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9. März 2021

Kürbis-Saisonabschluss: Hokkaido-Hackfleischpfanne mit Fetakäse

Es ist wieder kalt geworden. Und mit der Kälte steigt bei uns zu Hause die Lust auf wärmende Gerichte. Deshalb habe ich beim letzten Supermarktstreifzug einen Hokkaido-Kürbis gejagt. Da sich Kürbisse lange lagern lassen, erstreckt sich ihre Saison bis in den März hinein. Daraus gekocht haben wir ein klassisches Feierabendgericht - nämlich die Kürbis-Hackfleischpfanne. Ist einfach, geht schnell und wärmt. Zur Verfeinerung gabs obendrauf noch ein paar Würfelchen Fetakäse. 

Für vier Portionen genügt ein halber Hokkaido-Kürbis. Aus der anderen Hälfte lässt sich ein weiterer Klassiker - Kürbissuppe - zaubern oder ihr probiert mal was Neues aus, wie eine Kürbisquiche oder Kürbis-Pasta. Die Kürbisvariationen verlinke ich Euch hier und nun viel Freude mit dem Rezept. 

Rezept: Kürbis-Pastinaken-Suppe

Rezept: Kürbis-Ricotta-Pasta 

Rezept: Kürbis-Quiche

Zutaten für vier Portionen: 

500 g Bio-Hackfleisch (Rind und Schwein gemischt)
1/2 Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2-3 EL Olivenöl
1 Dose gehackte Tomaten
150 ml Sahne
Salz
Cayennepfeffer
Paprika edelsüß
Koriander gemahlen
wenn man mag: 1 Prise Garam Masala
200 g Fetakäse
1/2 Bund Petersilie

 

wie es geht: 

Den Hokkaido-Kürbis waschen und putzen - dabei die Kerne und die faserigen Anteile entfernen. (Die Schale kann bei Hokkaido-Kürbissen mitverzehrt werden - schälen brauchen wir das gute Stück also nicht.) Kürbis in circa ein Zentimeter große Würfel schneiden. 

Zwiebeln und Knoblauch putzen und beides fein würfeln. 

In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Dann das Hackfleisch zugeben und mit anbraten, bis es leicht zu bräunen beginnt. Nun kommen die Kürbiswürfel dazu. Alles gut miteinander vermengen und eine weitere Minute braten lassen. Das Ganze wird jetzt mit den Dosentomaten abgelöscht. Alles gut verrühren und jetzt mit den Gewürzen und der Sahne abschmecken. Jetzt lassen wir die Kürbis-Hackpfanne für 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

In der Zwischenzeit den Fetakäse in Stücke schneiden und die Petersilie fein hacken. Zum Ende der Garzeit gebt ihr den Fetakäse auf eure Kürbis-Hackpfanne (jetzt nicht mehr umrühren) und lasst den Fetakäse bei geschlossenem Pfannendeckel leicht anschmelzen. Jetzt kann serviert werden - dazu am Schluss noch gehackte Petersilie darüber streuen.


 

mit wärmenden Grüßen,

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16. Juni 2020

frisch vom Balkon - dreierlei selbstgemachte Kräuteröle

Auf unserem Balkon haben seit einigen Wochen endlich ein paar Gemüsepflanzen und Kräuter ihren Platz gefunden. Wir haben uns für Salbei, Majoran und Oregano entschieden. Außerdem sind auch noch Schnittlauch, Kapuzinerkresse, Liebstöckel und Petersilie dazu gekommen. Beim Gemüse probieren wir uns aktuell an Tomaten, Chilis, Gurken und Feldsalat. Unsere Chilis sind auch schon reif aber so dermaßen höllenscharf dass wir sie nur in ganz kleinen Mengen verwerden können. Da wir überlegt haben, wie wir die feurigen Chilischoten noch verwenden können, sind wir auf die Idee gekommen Chiliöl daraus zu machen und als wir so am werkeln und mixen waren, sind dann auch gleich noch einige Balkonkräuter in der Flasche gelandet.

Die Kräuter- und Chiliöle sind super schnell gemacht und eignen sich prima als kleines Geschenk oder Mitbringsel für eure Lieben oder auch einfach als hübsche, mediterrane Küchendeko.

mediterranes Kräuteröl

Zutaten für 250 ml mediterranes Kräuteröl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
2-3 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Oregano
250 ml Olivenöl (oder Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
Bei der Ölauswahl entscheidet ihr am besten nach eurem eigenen Geschmack.
Das Öl selbst sollte jedoch nicht zu geschmacksintensiv sein, damit die Kräuteraromen später auch gut zur Geltung kommen können. Knoblauch ist optional und kann weggelassen werden.

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Knoblauchzehen schälen und in einer Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten.
Den gebratenen Knoblauch in die saubere, trockene Bügelflaschen geben.
Nun den Rosmarinzweig und die Oreganozweige in die Bügelflasche stecken.
Auch die Kräuter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Kräuterzweige vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für alle mediterranen Gerichte sowie Salate, Grillgemüse und Grillkäse.



Zutaten für 250 ml würziges "Maggi"-Öl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
4 Zweige Liebstöckel
250 ml Raps- oder Sonnenblumenöl

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Liebstöckelzweige in die Bügelflasche stecken.
Die Liebstöckelblätter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Zweige/Blätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für Suppen und Kartoffelgerichte.


Zutaten für 250 ml erfrischendes Salatöl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
Schale 1/2 Bio Zitrone
Schale 1 Bio Limette
5-6 Salbeiblätter
250 ml Olivenöl (oder Raps- oder Sonnenblumenöl)

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Zitrusfrüchte sauber schälen, das heißt ohne "weiße Haut" denn die lässt das Öl sonst zu bitter werden und in die Bügelflasche geben.
Nun die Salbeiblätter in die Bügelflasche stecken.
Die Salbeiblätter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Zitrusschalen und Salbeiblätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für Salate und Fischgerichte.



Zutaten für 250 ml (wirklich) feuriges Chiliöl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
1 rote Chilischote
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe
250 ml Olivenöl (oder Rapsöl oder Sonnenblumenöl)

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Knoblauchzehe schälen und in einer Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten. Ebenso die Chilischote in einer Pfanne rundherum anbraten, danach rundherum mit einem Messer einstechen (so kann später das Öl in die Chilischote hineingelangen - somit wird verhindert, dass die Schote in der Ölflasche oben schwimmt und dann zu schimmeln droht. Außerdem verbreitet sich so das Chiliaroma besser.
Den gebratenen Knoblauch und die Chilischote in die saubere, trockene Bügelflaschen geben.
Nun den Rosmarinzweig in die Bügelflasche stecken.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Chili und der Rosmarinzweig vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für alle Gerichte die ordentlich Wumms vertragen ;)

 
Alle Öle nach dem Abfüllen in die Bügelflaschen fest verschließen und einem dunklen Ort 2-3 Wochen durchziehen lassen. Die Öle sind ab dem Tag der Herstellung circa ein halbes Jahr haltbar. Nach dem Öffnen sollte das Öl ggf umgefüllt werden, denn sobald die Kräuterzweige Sauerstoff bekommen und nicht mehr mit Öl bedeckt sind, kann sich Schimmel bilden.

würziges "Maggi"-Öl



 mit frischen Grüßen,


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1. Juni 2020

orientalischer Lieblings-Reis mit Mandeln und Rosinen

Huhu ihr Lieben! Ich wünsche Euch allen schöne Pfingsten. Wir haben heute wieder herrliches Wetter und genießen die Sonne - und natürlich auch gutes Essen. 😋💕
Nach Jul´s erfolgreicher Naan-Brot Bäckerei habe ich mich zum ersten Mal an einem orientalischen Reis probiert - mit Mandeln und Rosinen. Das liebe ich einfach. Für einen aromatischen Duft wie bei 1001 Nacht sorgen Zimt, Nelken, Kardamom und natürlich Safran. Keine großen Worte, einfach schnuppern, schmecken und genießen.



Zutaten für 4 Portionen:
1 kleine Prise Safranfäden
250 g Basmatireis
1-2 EL Ghee oder Butterschmalz
1 Zimtstange
6 grüne Kardamomkapseln, zerdrückt
6 Gewürznelken
75 g Mandelstifte, angeröstet
75 g Rosinen
1 EL Salz
1 Karotte, fein gerieben
2 EL gehackte Korianderblätter



wie es geht:
 Die Safranfäden in 3 EL heißem Wasser einweichen und beiseite stellen. Den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser so lange waschen, bis das Wasser klar bleibt. 

Ghee / Butterschmalz in einem Topf erhitzen, Zimtstange, Kardamom und Nelken darin bei mittlerer Hitze 1 Minute sanft anrösten bis sie zu duften beginnen. Rosinen, Mandeln und Reis dazugeben und unter Rühren leicht anbraten, bis die Reiskörner glasig sind. 500 ml Wasser und das Salz dazugeben und alles zum Kochen bringen. Den Reis zugedeckt bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Temperatur vollständig zurück nehmen, das Safranwasser und die geriebene Karotte unter den gekochten Reis mischen und das Ganze bei geschlossenem Deckel noch für weiter 5 Minuten ziehen lassen. Zum Servieren den Reis mit frisch gehackten Korianderblättern bestreuen. 




mit Sonne im Herzen,


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18. Juni 2019

Powerpralinen mit Erdbeeren, Kokos und Mandelprotein

Da für mich diese Woche wieder eine lange Arbeitswoche ansteht mit vielen bunten Herausforderungen, wollte ich mich snackmäßig eigentlich mit ein paar selbstgebackenen Müsliriegeln ausstatten.
Aber irgendwie sind´s dann Pralinen geworden.
Aber auf "gesund" und trotzdem lecker
💪😋
Unter die "Grundmasse" habe ich noch ein paar frische Erdbeeren gemixt um es einfach noch etwas fruchtiger / frischer zu bekommen. 
🍓

  Ich habe meine Pralinchen zum Abschluss noch in unterschiedlichen Zutaten gewälzt - z.B. in dunklem Kakaopulver, Amaranthpoppies, Himbeerzucker, Kokosraspeln und gemahlenen Nüssen.
Da ich auch noch ein Päckchen Mandelproteinmehl in meiner Küche hatte, habe ich das auch gleich noch mit verwurstet eeeehhh verpraliniert, meine ich.
Ihr könnt statt des Mandel-Proteinmehls aber auch ein anderes Proteinmehl benutzen oder einfach ein paar gemahlene Mandeln oder gemahlene Haselnüsse aus der Backabteilung.
So und nun auf zum Rezept.
😊
 
Randnotiz Mandel-Proteinmehl Nährwerte:  
  • Hier kommen immerhin 51 g Eiweiß pro 100 g Mandelmehl;  
  • Die Ballaststoffe liegen bei 17 g pro 100 g - das Produkt darf sich damit ballaststoff- und proteinreich nennen.  
  • Hergestellt wird das Ganze durch blanchieren, pressen und teilentölen der Mandeln - somit hat das Ganze am Ende weniger Fett (im Vergleich zu "normalen" gemahlenen Mandeln - wobei Nussfette jetzt auch nicht das schlechteste für uns sind.)

Zutaten für ca. 30 Stück:
30 g Kokosöl
100 g getrocknete Datteln, entsteint
130 g Erdbeeren, geputzt und gewaschen
30 g Mandelmus
40 g Mandel-Protein
70 ml Apfelsaft
50 g gehackte Nüsse
50 g grob gehackte Sonnenblumenkerne
2 EL Chiasamen
30 g grob gehackte Kokoschips 
30 g Amaranth, gepufft
2 EL Haferflocken
(alternativ Hirseflocken, wenn die Kugeln glutenfrei sein sollen)


wie es geht: 
Das Kokosöl bei milder Hitze schmelzen lassen, bis es flüssig ist.  
Die Datteln zusammen mit dem Kokosöl, den Erdbeeren, Mandelmus, Mandel-Protein und Apfelsaft in einem leistungsstarken Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten. 

Gehackte Nüsse, Sonnenblumenkerne, Chiasamen, Kokoschips, Amaranth und Haferflocken unter die Erdbeer-Dattel-Paste mischen. 

Eine kleine Form (ca. 20 cm x 20 cm) mit Frischhaltefolie auslegen.
 Die Paste darauf gleichmäßig ausstreichen und im Kühlschrank für mindestens 3 h abkühlen lassen.

Die ausgekühlte Erdbeer-Dattel-Masse nun zu kleinen Kugeln formen und nach Belieben in Kakao, Amaranthpoppies, Kokosflocken, gehackten Nüssen, getrockneten Blüten oder anderen Zutaten deiner Wahl wälzen.



Jetzt könnt ihr Sie noch hübsch verpacken und verschenken oder selber vernaschen.


Mit starken Grüßen,
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8. Juni 2019

schnell gerührt: Fetacreme mit Paprika, Sesam und Knoblauch

Wenn mich jemand fragen würde, welche Küche mir am besten schmeckt, dann wäre die Griechische auf jeden Fall ganz ganz vorne mit dabei. Meist verbinden wir griechisches Essen einfach nur mit Gyros und Co. Dabei gibt es auch viele Gemüse- und Fischgerichte die man in Griechenland essen kann und nicht zu vergessen - der leckere Fetakäse. Fetakäse ist soetwas was ich zur Zeit echt jeden Tag essen könnte. Entweder aus dem Ofen mit Peperoni und Tomate gebacken oder gewürfelt zum Salat. Feta geht einfach immer. Diese Woche habe ich mir zum Abendessen diese schnelle und mega leckere Fetacreme gemacht. Dazu etwas Peperonibaguette. Fertig.


Zutaten für 3-4 Portionen:
170 g Feta
100 g Schmand
100 g Frischkäse
2-3 Knoblauchzehen
1 halbe rote Paprika
5 EL Milch oder Sahne
3 EL Sesam
30 g Pinienkerne
Salz
Paprika edelsüß, Cayennepfeffer
Basilikum zur Dekoration
 

wie es geht:
Den Feta in kleine Würfel schneiden, nach Bedarf mit einer Gabel etwas zerdrücken (je nachdem wie stückig eure Creme sein soll) und zusammen mit Schmand, Frischkäse und Milch in eine Schüssel geben und glatt rühren.

Die halbe Paprika putzen, waschen, in kleine Würfel schneiden und unter die Fetacreme mischen. 
Die Knoblauchzehen schälen, pressen und ebenfalls zugeben. 

In einer Pfanne die Pinienkerne und den Sesam goldbraun anrösten. Die Hälfte der Kerne unter die Fetacreme rühren. Den Rest zum Anrichten beiseite stellen. 

Die Fetacreme nun mit Salz, Cayenne-Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. 

Zum Anrichten die Fetacreme in Schälchen füllen, mit Basilikum und gerösteten Kernen garnieren. Dazu nach Belieben frisches Baguette oder Gemüsesticks anbieten. 



Mit leckeren Grüßen,
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1. Juni 2019

fürs Büro: Linsensalat mit Apfel und roter Bete

Ab und an fotografiere ich -sich lecker anhörende Rezepte- mit meinem Handy ab - darunter das Rezept für einen einfachen Linsensalat (Quellenlink: tegut). Ich habe das Ganze dann noch ein wenig nach meinem Geschmack abgewandelt (Salami raus, Apfel rein - im Moment versuche ich bewusst weniger 🐷 zu essen). Den Linsensalat habe ich nach der Zubereitung in Einmachgläser gefüllt und als Mittagessen mit ins Büro genommen.

Linsen - Was ist drin:
  • eine gute Portion Eiweiß 
  • Eisen für die Blutbildung & Magnesium für die Nerven (besonders wichtig am Arbeitsplatz ;))
  • Ballaststoffe für die Darmgesundheit 
  • wer ungeschälte Linsen-Varianten nicht gut verträgt, kann für ein bessere Bekömmlichkeit einmal geschälte Linsen (rote oder gelbe Linsen) ausprobieren  



Zutaten für 2-3 Portionen:
100 g Berglinsen
450 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1 Möhre
1 Stange Sellerie
2 rote Bete-Knollen, vorgegart
1 Apfel
1/2 Bund Petersilie
1/2 Zwiebel 

Dressing:
1 EL Olivenöl
3 EL Kürbsikernöl
5 EL heller Balsamico
2 TL Senf
2 TL Honig oder Agavendicksaft
Salz, Pfeffer


wie es geht:
Die Möhre schälen und klein würfeln. 
Die Linsen gründlich in einem Sieb abspülen. 
Dann in 450 ml Gemüsebrühe gemeinsam mit dem Lorbeerblatt zum kochen bringen und für ca. 20 Minuten weich kochen. 
(Auf meiner Berglinsen-Packung steht 30 Min. kochen lassen - da hätte ich aber Linsenbrei gehabt - bei mir waren die Linsen nach 20 Minuten zart und weich gekocht.😅)
In den letzten 3-4 Minuten der Garzeit die Möhrenwürfel zu den Linsen dazugeben, damit sie ganz kurz mitgaren können.

In der Zwischenzeit den Stangensellerie waschen, putzen und in kleine, feine Stücke schneiden (ca. 3-4mm dick). Die rote Bete-Knollen klein würfeln, ebenso den Apfel. 
Die Petersilie grob hacken. 
Die Zwiebel putzen und fein hacken.

Die gegarte Linsen-Möhren-Mischung in einem Sieb abtropfen lassen, dann in eine Schüssel geben und mit Sellerie, Apfel, Zwiebel, rote Bete und Petersilie vermengen.

Nun noch alle Dressingzutaten miteinander verrühren, abschmecken und unter den Linsensalat rühren. 



Mit sonnigen Grüßen,
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22. März 2018

Bunter Frühlingsanfang mit feiner Erbsen-Spinat-Suppe & Rote-Bete-Salat

Früüüüühling, wo bist du? So richtig raus kommen, mag er im Moment ja noch nicht.. ein schüchterner Frühling.. Was bedeutet das für meinen Speiseplan? Genau, was Warmes muss her - und da ich noch nie Erbsensuppe selbst gemacht habe, war das letzte Wochenende die perfekte Gelegenheit dafür. Da ich auch noch eine rote Bete Knolle im Kühlschrank hatte, habe ich gleich noch einen Salat daraus gemacht und somit hatten wir ein feines buntes Abendessen. :-)

Bei der Suppe habe ich noch etwas Spinat zugegeben, da ich eine intensiv grüne Farbe wollte und mir nicht sicher war, ob es "nur" mit Erbsen so gut funktioniert. Mit Spinat hat es auf jeden Fall prima geklappt und auch geschmacklich war es eine runde Sache. 

Zum Anbraten meiner Gemüsestücke habe ich Butterschmalz genommen - ich benutze es aktuell extrem gerne - es ist hoch erhitzbar und es ergeben sich sehr schöne Röstaromen. Aber auch Kokosöl könnte ich mir als weitere Variante bei dieser Suppe sehr gut vorstellen. In der Diskussion ist natürlich immernoch die gesundheitliche Wirkung dieser Fette - häufig wird in diesem Zusammenhang auf die "bösen" gesättigten Fettsäuren geschimpft und Butterschmalz als krankmachende "Ess-Sünde" dargestellt..  Einen schönen Artikel zu dem Thema habe ich hier gefunden.

Nun aber erst einmal viel Freude mit dem Rezept und einen zauberhaften Frühlingsanfang für Euch alle. :-* :-* :-*



 Zutaten für 4 Personen:
Für den Rote-Bete-Salat:
1 große Rote-Bete-Knolle
1 Apfel
3 Möhren
1 Spritzer Zitronensaft
 Dressing: 
8 EL Sahne
1 rote Zwiebel
Salz, Pfeffer
2 El heller Balsamico-Essig
2 El Agavendicksaft
4 El Erdnussöl
eventl. ein paar Walnüsse zum Garnieren


Für die Erbsen-Spinat-Suppe:
1 rote Zwiebel
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
2-3 EL Butterschmalz
600 g tiefgekühlte Erbsen
2 Hand voll frischer Blattspinat
 (auchTiefkühlware möglich, dann bitte 200 g)
Salz, Pfeffer
Muskat
100 ml Sahne
1,5 l Gemüsebrühe
Curry
Topping:
 geröstete Sonnenblumenkerne / Kürbiskerne / Cashews
Schinkenwürfel oder Chorizo
evtl frische Spinatblätter




 wie es geht:

Für den Rote-Bete-Salat,
die Rote-Bete-Knolle und die Möhren schälen, dann grob raspeln. 
Apfel entkernen und je nach Geschmack mit oder ohne Schale ebenfalls grob raspeln. 
Geriebenen Apfel mit etwas Zitronensaft beträufeln, dann mit Möhren und roter Bete vermengen. 

Für das Dressing eine rote Zwiebel putzen und fein würfeln, Sahne, hellen Balsamico, Agavendicksaft und Erdnussöl zugeben, alles gut umrühren, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Das Dressing mit den Salatzutaten vermengen, ggf nochmals abschmecken, Rote-Bete-Salat in Schüsseln verteilen und nach Belieben mit Nüssen (z.B. Walnüssen) garnieren.  

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 Für die Erbsen-Spinat-Suppe,
die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
Die Zwiebel putzen und klein würfeln. 

In einem Topf Butterschmalz zerlassen, Zwiebeln darin glasig anschwitzen, dann die Kartoffelstücke zugeben und ebenfalls leicht anbraten.
 Jetzt 450 g TK-Erbsen zugeben.
 Anschließend alles mit 1,5 Litern Gemüsebrühe ablöschen & Hitze auf mittlere Stufe stellen.

Nach etwa 7-8 Minuten den Blattspinat in den Topf geben.
. Sobald die Kartoffelstücke weich genug gegart sind, kann die Suppe mit einem Mixstab fein püriert werden.

Nun die restlichen 150 g TK-Erbsen als Einlage in die Suppe geben.
 Suppe bei mittlerer /niedriger Stufe ganz sanft simmern lassen. Jetzt wird das Ganze mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss sowie etwas Curry abgeschmeckt.
Zum verfeinern der Suppe etwas Sahne zugeben.

Zum Anrichten die Suppe auf Tellern verteilen oder in Einmachgläser füllen und mit gerösteten Kernen oder Nüssen nach Wahl sowie angebratenen Schinkenwürfeln oder Chorizo-Scheiben toppen. Falls frischer Blattspinat verwendet wurde und davon noch etwas übrig ist, kann auch dieser zur Dekoration genutzt werden.



"Bunte Tupfer, Frühlingszeichen,
Farben, Formen ohnegleichen,
Blumen, Blüten, Gartenfreud´
Herz und Sinne, Frühlingszeit."
(Oskar Stock)

..ich freue mich schon auf dich..


Mit ganz herzlichen Grüßen,

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26. Januar 2018

die Sonne geht auf: Mango-Smoothie-Bowl mit Orange

Guten Morgen meine lieben Blogleser.
Auch wenn der Januar schon seit 26 Tagen besteht, möchte ich Euch allen noch ein frohes und gesundes neues Jahr wünschen. Bleibt alle gesund.<3
Ich habe mir vorgenommen, auch in diesem Jahr meinen Blog weiter mit Rezepten zu füllen, so dass ihr Euch mindestens einmal im Monat auf ein neues Rezept freuen könnt. <3
Wir starten heute gleich mit einem Frühstücksrezept. Smoothie-Bowls gehören im Moment einfach zu meinen Frühstückslieblingen, weil sie schnell gehen, man immer wieder neu variieren kann und sie einfach genial schmecken.
Als Basis habe ich diesmal Mango und Banane gewählt - die Banane schneidet ihr am besten am Vorabend in Scheiben und friert sie über Nacht ein - so bekommt die Creme eine schöne Konsistenz. Bei den Toppings könnt ihr ganz frei variieren und austauschen - je nach dem worauf ihr gerade Lust habt und was in eurer Küche noch so verfügbar ist. ;)
Viel Freude mit dem Rezept. :-*



 Zutaten für eine Portion:
1 reife Mango
1 Banane
 (am Vorabend in Scheiben geschnitten
 und in einer Tupperbox eingefroren)
1 EL Mandelcreme 
(ich nutze am liebsten die von "Rossmann")
1 EL Naturjoghurt
1 Orange
1 Hand voll grüne Weintrauben
1 Hand voll Nüsse
1 EL Chia-Samen



wie es geht:
15-20 Minuten vor der Zubereitung die Bananen aus dem Tiefkühlfach nehmen, 
damit sie nicht bretthart sind. :-)
Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern herunter schneiden.
In einem Mixer die Mangostücke zusammen mit den Bananenscheiben und der Mandelcreme zu einer feinen Smoothiecreme verarbeiten. Smoothiecreme in die Frühstücksschüssel gießen. Obendrauf einen Löffel Naturjoghurt geben, dann das Ganze mit Orangenscheiben, Weintrauben, Nüssen und Chia-Samen toppen. 
Fertig. 


Eine gute Zeit und bis bald, 
 
 
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25. August 2017

Frühstücksbowl mit Pfirsichcreme, Feigen und Granatapfel

Hallo meine lieben Leser,
ich freue mich sehr, dass ihr, obwohl ich nicht regelmäßig dazu komme neue Rezepte hochzuladen, immer mal wieder auf meinem Blog vorbei schaut. Dafür danke ich Euch von ganzem Herzen. 
<3 <3 <3 
Zur Zeit bin ich immernoch absolut angetan von den verschiedensten Bowls - heute morgen habe ich mir wieder eine neue, blitzschnelle Variante überlegt und möchte Euch hier das Ergebnis präsentieren. Die Frühstücksbowl ist wie gewohnt mit viel frischem Obst. Diesmal habe ich auch noch etwas Naturjoghurt untergemischt, da ich zur Zeit wieder meine Joghurt/Quark-Phase habe. Dazu kamen dann noch ein paar Mandeln, Chiasamen und Kokosraspeln. Das vollständige Rezept findet ihr ein Stück weiter unten. Viel Freude damit. :-) 


Für eine Portion:
200 g Naturjoghurt
2 große Pfirsiche (entkernt)
1 TL Limettensaft
1 TL Agavendicksaft
50 ml Orangensaft
1-2 EL Chiasamen
1-2 EL Mandeln
1 EL Kokosraspel
1/2 Granatapfel
2 Feigen

Wie es geht:
Den Naturjoghurt in die Frühstücks-Schüssel geben. In einem Mixer die Pfirsiche mit Limettensaft, Agavendicksaft und Orangensaft zu einer feinen Creme verarbeiten. Pfirsichcreme gleichmäßig auf der Joghurtschicht verteilen. 
Den Granatapfel aufbrechen und die Kerne mit einem Löffel oder den Händen vorsichtig herauslösen.
Die Feigen waschen und achteln. Nun Chiasamen, Mandeln, Granatapfelkerne, Kokosraspel und Feigenstücke auf der Pfirsichcreme verteilen.
Fertig zum genießen. :-)



Eine gute Zeit und viel Genuss,
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6. Juli 2017

Indische Dal-Bowl mit geröstetem Blumenkohl und Basmati

Ich bin schon eine ganze Weile Fan der indischen Küche. Mir gefallen daran vor allem die vielen tollen Gewürze & den Duft, den Sie in der ganzen Küche verströmen. Deshalb war es auch höchste Zeit, diese Bowl mit Blumenkohl und roten Linsen auszuprobieren. Linsengerichte (und auch Bohnengerichte) werden in Indien als "Dal" bezeichnet. Klassischerweise werden die Hülsenfrüchte mit Ingwer, Knoblauch, Zwiebel und ggf. auch Tomate zubereitet. Zu dem Dal aus roten Linsen gesellt sich der zart gebratene, leicht krosse Blumenkohl - ein schöner Kontrast zu den cremig gekochten Linsen. Ich bin auf jeden Fall ein absoluter Fan von diesem Rezept - das Originalrezept habe ich wieder aus dem Buch von Tanja Dusy ("Buddha Bowls"). Weitere indische Rezepte von mir findet ihr hier: klick


Zutaten für ca. 2 Portionen:
Für das Dal:
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer
2 Tomaten
1 EL Kokosöl
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Currypulver
100 g rote Linsen
150 ml Kokosmilch
150 ml Gemüsebrühe
1 Spritzer Limettensaft
Salz

Für den Blumenkohl:
1/2 Blumenkohl
Salz
Kokosöl zum Braten
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
Kurkumapulver
Chilipulver
Garam Masala

Außerdem:
60 g Basmati-Reis
zum Dekorieren:
1 Hand voll Babyspinat
1 EL gehacktes Koriandergrün



wie es geht:
Für das Dal die Zwiebel  und den Ingwer schälen und klein würfeln. Die Tomaten waschen und ebenfalls würfeln. Das Kokosöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel darin hell anbräunen und mit gemahlenem Kreuzkümmel bestäuben. Ebenso nun Currypulver und die roten Linsen zugeben, kurz mitrösten, dann alles mit der Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen, mit Limettensaft und Salz abschmecken und dann bei mittlerer Hitze zugedeckt 20 bis 25 Minuten garen.

In der Zwischenzeit den Basmati-Reis nach Packungsanweisung zubereiten. Den Blumenkohl waschen, putzen und in Röschen brechen. Die Röschen noch feiner / kleiner schneiden, auf einen Dämpfeinsatz oder einen Dampfkorb geben und salzen. Dampfeinsatz in einen Topf mit wenig Wasser setzen und den Blumenkohl 10 bis 15 Minuten garen, er sollte noch gut bissfest sein.  Blumenkohl aus dem Dampfeinsatz nehmen und abtropfen lassen. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, den Blumenkohl dazugeben und mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Chilipulver und Garam Masala-Gewürz abschmecken. Alles gut miteinander vermengen und bei mittlerer Hitze braten, bis der Blumenkohl leicht gebräunt ist.

Den Basmati-Reis in einer Schale verteilen, den gebratenen Blumenkohl und das Dal darauf geben und nach Wunsch mit Babyspinat und Koriandergrün garnieren.





Mit gutem Appetit ;)
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6. April 2017

Kurkuma-Latte oder auch Goldene (Kokos)Milch mit Vanille und Zimt

Hallöchen meine lieben Leser, wie ihr vielleicht wisst, bin ich ein riiiiesen Fan der indischen Kultur und Küche und immer sehr freudig wenn Foodtrends aus diesem Land zu uns herüber schwappen. Deshalb wollte ich auch schon seit Ewigkeiten die "goldene Milch" austesten von der ich schon in einigen Zeitschriften gelesen hatte.

Aber erstmal von vorne.. wovon spreche ich hier überhaupt.. also:
Goldene Milch ist ein Getränk, dass hauptsächlich aus Kurkuma besteht. Das Gewürz habe ich bisher eigentlich immer nur zum würzen bzw. färben von Reis- oder Currygerichten verwendet. Die Variante es für Getränke zu nutzen, war mir bisher neu. 
Dazu wird im ersten Schritt aus dem Kurkumapulver eine Paste hergestellt (keine Sorge das ist nicht schwer und geht auch ganz schnell) ;) - diese Paste wird dann im zweiten Schritt in Kuhmilch oder Pflanzenmilch eingerührt, erwärmt und mit weiteren Gewürzen sowie Honig oder Agavendicksaft abgeschmeckt.Während der Zubereitung entsteht dann diese wunderbar intensiv leuchtend gelbe Farbe - daher auch der Name goldene Milch. 
Das Ganze sieht übrigens nicht nur gut aus, sondern da geht noch mehr - denn Kurkuma hat viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Es soll als natürliches Antibiotikum beispielsweise bei Schnupfen und Husten helfen oder auch, wenn es am Abend getrunken wird, eine beruhigende Wirkung haben, sodass wir zufrieden einschlummern. :-) (noch mehr Infos bekommt ihr hier: https://www.kurkuma-wurzel.info/)
Bedeutend für die Zubereitung ist außerdem die Zugabe von einer Prise Pfeffer - diese gibt dem Getränk nicht nur die gewisse Schärfe, sondern das enthaltene Piperin hilft uns, dass unser Körper die Wirkstoffe (u.a. Curcurmin) des Kurkumas besser aufnehmen kann.

Nun genug zur Theorie, lasst und probieren. ;-) Auf geht´s zum Rezept.



Zutaten für die Kurkumapaste (reicht für mind. 6 Gläser):
1 EL Kurkumapulver
120 ml Wasser
ein daumengroßes Stück Ingwer, geschält und fein gerieben
optional: zwei Kardamomkapseln
(Die Zutaten ergeben einen guten Esslöffel Paste)

Zutaten für ein Glas goldene Milch:
1/2 TL Kurkumapaste
200 ml Kokosmilch oder Mandelmilch
2-3 TL Honig oder Agavendicksaft
1 TL natives Kokosöl
1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
nach Belieben: Zimt und Vanille

wie es geht:
Für die Kurkumapaste,
einen Esslöffel Kurkukma-Pulver zusammen mit 120 ml Wasser in einen Topf geben, mit einem kleinen Schneebesen verrühren und erhitzen. 
Den geriebenen Ingwer zugeben und alles solange erhitzen, bis die Flüssigkeit immer dicker und schließlich zu einer Paste wird. 
Wenn ihr mögt, könnt ihr auch zwei Kardamomkapseln mitköcheln lassen - das gibt nochmal ein besonderes Aroma. Die Paste nun in ein kleines Schraubglas oder Schälchen füllen. 
So hält sich das Ganze für ca. 5 bis 7 Tage im Kühlschrank.   

Für die goldene Milch,
einen halben Teelöffel Kurkumapaste zusammen in einem Topf mit 200 ml Kokosmilch erhitzen und wieder mit Hilfe des Schneebesens glatt rühren. 2-3 Teelöffel Agavendicksaft (oder Honig) zugeben  sowie das Kokosöl - alles gut umrühren, sanft erhitzen und nach Belieben mit Zimt und Vanille abschmecken. Die goldene Milch in eine Tasse geben und mit einer Prise frisch gemahlenem Pfeffer bestreut servieren und gleich genießen. 

Mmhh. Zuerst einmal duftet die goldene Milch herrlich nach den vielen tollen Gewürzen - sehr aromatisch. Der Geschmack ist zuerst süßlich und ich finde Zimt und Vanille runden das perfekt ab, später dann bemerkt man auch die Schärfe von Ingwer und Pfeffer. Alles sehr stimmig. Gefällt mir. Und nicht nur Geruch und Geschmack finde ich hervorragend auch meinem Körper tut die goldene Milch sehr gut - ein schönes warmes, wohliges Gefühl. :-)


Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim ausprobieren und verkosten. :-)


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27. November 2016

Zum ersten Advent: feines Karottensüppchen mit Ingwer und Orange

Das Wochenende geht irgendwie immer zu schnell vorbei. :-) Liegt wahrscheinlich daran, dass dieses Wochenende besonders schön war. Gestern haben wir gemeinsam mit Freunden die Weihnachtsmarktsaison eingeglühweint und heute haben wir zusammen den Christbaum geschmückt. <3
Unser erster eigener Weihnachtsbaum. 
Hach. 
Mir gefällts. 
Und den Katzen auch. 
So, nun aber genug der Sentimentalitäten...
Zum Abendausklang gab es dann noch ein leckeres Süppchen. Diese Variante kochen wir im Winter auch ganz gerne auf Arbeit gemeinsam mit unseren Gästen und sie kommt immer sehr gut an.
Mir gefällt die Kombination aus Karotte, Orange und Kokosmilch. Es verleiht der Suppe eine feine, exotische Note. Ich hoffe Euch gefällt das Rezept auch. :-)


 Zutaten für vier Suppenteller:
2 Schalotten
2 cm großes Stück Ingwer
900 g Karotten
500 g Kartoffeln
1 EL Öl, zum Anbraten 
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
Saft von einer Orange
200 ml Kokosmilch
Currypulver
Cayennepfeffer
Salz
Chilipulver


Wie es geht: 
Die Schalotte und den Ingwer putzen und klein würfeln. Kartoffeln und Karotten schälen und in gleichmäßig große Würfel schneiden.
In einem Topf einen Esslöffel Öl erhitzen, die Schalotten darin goldbraun anbraten, anschließend Ingwer, Kartoffel- und Karottenstücke zufügen und für eine Minute mit anschwitzen.
Das Ganze dann mit der Gemüsebrühe auffüllen. 
Den Topf mit einem Deckel verschließen und zugedeckt garen lassen, bis die Gemüsestücke weich genug sind um sie mit einem Mixstab zu pürieren. 
Die pürierte Suppe anschließend mit dem Orangensaft, Kokosmilch und den Gewürzen abschmecken.
Zum Anrichten die Suppe nach Belieben mit Petersilie, Kokosmilch und einigen angerösteten Sonnenblumenkernen garnieren.


Einen wunderschönen 1. Advent und Guten Appetit,
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