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19. März 2021

knusprig und zartschmelzend: Erdnuss-Karamell-Happen mit zweierlei Schokolade

Ein weiteres Rezept, dass sich schon ganz lange eine Bild-Aktualisierung verdient hat, sind diese genialen Erdnuss-Karamell-Stückchen mit knusprigem Keksboden und doppeltem Schokoladenguss. (Das Rezept habe ich im April 2014 online gestellt). Hier kommen Schokoholics auf jeden Fall auf ihre Kosten. Ein knuspriger Keksboden aus einem einfachen Mürbeteig wird bestrichen mit einer Erdnuss-Karamellcremé. Getoppt wird das Ganze mit Erdnüssen, einem Hauch Salz und zum krönenden Abschluss weiße und dunkle Schokolade als Guss. 
 
- No more words needed -

Viel Freude mit dem Rezept.



Zutaten:
Für den Keksteig:
100 g Butter 
(sie sollte weich sein / Zimmertemperatur haben)
80 g Zucker
200 g Weizenmehl (Type 405)
7 EL Milch

Für die Erdnussbutter-Karamell-Cremé:
70 g Erdnussbutter
70 g Erdnussmus
80 g Rohrohrzucker
400 ml gezuckerte Kondensmilch ("Milchmädchen")
1 Hand voll Erdnüsse (ungesalzen)
1 Prise Salz

Für die Schokoglasur:
100 g weiße Schokolade plus 3 EL Sahne
250 g Zartbitterschokolade plus 8 EL Sahne 




wie es geht:

Die Butter schmelzen und in einer Schüssel mit Hilfe des Handrührgerätes gemeinsam mit dem Zucker aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann das Mehl zusieben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei die Milch unterarbeiten.
(Ich habe den Teig abschließend nochmal mit den Händen durchgeknetet, damit das Ganze noch etwas homogener wird.)
Den fertigen Mürbeteig in Frischhaltefolie wickeln und 15 Minuten im Kühlschrank kühlen lassen. 

Ein Mini-Backblech / Backrahmen oder eine Auflaufform (Größe etwa 28 x 20 cm) mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen und dann in die Form legen. 
Falls ihr keine Form in der Größe habt, könnt ihr auch eine kleiner bzw. größere Form verwenden - der Keksteig wird dann entsprechend dünner oder dicker ausgerollt und die Backzeit variiert dann entsprechend um 2-3 Minuten.

Den Mürbekeksteig nun für etwa 12 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Ofen stellen. Sobald er eine zarte gold-braune Farbe bekommen hat, könnt ihr ihn aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Für die Erdnussbutter-Karamell-Cremé gebt ihr zuerst den Zucker in eine beschichtete, schwere Pfanne und schaltet den Herd auf die höchste Stufe. Sobald der Zucker zu schmelzen und damit zu karamellisieren beginnt, gebt ihr sofort Erdnussmus und Erdnussbutter dazu, gut unterrühren und die Hitze auf allerkleinste Stufe reduzieren. Nun noch die Kondensmilch zugießen und rühren, rühren, rühren, bis sich langsam eine braune, zähflüssige Masse bildet - euer Erdnussbutter-Karamell entsteht.
Wenn die Karamell-Masse richtig schön dick und zäh geworden ist, könnt ihr sie vom Herd nehmen.
 
 Vorsicht die Masse ist sauheiß! - Nicht die Zunge verbrennen beim Naschen!
 
Die Karamell-Masse nun gleichmäßig auf dem Keksboden verstreichen. 
 Nussfreunde können nun gerne noch eine Handvoll Erdnüsse auf die Karamellcreme streuen.
Ich habe außerdem noch eine Prise Salz auf der ausgestrichenen Creme verteilt.
 
Das Ganze wandert nun für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank, damit die Erdnuss-Karamell-Schicht schön fest werden kann. 

Im letzten Schritt werden die beiden Schokoladensorten grob gehackt und getrennt im Wasserbad mit der Sahne bei maximal 40 Grad geschmolzen. Zuerst die dunkle Schokolade auf die Karamellschicht gießen und glatt streichen. Anschließend sofort die weiße Schokolade im dünnen Strahl darauf verteilen und mit Hilfe eines Stäbchens oder eine Gabel Wirbel bzw. Muster in die Schokolade ziehen. 

Die kleinen Schoko-Erdnuss-Happen sind nun fast fertig, sie müssen jetzt für ein letztes Mal in den Kühlschrank, damit auch die Schokolade fest werden kann. 
Danach könnt ihr die Leckerbissen in mundgerechte Stücke oder kleine Riegel schneiden und servieren.


 Mit karamellig-süßen Grüßen, 

Inspirationsquelle zum Rezept: Lewis Sara (2008): 200 x Backen. Hamburg: Moewig-Verlag. Seite 132 "Schoko-Karamell-Mürbeteiggebäck".
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27. Februar 2021

Frühlings-Cupcakes mit frischen Beeren und getrockneten Blüten

Bei dem herrlichen Sonnenschein und warmen Temperaturen der letzten Tage kommt man so richtig in Frühlingslaune. Das hat mich dazu inspiriert, das Thema Frühling beim Backen einfließen zu lassen. Herausgekommen sind ein paar schokoladige Muffins, welche ich mit einem Buttercreme-Frischkäse-Frosting, frischen Beeren, gehackten Pistazien und getrockneten Blüten zu frühlingshaften Cupcakes verwandelt habe. Die Cupcakes wurden ausgiebig von der Familie meines Mannes auf Leckerhaftigkeit überprüft und für sehr gut befunden. 😄

Zutaten für zwölf Cupcakes:

 Schokoladenteig: 
100 g flüssige Butter
150 g feinster Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
12 EL Milch
250 g Weizenmehl
2 TL Backpulver
1 Msp Natron
3 gehäufte EL Backkakao
4 EL Schokododrops/Schokostückchen
 
Frosting: 
100 g Butter (gekühlt, aber nicht zu hart)
250 g Puderzucker
150 g Frischkäse natur, Vollfettstufe (gekühlt)
wenn man mag: 2-3 Tropfen Lebensmittelfarbe 
Spritzbeutel mit Sterntülle
 
Garnitur:
verschiedene Beeren
gehackte Pistazien
getrocknete, essbare Blütenblätter
 (z.B. Rosenblüten, Kornblumenblüten, Ringelblume und Lavendel)


wie es geht:

Zuerst stellen wir die Schokomuffins her. Dazu die geschmolzene Butter gemeinsam mit dem Zucker, Salz und Vanillezucker aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 

(Ich habe den gesamten Prozess der Teigzubereitung wieder mit meiner Küchenmaschine mit dem Rühraufsatz gemacht. Ein Handrührgerät kann hierfür ebenso verwendet werden.)

Dann die Eier nach und nach zugeben, dabei stetig weiter rühren, nun folgt die Milch - diese löffelweise zugießen und unterarbeiten, bis ihr eine schöne gleichmäßige, flüssige Eier-Milchmischung habt. 

In die Eier-Milchmischung gebt ihr jetzt die Schokostückchen. 

Nach dem Rühren folgt das Sieben - deshalb jetzt das Mehl gemeinsam mit dem Backpulver, Natron und dem Backkakao abwiegen und mischen. Das Ganze auf die Zucker-Milchmischung sieben und - jetzt ganz wichtig - nur ganz kurz und nicht zu wild miteinander verrühren, so dass sich alles gerade so miteinander verbunden hat, so wird der Teig schön luftig und fluffig.

Den Schokoteig nun esslöffelweise auf zwölf Muffinförmchen verteilen und im Backofen bei 170 Grad Umluft für 13-15 Minuten backen. 

Mit einem Holzstäbchen, welches ihr nach Ablauf der Backzeit in den Muffin steckt, könnt ihr checken ob die Muffins durchgebacken sind. Klebt feuchter Teig am Holzstäbchen brauchen die Muffins noch ein bis zei Minuten. 

Muffins aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.

Damit aus unseren Muffins frühlingshafte Cupcakes werden, benötigen wir jetzt ein Frosting. 

Ich habe mich dazu entschieden, eine ganz klassische Variante aus Buttercreme und Frischkäse zu machen. Man kann aber auch Mascarpone für das Frosting benutzen. Schmeckt auch sehr fein. 

Zuerst schneiden wir die kühle Butter in Flöckchen. Zu den Butterflöckchen gesellt sich nun etwa die Hälfte (also rund 125 g) gesiebter Puderzucker. Das Ganze wird jetzt mit dem Handrührgerät solange geschlagen, bis sich eine cremige Masse ergibt. Dann den restlichen Puderzucker dazu sieben und wieder mit dem Rührgerät glatt arbeiten. Im letzten Step wandert der gekühlte Frischkäse und wenn ihr mögt ein bis zwei Tropfen Lebensmittelfarbe eurer Wahl, zur Buttercreme. Hebt den Frischkäse nur kurz mit einem Teigschaber unter, damit euer Frosting nicht zu sehr an Stand verliert (umso schwieriger wird es sonst mit dem Spritzbeutel). (Bei meinem Frosting habe ich einen Teil mit Hilfe der Lebensmittelfarb in rosa- und fliederfarben hergestellt.)

Das fertige Frosting wandert jetzt für 15 bis 30 Minuten in den Kühlschrank, damit es wieder fester wird. 

Nach der angegebenen Kühlzeit das Frosting in einen Spritzbeutel geben und mit Hilfe der Sterntülle kleine Tupfen auf die Schokomuffins setzen.  

Zum krönenden Abschluss werden die Cupcakes nun noch mit frischen Beeren, gehackten Pistazien und getrockneten Blüten ausgarniert. 

Mit frühlingshaften Grüßen,

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29. Januar 2021

saftige Hefekränze mit Nussfüllung

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation versuche ich mehr denn je ganz bewusst meinen #stayhome-Hobbys wie malen, lesen und natürlich auch kochen & backen nachzugehen. So lässt sich die Zeit ohne Freunde / Familie leichter aushalten und man hat schöne Erlebnisse die einem ein gutes Gefühl geben. 

Aus diesem Grund habe ich mir letzten Sonntag mal wieder ein Backrezept vorgenommen. Früher hatte ich immer etwas Bedenken bei Hefeteig - wird er aufgehen, was wenn er nicht fluffig wird - mittlerweile denke ich mir: einfach ausprobieren und Übung macht den Meister. :-) Deshalb habe ich mich jetzt auch mal an eine Variante in Kranzform gewagt und eine üppige Nussfüllung dazu gepackt. 

Das Rezept hat wunderbar geklappt und mich wieder darin bestärkt: einfach heranwagen, der Hefeteig ist ein ganz zahmer Geselle, wenn er genügend Wärme und Ruhe bekommt. :-)



Zutaten für 4 Kränze:

Für den Hefekranzteig: 
400 g Weizenmehl (Type 550) 
100 g gemahlene Mandeln 
1 Würfel Hefe (42 g)
140 ml lauwarme Milch
70 g Zucker 
100 g geschmolzene Butter
1 Prise Salz
2 Eier (Größe M) 

später zum Ausrollen und Kneten: 
weitere 100 g Weizenmehl (Type 550) 
 
 Für die Nussfüllung:
4 TL Nuss-Nougat-Creme
100 g gehackte Haselnüsse
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
100 g Puderzucker
 300 g Schlagsahne
plus etwas mehr zum Bestreichen der Kränze
 

gleich gehts ab in den Ofen 🌰👍

wie es geht:

Das Mehl und die gemahlenen Mandeln in die Schüssel der Küchenmaschine sieben, eine Mulde formen. Hefe mit einem TL Zucker in 50 ml lauwarme Milch einrühren, bis sie sich aufgelöst hat, Hefe-Milchmix dann in die Mulde gießen und mit etwas Mehl vom Rand abdecken. 

Zugedeckt etwa 15 Minuten gehen lassen. 

Restlichen Zucker, geschmolzene Butter, Salz und Eier zur Mehlmischung geben - Küchenmaschine dabei anstellen und den Teig durchkneten lassen. Restliche Milch nach und nach zugießen und die Küchenmaschine immer weiter kneten lassen, bis ein glatter, elastischer Teig entstanden ist.  
(Der Teig ist etwas klebrig - das soll aber so sein :-)). 
Teig nun zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Min. aufs doppelte Volumen gehen lassen. 

 In der Zwischenzeit bereiten wir schon mal die Nussfüllung zu.

Dazu in einer Schüssel die gemahlenen und gehackten Haselnüsse sowie die gemahlenen Mandeln miteinander vermischen, Puderzucker dazu sieben und untermengen.

Jetzt die Schlagsahne gemeinsam mit der Nuss-Nougat-Creme in einen Topf geben und bei schwacher Hitze unter ständigem rühren in eine gleichmäßige Nuss-Nougat-Sahne verwandeln. 
Die Nuss-Nougat-Sahne zur Nussmischung geben und alles zu einer homogenen Nussmasse rühren (unbedingt probieren nicht vergessen ;)).
 
Jetzt wenden wir uns wieder dem Hefeteig zu. Dafür nun den gegangenen Teig mit ca. 100 g Mehl bestäuben und mit den Händen kurz durchkneten. 
Teig nun in 3 gleichgroße Portionen aufteilen (bei mir hatte jede Teigportion etwa 280 g).
 
Jede Teiportion zu einem dünnen Rechteck (ca. 35 x 35 cm) ausrollen.  
Tipp: Macht Euch an diesem Punkt bitte keinen Stress, es muss kein passgenaues Rechteck sein, wichtig ist einfach nur, dass alle drei Teigportionen die ungefähr gleiche Form haben, damit wir sie nachher sauber übereinander stapeln können.
Die erste ausgerollte Teigportion großzügig mit der Nussfüllung bestreichen (in etwa so, als würden wir schön dick Tomatensauce auf einem Pizzaboden verteilen). 
Die zweite Teigportion jetzt auf die erste Teigportion legen und wieder Nussfüllung darauf verteilen. Jetzt noch die letzte, ausgerollte Teigportion auflegen. 
 
Das Ganze nun mit einem Messer in der Mitte zerteilen. Eine Hälte mit der restlichen Nussfüllung bestreichen, andere Hälte nun darauf setzen. Jetzt haben wir einen schönen Hefeteig-Nuss-Block. 
Den Teigblock mit einem scharfen Messer in 2 cm schmale Streifen schneiden (es sollten sich 8 Streifen schneiden lassen). Für die Kranzform je 2 Streifen ineinander verdrehen, zum Kreis legen und an den Enden festdrücken. 

Hefekränze auf einem Backblech platzieren, mit etwas Sahne bepinselns und bei 180 Grad Umluft im Ofen auf der untersten Schiene für etwa 20 Minuten goldgelb backen.


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30. August 2020

Kräuterzupfbrot mit Schinken und Käse

Die letzten Wochenenden reiht sich bei uns ein Geburtstag oder Veranstaltung an die nächste - es wird nie langweilig. :-) Daher heute passend dazu ein Rezept aus der Kategorie "jeder bringt was zu schnabulieren mit". Der Brotteig ist mit Schinkenwürfel und Kräutern verfeinert, außen herum dann noch geschmolzener Käse - lauwarm serviert ein Genuss und durch die gefaltene Form auch noch mit "Oho-Aha-Effekt".



Zutaten für 1 Brot:
1 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
300 ml lauwarme Milch
1,5 TL Salz
175 g weiche Butter
520 g Weizenmehl Typ 550
2 Zweige Rosmarin
2-3 Zweige Thymian
2-3 Knoblauchzehen
200 g  Schinkenwürfel
200 g geriebener Käse (Cheddar und Gouda)





wie es geht: 
Hefe zerbröckeln und zusammen mit dem Zucker in der lauwarmen Milch auflösen.

In eine Rührschüssel Salz, 75 g Butter und das Mehl geben, die lauwarme Hefemilch nach und nach zu geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten (diesen Step habe ich von meiner Küchenmaschine erledigen lassen). 
 
Den Teig abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. 
 
Rosmarin und Thymian waschen, trocken schütteln und fein hacken. 

Knoblauchzehen schälen und pressen und mit der restlichen (flüssigen) Butter (100 g) vermischen. 

Die Schinkenwürfel in einer Pfanne leicht kross anbraten.
 
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 60 x 30 cm groß ausrollen. Anschließend mit der flüssigen Knoblauchbutter einpinseln (dabei noch einen kleinen Rest für später aufheben), gehackte Kräuter und Schinkenwürfel gleichmäßig darauf verteilen. 

Den Teig nun in sechs ca. 10 cm breite Streifen schneiden. Jeden Streifen zur Mitte hin zusammenklappen, dann nochmals zusammenlegen und dann in eine gefettete Kastenform setzen.

Teig abgedeckt weitere 15 Min. ruhen lassen, dann mit der übrigen Knoblauchbutter bestreichen und dem geriebenen Käse bestreuen.

Das Brot nun für 25 Minuten bei 200 Grad auf der zweiten Schiene von unten im Ofen backen.




seht ihr auch den kleinen Brotdieb im Hintergrund? :-D
 
 
mit lieben Grüßen,
 

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7. Mai 2020

Julians Naan-Brot mit Knoblauchbutter

Eine Gemeinsamkeit die mich und meinen Partner verbindet, ist unser Hang zu gutem indischen Essen. Wir warten schon sehnsüchtig darauf, dass unser Lieblingsinder wieder öffnen darf. Bis dahin überbrücken wir die Wartezeit mit dem Abholservice. 
Zusätzlich hat sich mein Liebster in der vergangenen Woche mal an einem selbstgemachten Naanbrot mit Knoblauchbutter versucht. Der warme, knoblauch-buttrige Duft und dazu noch das luftige, leicht knusprige Naanbrot sind schon ein echter Kracher. Und ich finde mit seinem Ergebnis muss er sich überhaupt nicht verstecken, so dass sein Rezept hier bei Kulinarikus einziehen darf. :-)
Die kleine Minischale mit Joghurtdip am Rande des Bildes durfte ich freundlicherweise noch beisteuern. :-)





Zutaten für 6-7 Naan-Brote
250 g Weizenmehl Type 405
1/2 Päckchen Trockenhefe
50 ml Wasser
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
150 g Naturjoghurt mit 10 % Fett 
1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
1 gute Prise Koriander (gemahlen)
Bratöl oder Ghee (indisches Butterschmalz) zum Ausbacken der Naan-Brote

 für die Knoblauchbutter:
50 g Butter
2 Knoblauchzehen
1 Prise Salz 

zum Servieren:
1 EL fein gehackte, glatte Petersilie oder Koriander
1 EL Sesam


wie es geht:
 Das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde bilden. 
In die Mulde Trockenhefe, Salz, Kreuzkümmel, Koriander und Zucker geben. 
Jetzt das Wasser dazugießen und alles zu einem krümeligen Vorteig verrühren. 
(Hinweis: Der Vorteig ist noch keine glatte / einheitliche Masse!) 
 Das Ganze für 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen, dann den Joghurt hinzugeben. 
Jetzt den Teig mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut verkneten, bis eine schöne Teigkugeln entsteht. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser zufügen.
 Die fertige Teigkugel an einem warmen Ort, ohne Zugluft, abgedeckt für eine Stunde gehen lassen. 
Nach der Gehzeit den Teig nochmals durchkneten, anschließend 6 bis 7 Teigportionen abtrennen und diese mit einem Nudelholz zu ca. 5 mm dicken Fladen ausrollen. 

In einer schweren Pfanne etwas Bratöl oder Ghee erhitzen. Die ausgerollten Fladen darin von beider Seite ausbacken bis sie eine goldgelbe Farbe bekommen. 

Für die Knoblauchbutter zuerst die Butter schmelzen, dann fein gehackten bzw. gepressten Knoblauch und Salz zugeben und die fertig gebackenen Fladen gleichmäßig mit der Knoblauchbutter bestreichen. 

Zum Anrichten die Naan-Brote mit frisch gehackter Petersilie oder Koriander und etwas Sesam servieren. Dazu passt ein kühlender Dip aus Naturjoghurt, Petersilie und klein gehackten Cherrytomaten. 





Steht ihr auch so auf indisches Essen?

Mit buttrig-krossen Grüßen,



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4. April 2020

Ostereiermuffins mit Schokobons

Ich finde es sehr schwierig im Moment die passenden Worte zu finden. Die Zeiten sind nicht leicht, keiner weiß wie lange die Situation noch andauern wird - aber ich möchte trotzdem ein bisschen positive Energie zu Euch schicken. Denn gerade jetzt ist es wichtig auch die schönen Seiten des Lebens zu sehen und wertzuschätzen. Ostern steht vor der Tür und somit auch Zeit um gemeinsam Ostereier zu färben, die Wohnung mit passender Deko aufzuhübschen und vielleicht auch das ein oder andere Ostergebäck auszuprobieren. 
Ich hatte schon eine Ewigkeit die Ostereiermuffins auf meinem Zettel. Die ursprüngliche Idee stammt von meiner lieben Bloggerkollegin Laura und ihrem Blog try-try-try (gerne reinklichen). Ich habe jedoch den Schokoteig etwas anders gestaltet. Besonders toll gefällt mir an dem Rezept die Käsekuchencreme, da mir "normale" Muffins meist zu trocken sind. Im Ofen sind die Muffins wunderbar aufgegangen und das Dekorieren mit den leckeren Schokobons hat mir besonderen Spaß gemacht. Eventuell hat es dabei das ein oder andere Schokobon auch nicht mehr auf den Muffin geschafft... 😜



Zutaten für 8 Stück:
Für den Schokoteig:
100 g weiche Butter
200 g Zucker
3 EL Backkakao
150 g Weizenmehl
2 gehäufte TL Backpulver 
1 Ei
ein guter Schuss Milch (ca. 100 ml) 

Für die Käsekuchencreme:
2 Eier
100 g Zucker
50 g Butter
250 g Quark
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Päckchen Vanillezucker

Für das Frosting:
100 g Frischkäse (natur)
100 g Butter
50 g Puderzucker
8 TL gehackte Haselnüsse
eine Tüte Kinder Schoko-Bons



wie es geht: 
Den Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen (8 Stück).

Für den Schokoteig zuerst die weiche Butter mit dem Zucker verrühren. Dann das Ei zugeben und schaumig hell schlagen. Im nächsten Schritt Kakao, Mehl und Backpulver zufügen und alles mit dem Handrührgerät gut unterarbeiten. Zum Schluss nach und nach die Milch zugießen, bis ein glatter Schokoteig entsteht (--> Konsistenz in etwa wie Nuss-Nougat-Creme). Auf jede Muffinform nun einen Esslöffel Schokoteig verteilen. Den restlichen Schokoteig beiseite stellen (--> brauchen wir später noch). 

Jetzt ist die Käsekuchencreme an der Reihe. Dafür die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann die Butter zufügen, ebenso den Quark, das Vanillepuddingpulver und den Vanillezucker.
Die Käsekuchencreme nun in die Muffinförmchen gießen (dabei noch ca. 1 cm bis zum Rand frei lassen, da die Muffins ja noch aufgehen beim Backen und sonst alles ggf. überläuft 😅).

Jetzt brauchen wir wieder den Schokoteig - pro Muffinform einen Esslöffel davon auf die Käsekuchencreme geben.

Nun sind die Muffins bereit für den Ofen. Die Backzeit beträgt etwa 25 Minuten; danach auskühlen lassen. 

Für das Frosting werden weiche Butter, Puderzucker und Frischkäse zu einer glatten Creme verrührt. 
Die Muffins nun gleichmäßig damit bestreichen (Die Pro´s unter Euch können natürlich auch mit einer Spritztülle arbeiten). 

Jetzt gehts noch ans Dekorieren. 
Dafür den Boden der Schokobons abschneiden, damit sie einen besseren Stand haben. Oder die Schokobons halbieren und auf die Creme setzen - experimentiert einfach ein bisschen herum, was Euch am besten gefällt. Zum Schluss noch ein paar gehackte Haselnüsse drüber streuen und fertig sind eure Ostermuffins. Bon appetit. 


Ich wünsche Euch allen, trotz der immernoch schwierigen Situation, eine schöne Osterzeit.

Machen wir das Beste daraus,


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29. März 2020

5 Minuten saftig-schokoladige Bananenkekse ohne Zuckerzusatz - wir bleiben zu Hause

Haaaach.. heute bin ich tatsächlich etwas schwermütig, ich war schon wieder viel zu lange nicht hier. Aber es erfüllt mich jedes Mal wieder mit Stolz zu sehen, dass mein Blog nach wie vor von Euch besucht wird. Das ihr Rezepte ausprobiert, das ihr mir schreibt. Das gibt mir immer wieder den Mut neben meinem stressigen Alltag mich doch immer mal wieder auf den A**** zu setzen und hier meine Lieblingsrezepte wie einen kleinen Schatz aufzubewahren und mit Euch zu teilen. 

Aktuell tobt draußen noch das Virus und die aktuelle Hauptmessage ist "Wir bleiben zu Hause". Gut so. Denn nur so kann die weitere Ausbreitung von diesem unsichtbaren kleinen "Tunichtgut" verhindert werden. 

Also nutzen wir die Zeit gemeinsam, um vielleicht auch mal wieder ein neues Rezept zu testen oder uns generell am Backen oder Kochen auszuprobieren. Ganz leicht gelingen erste Backversuche mit diesem Rezept - denn ihr braucht nur wenige, handelsübliche Zutaten und die Kekse sind dazu noch ratzfatz fertig. 

Ich hoffe es gefällt Euch und ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Nachbacken.



Zutaten für 12 Stück
2 reife Bananen
 (sie sollten schon kleine schwarze Pünktchen haben)

100 g Flocken deiner Wahl
 (z.B. Haferflocken, Erdmandelflocken, Dinkelflocken etc.)

50 g gehackte Kerne oder gehackte Nüsse
(z.B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne) 
(z.B. gehackte Haselnüsse, Walnüsse oder Cashewkerne)
20 g gehackte Schoki oder 1 EL Nußnougatcreme - alternativ 20 g Rosinen oder Cranberries

eignet sich auch als kleine Geschenkidee oder Stärkung für Zwischendurch, z.B. für die Lieblingskollegin 

wie es geht:
Die Bananen schälen und mit einer Gabel schön zerdrücken, bis sie matschig sind. 

Nun die Flocken und gehackten Kerne/Nüsse eurer Wahl unter die Bananenmasse rühren bis alles schön verteilt ist und ihr einen geschmeidigen Teig habt (ich mache das meist mit den Händen, dann lässt sich alles schön gleichmäßig unterarbeiten). Zum Schluss die gehackte Schokolade oder Trockenfrüchte untermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit den Händen 12 Kugeln formen, diese leicht platt drücken und auf das Bleck setzen (in etwa so, wie wenn ihr Frikadellen formen würdet - nur in Größe XS :-) )

Die Bananenkekse nun für 15-17 Minuten im Ofen bei 180 Grad Umluft auf der mittleren Schiene goldbraun backen. 
Fertig.



Fühlt euch heute mal nicht gedrückt, sondern mit 2m Abstand geherzt - denn Abstand = Fürsorge.
Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten, da bin ich mir sicher.



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18. Juni 2019

Powerpralinen mit Erdbeeren, Kokos und Mandelprotein

Da für mich diese Woche wieder eine lange Arbeitswoche ansteht mit vielen bunten Herausforderungen, wollte ich mich snackmäßig eigentlich mit ein paar selbstgebackenen Müsliriegeln ausstatten.
Aber irgendwie sind´s dann Pralinen geworden.
Aber auf "gesund" und trotzdem lecker
💪😋
Unter die "Grundmasse" habe ich noch ein paar frische Erdbeeren gemixt um es einfach noch etwas fruchtiger / frischer zu bekommen. 
🍓

  Ich habe meine Pralinchen zum Abschluss noch in unterschiedlichen Zutaten gewälzt - z.B. in dunklem Kakaopulver, Amaranthpoppies, Himbeerzucker, Kokosraspeln und gemahlenen Nüssen.
Da ich auch noch ein Päckchen Mandelproteinmehl in meiner Küche hatte, habe ich das auch gleich noch mit verwurstet eeeehhh verpraliniert, meine ich.
Ihr könnt statt des Mandel-Proteinmehls aber auch ein anderes Proteinmehl benutzen oder einfach ein paar gemahlene Mandeln oder gemahlene Haselnüsse aus der Backabteilung.
So und nun auf zum Rezept.
😊
 
Randnotiz Mandel-Proteinmehl Nährwerte:  
  • Hier kommen immerhin 51 g Eiweiß pro 100 g Mandelmehl;  
  • Die Ballaststoffe liegen bei 17 g pro 100 g - das Produkt darf sich damit ballaststoff- und proteinreich nennen.  
  • Hergestellt wird das Ganze durch blanchieren, pressen und teilentölen der Mandeln - somit hat das Ganze am Ende weniger Fett (im Vergleich zu "normalen" gemahlenen Mandeln - wobei Nussfette jetzt auch nicht das schlechteste für uns sind.)

Zutaten für ca. 30 Stück:
30 g Kokosöl
100 g getrocknete Datteln, entsteint
130 g Erdbeeren, geputzt und gewaschen
30 g Mandelmus
40 g Mandel-Protein
70 ml Apfelsaft
50 g gehackte Nüsse
50 g grob gehackte Sonnenblumenkerne
2 EL Chiasamen
30 g grob gehackte Kokoschips 
30 g Amaranth, gepufft
2 EL Haferflocken
(alternativ Hirseflocken, wenn die Kugeln glutenfrei sein sollen)


wie es geht: 
Das Kokosöl bei milder Hitze schmelzen lassen, bis es flüssig ist.  
Die Datteln zusammen mit dem Kokosöl, den Erdbeeren, Mandelmus, Mandel-Protein und Apfelsaft in einem leistungsstarken Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten. 

Gehackte Nüsse, Sonnenblumenkerne, Chiasamen, Kokoschips, Amaranth und Haferflocken unter die Erdbeer-Dattel-Paste mischen. 

Eine kleine Form (ca. 20 cm x 20 cm) mit Frischhaltefolie auslegen.
 Die Paste darauf gleichmäßig ausstreichen und im Kühlschrank für mindestens 3 h abkühlen lassen.

Die ausgekühlte Erdbeer-Dattel-Masse nun zu kleinen Kugeln formen und nach Belieben in Kakao, Amaranthpoppies, Kokosflocken, gehackten Nüssen, getrockneten Blüten oder anderen Zutaten deiner Wahl wälzen.



Jetzt könnt ihr Sie noch hübsch verpacken und verschenken oder selber vernaschen.


Mit starken Grüßen,
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28. Mai 2019

zur Diamantenhochzeit: Zebrakuchen mit weißem Schokoguss, Rosenblüten und Beeren

Ich hab es schon wieder getan.. ich hab wieder gebacken.. diesmal auf Wunsch der Omi meines Freundes. 
Für ihre Diamantenhochzeit hat sie sich einen hübsch dekorierten Kuchen von mir gewünscht. 
Also ein ganz besonderer Anlass, wer kann heutzutage schon von sich behaupten, dass er 60 Jahre mit seinem Partner verheiratet ist. 
Ich habe bei dem Kuchen wieder safe gespielt und wieder meinen soliden Marmorkuchen gebacken, dabei hab ich den hellen und dunklen Teig diesmal abwechselnd, löffelweise in die Kastenform gegeben - so dass am Ende ein Zebrakuchen dabei herauskommt.

  ❤ ❤ ❤
Für die Deko habe ich versucht das Thema Liebe entsprechend umzusetzen. 
❤ ❤ ❤

 Hier nun das Endergebnis:


Zutaten:
250 g weiche Butter, plus etwas mehr zum Einfetten der Backform
60 g Zartbitter- oder Vollmilchschokolade
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL brauner Rum
100 g Rohrohr-Zucker
 1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
1 Banane
60 g gemahlene Mandeln oder Haselnusskerne
2 EL Milch

Glasur und Deko:
200 g weiße Schokolade
8 Erdbeeren
1 Hand voll Blaubeeren
3 Marzipanrosen
8-10 Schokoherzen
2-3 EL getrocknete (essbare) Rosenblüten



wie es geht:
Den Backofen heizt ihr auf 180 Grad vor.
Eine Kastenform mit Butter einfetten.

Für den hellen Teig:
Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben. Zucker, Vanillezucker und gemahlene Nüsse dazugeben. Butter in einem Topf schmelzen und dazu geben. Außerdem nach und nach die Eier, eine zerdrückte Banane, Rum und Milch zufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. (Das macht ihr am besten mit einem Handrührgerät.)

Für den dunklen Teig:
Schokolade grob hacken, in eine hitzebeständige Schüssel geben und im Wasserbad schmelzen lassen.
(Wasser in einem Topf leicht köcheln lassen, die Schüssel in das Wasserbad setzen. Den Herd ausschalten (Temperatur sollte nicht zu hoch sein, sonst kann die Schokolade gerinnen) und die Schokolade schmelzen lassen, dabei immer mal wieder umrühren.)
Wenn die Schokolade schön flüssig ist, nehmt ihr sie vom Herd und rührt sie unter 1/2 Teig.

Zunächst 1-2 EL hellen Teig in die Mitte der Kastenform geben. 
Jeweils direkt darauf 1-2 EL dunklen Teig geben. 
Auf diese Weise hellen und dunklen Teig immer abwechselnd direkt übereinander einfüllen..
Die Oberfläche des Teiges nochmal mit einem Löffel glatt streichen und das Ganze nun für ca. 50-60 Minuten im Ofen backen.
Nach der Hälfte der Backzeit  habe ich die Kuchenform mit Alufolie bedeckt, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird oder gar verbrennt.
Der Kuchen ist fertig, wenn ein in die Mitte gesteckter Holzspieß sauber bleibt. Den Kuchen in der Form noch 5 Minuten auskühlen lassen, dann könnt ihr ihn auf einen Teller/ Tablett stürzen und komplett auskühlen lassen.

Dekoration:
Zum Schluss für die Glasur die Schokolade grob hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Das Ganze nun im Wasserbad schmelzen lassen. Die Glasur über den Kuchen laufen lassen. Nun schnell (bevor die Schokolade fest wird) den Kuchen mit Erdbeerhälften, Blaubeeren, Marzipanrosen, Rosenblüten und Schokoherzen dekorieren und bis zum Servieren möglichst kühl stellen.


Mit herzlichen Grüßen,


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24. Mai 2019

very british: sweet and easy Chocolate-Scones

Dieses Rezept möchte ich schon so lange aktualisieren. 
Und nach dem Gartenfest mit dem Thema "English Gardening" bietet sich hier ein britisches Rezept nur so an.



 Am Scones Backen gefällt mir besonders gut: 
dass das Rezept super einfach ist und dass es so schnell geht (die Backzeit beträgt gerade mal 10 Minuten) uuuuund der Teig muss nicht mal mit dem Nudelholz ausgerollt werden - einfach alles mit den Händen zügig zu einem Teig verkneten und fertig. 
Einen Cheat hab ich jedoch genutzt - nämlich den Teig mit einem Weinglas zu Kreisen ausgestochen - so dass ich schöne gleichmäßig aussehende Scones habe. 

Richtig genial schmecken die Teilchen bestrichen mit Frischkäse und Himbeermarmelade. 

P.S. Scones gehen aber auch herzhaft - dafür den Teig einfach statt Zucker mit Kräutern und Gewürzen abschmecken und Schinken oder Käse unterkneten.




für ca. 16 Stück braucht man:
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
90 g kalte Butter
8 EL Zucker
75 g Schokotröpfchen
1 Ei
100 ml Milch

wie es geht:
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen.
Das Mehl und das Backpulver in eine große Schüssel sieben.
Die Butter in kleine Flöckchen schneiden, zum Mehl geben und das Ganze mit den Händen zu Krümeln verreiben.

Zucker und Schokotröpfchen unter das Mehl mengen, nun kommt das Ei dazu.
Das Ganze nun solange durchkneten, bis ein weicher Teigkloß entsteht – dabei die Milch nach und nach dazu gießen.

Den geschmeidigen Teigkloß auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zweifingerdick flachdrücken (wenn man mag, kann man das auch mit einem Nudelholz erledigen).
Wichtig ist einfach, dass der Teig nicht dünn ausgerollt wird - sonst habt ihr am Ende keine bergig, luftigen Scones sondern Ufo´s. :-)
Aus dem flachgedrückten Teig nun mit Hilfe eines Weinglases (eines der wichtigsten Küchengeräte - sollte in keinem Haushalt fehlen) insgesamt 16 Teile ausstechen (Teig dabei wie beim Plätzchen backen immer wieder kurz zusammen kneten, bis kein Teig mehr übrig ist).

Die Scones werden jetzt auf das Backblech gelegt und mit etwas Milch bepinselt. Zwischen den Scones solltet ihr etwas Abstand lassen, da die Süßen beim Backen noch aufgehen.

Die Scones im Ofen auf der mittleren Schiene bei 200 Grad (Umluft) für ca. 10-12 Minuten goldbraun backen. Zum Servieren könnt ihr sie in der Mitte teilen und mit Frischkäse und Marmelade bestrichen, verspeisen.



let the good times roll,
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1. Mai 2019

aufgehübschter Marmorkuchen mit Erdbeeren und Toffifee


Ich freue mich so, dass nach langer Zeit wieder ein Rezept in meinen Blog einziehen darf. :-) Wobei ich so langsam das Gefühl habe, dass es sich so langsam zu einem Backblog entwickelt... 😅
Erst vor einigen Wochen habe ich mich aufgrund eines spontanen Anfluges von Backlust an einem neuen Kuchenrezept probiert.. Endergebnis: 1 Blech brettharte Dachpappe.. sch**** .. aber davon lass ich mich doch nicht aufhalten. 😉 Das Kuchenklassiker nicht langweilig sein müssen, möchte ich mit diesem Rezept hier zeigen. Dafür habe ich einen ganz simplen Marmorkuchen einfach mit einer feinen, naschigen Deko aufgehübscht und im Nu wird aus einem alten Klassiker gleich ein bisschen was Neues. Auch hier ist das Rezept aus einer spontanen Backlust entstanden - mich hatte der Ehrgeiz gepackt und ich wollte mein Dachpappendesaster wieder gut machen. In meinem Marmorkuchengrundrezept backe ich normalerweise mit 4 Eiern - da ich aber nur 3 im Haus hatte, habe ich als Ei-Ersatz noch 1 reife Banane dazu genommen, hat wunderbar geklappt. Viel Freude beim Nachmachen. :-*



Zutaten:
250 g weiche Butter, plus etwas mehr zum Einfetten der Backform
60 g Zartbitter- oder Vollmilchschokolade
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL brauner Rum
100 g Rohrohr-Zucker
 1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
1 Banane
60 g gemahlene Mandeln oder Haselnusskerne
2 EL Milch

Glasur und Deko:
200 g Zartbitterschokolade
2 EL Butter
6 Erdbeeren
8-10 Toffifee
6 TK Brombeeren



wie es geht:
Den Backofen heizt ihr auf 180 Grad vor.
Eine Kastenform mit Butter einfetten.

Für den hellen Teig:
Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben. Zucker, Vanillezucker und gemahlene Nüsse dazugeben. Butter in einem Topf schmelzen und dazu geben. Außerdem nach und nach die Eier, eine zerdrückte Banane, Rum und Milch zufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. (Das macht ihr am besten mit einem Handrührgerät.)

Für den dunklen Teig:
Schokolade grob hacken, in eine hitzebeständige Schüssel geben und im Wasserbad schmelzen lassen.
(Wasser in einem Topf leicht köcheln lassen, die Schüssel in das Wasserbad setzen. Den Herd ausschalten (Temperatur sollte nicht zu hoch sein, sonst kann die Schokolade gerinnen) und die Schokolade schmelzen lassen, dabei immer mal wieder umrühren.)
Wenn die Schokolade schön flüssig ist, nehmt ihr sie vom Herd und rührt sie unter 1/3 Teig.

Die Hälfte des hellen Teiges in die Backform füllen. Jetzt den kompletten Schokoladen-Teig darauf verteilen und mit einer Schicht hellem Teig abschließen.
Für eine Marmorierung mit einer Gabel Muster in den Teig ziehen.
Die Oberfläche des Teiges nochmal mit einem Löffel glatt streichen und das Ganze nun für ca. 50-60 Minuten im Ofen backen.
Nach der Hälfte der Backzeit  habe ich die Kuchenform mit Alufolie bedeckt, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird oder gar verbrennt.
Der Kuchen ist fertig, wenn ein in die Mitte gesteckter Holzspieß sauber bleibt. Den Kuchen in der Form noch 5 Minuten auskühlen lassen, dann könnt ihr in auf einen Teller/ Tablett stürzen und komplett auskühlen lassen.

Dekoration:
Zum Schluss für die Glasur die Schokolade grob hacken und mit der Butter in eine hitzebeständige Schüssel geben. Das Ganze nun im Wasserbad schmelzen lassen. Die Glasur über den Kuchen laufen lassen. Nun schnell (bevor die Schokolade fest wird) den Kuchen mit Erdbeerhälften, Toffifee und Brombeeren dekorieren und bis zum Servieren möglichst kühl stellen.



Mit herzlichen Grüßen,


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17. September 2018

je suis Apfeltarte ;)

Zurück aus der kreativen Pause.
Ich freue mich sehr darüber, dass es immernoch täglich Menschen gibt, die hier vorbei schauen. Vielen, vielen Dank.
Auch dieses Rezept war nicht geplant, sondern ist ganz unverhofft an einem verträumten Sonntag-Nachmittag entstanden. Vielleicht der Startimpuls zurück in mein Bloggerleben. ;)
Wie immer, ganz viel Freude mit dem Rezept & bis bald.


Zutaten:
für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

150 g Weizenmehl (Type 550)
2-3 EL Haferflocken, kernig
1Prise Salz
1 TL Backpulver
1 Ei
100 g Zucker
Zimt
75 g weiche (geschmolzene) Butter, plus ein kleines Stück für die Form
1 kg Äpfel (6 Stück)
20 g Speisestärke
200 ml Sahne
3 EL Quittengelee oder Aprikosenmarmelade 


wie es geht: 
In einer Schüssel das Mehl mit Haferflocken, Salz und Backpulver vermischen, in der Mitte eine Mulde bilden.
 Das Ei und 50 g Zucker in die Mulde geben und alles mit dem Handrührgerät vermengen.
 Dabei nach und nach die Butter dazu geben. 
Nun den Teig mit den Händen glatt kneten, zu einer Kugel formen und abgedeckt etwa 20 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Tarteform mit etwas Butter einfetten. 
Die Äpfel waschen, schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. 
Dann die Apfelstücke fächerförmig einschneiden (nicht durchschneiden!)

Den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 
Den Teig ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. 
Den Teig nach Belieben mit etwas Zimt bestäuben
Nun die eingeschnittenen Apfelstücke auf der Tarte auslegen. 
50 g Zucker mit Sahne und Stärke kurz mit dem Handrührgerät aufschlagen bis eine ganz leichte, flüssige Creme entsteht. Sahnecreme über die Äpfel gießen.
Tarte im Ofen nun goldbraun backen.
Die Backzeit variiert je nach Apfelsorte und Teigstärke zwischen 50 und 65 Minuten. 

In der Zwischenzeit das Gelee oder Marmelade aufkochen, damit es flüssig wird. 
Die fertig gebackene Tarte zum Abschluss noch mit Gelee / Marmelade bestreichen.



Eine wunderschöne, bunte Herbstzeit für Euch. :-)


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