25. Januar 2015

Party-Schichtsalat mit Curry-Mayonnaise

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr hattet ein schönes und entspanntes Wochenende. 
Ich habe mich gestern Abend mit meinen Mädels zum Spieleabend getroffen, der dann heute morgen gegen 05.00 langsam sein Ende nahm - demzufolge gehört die Couch heute Nachmittag auch mir allein, denn ich bin noch ganz schön müde! :-)
Aber ich finde solche Abende mit Freunden sind Gold wert - man kann einfach mal abschalten, miteinander herum albern und über die kleinen alltäglichen Dinge quasseln die einen so beschäftigen. 
Und da an solchen Abenden auch das ein oder andere Schlückchen (habe ich zumindest irgendwo mal so gehört ;-)) getrunken wird, sollte man vorher für eine ordentliche Grundlage sorgen. 
Dazu gehören auch leckere Salate wie Kartoffel- oder Nudelsalat. 
(Das Rezept für meinen Lieblings-Nudelsalat gibt es hier.)

Ich habe mich vor einiger Zeit das erste Mal an einem Schichtsalat versucht und war von dem Ergebnis total begeistert. Mir gefällt besonders daran, dass man die Zutaten immer wieder neu kombinieren kann - beispielsweise kann das untere Rezept optional noch durch geriebenen Käse, hartgekochtes Ei, Mais oder Thunfisch ergänzt oder einzelne Komponenten ausgetauscht werden.
Da wir uns aktuell auch schon mitten in der Faschingszeit befinden ist dieser Salat natürlich auch für die nächste Kostümparty als leckerer Snack für Eure Gäste bestens geeignet. :-)


Zutaten für ca. 4-6 Portionen
1 Apfel
1 Spritzer Zitronensaft
1/3 Gurke 
1 Glas Möhrenstreifen (abgetropft)
1 Glas Selleriestreifen (abgetropft)
1/2 Dose Ananas in Stücke
6-8 Scheiben Schinken
1 Romanasalat
1 Becher Schmand
1 EL Creme fraiche
1/2 Glas Miracle Whip Balance
Salz
Pfeffer
Curry
etwas Flüssigkeit von der abgetropften Möhre oder Sellerie




wie es geht:
Den Apfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Apfelviertel würfeln, in eine Glasschüssel geben und mit einem Spritzer Zitronensaft beträufeln.
Die Gurke waschen, ggf. schälen, grob raspeln und auf der Apfelschicht verteilen.
Für die nächste Schicht kommen die abgetropften Möhrenstreifen in die Schüssel und darauf dann die Selleriestreifen. Jetzt folgen die Ananasstücke.
Den Romanasalat waschen, putzen und in mundgerechte Streifen schneiden.
 Romanasalat auf der Ananasschicht verteilen.
 Nun den Schinken würfeln und als letzte Schicht auf dem Salat verteilen.

Für die Curry-Mayonnaise werden Schmand, Creme fraiche und Miracle Whip Balance miteinander verrührt und mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Currypulver abgeschmeckt.
Außerdem gebe ich der Mayonnaise 2-3 EL von dem Saft aus der Ananasdose sowie aus dem Sellerieglas hinzu. 
Die Curry-Mayonnaise gleichmäßig auf dem Schichtsalat verstreichen und alles für ca. 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.
Kurz vor dem Servieren kann das Ganze noch mit frisch gehackter Petersilie bestreut werden.



Kommt gut in die neue Woche!
Mit leckeren Grüßen, 
Weiterlesen »

17. Januar 2015

herzhaft gewickelt: Wirsingrouladen mit Champignon-Möhren-Füllung

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr genießt das Wochenende. 
Bei mir gibt es heute mal wieder so ein richtig schönes Sonntagsessen - eine herzhaft gefüllte Wirsingroulade. Neben Möhren und Champignons habe ich noch etwas Hackfleisch in meine Füllung gepackt - da ich es noch übrig hatte und schnell verwerten wollte. 
Ihr könnt die Roulade aber auch fleischfrei zubereiten und stattdessen Tofu verwenden. :-)
So, ich werde mich jetzt mal mit einem Gläschen Wein auf die Couch schwingen (es ist gerade 21:36 Uhr) und wünsche Euch ganz viel Spaß beim Rezept lesen und Bilder anschauen. 



Zutaten für 6 Rouladen:
200 g braune Champignons
2 dicke Möhren
1 Zwiebel
1 Kopf Wirsing
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer 
2 TL Gemüsebrühpulver
1 Ei
4-5 EL Semmelbrösel
Für Fleischliebhaber: 200 g gemischtes Hackfleisch
Für Veggies: 200 g Tofu
2 EL Bratöl

Außerdem:
Bindfaden





wie es geht: 
Ich beginne damit die Champignons zu putzen und zuerst in Scheiben und dann in kleine Würfel zu schneiden. Die Möhren werden geschält und ebenfalls fein gewürfelt.
Die Zwiebel schälen und fein hacken. 









Vom Wirsing entferne ich zuerst die zwei äußersten, unschönen Hüllblätter.
Dann trenne ich 6 große Blätter vom Wirsingkopf ab. 
Die Wirsingblätter werden nun blanchiert, dafür gebe ich sie für eine Minute in kochend-sprudelndes Salzwasser (Das Kochwasser verwende ich später noch für das Sößchen - also nach dem Garprozess nicht wegschütten!! ;-)). Danach die Blätter mit einer Siebkelle aus dem Topf heben und sofort in eine Schüssel mit eiskaltem Wasser legen und abschrecken - so bleibt die herrlich grüne Farbe erhalten! 






Den verbliebenen Wirsingkopf teile ich mit einem großen, scharfen Messer in zwei Hälften. 
Da mir eine Hälfte des Wirsings genügt, packe ich die andere Hälfte in den Kühlschrank und verwende ihn später weiter z.B. für einen Grünen Smoothie oder einen Wirsingsalat mit Orangen.
Die andere Wirsinghälfte wird geviertelt und dann in schmale Streifen geschnitten. 

In einer Pfanne erhitze ich das Olivenöl und brate darin 1-2 Hand voll Wirsingstreifen, Möhre, Zwiebel und Champignons solange an, bis der Wirsing ganz leicht zusammenfällt und die Zwiebel eine dezente Bräune hat. Gewürzt wird das Ganze mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. 
(Aktuell verwende ich am liebsten ein Gewürzsalz welches aus Meersalz, Knoblauch, Chili, Oregano, Thymian und Tomatenflocken besteht - das gibt dem Ganzen etwas mehr Vielfalt).
Das angebratene Gemüse von der Herdplatte nehmen und etwas auskühlen lassen. 



 In einer Schüssel das Hackfleisch (bzw. den mit einer Gabel zerdrückten/zerkrümmelten Tofu) mit Ei, Semmelbröseln und dem abgekühlten Gemüse vermischen und kräftig mit Salz (Gewürzsalz) und Pfeffer würzen.

Jetzt geht es ans wickeln. 
Ich nehme mir ein Wirsingblatt und forme etwas Hackfleischmasse (Tofumasse) mit den Händen zu einer etwas kleineren Frikadelle (etwa 6 cm Durchmesser) - diese lege ich in die Mitte des Wirsingblattes. 
Nun schlage ich zuerst die obere Seite, dann die untere und dann die rechte und linke Seite des Wirsingblattes straff übereinander und verschnüre das Ganze mit Hilfe des Bindfadens/Küchengarns zu einem kleine, handlichen Wirsingpäckchen. 



Als nächstes in einer großen, hohen Pfanne oder einem Bräter das Bratöl erhitzen und die Wirsingrouladen darin von beiden Seiten anbraten - sie dürfen dabei an einigen Stellen ruhig eine leichte Bräune bekommen.
Nun gebe ich die restlichen Wirsingstreifen mit in den Bräter und lösche das Ganze mit etwa 800 ml Kochwasser (noch übrig vom blanchieren des Wirsings) ab - dabei rühre ich noch etwas Gemüsebrühpulver unter.  

Die Rouladen lasse ich nun bei geschlossenem Deckel für etwa 20 Minuten garen. 
Nach Ende der Garzeit schmecke ich die Sauce nochmal mit den Gewürzen ab und dann kann auch schon angerichtet werden. 
Ob ihr das Ganze nun noch mit einer Beilage ergänzt ist natürlich Euch selbst überlassen. 
Wir haben die Rouladen zu Hause zusammen mit Kartoffelpüree (*extra viel Butter bitte*) gegessen. :-)




Ich wünsche Euch einen wunderbar entspannten Sonntag & eine gute Zeit,


Weiterlesen »

11. Januar 2015

Zum Vernaschen: Mandel-Kirsch-Kuchen mit Schokolade

Hallo ihr Lieben,
so schnell geht´s und das Wochenende ist schon wieder *fast* herum. 

Ich hatte gestern meine Mädels zur Klamottentauschparty zu Besuch und da so eine Party auch ganz schön hungrig macht, hatte ich natürlich auch ein paar kleine Snacks vorbereitet. 
Neben Pfannkuchenröllchen mit Räucherlachs und mit Rucola und Putenbrust belegten Tramezzini hatte ich auch etwas Süßes am Start - nämlich diesen tollen Mandel-Kirsch-Kuchen, dessen Rezept ich Euch heute zeigen möchte. 
Das Grundrezept - ein Butterkuchen - habe ich mal wieder von meinem <3-Backblog Patce´s Patisserie abgeschaut.
Ich habe den Teig lediglich mit ein paar Kirschen und Schokolade ergänzt. 
Der Kuchen ist schön fluffig geworden und hat auch - wie versprochen - schön saftig geschmeckt! 
Die nächste Party kann kommen! :-)



Zutaten für ein Blech:
200 g sehr weiche Butter
120 g Zucker
1 Prise Salz
Abrieb einer Zitrone
4 Eier
100 g gemahlene Mandeln
170 g Dinkelmehl (Type 630)
100 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
125 ml Sahne
1 Glas Sauerkirschen (abgetropft)

Für die Knusperstreusel:
100 g Weizenmehl (Type 405)
150 g Haferflocken
100 g fein gehackte Mandeln
100 g Mandelblättchen
100 g Zucker
200 g sehr weiche Butter

Außerdem:
Backpapier
50 g Zartbitter-Kuvertüre zum Verzieren



wie es geht:
Zuerst die Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabrieb schaumig schlagen. 
Dabei die Eier nach und nach zugeben. 

Die gemahlenen Mandeln mit Mehl, Stärke und Backpulver mischen. 
Diese Mischung nun esslöffelweise zur schaumig gerührten Ei-Masse geben und alles mit Hilfe des Handrührgerätes zu einem geschmeidigen Teig verrühren - dabei auch die Sahne mit unterarbeiten. 

Zum Schluss noch die abgetropften Sauerkirschen unter den Teig rühren.

Ein hohes Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. 

Für die Streusel werden Mehl, Haferflocken, Zucker und die gehackten Mandeln miteinander vermischt. 
Jetzt die weiche Butter in Flöckchen dazugeben und alles mit den Händen zu Streuseln verkneten. Zuletzt die gehobelten Mandeln kurz untermengen. 

Die Streusel nun noch auf dem Kirsch-Teig verteilen und alles bei 160 Grad Umluft ca. 30 Minuten backen. 
(Tipp: Vor dem Backen habe ich den Kuchen noch mit etwas Sahne eingepinselt, damit er nicht so trocken wird.)

Nach der Backzeit den Kuchen aus dem Ofen holen.
Etwas Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen und den Kirschkuchen damit verzieren. 
Et voilá. :-)



Kommt gut in die neue Woche und lasst es Euch schmecken!
Weiterlesen »

6. Januar 2015

Klassiker im Topf: Gefüllte Paprikaschote auf Ratatouillegemüse

Liebe Blogleser,

ich wünsche Euch erstmal noch ein frohes neues Jahr, viel Gesundheit, dass sich in diesem Jahr viele eurer Wünsche und Träume erfüllen und stets einen Guten Appetit!

Bei mir ging es zu Beginn des Jahres recht turbulent los - denn ich habe mir zu Jahresbeginn direkt den ersten Wunsch erfüllt und gemeinsam mit der besseren Hälfte die Küche mit Laminat ausgelegt. *yippiee*
Parallel dazu kam uns auch gleich noch in den Sinn hier und da ein paar Möbel umzustellen... und nun erfreuen wir uns an unserem neuen-alten Heim. :-)
Außerdem habe ich es auch gleich geschafft zu Beginn des Jahres einen meiner Vorsätze umzusetzen:
Kleiderschrank ausmisten!
Für das Wochenende habe ich meine Mädels zusammen getrommelt und eine Kleidertauschparty organisiert - so findet das ein oder andere Teil vielleicht doch noch einen neuen Besitzer, bei dem es  es besser hat als in meinem übervollen Kleiderschrank..

Habt ihr auch Vorsätze für das neue Jahr oder findet ihr sowas eher blöd?

Ein Rezept habe ich heute natürlich auch dabei.
Gefüllte Paprikaschote war eines der ersten Gerichte, das ich mir damals als kleine 16-jährige Kulinarikus selbst beigebracht habe und über die Jahre sozusagen immer wieder etwas verfeinert habe. 
Die klassische Variante mit Hackfleisch schmeckt mir auch heute - 11 Jahre später - immernoch sehr gut und ist genau das richtige für kühle Tage. 


Zutaten für 2-3 Portionen
Für die gefüllte Paprika:
3 Paprikaschoten
400 g Hackfleisch 
1 Ei
1 EL Senf
4 EL Semmelbrösel
1/2 Zwiebel
 Thymian und Oregano (getrocknet)
2-3 getrocknete Tomatenstücke 
Salz
frisch gemahlener Pfeffer

Für das Ratatouille:
1/2 Aubergine
1 Zucchini
1 rote Paprika
1/2 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 El Olivenöl
1 Dose gehackte Tomaten
ca. 200 ml Wasser
getrockneten Thymian und Oregano
2-3 getrocknete Tomatenstücke 
Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer
Chiliflocken


wie es geht:

Für die Füllung der Paprikaschoten vermische ich das Hackfleisch mit Ei, Senf, Semmelbröseln und fein gehackter Zwiebel (wer mag brät die Zwiebelstücke vorher leicht an, bis sie beginnen zu karamellisieren). Die Hackfleischmasse wird dann mit Thymian, Oregano, fein gehackter getrockneter Tomate, Salz und Pfeffer gewürzt bzw. kräftig abgeschmeckt.

Die Paprikaschoten waschen, Deckel abschneiden (da ich meine gefüllten Paprikaschoten gerne mit dem Deckel serviere, werfe ich diese nicht weg) und die weißen Trennwände sowie die Kerne mit einem Messer herausschneiden.
Die Hackfleischmasse in die ausgehöhlten Paprikaschoten geben und dabei leicht andrücken. 

Bevor ich meine gefüllte Paprika nun anbrate, bereite ich alles für das Ratatouillegemüse vor.
Dazu die Aubergine, Zucchini und die rote Paprika fein würfeln. 
Zwiebel und Knobi fein hacken. 


In einer großen, hohen Pfanne oder einem Bräter wird jetzt das Olivenöl erhitzt.
Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen, nun Auberginen-, Zucchini- und Paprikawürfel zugeben und ebenfalls andünsten. 
Jetzt die Gemüsewürfel an den Pfannenrand schieben und die gefüllten Paprikaschoten auf die freien Stellen legen.
Die Paprikaschoten etwas anbraten, so dass die Paprikahaut hier und da eine leichte Bräune bekommt. 

Im nächsten Schritt wird das Ganze mit den gehackten Tomaten sowie etwas Wasser (oder auch Gemüsebrühe) abgelöscht. Alles vorsichtig und gründlich umrühren. Gewürzt wird mit Thymian, Oregano, Meersalz, frisch gemahlenem Pfeffer und etwas Chili. Da ich noch einige getrocknete Tomatenstücke übrig hatte, habe ich diese fein gehackt und ebenfalls mit in die Pfanne gegeben. Außerdem gare ich auch die Paprikadeckel mit in der Pfanne. 

Jetzt die Pfanne bzw. den Bräter mit einem Deckel verschließen und die Paprikaschote bei mittlerer bis schwacher Hitze für etwa 30 Minuten garen.
Dabei ab und an alles gut umrühren und kurz vor Ende der Garzeit noch einmal abschmecken.

Zum anrichten etwas von dem Ratatouillegemüse auf den Teller geben, die gefüllte Paprikaschote und den Deckel der Paprika behutsam darauf setzen. 

Dazu kann man Reis servieren oder etwas Brot oder Baguette essen.
Es schmeckt aber auch ohne Kohlenhydratbeilage sehr lecker ;-)


Lasst es Euch schmecken und habt noch eine schöne Woche,
Weiterlesen »

22. Dezember 2014

winterlicher Genuss: Feldsalat mit karamellisierten Walnüssen und Apfel-Ziegenkäse-Crosstini

Liebe Blogleser, 
bevor ich mich für einige Tage in die wohlverdienten Weihnachtsfeiertage begebe (*yiieehaa*),
möchte ich Euch heute noch einmal mit einem Rezept beglücken! :-) 

Das Rezept für diesen wunderbar schmackhaften Salat habe ich schon vor einer ganzen Weile erstellt. Der raffinierte Salat eignet sich sehr gut für besondere Anlässe und deshalb denke ich, ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um Euch das Rezept zu zeigen.
Die Kombination aus Äpfeln, Ziegenkäse und Walnüssen passt ganz wunderbar in die winterliche Küche und macht das Ganze in Kombination mit etwas Thymian und Honig besonders harmonisch.

Ich wünsche Euch ganz viel Freude mit dem Rezept sowie ein wunderschönes Weihnachtsfest mit Euren Lieblingsmenschen! 


Zutaten für zwei bis drei Portionen:
1 Rolle Ziegenkäse
1 halbes Baguette (8 Scheiben)
2-3 EL Olivenöl
1/2 Apfel (z.b. Sorte Honeycrunch)
1 handvoll Walnüsse, grob gehackt
1-2 EL Honig
Thymian
80-100 g Feldsalat

Dressing:
1/2 Apfel, klein gewürfelt
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Thymian
1-2 EL Honig
3 EL Weißwein
3 EL Walnussöl


wie es geht:

Den Backofen auf 225 Grad Celsius vorheizen.
Für das Dressing zuerst in einer kleinen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Die Zwiebelwürfel gemeinsam mit den Apfelwürfeln darin kurz glasig anschwitzen und mit Salz, Pfeffer, Thymian und Honig abschmecken. Das Ganze mit dem Wein ablöschen und kurz einreduzieren lassen. 
Apfel-Zwiebelmischung etwas abkühlen lassen, nochmal abschmecken und mit dem Walnussöl verfeinern.

Den Feldsalat putzen, waschen und trocken schleudern.
Den halben Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen und in schmale Spalten schneiden.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen. Apfelspalten kurz anschwitzen, gehackte Walnüsse zugeben und das Ganze mit Honig und Thymian abschmecken.

Apfel-Walnussmischung aus der Pfanne nehmen und abkühlen lassen. 
Einen weiteren Esslöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzen.
Die Baguettescheiben darin goldbraun anbraten. 

Den Ziegenkäse in dicke Scheiben schneiden. 
Je eine Scheibe Ziegenkäse sowie ein bis zwei Honig-Apfelspalten auf ein Baguettestück legen und im Ofen für ca. 10 Minuten überbacken, bis der Käse leicht gebräunt ist.  

Den Feldsalat mit der Apfel-Zwiebel-Marinade vorsichtig vermengen und auf einer Platte anrichten. Die überbackenen Käsebaguette darauf setzen und den Salat mit den karamellisierten Walnuss-Stückchen bestreuen. 





Weiterlesen »

19. Dezember 2014

Geschenke aus der Küche (last minute) - Backmischungen im Glas: Apfel-Zimt Cookies mit weißer Schokolade & Cranberry-Kokos Cookies mit Vanille

Hallo ihr Lieben,
heute habe ich für euch noch eine kleine Geschenkidee - vor allem für diejenigen die wie ich, immer erst alle Geschenke auf den letzten Drücker besorgen.  :-)
Einfach ein paar hübsche Gläser kaufen (gibt es mittlerweile fast überall günstig zu kaufen - ich habe  meine Gläser bei "Tedi" besorgt) sowie die Zutaten für die Cookiemischung besorgen. 
Nun müsst ihr die Zutaten nur noch in die Gläser schichten und das Glas mit ein wenig Kordel und Serviettenstoff dekorieren. 
Eine selbst-gestaltete Backanleitung verrät eurem Beschenkten wie er die Cookies zubereiten muss und gibt zusätzlich die Möglichkeit ein paar liebe Worte mit einzubauen. :-)
Fertig ist ein kreatives, selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk über das sich jeder Hobbybäcker und jede Naschkatze sicher freut. 

Bei den Mischungen habe ich mich für zwei verschiedene Sorten entschieden - beide bestehen u.a. aus Haferflocken, unterschiedlichen Mehlsorten sowie Kokosraspeln, Schokolade und Vollrohrzucker - somit bekommt ihr viele unterschiedliche Schichten und habt gleichzeitig richtig gute Zutaten im Glas.

Viel Freude nun mit der Anleitung! :-)



Zutaten:
50 g Dinkelmehl
30 g Weizenvollkornmehl
30 g Weizenmehl Type 405
1 TL Backpulver
65 g Haferflocken
50 g Kokosraspel
70 g Vollrohrzucker
60 g weißer Zucker
1 Prise Salz
60 g weiße Schokolade, grob gehackt bzw. 60 g Vollmilchschokostückchen
85 g getrocknete Apfelringe bzw. 100 g getrocknete Cranberrys

Außerdem:
Schraubglas mit Deckel (1 Liter Volumen)
für die Apfel-Cookies: Zimt
für die Cranberrycookies: gemahlene Vanille


wie es geht: 
Die Zutaten nacheinander behutsam und gleichmäßig in das Glas schichten. 
Ich habe dabei mit der ersten oben angegeben Zutat angefangen und mit der Apfelschicht bzw. Cranberryschicht abgeschlossen.

Nun könnt ihr euer Glas noch hübsch dekorieren. 
Ich habe dafür passende Etiketten entworfen und ausgedruckt. 
Auf dem vorderen Etikett kann man lesen um welche Backmischung es sich handelt und auf dem Rückenetikett stehen die Zutaten für die Backmischung. 
Außerdem habe ich noch eine Backanleitung entworfen und mit Hilfe von etwas Kordel an dem Glas angehängt.



Backanleitung: 
(Glas ergibt ca. 20 Cookies)

Was du hinzufügst:
1 Ei
100 g geschmolzene Butter
4 EL Milch

wie es geht:
Die Apfelringe/Cranberrystücke aus dem Glas nehmen und in kleine Stücke schneiden.
Apfelstücke in eine große Schüssel geben und die restlichen Zutaten aus dem Glas zufügen. 
Ei, Milch und geschmolzene (sie sollte nicht mehr heiß sein!) Butter zugeben und alles mit Hilfe des Handrührgerätes zu einem gleichmäßigen, glatten Teig verrühren. 

Den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 

Mit einem Esslöffel kleine Teigportionen mit je ca. 7 cm Abstand auf das Blech setzen. (Pro Blech genügen ca. 7-8 Teigportionen - da der Teig beim Backen noch auseinander läuft.) 
Die Teighäufchen mit dem Löffelrücken ein wenig flach drücken. 

Die Cookies für ca. 12 Minten backen, aus dem Ofen holen und auskühlen lassen. Wenn die Cookies aus dem Ofen kommen, sind sie noch sehr weich, deshalb sollte man sie erst etwas auskühlen lassen, bevor man sie vom Blech nimmt.



Ich wünsche Euch eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit!
Weiterlesen »

16. Dezember 2014

Der (ziemlich leckere) Ganove unter den Plätzchen: Waldbeer-Spitzbuben

Hallo ihr Lieben, 
falls ihr noch Platz in eurer Keksdose habt, kann ich euch diese Spitzbuben nur ans Herz legen. 
Ganz lecker mit Waldbeergelee gefüllt und mit Puderzucker bestäubt - da macht das knuspern doch gleich doppelt so viel Spaß, oder?
Und schwupps, auf gehts auch schon zum Rezept. :-)


Zutaten für ca. 15 Plätzchen
75 g weiche (flüssige) Butter
75 g Zucker
1 Ei
1 EL Milch
250 g Mehl, plus etwas mehr zum Ausrollen
1 TL Backpulver

Außerdem:
1 Glas Waldbeergelee (etwa 350 g)
Zuckersirup
Puderzucker zum Bestäuben


wie es geht:
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. 
Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen, dann das Ei und die Milch unterrühren. 
Mehl und Backpulver über die Mischung sieben und alles zu einem weichen Teig kneten. 
Den Teig zu einer Kugel formen.

Die Teigkugel in zwei Hälften teilen und aus beiden Hälften die gleiche Anzahl runder, herz- oder sternenförmiger Plätzchen ausstechen (große Ausstechformen benutzen).
Nun aus der einen Hälfte der Plätzchen mittig mit kleinen Herz-, Stern- oder Pilzformen den Teig ausstechen (denn da kommt nachher das Gelee rein).

Die Plätzchen mit etwas Abstand auf das Blech setzen und im Backofen für 10-12 Minuten backen,
 bis sie sich ganz leicht goldbraun färben.
Holt die Plätzchen dann aus dem Ofen und lasst sie etwas auskühlen.

Nun eine Plätzchenunterhälfte mit etwas Zuckersirup bepinseln und die obere Plätzchenhälfte darauf legen.

Das Gelee im Topf kurz erwärmen, damit es etwas flüssiger wird und sich besser verteilen lässt.
Nun in  die Vertiefung der oberen Plätzchenhälfte mit einem Teelöffel vorsichtig das Gelee einfüllen.
Lasst die Plätzchen jetzt in Ruhe etwas trocknen (dauert ca. 30 Minuten bis 1 Stunde), dann könnt ihr sie noch mit Puderzucker bestäuben und fertig sind sie zum servieren.

Dazu passt: gemütliche Couch und eine groooße Tasse Kakao! Mmmhh. Wer brauch da schon Schnee??


Mit vielen weihnachtlichen ho-ho-ho Grüßen,
Weiterlesen »

12. Dezember 2014

Apfel-Zimt-Muffins aus Mandelteig

 Hallo ihr Lieben,
es geht nahtlos weiter mit leckeren Köstlichkeiten aus der Weihnachtsbäckerei.
Da ich gestern Abend schlicht und ergreifend mal etwas Entspannung und Ruhe brauchte, zog es mich in die Küche um ein paar Muffins zu backen. Meditatives Rühren - genau das richtige für mich! :-) Und ich wusste auch schon ganz genau welche Muffins es werden sollten - naja, zumindest welche Zutat *auf jeden* Fall mit rein sollte: Zimt!
Was wäre Weihnachten ohne Zimt? Der Geruch allein verströmt einfach schon das Gefühl von Heimeligkeit, Wärme und Geborgenheit. Kein Wunder das es im Moment auch auf anderen Blogs fröhlich zimtet. Bei Barbara von *meine süße Werkstatt* gibt es zum Beispiel lecker-knusprige Zimtschnecken - die stehen ganz ob auf meiner *muss ich unbedingt auch noch backen* Liste.
Aber erstmal zurück zu den Muffins.
Damit der Teig schön saftig wird, habe ich noch ein paar aromatisierte Apfelstückchen in den Mandelteig gerührt.
Mit dem Ergebnis bin ich überaus zufrieden. 
Die Muffins schmecken schön zimtig-nussig und saftig. 
Und da ich natürlich eine liebe Kulinarikus bin und meine Werke auch gern teile, habe ich einige Muffins in Transparent-Folie gepackt und mit einem kleinen Etikett versehen.
So werden sie demnächst einigen lieben Menschen ein kleine Weihnachtsüberraschung bereiten. :-)


Zutaten für circa 15 Muffins:
200 g gemahlene Mandeln
100 g Weizenmehl (Type 405)
1 TL Backpulver
80 g Zucker
100 g weiche Butter
2 Eier (Zimmertemperatur)
180 ml Milch (Zimmertemperatur)
ausgekratztes Mark einer Vanilleschote
5 EL gehackte Mandeln
2 Äpfel
4 Nelken
Zimt
2 gestrichene EL Apfelmus
Puderzucker zum bestäuben

Außerdem:
Muffin-Papierförmchen
Muffin-Backform


wie es geht:

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. 

Die gemahlenen Mandeln zusammen mit dem Mehl, Backpulver und Zucker in eine Schüssel geben.

Die weiche Butter gemeinsam mit den Eiern schaumig aufschlagen (verwendet dazu am besten euer Handrührgerät) sowie die Milch und das Vanillemark darunter rühren.

Die Ei-Milch-Mischung nun vorsichtig zur Mehlmischung schütten und mit dem Handrührgerät zu einem geschmeiden Teig verarbeiten. 

Wer mag kann auch noch ein paar Löffel gehackte Mandeln unter die Masse rühren - ist aber kein Muss.  :-)


Die Äpfel waschen, (ggf. schälen), Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. 
Die Äpfel in eine leicht gebutterte Pfanne geben und kurz etwas andünsten, dabei Nelken und Zimt zugeben sowie das Apfelmus. 
Lasst die Apfelmischung für etwa 2-3 Minuten bei mittlerer bis schwacher Hitze etwas vor sich hin simmern. Schmeckt dabei nochmal ab, ob ggf noch Zimt fehlt. 
Die Zimt-Äpfel dann etwas abkühlen lassen, die Nelken entfernen und dann behutsam unter den Mandelteig rühren.

Nun in die Vertiefungen der Muffinbackform die Papierförmchen setzen und pro Förmchen etwa 2-3 EL Teig einfüllen (es sollten noch 3-4 Millimeter Platz sein, da die Muffins beim backen noch etwas aufgehen.).

Die Muffins für etwa 12 Minuten auf der zweiten Einschubleiste von unten im Ofen backen lassen.
Dann könnt ihr sie aus dem Ofen holen und vollständig auskühlen lassen.

Die ausgekühlten Muffins dann noch mit etwas Puderzucker bestäuben und jetzt darf drauf los genascht werden. :-)


Ein schönes und erholsames Wochenende & viel Freude mit dem Rezept,

Weiterlesen »

9. Dezember 2014

süße Schokolebkuchenmänner mit Marmelade

Es wird höchste Eisenbahn dass ich Euch endlich meine Kreationen vom letzten Backwochenende zeige! :-)
Beginnen möchte ich heute mit meinen Schokolebkuchenmännern.

Dafür, dass ich mich das erste Mal an den kleinen Kerlen versucht habe, bin ich ganz zufrieden mit mir. Hier und da hätte ich vielleicht etwas sauberer und kreativer arbeiten können - aber das ist irgendwie auch nicht meine Art - ich mag´s unperfekt! :-)

Das Grundrezept für den Lebkuchenteig habe ich bereits im letzten Jahr zur Adventszeit hier auf meinem Blog vorgestellt. Damals sind ein paar köstliche Lebkuchen-Petit Fours daraus geworden.
Die Lebkuchenmänner habe ich zusätzlich mit einer Marmeladenschicht versehen, damit sie nicht zu trocken sind und der Teig schön saftig schmeckt.

Bei der Deko sind Euch dann keine Grenzen gesetzt. Ich habe hier zum ersten Mal mit Fondant gearbeitet. Dabei handelt es sich um eine formbare Zuckermasse, die sich wie Knetmasse formen lässt - das Formen von Augen und Mund für den Lebkuchenmann bekommen damit selbst Grobmotoriker wie ich auf die Reihe (im Gegensatz zur bösen, bösen Zuckerschrift....).
Achso, falls ihr keine Lebkuchenmannausstechform (irgendwie muss ich über dieses Wort schmunzeln) habt, könnt ihr natürlich auch jede andere Ausstechform dafür verwenden und dann eure ganz eigenen Lebkuchenfiguren entwerfen. :-)


Zutaten für sieben süße Schokolebkuchenmänner:
2 EL Honig
300 g Zucker
150 g Butter
4 Eier
1 gehäufter EL Kakao
250 ml Milch
3 TL Lebkuchengewürz
350 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse oder gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver
1 Glas Waldfruchtgelee (ca. 350 g)
400 g Vollmilch-Kuvertüre
200 g Zartbitter-Kuvertüre

Für die Deko:
geschälte Mandeln (ca. 21 Stück)
bunte Getreideperlen ("bunte Crispies")
weißes Fondant
für das Gesicht (Augen & Mund)


wie es geht:
Den Honig mit dem Zucker und der Butter unter rühren in einem Topf schmelzen. 
Die Masse in eine Schüssel geben und auskühlen lassen. 
Danach die Eier, Kakao, Milch und das Lebkuchengewürz unter die erkaltete Masse rühren.
Das Mehl mit dem Backpulver und den gemahlenen Nüssen mischen und unter die Ei-Honig-Masse rühren. 

Den geschmeidigen/flüssigen Honigteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 20 Minuten backen. 

Den gebackenen "Riesen-Lebkuchen" aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.
Den ausgekühlten Lebkuchen nun mit Hilfe eines Bindfadens wie ein Brötchen halbieren und die obere Hälfte ganz vorsichtig und behutsam abnehmen.
Die untere Lebkuchenhälfte mit dem Fruchtgelee bestreichen (dieses habe ich vor dem Bestreichen etwas erwärmt, damit es sich gleichmäßiger verstreichen lässt). Jetzt ganz vorsichtig die obere Lebkuchenhälfte wieder auf die untere Hälfte setzen und mit Hilfe einer Ausstechform die Lebkuchenmänner ausstechen (es können natürlich auch beliebig andere Ausstechformen benutzt werden).

Jetzt bekommen die Männer einen Schokoanstrich.
Dafür im Wasserbad die Kuvertüre schmelzen. 
Lebkuchenfiguren mit der flüssigen Schokolade gleichmäßig bestreichen.

Jetzt könnt ihr euren Lebkuchenmann noch weiter dekorieren, zum Beispiel mit bunten Getreideperlen und Mandeln. Aus Fondant könnt ihr Augen und Nase formen, aber auch eine Schleife oder andere hübsche Accessoires lassen sich bestimmt mit etwas mehr Kreativität und Geschick daraus formen. :-) 



So, ich hoffe mein erstes Weihnachts-Backrezept für dieses Jahr gefällt Euch und es gibt ganz bald Nachschub. :-)
(Wer in der Zwischenzeit gar nicht genug von der süßen Weihnachtsnascherei haben kann, der schaut einfach mal auf dem Blog Patces-Patisserie vorbei - Patricia weiß wo backtechnisch der Hase lang läuft und stellt auch zur Adventszeit regelmäßig extrem leckeres Backwerk vor.)

Mit ganz lieben Grüßen,
Weiterlesen »