27. Februar 2021

Frühlings-Cupcakes mit frischen Beeren und getrockneten Blüten

Bei dem herrlichen Sonnenschein und warmen Temperaturen der letzten Tage kommt man so richtig in Frühlingslaune. Das hat mich dazu inspiriert, das Thema Frühling beim Backen einfließen zu lassen. Herausgekommen sind ein paar schokoladige Muffins, welche ich mit einem Buttercreme-Frischkäse-Frosting, frischen Beeren, gehackten Pistazien und getrockneten Blüten zu frühlingshaften Cupcakes verwandelt habe. Die Cupcakes wurden ausgiebig von der Familie meines Mannes auf Leckerhaftigkeit überprüft und für sehr gut befunden. 😄

Zutaten für zwölf Cupcakes:

 Schokoladenteig: 
100 g flüssige Butter
150 g feinster Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
12 EL Milch
250 g Weizenmehl
2 TL Backpulver
3 gehäufte EL Backkakao
4 EL Schokododrops/Schokostückchen
 
Frosting: 
100 g Butter (gekühlt, aber nicht zu hart)
250 g Puderzucker
200 g Frischkäse natur, Vollfettstufe (gekühlt)
wenn man mag: 1-2 Tropfen Lebensmittelfarbe 
Spritzbeutel mit Sterntülle
 
Garnitur:
verschiedene Beeren
gehackte Pistazien
getrocknete, essbare Blütenblätter
 (z.B. Rosenblüten, Kornblumenblüten, Ringelblume und Lavendel)


wie es geht:

Zuerst stellen wir die Schokomuffins her. Dazu die geschmolzene Butter gemeinsam mit dem Zucker, Salz und Vanillezucker aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 

(Ich habe den gesamten Prozess der Teigzubereitung wieder mit meiner Küchenmaschine mit dem Rühraufsatz gemacht. Ein Handrührgerät kann hierfür ebenso verwendet werden.)

Dann die Eier nach und nach zugeben, dabei stetig weiter rühren, nun folgt die Milch - diese löffelweise zugießen.  

Nach dem Rühren folgt das Sieben - deshalb jetzt das Mehl gemeinsam mit dem Backpulver mischen, auf die Zucker-Milchmischung sieben und wieder alles schön gleichmäßig miteinander verrühren. 

Damit´s schokoladig wird folgen nun noch der Backkakao (wird ebenfalls dazugesiebt) sowie einige Schokostückchen die einfach unter den Teig gemischt werden. 

Den Schokoteig nun esslöffelweise auf zwölf Muffinförmchen verteilen und im Backofen bei 170 Grad Umluft für ca. 15 Minuten backen. 

Mit einem Holzstäbchen, welches ihr nach Ablauf der Backzeit in den Muffin steckt, könnt ihr checken ob die Muffins durchgebacken sind. Klebt feuchter Teig am Holzstäbchen brauchen die Muffins noch ein bis zei Minuten. 

Muffins aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.

Damit aus unseren Muffins frühlingshafte Cupcakes werden, benötigen wir jetzt ein Frosting. 

Ich habe mich dazu entschieden, eine ganz klassische Variante aus Buttercreme und Frischkäse zu machen. Man kann aber auch Mascarpone für das Frosting benutzen. Schmeckt auch sehr fein. 

Zuerst schneiden wir die kühle Butter in Flöckchen. Zu den Butterflöckchen gesellt sich nun etwa die Hälte (also rund 125 g) gesiebter Puderzucker. Das Ganze wird jetzt mit dem Handrührgerät solange geschlagen, bis sich eine cremige Masse ergibt. Dann den restlichen Puderzucker dazu sieben und wieder mit dem Rührgerät glatt arbeiten. Im letzten Step wandert der gekühlte Frischkäse und wenn ihr mögt ein bis zwei Tropfen Lebensmittelfarbe eurer Wahl, zur Buttercreme. Hebt den Frischkäse nur kurz mit einem Teigschaber unter, damit euer Frosting nicht zu sehr an Stand verliert (umso schwieriger wird es sonst mit dem Spritzbeutel). (Bei meinem Frosting habe ich einen Teil mit Hilfe der Lebensmittelfarb in rosa- und fliederfarben hergestellt.)

Das fertige Frosting wandert jetzt für 15 bis 30 Minuten in den Kühlschrank, damit es wieder fester wird. 

Nach der angegebenen Kühlzeit das Frosting in einen Spritzbeutel geben und mit Hilfe der Sterntülle kleine Tupfen auf die Schokomuffins setzen.  

Zum krönenden Abschluss werden die Cupcakes nun noch mit frischen Beeren, gehackten Pistazien und getrockneten Blüten ausgarniert. 

Mit frühlingshaften Grüßen,

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4. Februar 2021

Spinatnudeln mit Schinken und Käsesauce

Es gibt Gerichte die sehen eher aus wie ein Verkehrsunfall. Schmecken aber fantastisch. So ist das auch bei den Spinatnudeln in Käsesauce. 
Was das fotografieren meiner gekochten Gerichte angeht, bin ich entspannter geworden. Ich habe ehrlich gesagt schon immer eine richtige Abneigung gegen gekünstelte, überdekorierte Foodfotos, bei denen mitunter Requisiten aus Plastik oder dem 3D Drucker zum Einsatz kommen. Ärgerlich ist es auch ein Gericht nachzukochen, welches einem gut gefällt und dann festzustellen, dass es so gar nichts mit dem Rezeptfoto gemein hat. 
Aus diesem Grund gibts bei mir ehrliche Fotos - kein Schnick und Schnack und somit eben auch mal einen echten Teller Nudeln. Mit viel Käsesauce. Basta. Pasta. ;-)

 

Zutaten für drei bis vier Portionen:

 300 g Nudeln 
(Sorte beliebig)
 
100 g Schinken, gewürfelt
1/2 Zwiebel 
200 g Blattspinat (tiefgekühlt)
2 EL Olivenöl
Pfeffer, Muskatnuss
 
2 EL Butter
2 EL Mehl
250 ml Milch
200 ml Wasser
gekörnte Gemüsebrühe
250 g geriebener Käse
(Sorten nach Geschmack, ich habe Gouda und Cheddar benutzt)

 

wie es geht:

Die Zwiebel putzen und in kleine Würfel schneiden. 
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, darin die Schinken- und Zwiebelwürfel leicht anbräunen. 
Dann den Blattspinat zugeben und bei mittlerer Hitze alles gut miteinander vermengen. Spinat-Schinkenmischung mit Pfeffer und Muskat würzen. (Auf Salz verzichte ich an dieser Stelle, da der Schinken schon einen guten Salzgeschmack hatte.) Die Pfanne nun mit einem Deckel verschließen und bei kleinster Stufe auf dem Herd stehen lassen.

Jetzt gehts an die Basis der Käsesauce.
Dazu den Käse grob reiben.
In einem Messbecher das Wasser und die Milch abfüllen und die Gemüsebrühe darin auflösen. 
 In einem Topf die Butter schmelzen lassen, dann das Mehl darüber stäuben und sofort mit einem Schneebesen verrühren, damit nichts anbrennt. Hitze reduzieren. Nun nach und nach ganz behutsam den Milch-Gemüsebrühe-Mix zugießen, immer wieder leicht aufköcheln lassen, bis eine dicke Sauce entsteht. Dabei immer mal eine Hand voll von dem geriebenen Käse in die Sauce geben und stetig mit dem Schneebesen unterrühren, damit sich alles schön miteinander verbindet. 
 
Die sämige Käsesauce nun zur Spinat-Schinken-Mischung in die Pfanne gießen und alles gut miteinander verrühren. Käse-Spinat-Sauce in der Pfanne mit geschlossenem Deckel warm halten.

Nudeln nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser al dente kochen, dann abgießen, abtropfen lassen und unter die Käse-Spinat-Sauce mischen. 
Fertig ist euer Nudelgericht. :-)

 

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29. Januar 2021

saftige Hefekränze mit Nussfüllung

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation versuche ich mehr denn je ganz bewusst meinen #stayhome-Hobbys wie malen, lesen und natürlich auch kochen & backen nachzugehen. So lässt sich die Zeit ohne Freunde / Familie leichter aushalten und man hat schöne Erlebnisse die einem ein gutes Gefühl geben. 

Aus diesem Grund habe ich mir letzten Sonntag mal wieder ein Backrezept vorgenommen. Früher hatte ich immer etwas Bedenken bei Hefeteig - wird er aufgehen, was wenn er nicht fluffig wird - mittlerweile denke ich mir: einfach ausprobieren und Übung macht den Meister. :-) Deshalb habe ich mich jetzt auch mal an eine Variante in Kranzform gewagt und eine üppige Nussfüllung dazu gepackt. 

Das Rezept hat wunderbar geklappt und mich wieder darin bestärkt: einfach heranwagen, der Hefeteig ist ein ganz zahmer Geselle, wenn er genügend Wärme und Ruhe bekommt. :-)



Zutaten für 4 Kränze:

Für den Hefekranzteig: 
400 g Weizenmehl (Type 550) 
100 g gemahlene Mandeln 
1 Würfel Hefe (42 g)
140 ml lauwarme Milch
70 g Zucker 
100 g geschmolzene Butter
1 Prise Salz
2 Eier (Größe M) 

später zum Ausrollen und Kneten: 
weitere 100 g Weizenmehl (Type 550) 
 
 Für die Nussfüllung:
4 TL Nuss-Nougat-Creme
100 g gehackte Haselnüsse
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g gemahlene Mandeln
100 g Puderzucker
 300 g Schlagsahne
plus etwas mehr zum Bestreichen der Kränze
 

gleich gehts ab in den Ofen 🌰👍

wie es geht:

Das Mehl und die gemahlenen Mandeln in die Schüssel der Küchenmaschine sieben, eine Mulde formen. Hefe mit einem TL Zucker in 50 ml lauwarme Milch einrühren, bis sie sich aufgelöst hat, Hefe-Milchmix dann in die Mulde gießen und mit etwas Mehl vom Rand abdecken. 

Zugedeckt etwa 15 Minuten gehen lassen. 

Restlichen Zucker, geschmolzene Butter, Salz und Eier zur Mehlmischung geben - Küchenmaschine dabei anstellen und den Teig durchkneten lassen. Restliche Milch nach und nach zugießen und die Küchenmaschine immer weiter kneten lassen, bis ein glatter, elastischer Teig entstanden ist.  
(Der Teig ist etwas klebrig - das soll aber so sein :-)). 
Teig nun zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Min. aufs doppelte Volumen gehen lassen. 

 In der Zwischenzeit bereiten wir schon mal die Nussfüllung zu.

Dazu in einer Schüssel die gemahlenen und gehackten Haselnüsse sowie die gemahlenen Mandeln miteinander vermischen, Puderzucker dazu sieben und untermengen.

Jetzt die Schlagsahne gemeinsam mit der Nuss-Nougat-Creme in einen Topf geben und bei schwacher Hitze unter ständigem rühren in eine gleichmäßige Nuss-Nougat-Sahne verwandeln. 
Die Nuss-Nougat-Sahne zur Nussmischung geben und alles zu einer homogenen Nussmasse rühren (unbedingt probieren nicht vergessen ;)).
 
Jetzt wenden wir uns wieder dem Hefeteig zu. Dafür nun den gegangenen Teig mit ca. 100 g Mehl bestäuben und mit den Händen kurz durchkneten. 
Teig nun in 3 gleichgroße Portionen aufteilen (bei mir hatte jede Teigportion etwa 280 g).
 
Jede Teiportion zu einem dünnen Rechteck (ca. 35 x 35 cm) ausrollen.  
Tipp: Macht Euch an diesem Punkt bitte keinen Stress, es muss kein passgenaues Rechteck sein, wichtig ist einfach nur, dass alle drei Teigportionen die ungefähr gleiche Form haben, damit wir sie nachher sauber übereinander stapeln können.
Die erste ausgerollte Teigportion großzügig mit der Nussfüllung bestreichen (in etwa so, als würden wir schön dick Tomatensauce auf einem Pizzaboden verteilen). 
Die zweite Teigportion jetzt auf die erste Teigportion legen und wieder Nussfüllung darauf verteilen. Jetzt noch die letzte, ausgerollte Teigportion auflegen. 
 
Das Ganze nun mit einem Messer in der Mitte zerteilen. Eine Hälte mit der restlichen Nussfüllung bestreichen, andere Hälte nun darauf setzen. Jetzt haben wir einen schönen Hefeteig-Nuss-Block. 
Den Teigblock mit einem scharfen Messer in 2 cm schmale Streifen schneiden (es sollten sich 8 Streifen schneiden lassen). Für die Kranzform je 2 Streifen ineinander verdrehen, zum Kreis legen und an den Enden festdrücken. 

Hefekränze auf einem Backblech platzieren, mit etwas Sahne bepinselns und bei 180 Grad Umluft im Ofen auf der untersten Schiene für etwa 20 Minuten goldgelb backen.


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20. Januar 2021

Hessischer Kochkäse mit Kümmel

Wenn ich an Harzer Käse denke fallen mir sofort zwei Worte ein: Stinkekäse und wääägs. Für einige hessische Klassiker wie "Handkäs mit Musik" werde ich mich deshalb wahrscheinlich auch nie begeistern können. Bei Kochkäse sieht es da schon ein bisschen anders aus. Es ist ein mild-würziger, streichfähiger Käse mit Kümmel und in der Familie meines Mannes sehr beliebt - aber er besteht eben auch aus: Harzer Käse. Daher hat J mal wieder an mein kulinarisches Herz appeliert und mich gebeten ihm Kochkäse zuzubereiten. Also ran ans Harzer Käse Trauma - was tut man nicht alles. ;)

Im Internet habe ich verschiedenste Varianten gefunden - entweder mit Quark, Kondensmilch, Schmand oder auch Saurer Sahne und Butter. Deshalb weiß ich nicht, ob es das Standardrezept gibt und habe mich zum Großteil an das Rezept von Sylvia vom Blog Brotwein gehalten.

Die Zubereitung von Kochkäse habe ich als höchst entspannend empfunden - man benötigt etwas Zeit und Ruhe und es geht vor allem um stetiges rühren, rühren, rühren. Mit dem Kochkäse-Ergebnis bin ich sowohl Geschmack als auch Konsistenz betreffend sehr zufrieden. Ich habe von meinem Hessen-Mann ein zufrieden-schmatzendes Lächeln erhalten, als er gekostet hat - und er hat dabei genickt - alles sehr gute Zeichen dafür, dass man alles richtig gemacht hat.


Zutaten für ca. 5 kleine Marmeladengläser (Gesamtmenge 900 g): 

200 g Harzer Käse
250 g Butter
250 g Schmand
200 g Sahne-Schmelzkäse
1/2 TL Natron 
(gibt es z.B. in der Drogerie oder im Supermarkt zu kaufen)
4 TL Kümmel (ganz)
1 Prise Salz
(optional: eine Messerspitze geräuchertes Paprikapulver)
zum Garnieren: etwas Schnittlauch
 
 
 

 

wie es geht:

 Den Harzer Käse und die Butter in Würfel schneiden. 

Beides in einen Topf geben und bei kleiner bis mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. 

Die Butter schmilzt zuerst - der Harzer Käse braucht etwas länger bis er geschmolzen ist - die Hitze deshalb nicht erhöhen, sonst brennt Euch die Butter an. Am besten ganz meditativ und mit viel Geduld immer schön umrühren bis der Käse schön zerlaufen ist.

Nun den Schmelzkäse zugeben und wieder ganz behutsam und mit viel Geduld und kleiner Hitze alles gut verrühren bis sich der Schmelzkäse verflüssigt hat. 

Jetzt ist der Schmand an der Reihe. Wieder das gleiche Spiel - achtsames Rühren bei niedriger Hitze - sobald ihr auf diese Art den Schmand auf "Betriebstemperatur" gebracht habt, wird sich alles zu einer wunderbar cremigen Masse verbinden - ihr erhaltet eine wohlig duftende Kochkäsesauce. 

Nun kann gewürzt werden, wir haben eine kleine Menge Salz zugegeben - ist aber Geschmackssache. Auch nicht ganz typisch hessisch aber bei uns zu Hause gern genutzt ist etwas geräuchertes Paprikapulver, einfach weil wir drauf stehen. :-)

Jetzt fehlt noch die Zugabe des Natrons. Dieses benötigen wir, damit der Kochkäse schön streichfähig bleibt. 

Dazu einen halben Teelöffel Natron in den Kochkäse geben und unterrühren. Ich habe die Hitze jetzt  erhöht und den Käse dabei ganz kurz mit dem Natron aufkochen lassen damit sich alles gut verbinden kann - dabei wieder rühren, rühren, rühren damit nichts anbrennt.

Das Natron schäumt bei diesem Vorgang kurz auf - also nicht erschrecken. ;)

Die Hitze nun wieder reduzieren und alles für ca. 3 bis 4 Minuten schön geschmeidig rühren. 

Jetzt könnt ihr euren cremig würzigen Kochkäse in Gläser abfüllen und erkalten lassen. 

(Schmeckt aber auch lauwarm gnadenlos gut - dazu eine frische Scheibe kräftiges Roggenbrot - Himmel!!)




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27. Dezember 2020

wenn schon kein Schnee, dann wenigstens Parfait - Part 2: mit Amarenakirschen, Kaffeelikör und Zartbitterschokolade

Diese Weihnachten wollte ich unbedingt mal wieder ein Parfait machen. Vor einigen Jahren habe ich schonmal ein Spekulatius-Parfait gemacht, das von Euch gerade im Winter häufig angeklickt wird. Deshalb lege ich jetzt nochmal mit einer weiteren Variante nach, die nicht weniger lecker ist. Diesmal habe ich mit Kaffeelikör, Amarenakirschen und dunkler Schokolade gearbeitet. Beim Essen hat mich das Parfait ein bisschen an Schwarzwälder Kirsch erinnert. Auf jeden Fall ein krönender Abschluss für feierliche Menüs.

Zutaten für eine Kastenform:
250 g Mascarpone
300 g Schmand 
100 g Puderzucker
4 EL Kaffeelikör
1 Glas Amarenakirschen (280 g Abtropfgewicht)
4-5 Nussplätzchen, Spekulatius oder Lebkuchen
150 g Schlagsahne
 
Für die Deko:
2 Tafeln Zartbitterschokolade
einige frische Beeren und Rosmarinzweige

wie es geht: 
 Mit einem Handrührgerät in einer hohen Schüssel die Mascarpone, Schmand, Puderzucker und den Kaffeelikör zu einer glatten Créme verrühren. 
Die Amarenakirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen. (Der Saft lässt sich beispielsweise für einen alkoholfreien Punsch noch weiter verwenden.) Die abgetropften Amarenakirschen unter die Mascarpone-Schmand-Créme rühren. 
Außerdem die Plätzchen oder Lebkuchen grob zerbröseln und ebenfalls unterrühren.
Die Sahne steif schlagen - diese wird nun ebenfalls unter die Masse gehoben. 
Das Ganze nach eigenem Gusto nochmal mit Puderzucker oder Likör abschmecken. 

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen.
Die Mascarpone-Schmand-Créme in die Form einfüllen und gleichmäßig verstreichen.
Das Ganze wandert nun für vier Stunden ins Gefrierfach. 
Falls ihr das Parfait erst am nächsten Tag verspeisen wollt, könnt ihr es auch über Nacht im Gefrierschrank stehen lassen. 
 
Etwa 2 Stunden vor dem Servieren solltet ihr das Parfait aus dem Gefrierfach holen, denn nun geht es an die Garnitur.
Stürzt dazu das Parfait auf eine längliche Servierplatte. 
Ich habe dazu an den Rändern die Kastenform erst mit etwas heißem Wasser abgespült, damit sich das Parfait leichter aus der Form löst. 
Die Frischhaltefolie entfernen.
 
Dann lasst ihr im Wasserbad zwei Tafeln Zartbitterschokolade bei etwa 40 Grad Kerntemperatur schmelzen. So wird die Schokolade schön glänzend. Die zart-fließende Schokolade gießt ihr nun gleichmäßig über euer Parfait.
Nun relativ zügig die Beeren und Rosmarinzweige noch auf dem Parfait verteilen, denn die Schokolade wird durch das eisige Parfait sehr schnell fest. 

Nun ist euer Nachtisch bereit um verputzt zu werden.

Was für ein Genuss. :-)

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30. August 2020

Kräuterzupfbrot mit Schinken und Käse

Die letzten Wochenenden reiht sich bei uns ein Geburtstag oder Veranstaltung an die nächste - es wird nie langweilig. :-) Daher heute passend dazu ein Rezept aus der Kategorie "jeder bringt was zu schnabulieren mit". Der Brotteig ist mit Schinkenwürfel und Kräutern verfeinert, außen herum dann noch geschmolzener Käse - lauwarm serviert ein Genuss und durch die gefaltene Form auch noch mit "Oho-Aha-Effekt".



Zutaten für 1 Brot:
1 Würfel frische Hefe
1 TL Zucker
300 ml lauwarme Milch
1,5 TL Salz
175 g weiche Butter
520 g Weizenmehl Typ 550
2 Zweige Rosmarin
2-3 Zweige Thymian
2-3 Knoblauchzehen
200 g  Schinkenwürfel
200 g geriebener Käse (Cheddar und Gouda)





wie es geht: 
Hefe zerbröckeln und zusammen mit dem Zucker in der lauwarmen Milch auflösen.

In eine Rührschüssel Salz, 75 g Butter und das Mehl geben, die lauwarme Hefemilch nach und nach zu geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten (diesen Step habe ich von meiner Küchenmaschine erledigen lassen). 
 
Den Teig abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. 
 
Rosmarin und Thymian waschen, trocken schütteln und fein hacken. 

Knoblauchzehen schälen und pressen und mit der restlichen (flüssigen) Butter (100 g) vermischen. 

Die Schinkenwürfel in einer Pfanne leicht kross anbraten.
 
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 60 x 30 cm groß ausrollen. Anschließend mit der flüssigen Knoblauchbutter einpinseln (dabei noch einen kleinen Rest für später aufheben), gehackte Kräuter und Schinkenwürfel gleichmäßig darauf verteilen. 

Den Teig nun in sechs ca. 10 cm breite Streifen schneiden. Jeden Streifen zur Mitte hin zusammenklappen, dann nochmals zusammenlegen und dann in eine gefettete Kastenform setzen.

Teig abgedeckt weitere 15 Min. ruhen lassen, dann mit der übrigen Knoblauchbutter bestreichen und dem geriebenen Käse bestreuen.

Das Brot nun für 25 Minuten bei 200 Grad auf der zweiten Schiene von unten im Ofen backen.




seht ihr auch den kleinen Brotdieb im Hintergrund? :-D
 
 
mit lieben Grüßen,
 

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16. Juni 2020

frisch vom Balkon - dreierlei selbstgemachte Kräuteröle

Auf unserem Balkon haben seit einigen Wochen endlich ein paar Gemüsepflanzen und Kräuter ihren Platz gefunden. Wir haben uns für Salbei, Majoran und Oregano entschieden. Außerdem sind auch noch Schnittlauch, Kapuzinerkresse, Liebstöckel und Petersilie dazu gekommen. Beim Gemüse probieren wir uns aktuell an Tomaten, Chilis, Gurken und Feldsalat. Unsere Chilis sind auch schon reif aber so dermaßen höllenscharf dass wir sie nur in ganz kleinen Mengen verwerden können. Da wir überlegt haben, wie wir die feurigen Chilischoten noch verwenden können, sind wir auf die Idee gekommen Chiliöl daraus zu machen und als wir so am werkeln und mixen waren, sind dann auch gleich noch einige Balkonkräuter in der Flasche gelandet.

Die Kräuter- und Chiliöle sind super schnell gemacht und eignen sich prima als kleines Geschenk oder Mitbringsel für eure Lieben oder auch einfach als hübsche, mediterrane Küchendeko.

mediterranes Kräuteröl

Zutaten für 250 ml mediterranes Kräuteröl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
2-3 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Oregano
250 ml Olivenöl (oder Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
Bei der Ölauswahl entscheidet ihr am besten nach eurem eigenen Geschmack.
Das Öl selbst sollte jedoch nicht zu geschmacksintensiv sein, damit die Kräuteraromen später auch gut zur Geltung kommen können. Knoblauch ist optional und kann weggelassen werden.

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Knoblauchzehen schälen und in einer Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten.
Den gebratenen Knoblauch in die saubere, trockene Bügelflaschen geben.
Nun den Rosmarinzweig und die Oreganozweige in die Bügelflasche stecken.
Auch die Kräuter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Kräuterzweige vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für alle mediterranen Gerichte sowie Salate, Grillgemüse und Grillkäse.



Zutaten für 250 ml würziges "Maggi"-Öl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
4 Zweige Liebstöckel
250 ml Raps- oder Sonnenblumenöl

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Liebstöckelzweige in die Bügelflasche stecken.
Die Liebstöckelblätter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Zweige/Blätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für Suppen und Kartoffelgerichte.


Zutaten für 250 ml erfrischendes Salatöl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
Schale 1/2 Bio Zitrone
Schale 1 Bio Limette
5-6 Salbeiblätter
250 ml Olivenöl (oder Raps- oder Sonnenblumenöl)

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Zitrusfrüchte sauber schälen, das heißt ohne "weiße Haut" denn die lässt das Öl sonst zu bitter werden und in die Bügelflasche geben.
Nun die Salbeiblätter in die Bügelflasche stecken.
Die Salbeiblätter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Zitrusschalen und Salbeiblätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für Salate und Fischgerichte.



Zutaten für 250 ml (wirklich) feuriges Chiliöl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
1 rote Chilischote
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe
250 ml Olivenöl (oder Rapsöl oder Sonnenblumenöl)

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Knoblauchzehe schälen und in einer Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten. Ebenso die Chilischote in einer Pfanne rundherum anbraten, danach rundherum mit einem Messer einstechen (so kann später das Öl in die Chilischote hineingelangen - somit wird verhindert, dass die Schote in der Ölflasche oben schwimmt und dann zu schimmeln droht. Außerdem verbreitet sich so das Chiliaroma besser.
Den gebratenen Knoblauch und die Chilischote in die saubere, trockene Bügelflaschen geben.
Nun den Rosmarinzweig in die Bügelflasche stecken.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Chili und der Rosmarinzweig vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für alle Gerichte die ordentlich Wumms vertragen ;)

 
Alle Öle nach dem Abfüllen in die Bügelflaschen fest verschließen und einem dunklen Ort 2-3 Wochen durchziehen lassen. Die Öle sind ab dem Tag der Herstellung circa ein halbes Jahr haltbar. Nach dem Öffnen sollte das Öl ggf umgefüllt werden, denn sobald die Kräuterzweige Sauerstoff bekommen und nicht mehr mit Öl bedeckt sind, kann sich Schimmel bilden.

würziges "Maggi"-Öl



 mit frischen Grüßen,


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1. Juni 2020

orientalischer Lieblings-Reis mit Mandeln und Rosinen

Huhu ihr Lieben! Ich wünsche Euch allen schöne Pfingsten. Wir haben heute wieder herrliches Wetter und genießen die Sonne - und natürlich auch gutes Essen. 😋💕
Nach Jul´s erfolgreicher Naan-Brot Bäckerei habe ich mich zum ersten Mal an einem orientalischen Reis probiert - mit Mandeln und Rosinen. Das liebe ich einfach. Für einen aromatischen Duft wie bei 1001 Nacht sorgen Zimt, Nelken, Kardamom und natürlich Safran. Keine großen Worte, einfach schnuppern, schmecken und genießen.



Zutaten für 4 Portionen:
1 kleine Prise Safranfäden
250 g Basmatireis
1-2 EL Ghee oder Butterschmalz
1 Zimtstange
6 grüne Kardamomkapseln, zerdrückt
6 Gewürznelken
75 g Mandelstifte, angeröstet
75 g Rosinen
1 EL Salz
1 Karotte, fein gerieben
2 EL gehackte Korianderblätter



wie es geht:
 Die Safranfäden in 3 EL heißem Wasser einweichen und beiseite stellen. Den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser so lange waschen, bis das Wasser klar bleibt. 

Ghee / Butterschmalz in einem Topf erhitzen, Zimtstange, Kardamom und Nelken darin bei mittlerer Hitze 1 Minute sanft anrösten bis sie zu duften beginnen. Rosinen, Mandeln und Reis dazugeben und unter Rühren leicht anbraten, bis die Reiskörner glasig sind. 500 ml Wasser und das Salz dazugeben und alles zum Kochen bringen. Den Reis zugedeckt bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Temperatur vollständig zurück nehmen, das Safranwasser und die geriebene Karotte unter den gekochten Reis mischen und das Ganze bei geschlossenem Deckel noch für weiter 5 Minuten ziehen lassen. Zum Servieren den Reis mit frisch gehackten Korianderblättern bestreuen. 




mit Sonne im Herzen,


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7. Mai 2020

Julians Naan-Brot mit Knoblauchbutter

Eine Gemeinsamkeit die mich und meinen Partner verbindet, ist unser Hang zu gutem indischen Essen. Wir warten schon sehnsüchtig darauf, dass unser Lieblingsinder wieder öffnen darf. Bis dahin überbrücken wir die Wartezeit mit dem Abholservice. 
Zusätzlich hat sich mein Liebster in der vergangenen Woche mal an einem selbstgemachten Naanbrot mit Knoblauchbutter versucht. Der warme, knoblauch-buttrige Duft und dazu noch das luftige, leicht knusprige Naanbrot sind schon ein echter Kracher. Und ich finde mit seinem Ergebnis muss er sich überhaupt nicht verstecken, so dass sein Rezept hier bei Kulinarikus einziehen darf. :-)
Die kleine Minischale mit Joghurtdip am Rande des Bildes durfte ich freundlicherweise noch beisteuern. :-)





Zutaten für 6-7 Naan-Brote
250 g Weizenmehl Type 405
1/2 Päckchen Trockenhefe
50 ml Wasser
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
150 g Naturjoghurt mit 10 % Fett 
1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
1 gute Prise Koriander (gemahlen)
Bratöl oder Ghee (indisches Butterschmalz) zum Ausbacken der Naan-Brote

 für die Knoblauchbutter:
50 g Butter
2 Knoblauchzehen
1 Prise Salz 

zum Servieren:
1 EL fein gehackte, glatte Petersilie oder Koriander
1 EL Sesam


wie es geht:
 Das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde bilden. 
In die Mulde Trockenhefe, Salz, Kreuzkümmel, Koriander und Zucker geben. 
Jetzt das Wasser dazugießen und alles zu einem krümeligen Vorteig verrühren. 
(Hinweis: Der Vorteig ist noch keine glatte / einheitliche Masse!) 
 Das Ganze für 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen, dann den Joghurt hinzugeben. 
Jetzt den Teig mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut verkneten, bis eine schöne Teigkugeln entsteht. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser zufügen.
 Die fertige Teigkugel an einem warmen Ort, ohne Zugluft, abgedeckt für eine Stunde gehen lassen. 
Nach der Gehzeit den Teig nochmals durchkneten, anschließend 6 bis 7 Teigportionen abtrennen und diese mit einem Nudelholz zu ca. 5 mm dicken Fladen ausrollen. 

In einer schweren Pfanne etwas Bratöl oder Ghee erhitzen. Die ausgerollten Fladen darin von beider Seite ausbacken bis sie eine goldgelbe Farbe bekommen. 

Für die Knoblauchbutter zuerst die Butter schmelzen, dann fein gehackten bzw. gepressten Knoblauch und Salz zugeben und die fertig gebackenen Fladen gleichmäßig mit der Knoblauchbutter bestreichen. 

Zum Anrichten die Naan-Brote mit frisch gehackter Petersilie oder Koriander und etwas Sesam servieren. Dazu passt ein kühlender Dip aus Naturjoghurt, Petersilie und klein gehackten Cherrytomaten. 





Steht ihr auch so auf indisches Essen?

Mit buttrig-krossen Grüßen,



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17. April 2020

Blumenkohlrösti mit Kräuterdip

Meine lieben Leser, ich hoffe ihr hattet, im Rahmen der gegebenen Umstände, ein paar schöne Ostertage im kleinen Kreis? Wir haben über Ostern so unglaublich viel gegessen 🙈 und dadurch, dass man die ganze Zeit zu Hause ist, setzt es natürlich gleich an... 4 kg hab ich mehr drauf.. 😅 holla die Waldfee.. Deshalb haben wir zu Hause den Deal, dass ab jetzt nur ein mal pro Tag warm gegessen wird und es wieder mehr Frischkost und Salate gibt. So hab ich gleich mal die Gelegenheit genutzt um das Rezept für die Blumenkohlrösti auszuprobieren. Zusammen mit einem leckeren Kräuterdip & Salat wird daraus ein leichtes Abendessen. 



Zutaten für 4 Portionen
600 g Blumenkohl-Röschen (TK)
etwas Salz
3 Eier
8 EL Mehl
frisch gemahlener Pfeffer
Salz
Paprikapulver
1 rote Paprikaschote
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL fein gehackte Petersilie und ein EL Schnittlauch
80 g fein geriebener Parmesan
Bratöl

Für den Dip:
1 Becher Joghurt
1 Becher saure Sahne
1 Knoblauchzehe
1-2 Frühlingszwiebeln
frische Kräuter wie Petersilie, Dill, Schnittlauch
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
ein Spritzer Zitronensaft



wie es geht: 
Die Blumenkohlröschen aus der Packung nehmen und in einem Sieb auftauen lassen.
Die aufgetauten Blumenkohlröschen in gesalzenem Wasser leicht bissfest kochen, dann gut abtropfen lassen und anschließend mit einem scharfen Messer fein hacken.

Außerdem die Paprikaschoten waschen, putzen und in feine Würfel schneiden. Ebenso die rote Zwiebel fein hacken und den Knoblauch pressen.
Alles zum gehackten Blumenkohl geben.

Nun den geriebenen Parmensan, gehackte Kräuter, Eier und Mehl zur Blumenkohl-Gemüsemischung geben und alles gut miteinander vermengen. Die Masse nun mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver kräftig abschmecken.

In einer schweren Pfanne das Bratöl erhitzen. Blumenkohlmasse mit Hilfe eines Esslöffels in die heiße Pfanne geben, etwas glatt streichen und so ca. 12 Küchlein ausbacken, bis sie von beiden Seiten goldbraun gebraten sind.

Für den Dip: Joghurt und saure Sahne miteinander glatt rühren und anschließend mit Knoblauch, in Ringe geschnittener Frühlingszwiebel, frischen gehackten Kräutern, Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone abschmecken.

Die Blumenkohlrösti zusammen mit dem Kräuterdip servieren.




heute mit leichten Grüßen,

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13. April 2020

nicht nur was für die Kleinen: Knusperhühnchen aus dem Ofen

Ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet soweit möglich ein paar schöne Ostertage. Mir fällt bald die Decke auf den Kopf. Zu Hause ist mittlerweile jeder letzte Winkel geputzt und ich habe sogar in meiner Verzweiflung den Keller aufgeräumt. Aber ich will auch kein mimimimi machen. Ist ja auch Jammern auf höchstem Niveau. Aber es hat auch sein Gutes - ich hab wieder mehr Zeit für Rezepte. 
Das Knusperhühnchen hab ich schon ganz ganz oft an der Arbeit mit meinen Patienten zusammen gemacht und es kommt immer super an. 
Das Schöne an dem Rezept:
  • es ist kinderleicht
  • es geht super schnell
  • ihr spart Öl / Fett - da es im Ofen zubereitet wird


Zutaten für 2 Personen:
2 Hähnchenbrustfilets
ca. 5 EL Mehl
2 Eier
ca. 150 g ungesüßte Cornflakes
 Salz, Pfeffer und Paprikapulver

Außerdem:
Backblech und Backpapier



wie es geht:
Drei tiefe Teller zur Hand nehmen.
In den ersten Teller kommt das Mehl.
Im zweiten Teller die beiden Eier verquirlen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
Der dritte Teller wird mit den Cornflakes gefüllt - diese dazu mit den Händen oder einem Nudelholz fein zerbröseln.
Jetzt haben wir unsere Panierstraße schon mal vorbereitet. 

Als nächstes ein Backblech mit Backpapier auslegen und neben die Panierstraße legen. 
Den Backofen schon mal auf Umluft 180 Grad vorheizen.

Nun die Hähnchenbrüste in mundgerechte (nuggetgroße) Stücke schneiden. 
(In vielen Rezepten steht, dass die Hähnchenbrust vor der Zubereitung abgewaschen werden sollte. Das ist leider ein weit verbreiteter Mythos - denn Keime lassen sich nicht durch waschen vom Hähnchen wegspülen. Im schlimmsten Fall werden die Keime durch Wasserspritzer eher noch auf der Küchenfläche verteilt. Hier auch nochmal zum nachlesen: hier klicken)

Die Hähnchennuggets zuerst in Mehl, dann in gewürztem Ei und abschließend in der Cornflakespanade wälzen. 
Die fertigen Nuggets auf das Backblech legen und für 15 Minuten in den Ofen schieben. 
Nach 15 Minuten am besten einen Nugget in der Mitte zerteilen, um zu schauen ob sie gar sind.




Mit knusprigen Knuspergrüßen,
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4. April 2020

Ostereiermuffins mit Schokobons

Ich finde es sehr schwierig im Moment die passenden Worte zu finden. Die Zeiten sind nicht leicht, keiner weiß wie lange die Situation noch andauern wird - aber ich möchte trotzdem ein bisschen positive Energie zu Euch schicken. Denn gerade jetzt ist es wichtig auch die schönen Seiten des Lebens zu sehen und wertzuschätzen. Ostern steht vor der Tür und somit auch Zeit um gemeinsam Ostereier zu färben, die Wohnung mit passender Deko aufzuhübschen und vielleicht auch das ein oder andere Ostergebäck auszuprobieren. 
Ich hatte schon eine Ewigkeit die Ostereiermuffins auf meinem Zettel. Die ursprüngliche Idee stammt von meiner lieben Bloggerkollegin Laura und ihrem Blog try-try-try (gerne reinklichen). Ich habe jedoch den Schokoteig etwas anders gestaltet. Besonders toll gefällt mir an dem Rezept die Käsekuchencreme, da mir "normale" Muffins meist zu trocken sind. Im Ofen sind die Muffins wunderbar aufgegangen und das Dekorieren mit den leckeren Schokobons hat mir besonderen Spaß gemacht. Eventuell hat es dabei das ein oder andere Schokobon auch nicht mehr auf den Muffin geschafft... 😜



Zutaten für 8 Stück:
Für den Schokoteig:
100 g weiche Butter
200 g Zucker
3 EL Backkakao
150 g Weizenmehl
2 gehäufte TL Backpulver 
1 Ei
ein guter Schuss Milch (ca. 100 ml) 

Für die Käsekuchencreme:
2 Eier
100 g Zucker
50 g Butter
250 g Quark
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Päckchen Vanillezucker

Für das Frosting:
100 g Frischkäse (natur)
100 g Butter
50 g Puderzucker
8 TL gehackte Haselnüsse
eine Tüte Kinder Schoko-Bons



wie es geht: 
Den Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen (8 Stück).

Für den Schokoteig zuerst die weiche Butter mit dem Zucker verrühren. Dann das Ei zugeben und schaumig hell schlagen. Im nächsten Schritt Kakao, Mehl und Backpulver zufügen und alles mit dem Handrührgerät gut unterarbeiten. Zum Schluss nach und nach die Milch zugießen, bis ein glatter Schokoteig entsteht (--> Konsistenz in etwa wie Nuss-Nougat-Creme). Auf jede Muffinform nun einen Esslöffel Schokoteig verteilen. Den restlichen Schokoteig beiseite stellen (--> brauchen wir später noch)

Jetzt ist die Käsekuchencreme an der Reihe. Dafür die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann die Butter zufügen, ebenso den Quark, das Vanillepuddingpulver und den Vanillezucker.
Die Käsekuchencreme nun in die Muffinförmchen gießen (dabei noch ca. 1 cm bis zum Rand frei lassen, da die Muffins ja noch aufgehen beim Backen und sonst alles ggf. überläuft 😅).

Jetzt brauchen wir wieder den Schokoteig - pro Muffinform einen Esslöffel davon auf die Käsekuchencreme geben.

Nun sind die Muffins bereit für den Ofen. Die Backzeit beträgt etwa 25 Minuten; danach auskühlen lassen. 

Für das Frosting werden weiche Butter, Puderzucker und Frischkäse zu einer glatten Creme verrührt. 
Die Muffins nun gleichmäßig damit bestreichen (Die Pro´s unter Euch können natürlich auch mit einer Spritztülle arbeiten). 

Jetzt gehts noch ans Dekorieren. 
Dafür den Boden der Schokobons abschneiden, damit sie einen besseren Stand haben. Oder die Schokobons halbieren und auf die Creme setzen - experimentiert einfach ein bisschen herum, was Euch am besten gefällt. Zum Schluss noch ein paar gehackte Haselnüsse drüber streuen und fertig sind eure Ostermuffins. Bon appetit. 


Ich wünsche Euch allen, trotz der immernoch schwierigen Situation, eine schöne Osterzeit.

Machen wir das Beste daraus,


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