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10. März 2021

Oldie but Goldie: bunte Gemüserösti mit Kräuterschmand

Das Rezept für die Gemüserösti gibt es jetzt schon seit 2013 auf meinem Blog - also ein richtiger Oldie (but Goldie!😍). Umso mehr hat sich der Beitrag neue Bilder und eine Aktualisierung verdient. Ich weiß nicht genau wieso, aber mir schmecken diese Gemüserösti so unheimlich gut. Ich glaube weil sie zum einen nach frischem Gemüse schmecken und zum anderen herrlich knusprig sind. Uuuuuund zur Resteverwertung ist dieses Rezept auch bestens geeignet.
Mittlerweile habe ich mir auch eine Küchenmaschine angeschafft um das Gemüse nicht von Hand mit der Vierkantreibe raspeln zu müssen - die Quälerei kann ja keiner gebrauchen, es sei denn natürlich man will beim Kochen das Home-Workout für die Oberarme gleich mit erledigen. 💪
Bei den Gemüsesorten könnt ihr ruhig kreativ werden und Variationen mit geraspeltem Kürbis, roter Bete, Petersilienwurzel usw. austesten. So erhaltet ihr immer wieder neue Geschmacksrichtungen.

Viel Freude mit dem Rezept!
 

Zutaten für 12 Stück (reicht für 2-3 Personen):
 1 Karotte
2 mittelgroße Zucchini
 8 mittelgroße Kartoffeln
1/2 Kohlrabi
2 Pastinaken
1 Zwiebel
2 Eier
3-4 EL Mehl
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel, gemahlen
Muskatnuss, frisch gerieben
Bratöl
(zur Deko habe ich auf meinem Teller noch getrocknete Ringelblüten und Basilikum verwendet,
 das könnt ihr aber weglassen - ist nur für die Optik. :) )
 

 
 
Für den Kräuterschmand:
200 g Schmand
 300 g Naturjoghurt
2 TL Knoblauchaioli
 alternativ 2 TL Majo gemixt mit einer kleinen Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
etwas Zwiebelpulver
Schnittlauch
Petersilie
 



wie es geht: 
Das Gemüse waschen.
Die Karotte, Pastinaken, Kohlrabi und die Kartoffeln schälen und dann gemeinsam mit der Zucchini mit Hilfe der Küchenmaschine (alternativ mit der Maschine auf zwei Beinen ;-)) fein raspeln.  Das geraspelte Gemüse in eine große Schüssel geben, damit wir alles gleich ordentlich durchmengen können. :-)
Die Zwiebel schälen, putzen, in feine Würfel schneiden und zum geraspelten Gemüse geben. 
 Das Ganze nun mit 2 TL Salz bestreuen, gut untermischen und dann für 10 Minuten ziehen lassen. 

Tipp:
Da das Gemüse (vor allem die Zucchini) sehr wasserhaltig ist, gebe ich Salz dazu, um die Flüssigkeit aus dem Gemüse zu ziehen. Das verhindert, dass die Masse nachher zu flüssig ist um sie auszubacken. 

In der Zwischenzeit bereite ich den Kräuterschmand zu:
Den Schmand mit dem Naturjoghurt und dem Knoblauchaioli glatt rühren.  
Die Kräuter waschen, trocken tupfen, fein hacken und unter den Dip rühren. 
Das Ganze mit Salz und Pfeffer sowie nach Geschmack auch einer Prise Zwiebelpulver abschmecken.


Zurück zu den Röstis:
Die abgesetzte Flüssigkeit aus der Gemüsemasse nun sorgfältig herausdrücken und abgießen. 
Ihr könnt dies entweder mit Hilfe eines sauberen Geschirrtuches erledigen oder ihr drückt das Gemüse direkt in der Schüssel mit den Händen etwas aus.
Das Gemüse dann mit den Eiern und dem Mehl vermengen. 

Das Ganze nun noch kräftig mit den Gewürzen abschmecken.

Jetzt geht es ans Ausbacken: 
In einer Pfanne etwas Bratöl erhitzen. 
Aus der Gemüsemasse kleine Röstis formen und diese in das heiße Öl gleiten lassen. 
(Finger nicht verbrennen! ;) )
Außerdem drücke ich die Rösti mit Hilfe eines Pfannenwenders etwas an, damit sie schön gleichmäßig braun werden. 
Wenn die Röstis auf beiden Seiten eine goldbraune Farbe bekommen haben, könnt ihr sie genießen.

Meist stelle ich die "erste Fuhre" Röstis in den Ofen um sie warm zu halten und backe dann in aller Ruhe die nächsten Röstis aus.
 


Mit knusperknäusigen Grüßen,

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27. Februar 2021

Frühlings-Cupcakes mit frischen Beeren und getrockneten Blüten

Bei dem herrlichen Sonnenschein und warmen Temperaturen der letzten Tage kommt man so richtig in Frühlingslaune. Das hat mich dazu inspiriert, das Thema Frühling beim Backen einfließen zu lassen. Herausgekommen sind ein paar schokoladige Muffins, welche ich mit einem Buttercreme-Frischkäse-Frosting, frischen Beeren, gehackten Pistazien und getrockneten Blüten zu frühlingshaften Cupcakes verwandelt habe. Die Cupcakes wurden ausgiebig von der Familie meines Mannes auf Leckerhaftigkeit überprüft und für sehr gut befunden. 😄

Zutaten für zwölf Cupcakes:

 Schokoladenteig: 
100 g flüssige Butter
150 g feinster Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
12 EL Milch
250 g Weizenmehl
2 TL Backpulver
1 Msp Natron
3 gehäufte EL Backkakao
4 EL Schokododrops/Schokostückchen
 
Frosting: 
100 g Butter (gekühlt, aber nicht zu hart)
250 g Puderzucker
150 g Frischkäse natur, Vollfettstufe (gekühlt)
wenn man mag: 2-3 Tropfen Lebensmittelfarbe 
Spritzbeutel mit Sterntülle
 
Garnitur:
verschiedene Beeren
gehackte Pistazien
getrocknete, essbare Blütenblätter
 (z.B. Rosenblüten, Kornblumenblüten, Ringelblume und Lavendel)


wie es geht:

Zuerst stellen wir die Schokomuffins her. Dazu die geschmolzene Butter gemeinsam mit dem Zucker, Salz und Vanillezucker aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 

(Ich habe den gesamten Prozess der Teigzubereitung wieder mit meiner Küchenmaschine mit dem Rühraufsatz gemacht. Ein Handrührgerät kann hierfür ebenso verwendet werden.)

Dann die Eier nach und nach zugeben, dabei stetig weiter rühren, nun folgt die Milch - diese löffelweise zugießen und unterarbeiten, bis ihr eine schöne gleichmäßige, flüssige Eier-Milchmischung habt. 

In die Eier-Milchmischung gebt ihr jetzt die Schokostückchen. 

Nach dem Rühren folgt das Sieben - deshalb jetzt das Mehl gemeinsam mit dem Backpulver, Natron und dem Backkakao abwiegen und mischen. Das Ganze auf die Zucker-Milchmischung sieben und - jetzt ganz wichtig - nur ganz kurz und nicht zu wild miteinander verrühren, so dass sich alles gerade so miteinander verbunden hat, so wird der Teig schön luftig und fluffig.

Den Schokoteig nun esslöffelweise auf zwölf Muffinförmchen verteilen und im Backofen bei 170 Grad Umluft für 13-15 Minuten backen. 

Mit einem Holzstäbchen, welches ihr nach Ablauf der Backzeit in den Muffin steckt, könnt ihr checken ob die Muffins durchgebacken sind. Klebt feuchter Teig am Holzstäbchen brauchen die Muffins noch ein bis zei Minuten. 

Muffins aus dem Ofen holen und auskühlen lassen.

Damit aus unseren Muffins frühlingshafte Cupcakes werden, benötigen wir jetzt ein Frosting. 

Ich habe mich dazu entschieden, eine ganz klassische Variante aus Buttercreme und Frischkäse zu machen. Man kann aber auch Mascarpone für das Frosting benutzen. Schmeckt auch sehr fein. 

Zuerst schneiden wir die kühle Butter in Flöckchen. Zu den Butterflöckchen gesellt sich nun etwa die Hälfte (also rund 125 g) gesiebter Puderzucker. Das Ganze wird jetzt mit dem Handrührgerät solange geschlagen, bis sich eine cremige Masse ergibt. Dann den restlichen Puderzucker dazu sieben und wieder mit dem Rührgerät glatt arbeiten. Im letzten Step wandert der gekühlte Frischkäse und wenn ihr mögt ein bis zwei Tropfen Lebensmittelfarbe eurer Wahl, zur Buttercreme. Hebt den Frischkäse nur kurz mit einem Teigschaber unter, damit euer Frosting nicht zu sehr an Stand verliert (umso schwieriger wird es sonst mit dem Spritzbeutel). (Bei meinem Frosting habe ich einen Teil mit Hilfe der Lebensmittelfarb in rosa- und fliederfarben hergestellt.)

Das fertige Frosting wandert jetzt für 15 bis 30 Minuten in den Kühlschrank, damit es wieder fester wird. 

Nach der angegebenen Kühlzeit das Frosting in einen Spritzbeutel geben und mit Hilfe der Sterntülle kleine Tupfen auf die Schokomuffins setzen.  

Zum krönenden Abschluss werden die Cupcakes nun noch mit frischen Beeren, gehackten Pistazien und getrockneten Blüten ausgarniert. 

Mit frühlingshaften Grüßen,

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20. Januar 2021

Hessischer Kochkäse mit Kümmel

Wenn ich an Harzer Käse denke fallen mir sofort zwei Worte ein: Stinkekäse und wääägs. Für einige hessische Klassiker wie "Handkäs mit Musik" werde ich mich deshalb wahrscheinlich auch nie begeistern können. Bei Kochkäse sieht es da schon ein bisschen anders aus. Es ist ein mild-würziger, streichfähiger Käse mit Kümmel und in der Familie meines Mannes sehr beliebt - aber er besteht eben auch aus: Harzer Käse. Daher hat J mal wieder an mein kulinarisches Herz appeliert und mich gebeten ihm Kochkäse zuzubereiten. Also ran ans Harzer Käse Trauma - was tut man nicht alles. ;)

Im Internet habe ich verschiedenste Varianten gefunden - entweder mit Quark, Kondensmilch, Schmand oder auch Saurer Sahne und Butter. Deshalb weiß ich nicht, ob es das Standardrezept gibt und habe mich zum Großteil an das Rezept von Sylvia vom Blog Brotwein gehalten.

Die Zubereitung von Kochkäse habe ich als höchst entspannend empfunden - man benötigt etwas Zeit und Ruhe und es geht vor allem um stetiges rühren, rühren, rühren. Mit dem Kochkäse-Ergebnis bin ich sowohl Geschmack als auch Konsistenz betreffend sehr zufrieden. Ich habe von meinem Hessen-Mann ein zufrieden-schmatzendes Lächeln erhalten, als er gekostet hat - und er hat dabei genickt - alles sehr gute Zeichen dafür, dass man alles richtig gemacht hat.


Zutaten für ca. 5 kleine Marmeladengläser (Gesamtmenge 900 g): 

200 g Harzer Käse
250 g Butter
250 g Schmand
200 g Sahne-Schmelzkäse
1/2 TL Natron 
(gibt es z.B. in der Drogerie oder im Supermarkt zu kaufen)
4 TL Kümmel (ganz)
1 Prise Salz
(optional: eine Messerspitze geräuchertes Paprikapulver)
zum Garnieren: etwas Schnittlauch
 
 
 

 

wie es geht:

 Den Harzer Käse und die Butter in Würfel schneiden. 

Beides in einen Topf geben und bei kleiner bis mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. 

Die Butter schmilzt zuerst - der Harzer Käse braucht etwas länger bis er geschmolzen ist - die Hitze deshalb nicht erhöhen, sonst brennt Euch die Butter an. Am besten ganz meditativ und mit viel Geduld immer schön umrühren bis der Käse schön zerlaufen ist.

Nun den Schmelzkäse zugeben und wieder ganz behutsam und mit viel Geduld und kleiner Hitze alles gut verrühren bis sich der Schmelzkäse verflüssigt hat. 

Jetzt ist der Schmand an der Reihe. Wieder das gleiche Spiel - achtsames Rühren bei niedriger Hitze - sobald ihr auf diese Art den Schmand auf "Betriebstemperatur" gebracht habt, wird sich alles zu einer wunderbar cremigen Masse verbinden - ihr erhaltet eine wohlig duftende Kochkäsesauce. 

Nun kann gewürzt werden, wir haben eine kleine Menge Salz zugegeben - ist aber Geschmackssache. Auch nicht ganz typisch hessisch aber bei uns zu Hause gern genutzt ist etwas geräuchertes Paprikapulver, einfach weil wir drauf stehen. :-)

Jetzt fehlt noch die Zugabe des Natrons. Dieses benötigen wir, damit der Kochkäse schön streichfähig bleibt. 

Dazu einen halben Teelöffel Natron in den Kochkäse geben und unterrühren. Ich habe die Hitze jetzt  erhöht und den Käse dabei ganz kurz mit dem Natron aufkochen lassen damit sich alles gut verbinden kann - dabei wieder rühren, rühren, rühren damit nichts anbrennt.

Das Natron schäumt bei diesem Vorgang kurz auf - also nicht erschrecken. ;)

Die Hitze nun wieder reduzieren und alles für ca. 3 bis 4 Minuten schön geschmeidig rühren. 

Jetzt könnt ihr euren cremig würzigen Kochkäse in Gläser abfüllen und erkalten lassen. 

(Schmeckt aber auch lauwarm gnadenlos gut - dazu eine frische Scheibe kräftiges Roggenbrot - Himmel!!)




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27. Dezember 2020

wenn schon kein Schnee, dann wenigstens Parfait - Part 2: mit Amarenakirschen, Kaffeelikör und Zartbitterschokolade

Diese Weihnachten wollte ich unbedingt mal wieder ein Parfait machen. Vor einigen Jahren habe ich schonmal ein Spekulatius-Parfait gemacht, das von Euch gerade im Winter häufig angeklickt wird. Deshalb lege ich jetzt nochmal mit einer weiteren Variante nach, die nicht weniger lecker ist. Diesmal habe ich mit Kaffeelikör, Amarenakirschen und dunkler Schokolade gearbeitet. Beim Essen hat mich das Parfait ein bisschen an Schwarzwälder Kirsch erinnert. Auf jeden Fall ein krönender Abschluss für feierliche Menüs.

Zutaten für eine Kastenform:
250 g Mascarpone
300 g Schmand 
100 g Puderzucker
4 EL Kaffeelikör
1 Glas Amarenakirschen (280 g Abtropfgewicht)
4-5 Nussplätzchen, Spekulatius oder Lebkuchen
150 g Schlagsahne
 
Für die Deko:
2 Tafeln Zartbitterschokolade
einige frische Beeren und Rosmarinzweige

wie es geht: 
 Mit einem Handrührgerät in einer hohen Schüssel die Mascarpone, Schmand, Puderzucker und den Kaffeelikör zu einer glatten Créme verrühren. 
Die Amarenakirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen. (Der Saft lässt sich beispielsweise für einen alkoholfreien Punsch noch weiter verwenden.) Die abgetropften Amarenakirschen unter die Mascarpone-Schmand-Créme rühren. 
Außerdem die Plätzchen oder Lebkuchen grob zerbröseln und ebenfalls unterrühren.
Die Sahne steif schlagen - diese wird nun ebenfalls unter die Masse gehoben. 
Das Ganze nach eigenem Gusto nochmal mit Puderzucker oder Likör abschmecken. 

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen.
Die Mascarpone-Schmand-Créme in die Form einfüllen und gleichmäßig verstreichen.
Das Ganze wandert nun für vier Stunden ins Gefrierfach. 
Falls ihr das Parfait erst am nächsten Tag verspeisen wollt, könnt ihr es auch über Nacht im Gefrierschrank stehen lassen. 
 
Etwa 2 Stunden vor dem Servieren solltet ihr das Parfait aus dem Gefrierfach holen, denn nun geht es an die Garnitur.
Stürzt dazu das Parfait auf eine längliche Servierplatte. 
Ich habe dazu an den Rändern die Kastenform erst mit etwas heißem Wasser abgespült, damit sich das Parfait leichter aus der Form löst. 
Die Frischhaltefolie entfernen.
 
Dann lasst ihr im Wasserbad zwei Tafeln Zartbitterschokolade bei etwa 40 Grad Kerntemperatur schmelzen. So wird die Schokolade schön glänzend. Die zart-fließende Schokolade gießt ihr nun gleichmäßig über euer Parfait.
Nun relativ zügig die Beeren und Rosmarinzweige noch auf dem Parfait verteilen, denn die Schokolade wird durch das eisige Parfait sehr schnell fest. 

Nun ist euer Nachtisch bereit um verputzt zu werden.

Was für ein Genuss. :-)

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16. Juni 2020

frisch vom Balkon - dreierlei selbstgemachte Kräuteröle

Auf unserem Balkon haben seit einigen Wochen endlich ein paar Gemüsepflanzen und Kräuter ihren Platz gefunden. Wir haben uns für Salbei, Majoran und Oregano entschieden. Außerdem sind auch noch Schnittlauch, Kapuzinerkresse, Liebstöckel und Petersilie dazu gekommen. Beim Gemüse probieren wir uns aktuell an Tomaten, Chilis, Gurken und Feldsalat. Unsere Chilis sind auch schon reif aber so dermaßen höllenscharf dass wir sie nur in ganz kleinen Mengen verwerden können. Da wir überlegt haben, wie wir die feurigen Chilischoten noch verwenden können, sind wir auf die Idee gekommen Chiliöl daraus zu machen und als wir so am werkeln und mixen waren, sind dann auch gleich noch einige Balkonkräuter in der Flasche gelandet.

Die Kräuter- und Chiliöle sind super schnell gemacht und eignen sich prima als kleines Geschenk oder Mitbringsel für eure Lieben oder auch einfach als hübsche, mediterrane Küchendeko.

mediterranes Kräuteröl

Zutaten für 250 ml mediterranes Kräuteröl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
2-3 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Oregano
250 ml Olivenöl (oder Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
Bei der Ölauswahl entscheidet ihr am besten nach eurem eigenen Geschmack.
Das Öl selbst sollte jedoch nicht zu geschmacksintensiv sein, damit die Kräuteraromen später auch gut zur Geltung kommen können. Knoblauch ist optional und kann weggelassen werden.

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Knoblauchzehen schälen und in einer Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten.
Den gebratenen Knoblauch in die saubere, trockene Bügelflaschen geben.
Nun den Rosmarinzweig und die Oreganozweige in die Bügelflasche stecken.
Auch die Kräuter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Kräuterzweige vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für alle mediterranen Gerichte sowie Salate, Grillgemüse und Grillkäse.



Zutaten für 250 ml würziges "Maggi"-Öl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
4 Zweige Liebstöckel
250 ml Raps- oder Sonnenblumenöl

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Liebstöckelzweige in die Bügelflasche stecken.
Die Liebstöckelblätter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Zweige/Blätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für Suppen und Kartoffelgerichte.


Zutaten für 250 ml erfrischendes Salatöl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
Schale 1/2 Bio Zitrone
Schale 1 Bio Limette
5-6 Salbeiblätter
250 ml Olivenöl (oder Raps- oder Sonnenblumenöl)

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Zitrusfrüchte sauber schälen, das heißt ohne "weiße Haut" denn die lässt das Öl sonst zu bitter werden und in die Bügelflasche geben.
Nun die Salbeiblätter in die Bügelflasche stecken.
Die Salbeiblätter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Zitrusschalen und Salbeiblätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für Salate und Fischgerichte.



Zutaten für 250 ml (wirklich) feuriges Chiliöl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
1 rote Chilischote
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe
250 ml Olivenöl (oder Rapsöl oder Sonnenblumenöl)

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Knoblauchzehe schälen und in einer Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten. Ebenso die Chilischote in einer Pfanne rundherum anbraten, danach rundherum mit einem Messer einstechen (so kann später das Öl in die Chilischote hineingelangen - somit wird verhindert, dass die Schote in der Ölflasche oben schwimmt und dann zu schimmeln droht. Außerdem verbreitet sich so das Chiliaroma besser.
Den gebratenen Knoblauch und die Chilischote in die saubere, trockene Bügelflaschen geben.
Nun den Rosmarinzweig in die Bügelflasche stecken.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Chili und der Rosmarinzweig vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für alle Gerichte die ordentlich Wumms vertragen ;)

 
Alle Öle nach dem Abfüllen in die Bügelflaschen fest verschließen und einem dunklen Ort 2-3 Wochen durchziehen lassen. Die Öle sind ab dem Tag der Herstellung circa ein halbes Jahr haltbar. Nach dem Öffnen sollte das Öl ggf umgefüllt werden, denn sobald die Kräuterzweige Sauerstoff bekommen und nicht mehr mit Öl bedeckt sind, kann sich Schimmel bilden.

würziges "Maggi"-Öl



 mit frischen Grüßen,


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1. Juni 2020

orientalischer Lieblings-Reis mit Mandeln und Rosinen

Huhu ihr Lieben! Ich wünsche Euch allen schöne Pfingsten. Wir haben heute wieder herrliches Wetter und genießen die Sonne - und natürlich auch gutes Essen. 😋💕
Nach Jul´s erfolgreicher Naan-Brot Bäckerei habe ich mich zum ersten Mal an einem orientalischen Reis probiert - mit Mandeln und Rosinen. Das liebe ich einfach. Für einen aromatischen Duft wie bei 1001 Nacht sorgen Zimt, Nelken, Kardamom und natürlich Safran. Keine großen Worte, einfach schnuppern, schmecken und genießen.



Zutaten für 4 Portionen:
1 kleine Prise Safranfäden
250 g Basmatireis
1-2 EL Ghee oder Butterschmalz
1 Zimtstange
6 grüne Kardamomkapseln, zerdrückt
6 Gewürznelken
75 g Mandelstifte, angeröstet
75 g Rosinen
1 EL Salz
1 Karotte, fein gerieben
2 EL gehackte Korianderblätter



wie es geht:
 Die Safranfäden in 3 EL heißem Wasser einweichen und beiseite stellen. Den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser so lange waschen, bis das Wasser klar bleibt. 

Ghee / Butterschmalz in einem Topf erhitzen, Zimtstange, Kardamom und Nelken darin bei mittlerer Hitze 1 Minute sanft anrösten bis sie zu duften beginnen. Rosinen, Mandeln und Reis dazugeben und unter Rühren leicht anbraten, bis die Reiskörner glasig sind. 500 ml Wasser und das Salz dazugeben und alles zum Kochen bringen. Den Reis zugedeckt bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Temperatur vollständig zurück nehmen, das Safranwasser und die geriebene Karotte unter den gekochten Reis mischen und das Ganze bei geschlossenem Deckel noch für weiter 5 Minuten ziehen lassen. Zum Servieren den Reis mit frisch gehackten Korianderblättern bestreuen. 




mit Sonne im Herzen,


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7. Mai 2020

Julians Naan-Brot mit Knoblauchbutter

Eine Gemeinsamkeit die mich und meinen Partner verbindet, ist unser Hang zu gutem indischen Essen. Wir warten schon sehnsüchtig darauf, dass unser Lieblingsinder wieder öffnen darf. Bis dahin überbrücken wir die Wartezeit mit dem Abholservice. 
Zusätzlich hat sich mein Liebster in der vergangenen Woche mal an einem selbstgemachten Naanbrot mit Knoblauchbutter versucht. Der warme, knoblauch-buttrige Duft und dazu noch das luftige, leicht knusprige Naanbrot sind schon ein echter Kracher. Und ich finde mit seinem Ergebnis muss er sich überhaupt nicht verstecken, so dass sein Rezept hier bei Kulinarikus einziehen darf. :-)
Die kleine Minischale mit Joghurtdip am Rande des Bildes durfte ich freundlicherweise noch beisteuern. :-)





Zutaten für 6-7 Naan-Brote
250 g Weizenmehl Type 405
1/2 Päckchen Trockenhefe
50 ml Wasser
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
150 g Naturjoghurt mit 10 % Fett 
1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
1 gute Prise Koriander (gemahlen)
Bratöl oder Ghee (indisches Butterschmalz) zum Ausbacken der Naan-Brote

 für die Knoblauchbutter:
50 g Butter
2 Knoblauchzehen
1 Prise Salz 

zum Servieren:
1 EL fein gehackte, glatte Petersilie oder Koriander
1 EL Sesam


wie es geht:
 Das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde bilden. 
In die Mulde Trockenhefe, Salz, Kreuzkümmel, Koriander und Zucker geben. 
Jetzt das Wasser dazugießen und alles zu einem krümeligen Vorteig verrühren. 
(Hinweis: Der Vorteig ist noch keine glatte / einheitliche Masse!) 
 Das Ganze für 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen, dann den Joghurt hinzugeben. 
Jetzt den Teig mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut verkneten, bis eine schöne Teigkugeln entsteht. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser zufügen.
 Die fertige Teigkugel an einem warmen Ort, ohne Zugluft, abgedeckt für eine Stunde gehen lassen. 
Nach der Gehzeit den Teig nochmals durchkneten, anschließend 6 bis 7 Teigportionen abtrennen und diese mit einem Nudelholz zu ca. 5 mm dicken Fladen ausrollen. 

In einer schweren Pfanne etwas Bratöl oder Ghee erhitzen. Die ausgerollten Fladen darin von beider Seite ausbacken bis sie eine goldgelbe Farbe bekommen. 

Für die Knoblauchbutter zuerst die Butter schmelzen, dann fein gehackten bzw. gepressten Knoblauch und Salz zugeben und die fertig gebackenen Fladen gleichmäßig mit der Knoblauchbutter bestreichen. 

Zum Anrichten die Naan-Brote mit frisch gehackter Petersilie oder Koriander und etwas Sesam servieren. Dazu passt ein kühlender Dip aus Naturjoghurt, Petersilie und klein gehackten Cherrytomaten. 





Steht ihr auch so auf indisches Essen?

Mit buttrig-krossen Grüßen,



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17. April 2020

Blumenkohlrösti mit Kräuterdip

Meine lieben Leser, ich hoffe ihr hattet, im Rahmen der gegebenen Umstände, ein paar schöne Ostertage im kleinen Kreis? Wir haben über Ostern so unglaublich viel gegessen 🙈 und dadurch, dass man die ganze Zeit zu Hause ist, setzt es natürlich gleich an... 4 kg hab ich mehr drauf.. 😅 holla die Waldfee.. Deshalb haben wir zu Hause den Deal, dass ab jetzt nur ein mal pro Tag warm gegessen wird und es wieder mehr Frischkost und Salate gibt. So hab ich gleich mal die Gelegenheit genutzt um das Rezept für die Blumenkohlrösti auszuprobieren. Zusammen mit einem leckeren Kräuterdip & Salat wird daraus ein leichtes Abendessen. 



Zutaten für 4 Portionen
600 g Blumenkohl-Röschen (TK)
etwas Salz
3 Eier
8 EL Mehl
frisch gemahlener Pfeffer
Salz
Paprikapulver
1 rote Paprikaschote
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL fein gehackte Petersilie und ein EL Schnittlauch
80 g fein geriebener Parmesan
Bratöl

Für den Dip:
1 Becher Joghurt
1 Becher saure Sahne
1 Knoblauchzehe
1-2 Frühlingszwiebeln
frische Kräuter wie Petersilie, Dill, Schnittlauch
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
ein Spritzer Zitronensaft



wie es geht: 
Die Blumenkohlröschen aus der Packung nehmen und in einem Sieb auftauen lassen.
Die aufgetauten Blumenkohlröschen in gesalzenem Wasser leicht bissfest kochen, dann gut abtropfen lassen und anschließend mit einem scharfen Messer fein hacken.

Außerdem die Paprikaschoten waschen, putzen und in feine Würfel schneiden. Ebenso die rote Zwiebel fein hacken und den Knoblauch pressen.
Alles zum gehackten Blumenkohl geben.

Nun den geriebenen Parmensan, gehackte Kräuter, Eier und Mehl zur Blumenkohl-Gemüsemischung geben und alles gut miteinander vermengen. Die Masse nun mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver kräftig abschmecken.

In einer schweren Pfanne das Bratöl erhitzen. Blumenkohlmasse mit Hilfe eines Esslöffels in die heiße Pfanne geben, etwas glatt streichen und so ca. 12 Küchlein ausbacken, bis sie von beiden Seiten goldbraun gebraten sind.

Für den Dip: Joghurt und saure Sahne miteinander glatt rühren und anschließend mit Knoblauch, in Ringe geschnittener Frühlingszwiebel, frischen gehackten Kräutern, Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone abschmecken.

Die Blumenkohlrösti zusammen mit dem Kräuterdip servieren.




heute mit leichten Grüßen,

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8. Juni 2019

schnell gerührt: Fetacreme mit Paprika, Sesam und Knoblauch

Wenn mich jemand fragen würde, welche Küche mir am besten schmeckt, dann wäre die Griechische auf jeden Fall ganz ganz vorne mit dabei. Meist verbinden wir griechisches Essen einfach nur mit Gyros und Co. Dabei gibt es auch viele Gemüse- und Fischgerichte die man in Griechenland essen kann und nicht zu vergessen - der leckere Fetakäse. Fetakäse ist soetwas was ich zur Zeit echt jeden Tag essen könnte. Entweder aus dem Ofen mit Peperoni und Tomate gebacken oder gewürfelt zum Salat. Feta geht einfach immer. Diese Woche habe ich mir zum Abendessen diese schnelle und mega leckere Fetacreme gemacht. Dazu etwas Peperonibaguette. Fertig.


Zutaten für 3-4 Portionen:
170 g Feta
100 g Schmand
100 g Frischkäse
2-3 Knoblauchzehen
1 halbe rote Paprika
5 EL Milch oder Sahne
3 EL Sesam
30 g Pinienkerne
Salz
Paprika edelsüß, Cayennepfeffer
Basilikum zur Dekoration
 

wie es geht:
Den Feta in kleine Würfel schneiden, nach Bedarf mit einer Gabel etwas zerdrücken (je nachdem wie stückig eure Creme sein soll) und zusammen mit Schmand, Frischkäse und Milch in eine Schüssel geben und glatt rühren.

Die halbe Paprika putzen, waschen, in kleine Würfel schneiden und unter die Fetacreme mischen. 
Die Knoblauchzehen schälen, pressen und ebenfalls zugeben. 

In einer Pfanne die Pinienkerne und den Sesam goldbraun anrösten. Die Hälfte der Kerne unter die Fetacreme rühren. Den Rest zum Anrichten beiseite stellen. 

Die Fetacreme nun mit Salz, Cayenne-Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. 

Zum Anrichten die Fetacreme in Schälchen füllen, mit Basilikum und gerösteten Kernen garnieren. Dazu nach Belieben frisches Baguette oder Gemüsesticks anbieten. 



Mit leckeren Grüßen,
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1. Juni 2019

fürs Büro: Linsensalat mit Apfel und roter Bete

Ab und an fotografiere ich -sich lecker anhörende Rezepte- mit meinem Handy ab - darunter das Rezept für einen einfachen Linsensalat (Quellenlink: tegut). Ich habe das Ganze dann noch ein wenig nach meinem Geschmack abgewandelt (Salami raus, Apfel rein - im Moment versuche ich bewusst weniger 🐷 zu essen). Den Linsensalat habe ich nach der Zubereitung in Einmachgläser gefüllt und als Mittagessen mit ins Büro genommen.

Linsen - Was ist drin:
  • eine gute Portion Eiweiß 
  • Eisen für die Blutbildung & Magnesium für die Nerven (besonders wichtig am Arbeitsplatz ;))
  • Ballaststoffe für die Darmgesundheit 
  • wer ungeschälte Linsen-Varianten nicht gut verträgt, kann für ein bessere Bekömmlichkeit einmal geschälte Linsen (rote oder gelbe Linsen) ausprobieren  



Zutaten für 2-3 Portionen:
100 g Berglinsen
450 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1 Möhre
1 Stange Sellerie
2 rote Bete-Knollen, vorgegart
1 Apfel
1/2 Bund Petersilie
1/2 Zwiebel 

Dressing:
1 EL Olivenöl
3 EL Kürbsikernöl
5 EL heller Balsamico
2 TL Senf
2 TL Honig oder Agavendicksaft
Salz, Pfeffer


wie es geht:
Die Möhre schälen und klein würfeln. 
Die Linsen gründlich in einem Sieb abspülen. 
Dann in 450 ml Gemüsebrühe gemeinsam mit dem Lorbeerblatt zum kochen bringen und für ca. 20 Minuten weich kochen. 
(Auf meiner Berglinsen-Packung steht 30 Min. kochen lassen - da hätte ich aber Linsenbrei gehabt - bei mir waren die Linsen nach 20 Minuten zart und weich gekocht.😅)
In den letzten 3-4 Minuten der Garzeit die Möhrenwürfel zu den Linsen dazugeben, damit sie ganz kurz mitgaren können.

In der Zwischenzeit den Stangensellerie waschen, putzen und in kleine, feine Stücke schneiden (ca. 3-4mm dick). Die rote Bete-Knollen klein würfeln, ebenso den Apfel. 
Die Petersilie grob hacken. 
Die Zwiebel putzen und fein hacken.

Die gegarte Linsen-Möhren-Mischung in einem Sieb abtropfen lassen, dann in eine Schüssel geben und mit Sellerie, Apfel, Zwiebel, rote Bete und Petersilie vermengen.

Nun noch alle Dressingzutaten miteinander verrühren, abschmecken und unter den Linsensalat rühren. 



Mit sonnigen Grüßen,
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17. September 2018

je suis Apfeltarte ;)

Zurück aus der kreativen Pause.
Ich freue mich sehr darüber, dass es immernoch täglich Menschen gibt, die hier vorbei schauen. Vielen, vielen Dank.
Auch dieses Rezept war nicht geplant, sondern ist ganz unverhofft an einem verträumten Sonntag-Nachmittag entstanden. Vielleicht der Startimpuls zurück in mein Bloggerleben. ;)
Wie immer, ganz viel Freude mit dem Rezept & bis bald.


Zutaten:
für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

150 g Weizenmehl (Type 550)
2-3 EL Haferflocken, kernig
1Prise Salz
1 TL Backpulver
1 Ei
100 g Zucker
Zimt
75 g weiche (geschmolzene) Butter, plus ein kleines Stück für die Form
1 kg Äpfel (6 Stück)
20 g Speisestärke
200 ml Sahne
3 EL Quittengelee oder Aprikosenmarmelade 


wie es geht: 
In einer Schüssel das Mehl mit Haferflocken, Salz und Backpulver vermischen, in der Mitte eine Mulde bilden.
 Das Ei und 50 g Zucker in die Mulde geben und alles mit dem Handrührgerät vermengen.
 Dabei nach und nach die Butter dazu geben. 
Nun den Teig mit den Händen glatt kneten, zu einer Kugel formen und abgedeckt etwa 20 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Tarteform mit etwas Butter einfetten. 
Die Äpfel waschen, schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen. 
Dann die Apfelstücke fächerförmig einschneiden (nicht durchschneiden!)

Den Backofen auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. 
Den Teig ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. 
Den Teig nach Belieben mit etwas Zimt bestäuben
Nun die eingeschnittenen Apfelstücke auf der Tarte auslegen. 
50 g Zucker mit Sahne und Stärke kurz mit dem Handrührgerät aufschlagen bis eine ganz leichte, flüssige Creme entsteht. Sahnecreme über die Äpfel gießen.
Tarte im Ofen nun goldbraun backen.
Die Backzeit variiert je nach Apfelsorte und Teigstärke zwischen 50 und 65 Minuten. 

In der Zwischenzeit das Gelee oder Marmelade aufkochen, damit es flüssig wird. 
Die fertig gebackene Tarte zum Abschluss noch mit Gelee / Marmelade bestreichen.



Eine wunderschöne, bunte Herbstzeit für Euch. :-)


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5. April 2018

es grünt so grün: Kresse-Gemüse-Süppchen mit Frühlingszwiebel

Da ich heute auf Arbeit angesprochen wurde, dass es ja hier seit Ostern gar kein neues Rezept gibt, habe ich mich sofort an die Tasten geschwungen und mein Suppen-Rezept fertig gestellt. 
(Liebe C., ich hoffe du freust dich jetzt über das Rezept ;)) Ich wollte schon ewig mal eine Suppe mit vielen frischen Kräutern zubereiten und welche Jahreszeit eignet sich dafür besser als der Frühling? Es gibt aktuell so eine riesen Auswahl, zum Beispiel Bärlauch, Kresse, Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, ... da sind viele Variationen möglich. Bei meiner Frühlingssuppe ist es eine Kombi aus Kresse und Bärlauch geworden. Morgen werde ich mit meinen Patienten mal eine Petersiliensuppe austesten. Ich hoffe es schmeckt. :-) Die Suppe hier unten im Bild hat auf jeden Fall super geschmeckt und darf deshalb nun auch gerne von Euch nachgekocht werden. ;-)


Zutaten für 2 bis 3 Portionen:
1/2 rote Zwiebel
3 Frühlingszwiebeln
5 Kartoffeln 
2 Karotten
1 EL Olivenöl
700 ml Gemüsebrühe
1 Hand voll Bärlauch (optional)
2 Kästchen Kresse
Salz, Pfeffer
Curry
150 ml Sahne

wie es geht: 
Die Zwiebel putzen und in kleine Würfel schneiden.
Die Frühlingszwiebeln ebenfalls putzen und in Ringe schneiden.
Kartoffeln und Karotten schälen und in Stücke schneiden.

In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Gemüse darin anbraten, anschließend mit der Gemüsebrühe auffüllen und 7 Minuten sanft köcheln lassen. Nun kann der Bärlauch sowie ein Kästchen Kresse zugegeben werden.

Nach weiteren 2 Minuten Kochzeit wird die Suppe mit einem Mixstab glatt püriert und mit Salz, Pfeffer und Curry abgeschmeckt.

Zum Verfeinern der Suppe kann nach Belieben noch etwas Sahne zugegeben werden & zum Anrichten die Suppe großzügig mit der restlichen Kresse (Kästchen Nummer 2.) bestreuen.


Ich wünsche Euch ein wunderschön-warmes, frühlingshaftes Wochenende :-*
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25. März 2018

mmmhh das duftet: fluffig-leckere Osterzöpfe und Osterkränze mit Heidelbeeren und Zimt

Als ich gestern Abend ganz entspannt auf der Couch saß und mich mit meinem Handy durch die Welt der Rezepte scrollte, blieb mein Blick sofort an dem Rezept für die ↠Flower-Power-Striezel von Sonnentor hängen. So ein schönes Osterrezept. Und da ich heute noch Urlaub hatte, habe ich mich gleich ans Nachbacken gemacht. Für mich eine absolute Premiere - denn etwas Geflochtenes habe ich tatsächlich noch nie gebacken. Ich habe für meine Osterzöpfe erstmal die einfachen Flechtvarianten ausprobiert - es gibt so viele schöne Zopfvarianten, hier kann man sich kreativ wirklich mal richtig auslassen. Auch bei der Füllung kann man frei variieren. Ich bin, wie im Sonnentor-Rezept auch, bei Heidelbeermarmelade geblieben, ihr könnt aber auch eine andere Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme ausprobieren. Auch die Dekoration kann nach Geschmack variiert werden. Ich habe Hagelzucker und Zimt sowie essbare Blüten benutzt, aber auch Mandelblättchen oder Rosinen wären vielleicht noch eine Idee?


Zutaten für zwei Zöpfe und zwei kleine Kränze 
(und ein Probestück)
500 g Weizenmehl
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
60 g weiche Butter
1 Prise Salz
280 ml lauwarme Milch
1 Würfel frische Hefe

Für die Füllung: 
 4 Tl Heidelbeermarmelade

Zum Bestreichen:
 1 Ei und 7 El Milch verquirlt

Zum Bestreuen:  
Hagelzucker, Zimt,
 Gewürzblüten-Mischung "Blütenhäubchen" von Sonnentor;
 Rewe "feine Welt - essbare Blütenpracht"

Wie es geht:
Alle Zutaten (bis auf den Würfel Hefe und die Milch) abwiegen und in eine Schüssel geben. 
Die Hefe in einer Schale zerbröckeln und mit der lauwarmen Milch verrühren. 
Hefe-Milch zur Mehlmischung gießen. 
Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten (Knethaken & Handrührgerät oder Küchenmaschine) - zuerst auf langsamer und dann schneller Stufe. 
Der Teig soll sich schön vom Schüsselrand lösen.

 Nun den Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 25 Minuten ruhen lassen.

Vor dem Flechten sollte man sich überlegen, welche Art von Zopf es werden soll. 
Auf YouTube gibt es dazu viele Anleitungen.
Da ich noch nie zuvor einen Teigzopf geflochten habe, habe ich mich erstmal für die einfachen Varianten entschieden. 

Für mein Probestück habe ich einen 2-Strang-Zopf gemacht. 
Das Video habe ich Euch hier verlinkt: 
Für das Probestück habe ich für zwei Stränge jeweils 87 g Teig genommen. 
Die Teigstücke werden zuerst zu einer Kugel und anschließend einem gleichlangen Teigstrang gerollt. Das ist mir ehrlich gesagt noch schwer gefallen - meine Teigstränge waren alle unterschiedlich dick - da fehlt einfach noch die Übung. :-)  

Danach habe ich mich an zwei gedrehten Osternestern versucht: 
 Auch hier habe ich, da es sich um 2 Stränge handelt, wieder 87 g Teig pro Strang genommen. 
Zusätzlich habe ich die Osternester mit Heidelbeermarmelade gefüllt. Dazu werden die Teigstränge wieder, wie oben beschrieben, länglich ausgerollt. Dann habe ich mit einem kleinen Messer den Teig einmal längs aufgeschnitten (nicht durchschneiden!!)  und mit einem Teelöffel etwas Marmelade in den Schnitt gefüllt. Nun den Schnitt wieder mit den Fingern verschließen und wie beschrieben zum Osterkranz drehen.

Nun zum Abschluss noch einen 3-Strang-Zopf. 
 Hierbei habe ich pro Strang 68 g Teig benutzt und vor dem Flechten 2 von 3 Strängen ebenfalls mit Marmelade gefüllt.

Das Ausprobieren der verschiedenen Formen und Flechtvarianten hat mir riesigen Spaß gemacht. Ich hoffe meine Technik bald noch verbessern zu können und noch viele viele viele leckere Teigzöpfe zu backen. (Wir überlegen uns zu Hause schon herzhafte Varianten).

Hier erstmal noch ein Insta-Foto von meinem ersten selbstgemachten Hefezopf (ja, ich bin stolz wie verrückt). Mir persönlich hat es auch gut gefallen, dass man die Marmelade hier und da etwas heraus blitzen sieht - fachlich sicher nicht korrekt in der Ausführung aber wer will schon immer korrekt und perfekt? ;-)


Die fertig geflochtenen Zöpfe abgedeckt an einem warmen Ort für eine halbe Stunde gehen lassen. Anschließend die Zöpfe mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen, damit sie im Ofen eine schöne goldgelbe Farbe bekommen. Bevor sie in den Ofen wandern, werden die Zöpfe jetzt noch nach Belieben mit Hagelzucker, Zimt, Blüten oder anderen Zutaten Eurer Wahl bestreut. 
Die Backzeit beträgt ca. 28 Minuten bei 180 Grad Umluft. 




Ein frohes, buntes und leckeres Osterfest wünscht Euch von Herzen, 
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