil 2 - Butterpilz und Schirmpilz im Porträt.

Wie ihr schon mitbekommen habt, dreht sich diese Woche auf meinem Blog alles um das Thema Pilze.
Gestern habe ich euch die Marone und den Birkenpilz vorgestellt.
Heute geht es um zwei weitere schmackhafte Speisepilze.
Viel Freude beim Lesen!

Golden leuchtend - Der Butterpilz



Name: 
Butterpilz
auch Sandpilz
...
essbarer Speisepilz
...
Aussehen:
gelblich-orangefarbener bis hellbrauner Hut der sich sehr schleimig ("glitschig") anfühlt
ebenso gelblicher bis brauner Stiel
beim Aufschneiden zeigt sich das weiße/beige Fleisch
...
Schwamm oder Lamelle:
sehr fester gelblicher ("buttergelb") Schwamm

Saison:
vor allem von August bis Ende Oktober in sandigen Kiefernwäldern
die Exemplare auf dem Foto oben, habe ich allerdings in der Nähe einiger Fichten entdeckt
(ihr könnt auf dem Foto auch die klassischen Fichtenzapfen erkennen)
...
Geschmack:
zart und aromatisch
...
Besondere Hinweise:
Die schleimige Oberfläche des Pilzes sollte man am besten schon vor Ort mit einem Küchenkrepp abreiben - ansonsten kann der Schleim an den anderen Pilzen im Pilzkörbchen hängen bleiben und dann hat man am Ende doppelte Putzarbeit.

Einige Menschen sollen auf Butterpilze allergisch reagieren. 

Fazit: Rein ins Pilzkörbchen



Die Ausbeute


Landete schon in Uroma´s Pfanne: Der Schirmpilz




Name: 
Schirmpilz
auch Riesenschirmpilz oder Riesenschirmling
...
essbarer Speisepilz
...
Aussehen:
weiße Farbe
(der giftige Bruder "Giftriesenschirmling" sieht übrigens braun aus)
der Hut hat einen Durchmesser von mindestens 10 cm 
wenn der Pilz noch sehr jung ist, ist der Hut wie ein Ei geformt,
 im Laufe des Wachstums nimmt der Hut immer mehr die Form eines gespannten Regenschirms an,
bis er irgendwann ganz flach ist
(das obere Exemplar ist also noch recht jung)
durch den Prozess des "Aufschirmens" bilden sich die abstehenden Schüppchen
schlanker, langer, weißlicher Stiel
beim Aufschneiden zeigt sich das weiße/beige Fleisch
...
Schwamm oder Lamelle:
weißliche, enge Lamellen

Saison:
vor allem von Juli bis Ende Oktober in Laub- und Nadelwäldern
...
Geschmack:
zart und leicht nussig
holziger, zäher Stiel (eher nicht zum Verzehr geeignet)
...
Besondere Hinweise:
Klassischerweise wird der Hut des Schirmpilzes im Ganzen oder in große Stücke geschnitten paniert und dann wie ein Schnitzel gebraten
ältere Schirmpilze (flacher Hut) schmecken eher fade

Einige Menschen sollen auf Schirmpilze allergisch reagieren. 

Fazit: Rein ins Pilzkörbchen



Ausblick: 
In Teil 3 meiner Pilzreihe erfahrt ihr alles über das Thema: 
Pilze putzen und schmackhaft zubereiten und "darf" man Pilze nochmal aufwärmen?
In Teil 4 stelle ich Euch einige Pilze vor, die eher NICHT ins Pilzkörbchen gehören. 

Bis dahin!

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9. September 2013

Pilze sammeln. viele Tipps & kleine Kulinarikus-Pilzkunde - Teil 1

Schon seit Kindertagen habe ich es geliebt mit meinem Vater durch die Wälder zu streifen und Ausschau nach leckeren Speisepilzen zu halten.
Bis heute habe ich mir dieses Hobby bewahrt und möchte Euch mit diesem Post ein paar kleine Tipps rund um das Pilze sammeln geben. 
P.S. Die eigentliche Pilz-Saison beginnt im Herbst aber auch gegen Ende August/Anfang September lässt sich (wie ihr sehen könnt) ein Körbchen mit essbaren Speisepilzen füllen.



was ich am Pilze sammeln liebe:

Geruch frischer Waldluft
... 
sein eigenes Essen sammeln 
...
Kindheitserinnerungen wecken
...
vom hektischen Alltag abschalten
...
körperliche Bewegung in der Natur
...
 mit etwas Glück Wildtiere beobachten
...




Aber Vorsicht!
Nicht jeder Pilz ist gut für den Magen und kann zu Vergiftungen führen! 
Aus diesem Grund solltet ihr nur Pilze sammeln, bei denen ihr euch 100 % sicher seid, dass sie genießbar sind.
Im Zweifelsfall: stehen lassen!
Wenn ihr kein Pilzkenner seid, solltet ihr gemeinsam mit einem erfahrenen Pilzsammler losziehen.
 Auch eine Pilzschule welche Kurse und Wanderungen zu diesem Thema anbietet kann Euch weiterhelfen. Wer es genauer wissen möchte, der klickt hier.


Startklar? Ihr benötigt:
Körbchen oder Stoffbeutel
Pilze sollte nicht in einer Plastiktüte gesammelt werden, sie beginnen dann schnell zu schwitzen und Keime bzw. Mikroorganismen vermehren sich schneller- das kann zu Magenschmerzen und Schlimmerem führen. 
...
festes Schuhwerk
Kulinarikus bevorzugt Gummistiefel
...
wetterfeste Kleidung mit langen Ärmeln bzw. langen Hosenbeinen
Zeckenbisse, Mückenstiche und Schürfwunden von spitzen Ästen sind weder chic noch gesund
je nach Wetterlage auch Mütze und Schirm
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kleines Messer
Mir wurde mal beigebracht, dass man den Pilz abschneiden und nicht aus der Erde herausdrehen sollte. Falls es jemand besser weiß, freue ich mich über Kommentare. : )
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Handy mit vollem Akku
(siehe Punkt "Verlaufen?")
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Auf geht´s in den Wald
Falls euch der Wald noch unbekannt ist, solltet ihr euch nicht zu weit vom Wegrand entfernen um nicht die Orientierung zu verlieren.
Merkt euch markante Punkte. 

Verlaufen?
Stand der Sonne checken:
Die Sonne geht im Osten auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf. 
Im Westen wird sie untergehn, im Norden ist sie nie zu sehn.
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Moos wächst immer auf der nach Westen zeigenden Seite eines Baumstammes
und
in unserem Zeitalter: hoffen dass man sein Handy dabei hat und per GPS den Standort überprüfen


Im Folgenden möchte ich euch einige Pilze vorstellen beginnen werde ich heute mit:

Mein Lieblingspilz - die Marone



Name: 
Marone
auch: Maronen-Röhrling, Braunkappe, (im sächsischen auch "Braunhedel")
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essbarer Speisepilz, dem Steinpilz ähnlich
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Aussehen: 
kastanienbrauner oder auch dunkelbrauner Hut
hellbrauner Stiel
beim Aufschneiden zeigt sich ein weißes/beiges - blass gelbes Fleisch
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Schwamm oder Lamelle:
gelblicher Schwamm, der bei Druck blau-grün anlaufen kann
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Saison: 
vor allem von Juni bis Ende Oktober in Nadel- und Mischwäldern zu finden
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Geschmack:
kräftig, waldig, aromatisch, leicht nussig
(essbare Speisepilze NIE ROH verzehren - kann zu starken Magen-Darm-Problemen führen!)

Fazit: Rein ins Pilzkörbchen!




Der Name ist Programm - der Birkenpilz


Name: 
Birkenpilz
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essbarer Speisepilz
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Aussehen: 
hellbrauner bis brauner Hut
schwarz-weiß-grau geschuppter Stiel - ähnlich wie der Stamm des Birkenbaumes
beim Aufschneiden zeigt sich ein weißes/beiges Fleisch
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Schwamm oder Lamelle:
weiß bis weiß-grauer Schwamm
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Saison: 
vor allem von Juni bis Ende Oktober in der Nähe von Birkenbäumen
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Geschmack:
mild, aromatisch
ältere Exemplare können etwas an Geschmack verlieren
ältere Stiele mitunter holzig und zäh
Pilzfleisch färbt sich beim Braten grau-schwarz

(essbare Speisepilze NIE ROH verzehren - kann zu starken Magen-Darm-Problemen führen!)

Fazit: Rein ins Pilzkörbchen!

Ich hoffe der erste Teil meines Posts hat Euch gefallen. 
Ich freue mich schon, Euch bald Teil 2 vorstellen zu können.

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8. September 2013

Kleines Montagsrätsel - wer findet das Glück?

Guten Morgen & Guten Tag. 

Ich hoffe ihr seid gut in die Woche gestartet?

Ich hatte Euch ja schon von meiner Bilderflut berichtet. 
Gestern habe ich mir die ersten Bilder angeschaut und dabei ist mir sozusagen das Glück ins Auge gesprungen. 

Ich hatte fast wahllos ein kleines Fleckchen Klee fotografiert und dabei habe ich NICHT bemerkt, dass sich auch ein vierblättriges Kleeblatt vor meiner Nase befand.

Könnt ihr es entdecken?

(Die Auflösung gibt es, wenn ihr weiter nach unten scrollt.)



Auflösung: 


Das war ziemlich leicht, oder? ; )


Zum Abschluss noch mein Lieblings-Glücks-Zitat:
"[...] wir meinten immer nur einander wenn wir Glück sagten. [...]" 
von Prinz Pi (aus dem aktuellen Album: Kompass ohne Norden)




Viel Freude beim Musik hören und bis demnächst hier auf Kulinarikus. : )
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6. September 2013

Zurück aus der Sommerpause.



Hallo liebe Leser!


Nach einer Woche Sommerpause melde ich mich wieder zurück. 

Ich habe im Urlaub gefühlte 10.000 Bilder mit meiner Kamera geschossen. 
Unter anderem auch das Bild dieser Schnecke. 
Unglaublich, wie sie mit ihren kleinen Mini-Äuglein (die auf ihren beiden oberen Fühlern sitzen) in meine Kameralinse gelunzt hat. 

Ähnlich wie die Schnecke werde ich in den nächsten Tagen etwas Zeit benötigen um die vielen Bilder zu sortieren. Einige davon werde ich Euch dann natürlich auch hier auf meinem Blog präsentieren.

Kleine Aussicht: 
Für alle fleißigen Pilzsammler wird es einen "Pilzpost" geben, da ich das Glück hatte mit dem großen Meister der Speisepilze (meinem Vater) durch den Wald zu streifen und wir haben tatsächlich nicht nur Fliegenpilze gefunden. : ) 

Also dann, bis bald hier auf Kulinarikus!




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