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19. März 2021

knusprig und zartschmelzend: Erdnuss-Karamell-Happen mit zweierlei Schokolade

Ein weiteres Rezept, dass sich schon ganz lange eine Bild-Aktualisierung verdient hat, sind diese genialen Erdnuss-Karamell-Stückchen mit knusprigem Keksboden und doppeltem Schokoladenguss. (Das Rezept habe ich im April 2014 online gestellt). Hier kommen Schokoholics auf jeden Fall auf ihre Kosten. Ein knuspriger Keksboden aus einem einfachen Mürbeteig wird bestrichen mit einer Erdnuss-Karamellcremé. Getoppt wird das Ganze mit Erdnüssen, einem Hauch Salz und zum krönenden Abschluss weiße und dunkle Schokolade als Guss. 
 
- No more words needed -

Viel Freude mit dem Rezept.



Zutaten:
Für den Keksteig:
100 g Butter 
(sie sollte weich sein / Zimmertemperatur haben)
80 g Zucker
200 g Weizenmehl (Type 405)
7 EL Milch

Für die Erdnussbutter-Karamell-Cremé:
70 g Erdnussbutter
70 g Erdnussmus
80 g Rohrohrzucker
400 ml gezuckerte Kondensmilch ("Milchmädchen")
1 Hand voll Erdnüsse (ungesalzen)
1 Prise Salz

Für die Schokoglasur:
100 g weiße Schokolade plus 3 EL Sahne
250 g Zartbitterschokolade plus 8 EL Sahne 




wie es geht:

Die Butter schmelzen und in einer Schüssel mit Hilfe des Handrührgerätes gemeinsam mit dem Zucker aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann das Mehl zusieben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei die Milch unterarbeiten.
(Ich habe den Teig abschließend nochmal mit den Händen durchgeknetet, damit das Ganze noch etwas homogener wird.)
Den fertigen Mürbeteig in Frischhaltefolie wickeln und 15 Minuten im Kühlschrank kühlen lassen. 

Ein Mini-Backblech / Backrahmen oder eine Auflaufform (Größe etwa 28 x 20 cm) mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen und dann in die Form legen. 
Falls ihr keine Form in der Größe habt, könnt ihr auch eine kleiner bzw. größere Form verwenden - der Keksteig wird dann entsprechend dünner oder dicker ausgerollt und die Backzeit variiert dann entsprechend um 2-3 Minuten.

Den Mürbekeksteig nun für etwa 12 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Ofen stellen. Sobald er eine zarte gold-braune Farbe bekommen hat, könnt ihr ihn aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Für die Erdnussbutter-Karamell-Cremé gebt ihr zuerst den Zucker in eine beschichtete, schwere Pfanne und schaltet den Herd auf die höchste Stufe. Sobald der Zucker zu schmelzen und damit zu karamellisieren beginnt, gebt ihr sofort Erdnussmus und Erdnussbutter dazu, gut unterrühren und die Hitze auf allerkleinste Stufe reduzieren. Nun noch die Kondensmilch zugießen und rühren, rühren, rühren, bis sich langsam eine braune, zähflüssige Masse bildet - euer Erdnussbutter-Karamell entsteht.
Wenn die Karamell-Masse richtig schön dick und zäh geworden ist, könnt ihr sie vom Herd nehmen.
 
 Vorsicht die Masse ist sauheiß! - Nicht die Zunge verbrennen beim Naschen!
 
Die Karamell-Masse nun gleichmäßig auf dem Keksboden verstreichen. 
 Nussfreunde können nun gerne noch eine Handvoll Erdnüsse auf die Karamellcreme streuen.
Ich habe außerdem noch eine Prise Salz auf der ausgestrichenen Creme verteilt.
 
Das Ganze wandert nun für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank, damit die Erdnuss-Karamell-Schicht schön fest werden kann. 

Im letzten Schritt werden die beiden Schokoladensorten grob gehackt und getrennt im Wasserbad mit der Sahne bei maximal 40 Grad geschmolzen. Zuerst die dunkle Schokolade auf die Karamellschicht gießen und glatt streichen. Anschließend sofort die weiße Schokolade im dünnen Strahl darauf verteilen und mit Hilfe eines Stäbchens oder eine Gabel Wirbel bzw. Muster in die Schokolade ziehen. 

Die kleinen Schoko-Erdnuss-Happen sind nun fast fertig, sie müssen jetzt für ein letztes Mal in den Kühlschrank, damit auch die Schokolade fest werden kann. 
Danach könnt ihr die Leckerbissen in mundgerechte Stücke oder kleine Riegel schneiden und servieren.


 Mit karamellig-süßen Grüßen, 

Inspirationsquelle zum Rezept: Lewis Sara (2008): 200 x Backen. Hamburg: Moewig-Verlag. Seite 132 "Schoko-Karamell-Mürbeteiggebäck".
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27. Dezember 2020

wenn schon kein Schnee, dann wenigstens Parfait - Part 2: mit Amarenakirschen, Kaffeelikör und Zartbitterschokolade

Diese Weihnachten wollte ich unbedingt mal wieder ein Parfait machen. Vor einigen Jahren habe ich schonmal ein Spekulatius-Parfait gemacht, das von Euch gerade im Winter häufig angeklickt wird. Deshalb lege ich jetzt nochmal mit einer weiteren Variante nach, die nicht weniger lecker ist. Diesmal habe ich mit Kaffeelikör, Amarenakirschen und dunkler Schokolade gearbeitet. Beim Essen hat mich das Parfait ein bisschen an Schwarzwälder Kirsch erinnert. Auf jeden Fall ein krönender Abschluss für feierliche Menüs.

Zutaten für eine Kastenform:
250 g Mascarpone
300 g Schmand 
100 g Puderzucker
4 EL Kaffeelikör
1 Glas Amarenakirschen (280 g Abtropfgewicht)
4-5 Nussplätzchen, Spekulatius oder Lebkuchen
150 g Schlagsahne
 
Für die Deko:
2 Tafeln Zartbitterschokolade
einige frische Beeren und Rosmarinzweige

wie es geht: 
 Mit einem Handrührgerät in einer hohen Schüssel die Mascarpone, Schmand, Puderzucker und den Kaffeelikör zu einer glatten Créme verrühren. 
Die Amarenakirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen. (Der Saft lässt sich beispielsweise für einen alkoholfreien Punsch noch weiter verwenden.) Die abgetropften Amarenakirschen unter die Mascarpone-Schmand-Créme rühren. 
Außerdem die Plätzchen oder Lebkuchen grob zerbröseln und ebenfalls unterrühren.
Die Sahne steif schlagen - diese wird nun ebenfalls unter die Masse gehoben. 
Das Ganze nach eigenem Gusto nochmal mit Puderzucker oder Likör abschmecken. 

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen.
Die Mascarpone-Schmand-Créme in die Form einfüllen und gleichmäßig verstreichen.
Das Ganze wandert nun für vier Stunden ins Gefrierfach. 
Falls ihr das Parfait erst am nächsten Tag verspeisen wollt, könnt ihr es auch über Nacht im Gefrierschrank stehen lassen. 
 
Etwa 2 Stunden vor dem Servieren solltet ihr das Parfait aus dem Gefrierfach holen, denn nun geht es an die Garnitur.
Stürzt dazu das Parfait auf eine längliche Servierplatte. 
Ich habe dazu an den Rändern die Kastenform erst mit etwas heißem Wasser abgespült, damit sich das Parfait leichter aus der Form löst. 
Die Frischhaltefolie entfernen.
 
Dann lasst ihr im Wasserbad zwei Tafeln Zartbitterschokolade bei etwa 40 Grad Kerntemperatur schmelzen. So wird die Schokolade schön glänzend. Die zart-fließende Schokolade gießt ihr nun gleichmäßig über euer Parfait.
Nun relativ zügig die Beeren und Rosmarinzweige noch auf dem Parfait verteilen, denn die Schokolade wird durch das eisige Parfait sehr schnell fest. 

Nun ist euer Nachtisch bereit um verputzt zu werden.

Was für ein Genuss. :-)

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25. März 2018

mmmhh das duftet: fluffig-leckere Osterzöpfe und Osterkränze mit Heidelbeeren und Zimt

Als ich gestern Abend ganz entspannt auf der Couch saß und mich mit meinem Handy durch die Welt der Rezepte scrollte, blieb mein Blick sofort an dem Rezept für die ↠Flower-Power-Striezel von Sonnentor hängen. So ein schönes Osterrezept. Und da ich heute noch Urlaub hatte, habe ich mich gleich ans Nachbacken gemacht. Für mich eine absolute Premiere - denn etwas Geflochtenes habe ich tatsächlich noch nie gebacken. Ich habe für meine Osterzöpfe erstmal die einfachen Flechtvarianten ausprobiert - es gibt so viele schöne Zopfvarianten, hier kann man sich kreativ wirklich mal richtig auslassen. Auch bei der Füllung kann man frei variieren. Ich bin, wie im Sonnentor-Rezept auch, bei Heidelbeermarmelade geblieben, ihr könnt aber auch eine andere Marmelade oder Nuss-Nougat-Creme ausprobieren. Auch die Dekoration kann nach Geschmack variiert werden. Ich habe Hagelzucker und Zimt sowie essbare Blüten benutzt, aber auch Mandelblättchen oder Rosinen wären vielleicht noch eine Idee?


Zutaten für zwei Zöpfe und zwei kleine Kränze 
(und ein Probestück)
500 g Weizenmehl
75 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
60 g weiche Butter
1 Prise Salz
280 ml lauwarme Milch
1 Würfel frische Hefe

Für die Füllung: 
 4 Tl Heidelbeermarmelade

Zum Bestreichen:
 1 Ei und 7 El Milch verquirlt

Zum Bestreuen:  
Hagelzucker, Zimt,
 Gewürzblüten-Mischung "Blütenhäubchen" von Sonnentor;
 Rewe "feine Welt - essbare Blütenpracht"

Wie es geht:
Alle Zutaten (bis auf den Würfel Hefe und die Milch) abwiegen und in eine Schüssel geben. 
Die Hefe in einer Schale zerbröckeln und mit der lauwarmen Milch verrühren. 
Hefe-Milch zur Mehlmischung gießen. 
Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten (Knethaken & Handrührgerät oder Küchenmaschine) - zuerst auf langsamer und dann schneller Stufe. 
Der Teig soll sich schön vom Schüsselrand lösen.

 Nun den Teig mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort 25 Minuten ruhen lassen.

Vor dem Flechten sollte man sich überlegen, welche Art von Zopf es werden soll. 
Auf YouTube gibt es dazu viele Anleitungen.
Da ich noch nie zuvor einen Teigzopf geflochten habe, habe ich mich erstmal für die einfachen Varianten entschieden. 

Für mein Probestück habe ich einen 2-Strang-Zopf gemacht. 
Das Video habe ich Euch hier verlinkt: 
Für das Probestück habe ich für zwei Stränge jeweils 87 g Teig genommen. 
Die Teigstücke werden zuerst zu einer Kugel und anschließend einem gleichlangen Teigstrang gerollt. Das ist mir ehrlich gesagt noch schwer gefallen - meine Teigstränge waren alle unterschiedlich dick - da fehlt einfach noch die Übung. :-)  

Danach habe ich mich an zwei gedrehten Osternestern versucht: 
 Auch hier habe ich, da es sich um 2 Stränge handelt, wieder 87 g Teig pro Strang genommen. 
Zusätzlich habe ich die Osternester mit Heidelbeermarmelade gefüllt. Dazu werden die Teigstränge wieder, wie oben beschrieben, länglich ausgerollt. Dann habe ich mit einem kleinen Messer den Teig einmal längs aufgeschnitten (nicht durchschneiden!!)  und mit einem Teelöffel etwas Marmelade in den Schnitt gefüllt. Nun den Schnitt wieder mit den Fingern verschließen und wie beschrieben zum Osterkranz drehen.

Nun zum Abschluss noch einen 3-Strang-Zopf. 
 Hierbei habe ich pro Strang 68 g Teig benutzt und vor dem Flechten 2 von 3 Strängen ebenfalls mit Marmelade gefüllt.

Das Ausprobieren der verschiedenen Formen und Flechtvarianten hat mir riesigen Spaß gemacht. Ich hoffe meine Technik bald noch verbessern zu können und noch viele viele viele leckere Teigzöpfe zu backen. (Wir überlegen uns zu Hause schon herzhafte Varianten).

Hier erstmal noch ein Insta-Foto von meinem ersten selbstgemachten Hefezopf (ja, ich bin stolz wie verrückt). Mir persönlich hat es auch gut gefallen, dass man die Marmelade hier und da etwas heraus blitzen sieht - fachlich sicher nicht korrekt in der Ausführung aber wer will schon immer korrekt und perfekt? ;-)


Die fertig geflochtenen Zöpfe abgedeckt an einem warmen Ort für eine halbe Stunde gehen lassen. Anschließend die Zöpfe mit der Ei-Milch-Mischung bestreichen, damit sie im Ofen eine schöne goldgelbe Farbe bekommen. Bevor sie in den Ofen wandern, werden die Zöpfe jetzt noch nach Belieben mit Hagelzucker, Zimt, Blüten oder anderen Zutaten Eurer Wahl bestreut. 
Die Backzeit beträgt ca. 28 Minuten bei 180 Grad Umluft. 




Ein frohes, buntes und leckeres Osterfest wünscht Euch von Herzen, 
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20. Januar 2017

Frühstückswaffel mit Apfel & Karotte, dazu Joghurtcreme mit Honig und Walnüssen

Hallo liebe Blogleser,
ich hoffe es geht Euch gut. Ich genieße gerade noch die letzten Tage meines Urlaubs und habe die Zeit genutzt, um mich an einigen neuen Rezepten auszuprobieren. *g*
In letzter Zeit dreht sich bei mir irgendwie wieder viel um das Thema Frühstück. Dafür habe ich mir jetzt auch einen Blender/Mixer zugelegt um mir morgens einen leckeren Shake machen zu können (1. Rezept kommt bald ;-)). An den Wochenenden liebe ich es, ganz ausgiebig zu frühstücken und dann darf es auch gerne etwas süßes-warmes sein - deshalb habe ich vor einigen Tagen das Rezept für diese Frühstückswaffeln ausgetüfftelt. In den Teig kommen frisch geriebene Karotten und ein Apfel. Anstatt der Kuhmilch habe ich wieder mit Mandelmilch gearbeitet, da es mir aktuell im Moment einfach besser schmeckt und ich es auch besser vertrage.
Ich hoffe das Rezept gefällt Euch. :-*



Zutaten für circa sechs Waffeln:
2 Karotten
1 Apfel
1/2 Bio-Zitrone
3 Bio-Eier
120 g Butter
1 Prise Salz
2 Päckchen Vanillezucker
6 EL Agavendicksaft
200 ml Mandelmilch
150 g Dinkelmehl
50 g Speisestärke
2 TL Backpulver
Fett für das Waffeleisen
Puderzucker zum Bestäuben

wie es geht:
Die Karotten schälen und fein raspeln. Den Apfel ebenfalls waschen, je nach Bekömmlichkeit mit oder ohne Schale grob raspeln. Apfel und Karotte mit dem Abrieb der Bio-Zitrone, sowie deren Saft vermischen.
Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen und das Eigelb zusammen mit der Butter, einer Prise Salz und dem Vanillezucker schaumig rühren. Anschließend den Agavendicksaft und die Mandelmilch zugeben. Nun kommen noch das Mehl, Stärke und Backpulver dazu. Das Ganze miteinander zu einem cremigen Teig verrühren. Zum Abschluß die geraspelten Karotten und Apfel sowie das steif geschlagene Eiweiß locker unterheben.
Das Waffeleisen mit etwas Öl einpinseln, dann portionsweise die Waffeln ausbacken und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Apfel-Karotte-Zimt
Dazu habe ich etwas Joghurt verrührt mit Honig, Zimt und Walnüssen gegessen, sowie eine Apfel-Karotte-Zimt-Aufstrich, den meine liebe Kollegin mir vor einigen Tagen geschenkt hat.
Danke liebe I. - dein Aufstrich ist köstlichst!! :-)

P.S. Die Waffeln schmecken auch kalt ganz lecker - falls also welche übrig bleiben, könnt ihr sie mit ins Büro nehmen. :-)





Joghurt mit Honig, Walnüssen und Zimt

 Bis ganz bald ;)
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2. August 2014

kleines Wochenendsüß: Käsekuchen mit Blaubeeren


Hallo liebe Blogleser,
ich hoffe ihr genießt das Wochenende?

Ich wollte Euch noch ganz schnell diesen Blaubeer-Käsekuchen zeigen. 
Da mein lieber Freund am Freitag seinen letzten Arbeitstag in seinem alten Job hatte, wollte er zum Abschied seinen Kollegen etwas mitbringen. Also haben wir zusammen diesen Kuchen gebacken.

Ich bin von diesem Käsekuchenrezept einfach überzeugt, da es mir noch nie daneben gegangen ist.
Für den Boden habe ich mich wieder für einen Keksboden entschieden, da es einfach super fix geht und uns gut schmeckt. 
In die klassische Käsekuchenmasse sind dann noch ein paar Blaubeeren gewandert, damit der Kuchen einen sommerlichen Touch bekommt. 

Der Kuchen kam übrigens bei den Arbeitskollegen meines Freundes sehr gut an. 
Das hört man (kulinarikus) doch gern. :-) 



Zutaten für 12 Stücke:
Für den Keksboden:
400 g Haferkekse mit Kakao
200 g Butter sowie etwas mehr für die Spirngform

Für die Käsekuchen-Blaubeer-Creme:
250 g Ricotta
500 g Magerquark
200 g Heidelbeerquark
200 g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
300 g Tiefkühlblaubeeren, aufgetaut
2-3 EL Agavendicksaft

Zum dekorieren:
Puderzucker & frische Blaubeeren


wie es geht
Die Kekse müssen zuerst fein zerbröselt bzw. zerkrümelt werden. 
Dazu die Kekse auf einem sauberen Geschirrtuch verteilen und mit einem weiteren Geschirrtuch bedecken. Nun mit einem Nudelholz über die Kekse rollen, bis es feine Brösel sind.
Die Keksbrösel in eine Schüssel geben.

Die Butter in einem Topf schmelzen und unter die Keksbrösel rühren. 

Den Boden einer runden Springform (Durchmesser etwa 26 cm) mit Backpapier auslegen. 
Den Rand der Form mit etwas Butter einfetten. 

Die Butter-Kekskrümel-Masse gleichmäßig auf dem Boden der Springform verteilen und mit den Händen fest andrücken. 
Das Ganze nun für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Butter fest wird und ein stabiler Kuchenboden entsteht. 

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. 

Für die Käsekuchen-Blaubeer-Cremé zuerst mit Hilfe eines Handrührgerätes den Magerquark, Ricotta Heidelbeerquark und Zucker zu einer homogenen Creme verrühren. 
Nach und nach die Eier unterrühren sowie das Vanillepuddingpulver.
(Mir kam die Creme etwas flüssig vor , aber nicht beirren lassen - das muss so sein. :) )

Die aufgetauten Blaubeeren mit etwas Zucker oder Agavendicksaft süßen und dann vorsichtig unter die Käse-Quark-Mischung heben.

Die Blaubeer-Käsekuchenmasse auf den kalten Keksboden geben und glatt streichen. 
(Da die Masse recht flüssig ist, zerfließt sie von ganz alleine.)

Das Ganze wandert nun für ca. 80-90 Minuten in den Ofen (mittlere Schiene). 

Achtung wichtig: 
Nach etwa 40-45 Minuten Backzeit den Kuchen am besten mit etwas Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird. 

Nach Ende der Backzeit den Ofen ausschalten und einen Topflappen zwischen Backofentür und Ofen klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. 
Wenn der Ofen ausgekühlt ist, nehme ich den Kuchen heraus und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank, dann bekommt er seine schöne cremige Konsistenz. 

Zum Servieren den Käsekuchen mit Puderzucker bestäuben und einige frische Blaubeeren darauf verteilen.
Wie ihr auf dem ersten Bild erkennen könnt, habe ich bevor ich den Kuchen mit Puderzucker bestäubt habe eine Schablone aufgelegt. Dazu einfach auf einem festen Stück Papier oder Karton einige Blüten aufmalen, ausschneiden, auf dem Kuchen verteilen, Kuchen mit Puderzucker bestäuben, Schablonen vorsichtig herunter nehmen und tada.. fertig. :-) 


Gut Schmaus und viele liebe Grüße,

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28. Juni 2014

Energiekick für den Tag: Frühstücks-Cookies mit Kokos und Früchten

Hallo liebe Blogleser,

bei mir muss es morgens oft schnell gehen und Zeit für ein ausgiebiges Frühstück bleibt dabei selten.
Zudem bekomme ich zu früher Stunde auch noch nicht so viel in meinen Magen.

Aus diesem Grund habe ich ein bisschen getüfftelt und überlegt, bis mir diese TV-Werbung mit den Frühstückskeksen einfiel. Na, was die Industrie kann - das kann ich doch schon mindestens drei Mal so lange.... ich backe mir einfach ein paar Frühstückskekse. :-) 
Bei der Zusammenstellung habe ich versucht sowohl "gesunde", sattmachende als auch leckere Zutaten miteinander zu kombinieren. 
Verwendet habe ich dabei zum einen Vollkornmehl - welches einen hohen Anteil an Mineralstoffen und Ballaststoffen liefert. Getrocknete Früchte und Haferflocken enthalten neben Ballaststoffen ebenso wie die Kokosraspel Vitamine und Mineralstoffe. Statt herkömmlichem Zucker habe ich Vollrohrzucker verwendet, eine genauere Beschreibung dazu findet ihr weiter unten in diesem Post. 
Ein wenig Schokolade habe ich auch noch dazu gepackt - sicher, man könnte sie auch weglassen, aber ich wollte einfach dass die Cookies auch Spaß machen - versteht ihr was ich meine? :-) 
Nun aber zum Rezept:


Zutaten für 20 Cookies:
50 g Dinkelmehl (Type 630)
60 g Weizenvollkornmehl
65 g Haferflocken
50 g Kokosraspel
50 g weiße Kuvertüre, gehackt
100 g getrocknete Früchte, klein geschnitten
(z.B. Mango, Aprikose, Apfel...)
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
gemahlene Vanilleschote
130 g Vollrohrzucker
1 Ei
100 g geschmolzene Butter
4 EL Milch



wie es geht:
Den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.
Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und zu einem gleichmäßigen, glatten Teig verrühren. 

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit einem Esslöffel Teighäufchen auf das Blech setzen. 
Die Teighäufchen mit dem Löffelrücken ein wenig platt drücken.
 Pro Blech genügen ca. 7-8 Teigportionen - da der Teig beim backen noch auseinander läuft. 

Die Cookies für ca. 12 Minuten backen, aus dem Ofen holen und auskühlen lassen. 
Wenn die Cookies aus dem Ofen kommen, sind sie noch sehr weich, lasst sie erst etwas auskühlen bevor ihr sie vom Blech nehmt. :-)


Was ist eigentlich Vollrohrzucker?
Vollrohrzucker wird, im Gegensatz zu handelsüblichen Zucker, nicht aus Zuckerrüben, sondern aus Zuckerrohr hergestellt.
Die Pflanze wird ausgepresst und der dabei entstehende Saft mittels kochen zu Sirup eingedickt. 
Nachdem der Sirup abgekühlt und sozusagen erstarrt ist, kann man ihn zu Pulver vermahlen. 
Aufgrund dieses sehr schonenden Herstellungsverfahrens bleiben die meisten Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Calcium, Eisen und Magnesium sowie einige B-Vitamine erhalten. 
Geschmacklich erinnert Vollrohrzucker v.a. an Karamell mit leichtem Malzaroma. 

Im Gegensatz zu Vollrohrzucker enthält handelsüblicher, raffinierter Zucker aufgrund seiner intensiven Behandlung keine wertvollen Vitalstoffe mehr.
Im Handel ist außerdem sogenannter "brauner Zucker" erhältlich, dieser sollte nicht mit Vollrohrzucker verwechselt werden.
Bei braunem Zucker handelt es sich lediglich um raffinierten, weißen Zucker welcher mittels Farbstoff dunkler gefärbt wird. 



Viel Freude beim nachbacken und knuspern. :-)



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6. Juni 2014

für die süßen Momente: Grießdessert mit Kokos & Früchten


Hallo liebe Blogleser,
das Wochenende steht vor der Tür und ich möchte Euch mal wieder mit einem Rezept beglücken. 
Dieses Rezept ist ganz spontan entstanden. 
Ich hatte einfach Lust mir etwas kleines, süßes zu gönnen und habe dann beim durchforsten meines Lagerbestandes noch etwas Grieß entdeckt. 
Dazu fiel mir ein, dass ich schon seit einer Weile eine unangetastete Dose Kokosblütenzucker im Schrank stehen habe und es der perfekte Moment ist, um das Ganze mal zu probieren.
 Also ran an den Speck.. ääh.. Zucker. 


Zuerst einmal habe ich mir die Rückseite des Produktes durchgelesen um überhaupt erstmal zu wissen, was ich mir da eigentlich ins Haus geholt habe. :-)
Ich zitiere: "[...] Kokosblütenzucker wird aus dem kostbaren Saft der Kokosblüte gewonnen. Der frische Blütensaft wird in kleinbäuerlicher Handarbeit einige Stunden schonend über dem Holzfeuer karamellisiert bis der Zucker kristallisiert. [...] Durch seine besondere natürliche Süße und sein sanftes Karamell-Aroma eignet sich [...] Kokosblütenzucker hervorragend zum Verfeinern von Desserts und Müslis sowie zum Backen und Kochen. [...]"
Mmmh, klingt nicht schlecht, oder?

Also Döschen aufmachen und mal schnuppern.
Eine leichte Karamellnote kann ich tatsächlich riechen und dazu riecht das Ganze relativ stark nach Malz.  
Ich hatte gedacht, dass der Zucker bestimmt auch nach Kokos riechen würde - tut er aber leider gar nicht. 

Nun gut, dann ist es jetzt an der Zeit für eine pure Geschmacksprobe:
Mmh, schmeckt tatsächlich süß und schön karamellig, der Malz schmeckt nicht so intensiv wie es der Geruch vermuten lies - das finde ich sehr gut, denn so bleibt die karamellige Süße schön im Vordergrund. 
Ich kann mir vorstellen, dass sich der Kokosblütenzucker nicht nur mit Milchreis und Grießbrei wunderbar verträgt, sondern mit Sicherheit auch fürs Kuchen backen oder Caipi mixen verwendet werden kann.

Jetzt interessiert mich noch was drin ist.
100 g Kokosblütenzucker enthalten schon mal (laut Herstellerangabe) rund 381 kcal (Kalorien), also etwas weniger als der übliche Haushaltszucker (da haben 100 g etwa 410 kcal).
Aufgrund seiner schonenden Verarbeitung enthält der Kokosblütenzucker außerdem auch einige Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium. 

Für eine Dose Kokosblütenzucker (135 g) zahlt man übrigens um die 5,00 €. 

Mein Fazit: ein feines Produkt, welches ich aufgrund des Preises nicht unbedingt für den täglichen Bedarf verwenden würde. Aber um bestimmte Desserts, Kuchen oder Cocktails zu verfeinern ist es eine prima Sache und mal was anderes.
Oder was meint ihr? 
Habt ihr schon Erfahrungen mit Kokosblütenzucker gemacht?

Wer sich noch mehr für dieses Thema interessiert, dem empfehle ich übrigens, auf dem Blog Der Risolier sowie auf der Website des Herstellers Kulau nochmal vorbei zu klicken. 

So und nun schnell nach unten scrollen, dort wartet schon das Rezept für dieses leckerschmecker Grießdessert auf Euch! :-)




wie es geht:
Den Kokosblütenzucker in der Milch auflösen und diese dann zum kochen bringen.
Die Temperatur sofort reduzieren und den Grieß am besten mit einem Schneebesen langsam in die noch leicht kochende Milch rühren. 

Den Topf vom Herd nehmen, mit einem Deckel verschließen und den Grieß darin für etwa 5-7 Minuten quellen lassen. Den fertigen Grießbrei nach eigenem Geschmack mit etwas (Kokosblüten)Zucker oder Agavendicksaft süßen. 

Die Früchte waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. 

In vier Dessertgläser zuerst jeweils zwei Esslöffel der Früchtemischung verteilen, das Ganze mit zwei Esslöffeln Grießbrei bedecken, dann sind wieder die Früchte an der Reihe. 
Zum Schluss kommt noch ein Löffelchen Grießbrei oben drauf. 

Das Ganze habe ich mit angerösteten Kokosflocken und Kirschen garniert. 

Das Dessert schmeckt warm aber auch kalt. (Und ich finde auch als kleines Frühstücksmahl oder Nachmittagssnack ist es gut geeignet ;-) )




Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, genießt die Sonne und bis bald.
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4. Mai 2014

Der Sommer wird köstlich: Erdbeer-Joghurteis mit Vanille (ohne Eismaschine)

Hallo liebe Blogleser, 
ich hoffe ihr hattet ein schönes (langes) Wochenende! :-)
Die letzten Tage bin ich im Supermarkt umhergeschweift und habe Ausschau gehalten.. Ausschau nach den kleinen roten Früchtchen, für die mein Herz so hoch schlägt.. und jetzt ist es endlich wieder soweit: die Erdbeersaison ist eröffnet!! 
Das sonnige Wetter hat mich auch gleich mal dazu motiviert, mich an einem selbstgemachten Erdbeereis zu versuchen. 
Da ich keine Eismaschine besitze (meine Küche ist einfach viel zu klein.. :( ), hieß es alle zwei Stunden: rühren, rühren, rühren, damit sich keine Eiskristalle bilden. Aber mit dem Ergebnis war ich dann doch sehr zufrieden! Super erdbeerig, süß und cremig.
Also, auf geht´s zum Rezept! :-)


Zutaten für ca. 2 Portionen (ca. 3-4 Eiskugeln):
400 g Erdbeeren
150 g Naturjoghurt
eine Vanilleschote
Agavendicksaft oder Zucker nach Geschmack

wie es geht:
Die Erdbeeren waschen, putzen, halbieren und mit Hilfe eines Mixstabes zu Püree verarbeiten. 
Die Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und mit dem Naturjoghurt vermischen.
Das Erdbeerpüree unter den Vanillejoghurt mischen und nach eigenem Geschmack mit Zucker oder Agavendicksaft nachsüßen. 

 Die Masse nun in eine etwas flachere Schüssel füllen und das Ganze ins Gefrierfach stellen. 
Nun kommt die eigentliche Arbeit: ca. alle zwei Stunden solltet ihr euer Eis einmal sorgfältig umrühren, da sich sonst recht große Eiskristalle bilden und es dann "kritzelig" schmeckt. Nach ungefähr 8 Stunden war mein Eis fertig - es war nicht mehr zu weich, aber auch nicht bretthart. 
Wenn das Eis zu hart werden sollte, könnt ihr es einfach 10 Minuten vor dem Verzehr aus dem Tiefkühler holen, dann wird es wieder weicher. 


Da mein Eis nur aus guten Zutaten besteht, ist es optimal für das Frühstück und somit habe ich mein Amaranth-Müsli mit Nashi-Birne und Mango an diesem Morgen mit einer schönen großen Kugel Erdbeereis gekrönt! :-)
Ich kann euch sagen, als das Eis begann zu schmelzen und sich langsam um die Früchte geschmiegt hat um sich dann mit der Milch zu verbinden.. das war schon ziemlich göttlich! ^^
So darf der Tag doch beginnen, oder?


Habt eine schöne Woche & bis bald,

P.S. Einige interessante Fakten rund um die Erdbeere habe ich für Euch hier zusammengestellt.
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30. April 2014

In der Frühlingsbäckerei: kleine, blumige Rhabarbertörtchen

Hallöchen ihr Lieben,

heute gibt es endlich mal wieder ein Rezept auf meinem Blog.
Ich hoffe euch "tropft schon der Zahn"! ^^ 

Wie schon angekündigt, haben meine neuen blumigen Frühlings-Backförmchen schon sehnsüchtig auf ihren ersten Einsatz gewartet. 

Deshalb kam ich auf die Idee, mich an kleinen Rhabarberkuchen zu versuchen.
Bisher sind der Rhabarber und ich noch dabei uns "anzunähern" - die große Liebe ist es noch nicht, da ich ihn manchmal einfach zu sauer finde. Im Supermarkt hatte ich allerdings ein paar schön rosafarbene Exemplare* erspäht und deshalb habe ich ihm nochmal eine Chance gegeben. ^^
*(rosafarbenere Rhabarber wird auch Himbeer-Rhabarber genannt und schmeckt nicht so sauer wie grüne Rhabarberstangen.) 



Die Rhabarbertörtchen haben mir ganz köstlich geschmeckt. 
Die Rhabarbersäure war nur ganz dezent im Hintergrund und dadurch, dass ich wieder auf meinen "Geheimtipp" zurückgegriffen und Apfelmus statt Ei in den Teig gegeben habe, waren die Törtchen schön saftig und überhaupt nicht krümelig-trocken. 
Mein Papa & Onkelchen haben auch probiert und ebenfalls zufrieden geschmatzt. :-)


Die angegebene Zutatenmenge hat für sechs kleine Blumenbackformen ausgereicht. 
Wer keine Blumenbackformen hat, der nimmt einfach Muffinförmchen. 
Auf Backpulver habe ich absichtlich verzichtet, da ich nicht wollte, dass meine Blümchen aufgehen.
Wenn man die Törtchen in Form von Rhabarbermuffins backt, sind ein bis zwei Teelöffelchen Backpulver sicherlich sinnvoll. :-)

wie es geht:
Die weiche Butter in Flöckchen schneiden und dann mit 130 g Zucker & Vanillezucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät cremig schlagen. 
Das Ei dazugeben und schaumig schlagen.
Jetzt das Apfelmus zugeben.
Als nächstes das Mehl über den Teig sieben und gleichmäßig unterrühren. 

Den Rhabarber putzen, schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. 
Rhabarberstücke in einen Topf geben und mit Wasser begießen, bis der Topfboden gerade so bedeckt ist.  Die restlichen 40 g Zucker über den Rhabarber streuen und das Ganze für 1 Minute bei mittlerer Hitze kurz im Zuckerwasser köcheln lassen.
Den Topf vom Herd nehmen, Rhabarber kurz abkühlen lassen und dann unter den Teig heben. 
(Diesen Schritt kann man sich ggf. auch sparen und die Rhabarberstücke direkt in den Teig geben, ohne sie im Zuckerwasser vorzugaren - damit habe ich allerdings noch keine Erfahrung :-) )

Der Rhabarberteig kann nun in die Förmchen gefüllt werden.
Vergesst nicht die Förmchen vorher etwas einzufetten, damit kein Teig daran kleben bleibt. ^^

Das Ganze wandert nun für 20-25 Minuten in den Ofen (mittlere Schiene, Umluft: 160 Grad, Ober-/Unterhitze: 180 Grad).
Nach der Backzeit die Förmchen aus dem Ofen holen und nach 5 Minuten die fertigen Törtchen vorsichtig aus der Form lösen und dann vollständig erkalten lassen. 

Wer mag, kann die Törtchen noch mit Puderzucker bestäuben oder ganz nach eigenen Wünschen verzieren. :-)

 So, nun bleibt mir nicht mehr viel zu sagen, außer Guten Appetit & habt einen wundervollen 1. Mai. 
Genießt den morgigen freien Tag!

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8. Februar 2014

unglaublich saftig & lecker: Eierlikörkuchen mit Apfel.

Hallo liebe Blogleser,
ich hoffe ihr habt einen entspannten Sonntag. 
Ich will mich heute mal am Eislaufen versuchen (Hals und Beinbruch... ^^) - bevor ich mich auf´s Glatteis begebe habe ich noch ein feines Rezept für Euch.
Es ist *schon wieder* ein Rezept mit Eierlikör. 
Da ich von meinem Testpaket noch etwas von dem guten Tröpfchen übrig hatte, dachte ich mir, ich versuche mich mal wieder an einem Kuchen. :-)

Ein Gugl sollte es werden.. also erstmal nach Eierlikörkuchen ge*guglt* ... dort habe ich auch einige Rezepte gefunden. Nur störte mich bei jedem Rezept, dass immer 5 Eier im Rezept angegeben wurden. 250 ml Eierlikör + 5 Eier? Mhmhmh. 
Ich weiß nicht wie ihr darüber denkt, aber ich finde, dass ist eine ganz schöne Hausnummer.

Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass man beim Backen Ei wohl gut durch Apfel ersetzen kann. Nun gut. Also Küchenschürze anziehen und ausprobieren. 
Ich habe mich leider noch nicht getraut alle Eier durch Apfel zu ersetzen. 
Vielleicht hat jemand von Euch hierzu schon Erfahrungen und kann mir sagen ob es klappt?
 Ich habe statt 5 Eiern für meinen Kuchen 3 Eier verwendet und die anderen beiden durch einen geriebenen Apfel ersetzt. 
Und ich bin von dem Ergebnis mehr als überzeugt. <3
Der Apfel macht den Kuchen so wunderbar saftig und bringt zudem noch eine herrlich aromatische Süße mit. Zukünftig werde ich öfter auf diese Methode zurück greifen.


Zutaten für eine Kuchen: 
250 g Zucker
250 g weiche Butter, 
plus etwas mehr zum Einfetten der Backform
3 Eier
1 Apfel
250 ml Eierlikör
125 g Mehl
125 g Speisestärke
4 TL Backpulver
80 g gehackte Schokolade
Für die Glasur:
Haselnusskrokant
200 g Puderzucker
4 EL Eierlikör


wie es geht:
Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Den Zucker mit der weichen Butter schaumig schlagen, nach und nach die Eier zugeben. 
Jetzt den Apfel grob raspeln und unter die Butter-Zuckermischung rühren. 
Nun den Eierlikör dazu geben. 
Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver über die Eierlikör-Masse sieben und unterheben.  
Den Teig kann man nun noch mit etwas gehackter Schokolade verfeinern. 

Eine Guglhupfform gleichmäßig einfetten und mit Semmelbröseln auskleiden, damit nachher kein Teig an der Form haften bleibt und man ihn leichter stürzen kann. 

Den Eierlikör-Apfel-Teig in die Guglhupfform füllen, gleichmäßig verstreichen und auf der mittleren Schiene für ca. 80 Minuten backen. 
Den Kuchen aus dem Ofen holen, auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen.

Nun kann der Kuchen noch nach Belieben garniert/glasiert werden.
Leider hatte ich keine weiße Schokolade mehr im Haus.
Deshalb habe ich aus Eierlikör und Puderzucker eine Art Zuckerguss hergestellt.
Außerdem hatte ich noch etwas Haselnusskrokant zum darüber streuen übrig.




Ich wünsche Euch einen entspannten Sonntag sowie
viel Freude beim nachbacken und naschen ;-)
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4. Februar 2014

Zartschmelzend-schokoladig und so cremig: Eierlikör-Pralinés

Kürzlich wurde ich von der erdbeerlounge angeschrieben, ob ich Interesse an einem Probierpaket von Verpoorten hätte.
Mal überlegen - ein Paket gefüllt mit Eierlikör..........
Ja, her damit!!

Passend dazu gibt es derzeit (noch bis 19.02) auf erdbeerlounge.de ein Gewinnspiel - wenn man ein Rezept mit Verpoorten-Eierlikör hochlädt, locken einige Preise. 
Also, hab ich dort auch gleich nochmal mitgemacht und mich mal an Eierlikör-Pralinés versucht. 

Sie sind recht einfach herzustellen und weniger aufwending/schnörkelig verziert, da "Schischi" einfach nicht mein Ding ist. 
Dafür, dass das meine Praliné-Premiere ist, bin ich ganz zufrieden.

Was meint ihr??


Zutaten für 15 Pralinés: 
100-120 g Zartbitterschokolade
15 ganze Haselnusskerne
75 ml Schlagsahne
2 TL Puderzucker
4 TL Eierlikör ("z.B. Verpoorten Original")

Für die Garnitur:
50 g Zartbitterschokolade
4 TL marmorierte Schokolade, fein gehackt
4 TL Haselnusskrokant
15 Pralinenförmchen aus Papier


wie es geht:
Ein Tablett oder kleines Blech mit Backpapier auslegen. 
Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und die 15 Pralinenförmchen mit je einem Teelöffel Schokolade füllen. 
Dabei die Schokolade mit einem Pinsel oder Löffel rundum verstreichen. 
Achtet dabei bitte darauf, vor allem an den Seiten/Rillen des Papierförmchens die Schokolade gleichmäßig dick zu verstreichen. 
(Ich habe darauf leider nicht zu 100 % geachtet und somit sind, wie ihr im unteren Bild sehen könnt, bei meinen Schokoförmchen einige Rillen abgebrochen. Aber was ist heutzutage schon Perfektionismus. ^^)
Dann die Förmchen kopfüber auf das Tablett setzen, in den Kühlschrank stellen und die Schokolade so für mind. 2 Stunden fest werden lassen. 

Sobald die Schokolade fest geworden ist, die Papierförmchen ganz vorsichtig abziehen. 
Et Voilá, jetzt habt ihr Schokoförmchen die ihr lecker befüllen könnt. 

Für die Füllung je einen Haselnusskern in die Schokoform legen.
Die Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen und den Eierlikör unterrühren.
Die Likörcremé nun mit Hilfe eines Teelöffels vorsichtig in die Schokoladenform füllen und das Ganze so für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Sahne etwas fester wird. 

Zum Garnieren nun 50 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und mit einem Teelöffel über die Eierlikörsahne fließen lassen, bis das Ganze fast vollständig bedeckt ist. 

Die Pralinés können jetzt noch mit fein gehackter Schokolade und Haselnusskrokant garniert werden. 
Bis zum Servieren die Eierlikör-Pralinés kühl stellen, damit die Schokolade fest werden kann. 



Viel Freude beim Schokifinger abschlecken, 
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