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5. November 2016

Goldenes Herbst-Soulfood: Kürbisquiche mit Speck und Käse

Hallo liebe Blogleser,

ich melde mich zurück aus meinem diesjährigen Urlaub. Ich war für einige Tage in Griechenland auf Chalkidiki und habe mir Oliven, Feta und Gyros schmecken lassen. ;-) 
Aber ich freue mich auch sehr, jetzt wieder in Deutschland zu sein und ich bin auch schon richtig in Herbst/Winter-Stimmung. Bei uns vor dem Haus strahlen die Bäume auch schon in sämtlichen rot-goldenen Herbsttönen und ich genieße es, jetzt endlich wieder abends mit Lebkuchen bei Kerzenschein auf der Couch ein Buch zu lesen.  
Zum Herbst gehört natürlich auch wärmendes Soulfood und dazu passt für mich diese Kürbis-Quiche auf jeden Fall. Der süßlich-herzhafte Duft welcher aus der Mischung von Kürbis, Speck und Käse entsteht, ist einfach unwiderstehlich lecker. Bei der Käseauswahl könnt ihr übrigens ganz frei variieren - ich habe mich für eine Mischung aus Gouda und Parmesan entschieden, aber auch würzigere Sorten wie Bergkäse passen mit Sicherheit auch prima dazu.


Zutaten für eine Tarteform 
(Durchmesser ca. 28 cm)

130 g weiche Butter, 
plus ein Esslöffel zum fetten der Backform
200 g Weizenmehl, 
plus etwas mehr zum bestäuben der Arbeitsfläche
1 Ei
1 EL Weißweinessig
1 TL Salz
400 g Hokkaidokürbis 
(gewogen mit Schale, aber ohne Kerne)
2-3 Schalotten
125 g Schinkenspeckwürfel
130 g geriebener Käse 
(z.B. Gouda, Emmentaler, Parmesan und Gruyere)
200 g Crème fraíche 
3 Eier
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
2 EL Schnittlauchröllchen


wie es geht: 
Das Mehl zusammen mit der weichen Butter, dem Ei, Essig und Salz in eine Schüssel geben und zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes und dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Hokkaido waschen, halbieren, die Kerne mit einem Löffel entfernen und das Kürbisfruchtfleisch, gemeinsam mit der Schale, grob raspeln. 

Die Schalotten schälen, fein würfeln und in einer Pfanne gemeinsam mit den Speckwürfeln anbraten, dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 

Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. 
Die Backform mit der Butter einfetten. 

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben, den Teig darauf zu einem ca. 3 mm dicken Kreis ausrollen. Den Teig vorsichtig in die Form legen, dabei einen Rand formen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. 

Den geriebenen Käse mit der Crème fraíche und den Eiern verrühren, diese Mischung zum geraspelten Kürbis geben, außerdem die Zwiebel-Speck-Mischung zufügen. Alles gut miteinander vermengen und anschließend mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzig abschmecken. 
Die Kürbis-Masse nun auf den Teig geben, gleichmäßig verstreichen und dann auf der unteren Schiene ca. 40 Minuten backen. Nach etwa 20/25 Minuten die Quiche im Ofen nach Bedarf mit etwas Alufolie abdecken, damit sie von oben nicht zu dunkel wird. 

Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen,  etwas abkühlen lassen und dann vorsichtig vom Backformrand lösen.
Vor dem servieren die Quiche mit den Schnittlauchröllchen bestreuen.



Lasst es euch gut gehen,

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13. September 2016

Waffeln einmal anders: herzhaft-pikant mit feinem Schnittlauch und knusprigem Speck

Waffeln sind für mich der Inbegriff von Wochenende - in aller Seelenruhe den Teig umzurühren und dann beim Backen den Duft zu riechen, welcher durch die gesamte Küche strömt und einfach Lust auf mehr macht, dass ist es was ich daran so liebe.

Letztes Wochenende habe ich mich zum Frühstück an einer herzhaften Variante versucht, die einfach nur genial geschmeckt hat.
Ob ihr die Waffel ganz pur genießt oder noch belegt, ist ganz euch überlassen.
Bei dieser Variante mit Schnittlauch und Speck hätte auch noch etwas Rührei herrlich dazu gepasst. Aber auch die Ergänzung mit Parmaschinken und Parmesan fand ich wunderbar.
Fallen euch noch weitere Varianten zum Belegen ein?


Zutaten für drei Waffeln:
5 EL Speckwürfel
1 Schalotte
50 g weiche Butter
2 Eier 
125 g Weizenmehl
1 TL Backpulver
80 ml Milch 
1/2 Bund Schnittlauch
frisch gemahlener Pfeffer
Salz
Chillipulver 

Wie es geht: 
Die Schalotte putzen und in kleine Würfel schneiden. 
In einer Pfanne die Speckwürfel ohne Fettzugabe anbraten, Schalottenwürfel zugeben und ein bis zwei Minuten bis sie glasig bis leicht gebräunt sind. 
Schalotten- und Speckwürfel dann in eine Schüssel geben und abkühlen lassen, dann die Eier zufügen.
Das Mehl und Backpulver darüber sieben.
Pfeffer, Salz und Chilipulver zugeben sowie in Ringe geschnittenen Schnittlauch.
Alles mit einem Schneebesen gleichmäßig verschlagen, dabei die Milch zugießen. 
Der Teig sollte nach einer Weile eine glatte/gleichmäßige & dicke/zähe Konsistenz bekommen.
Nach Bedarf nochmal mit den Gewürzen abschmecken.

Das Waffeleisen erhitzen und eine Kelle voll Teig darin ausbacken. (Dauert bei meinem Gerät auf höchster Stufe etwa 1,5 Minuten - ist aber sicher von Gerät zu Gerät unterschiedlich).

Nun kann man die Waffel genießen oder sogar noch herzhaft belegen.


Ich habe mich für eine belegte Variante mit 
 1 EL Tomatenfrischkäse
2 Blätter Romana-Salat
4-5 Cherrytomaten (angemacht mit Zwiebel, Olivenöl, Salz und Pfeffer)
2 Scheiben Parmaschinken und
2 EL frisch gehobeltem Parmesan entschieden.



Fröhliches Waffelbacken und noch eine zauberhafte Woche,

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13. November 2014

Gefüllte Eierkuchen mit Champignons, Spinat und Speck

Schön, dass ich mich in den letzten beiden Tagen endlich einmal wieder meinem Blogilein zuwenden konnte. Gestern habe ich schon einen neuen Header für den Winter entworfen (gibts ab Anfang Dezember hier zu begutachten) und heute war auch Zeit für eine kleine Fotosession vom gestrigen Abendbrot.
Eigentlich freue ich mich mittlerweile auch schon auf den Winter - Kakao, Baumkuchen, zwei (nein eigentlich drei) schnurrende Fellnasen.. hach..es wird gemütlich... Meisenknödel habe ich auch schon aufgehangen und somit für ein angemessenes Katzenkino gesorgt.. :-) 
Nur eines stört mich an dem ganzen gewintere ganz arg: abendliche Dunkelheit und die damit einhergehende Unmöglichkeit ein gescheites, dem Bloggerherz gerecht-werdendes Foto zu machen - Probleme gibt es, oder? Wie löst ihr das??

Das heutige Rezept würde ich in die Kategorie "ich hab kein´ Bock auf einkaufen - was haben wir noch zu Hause" einordnen - denn Mehl, Eier und Milch hab ich fast immer in meinem Vorratsschrank und daraus lassen sich blitzschnell ein paar leckere Eierkuchen zaubern. Für die Füllung eignet sich auch fast alles was noch so im Kühlschrank herumschwirrt. In diesem Fall etwas Blattspinat, Champignons und Speckwürfel - und - was nie bei uns fehlen darf - auch etwas Käse. 

Also, falls es mal wieder schnell gehen muss: et voilá


Zutaten für fünf Stück:
250 g Mehl
(ich habe 200 g Weizenmehl Type 405 & 
50 g Weizenvollkornmehl verwendet)
500 ml Milch oder Buttermilch
4 Eier
Salz & frisch gemahlener Pfeffer
Bratöl

Füllung:
300 g frische Champignons
200-300 g TK-Blattspinat (aufgetaut)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
100 g Schinken-Speckwürfel
wer´s tomatig mag: 3 EL getrocknete Tomaten
wer´s gern cremig mag: 4-5 EL Frischkäse
wer´s gern käsig mag: 100 g geriebener Emmentaler oder Mozzarella


wie es geht:
Das Mehl in eine Schüssel geben, Milch und Eier zufügen und mit dem Schneebesen zu einem glatten Eierkuchenteig verrühren. 
Den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken und für ca. 10 Minuten quellen lassen.

In einer weiten, runden Pfanne das Öl erhitzen und portionsweise mit Hilfe einer Schöpfkelle nacheinander 5 Eierkuchen ausbacken. 
Die Eierkuchen auf einen feuerfesten Teller geben (oder einfach aufs Backblech legen)
und bei ca. 100 Grad im Ofen warm halten.

Für die Füllung die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. 
Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Knoblauchzehe ebenfalls schälen, dann fein hacken oder pressen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen. 
Zuerst die Zwiebelwürfel und den Knoblauch glasig darin anschwitzen, dann die Schinkenwürfel (sowie klein geschnittene getrocknete Tomaten) zugeben und für 1-2 Minuten anbraten.
 Jetzt wird es Zeit die Champignons in die Pfanne zu geben - diese für ca. 4 Minuten braten, dann den aufgetauten Blattspinat der Mischung zufügen. 
Alles gut umrühren und mit wenig Salz (der Speck bringt schon Salz in das Gericht) sowie frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Wer mag (ich, ich, ich, ich) kann auch etwas Frischkäse unter die Spinat-Pilzmasse rühren, dann wird die Füllung etwas cremig. 

Die warmgehaltenen Eierkuchen aus dem Ofen holen und jeden Eierkuchen mit ca. 4 EL von der Füllung bestreichen - die Ränder dabei ca. 2-3 cm breit frei lassen. Jetzt den Eierkuchen straff aufrollen und heiß servieren.

Wer gern Käse isst, kann die aufgerollten Eierkuchen dicht aneinander in eine Auflaufform legen, mit geriebenem Käse bestreuen und dann nochmal für 2-3 Minuten in den heißen Ofen schieben - so, dass der Käse schön zerläuft aber nicht backt - mmmmhhh


Bis bald und mit vielen Grüßen,
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30. Juli 2014

Grüne Kräutersauce - (k)eine Frankfurter Grüne Sauce

Als "Wahlhessin" habe ich vor dem heutigen Post etwas Bammel.
Wieso? 
Es geht um die Grüne Sauce - und die bedeutet, wie ich nach nun sechs Jahren mitbekommen habe, den Hessen und v.a. den Frankfurtern sehr viel. (und ich will mich nicht blamieren)
So wie es im Schwabenländle Spätzle gibt und in meiner Heimat Sachsen die Buttermilchgetzn, so gibt es eben auch hier ganz typische Gerichte aus der Region. 

Über den Ursprung der grünen Soße ("Grie Soß") gibt es allerlei heiße Diskussion. 
So soll Goethes Mutter die Erfinderin der grünen Soße sein, während andere behaupten das sei als Quatsch mit ..na klar.. Soße.. die grüne Soße stamme wohl von protestantischen Franzosen (Hugenotten) welche Ende des 17. Jahrhunderts in Ihrem Land verfolgt wurden und sozusagen unter anderem in Hessen Zuflucht fanden. 

Nun gut, aber neben der Unklarheit bezüglich der Herkunft ist der Käs´ (und damit meine ich nicht den Handkäs´...) noch nicht gegessen, denn auch über die Zusammensetzung der grünen Soße herrscht große Uneinigkeit. Zuerst einmal besteht die "echte Frankfurter Grüne Soße" aus sieben Kräutern und das sollten auch nicht x-beliebige Straßenrandkräuter sein, sondern folgende Sorten: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. 
Jedoch ergab (m)eine kurze Google-Recherche mit den Schlagworten "Grüne Soße Sieben Kräuter", dass ebenso Mischungen mit Estragon, Dill, Liebstöckel oder Zitronenmelisse als "echte grüne Soße" beschrieben werden. 
Das heißt für mich, dass anscheinend jeder seine grüne Soße anders zubereitet und jeder vielleicht seine eigene Kräutermischung hat!?
Apropo Zubereitung, auch hier geht es variantenreich zu - der eine mixt seine Kräuter mit dem Pürierstab zu einer glatten Soße während ein anderer die Kräutermischung einfach nur fein hackt. 
Also auch hier zeigen sich die Hessen flexibel. 
In meinem 7-Kräuter-Päckchen aus dem Supermarkt habe ich Petersilie, Estragon, Schnittlauch, Sauerampfer, Zitronenmelisse, Dill und Borretsch vorgefunden und nach all dem Hintergrund dürfte sich Euch nun auch mein Titel erschließen. :-)
Aber Original hin oder her - die Sauce war verdammt lecker und die bessere Hälfte (ein richtig echter Hesse) hat zufrieden geschmatzt.



Kleine Kräuterkunde


Zitronenmelisse
... hat einen leicht süßlichen und v.a. zitronigen Geruch und Geschmack
... wirkt beruhigend und antibakteriell
... passt zu allem, was auch mit Zitrone gut schmeckt - also über Nachspeisen wie Eis, kühle Drinks bis hin zu Fisch ist mit Zitronenmelisse alles möglich








Dill
... hat einen süßlich-würzigen Geruch und schmeckt ebenso, mit einem Anflug von Fenchel
... sorgt für einen frischen Atem und wirkt verdauungsfördernd
... wird gern für die Herstellung von Fischgerichten verwendet sowie zum Einlegen von Gemüse

Estragon
...  hat einen starken, aromatischen Geruch und schmeckt anisähnlich sowie würzig bis leicht bitter
... wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd sowie krampflösend
... wird unter anderem auch zu Estragonessig und -likör verarbeitet oder zum ansetzen von Kräuterölen genutzt, ebenso lecker schmeckt er zu Quark und Fischgerichten


Petersilie
... schmeckt und riecht intensiv würzig und aromatisch und ein bisschen wie Sellerie
... wirkt entzündungshemmend und stärkt die Immunabwehr
... klassischer Bestandteil des "Bouquet garni" und in der Küche vielseitig einsetzbar

Sauerampfer
... hat wie der Name schon sagt einen säuerlichen Geschmack
... wirkt schleimlösend und entzündungshemmend
... fein gehackt bringt er eine säuerlich/würzige Note in Quark und Butter aber auch zu Spinat soll er prima passen
... enthält Oxalsäure (ein sogenannter "Calciumräuber"), deshalb sollte er mit calciumreichen Lebensmitteln verspeist werden



Zutaten 2-3 Portionen:
125 g gemischte Kräuter für Grüne Sauce 
(in meinem Kräuterpäckchen befanden sich: 
Petersilie, Estragon, Schnittlauch, Sauerampfer, Zitronenmelisse, Dill, Borretsch)
1 rote Zwiebel
4 hartgekochte Eier
200 g Schmand
200 g Naturjoghurt
8 EL Milch
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
2 EL frisch gepresster Limettensaft

wie es geht:
Die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken.
Die rote Zwiebel schälen und in feine, kleine Würfelchen schneiden.
Die hartgekochten Eier pellen und grob hacken.
Die Kräuter zusammen mit Zwiebel und Eiern in eine Schüssel geben. 
Jetzt vorsichtig Schmand, Naturjoghurt und Milch unterrühren bis eine Sauce entsteht.
Das Ganze nun noch mit Salz, Pfeffer und etwas Limettensaft abschmecken.



Wie ihr hier sehen könnt, habe ich mich dazu entschieden die Kräuter nicht zu pürieren, sondern einfach alle Zutaten möglichst fein zu hacken. Aber das ist reine Geschmackssache. :-)


Viel Freude mit dem Rezept und bis ganz bald,
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19. März 2014

Leckere Kindheitserinnerung: Senfeier

Es gibt einfach Gerichte bei denen mir das Herz aufgeht. 
Oft sind es ganz einfache Sachen, die ich meist noch aus Kindertagen kenne.
Dazu gehören auch Senfeier, die es Mittags oft im Kindergarten oder in der Grundschule gab. 

Soweit ich mich erinnern kann, hat meine Mama leider nie Senfeier für mich gemacht - der liebe Vater hat seinen Schnäuzbart immer gen Mundwinkel gezogen wenn das Wort "S e n f e i e r" viel.. gleiche Wirkung kann man bei ihm bis heute auch bei "grüne Bohnen" und "süß-sauer" beobachten (Ja, der Schnäuzbart ist bis heute aktuell......).
Naja, umso mehr habe ich mich gefreut wenn die Schulköchin ihr kulinarisches Repertoire voll ausgereizt und Senfeier gekocht hat. Mhmmm. So einfach & sowas von gut!


Zutaten für 2 Portionen:
eine halbe Zwiebel
1 EL Butter
1 gestrichener EL Mehl
250 ml Gemüsebrühe
300 ml Milch
4 Eier
1 EL mittelscharfer Senf
1 EL körniger Senf
Salz, Pfeffer
Zucker
Zitronensaft
1 Beet Kresse
Schnittlauch

wie es geht:
Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
In einem schweren Topf die Butter zerlassen und die Zwiebelwürfel darin glasig anschwitzen. Das Mehl über die Butter-Zwiebel-Mischung stäuben und kurz anrösten lassen. 
Nach und nach die Gemüsebrühe sowie die Milch unter die Mehlschwitze rühren, die Sauce dabei aufkochen und dann für 10 Minuten bei mittlerer Hitze ganz sanft köcheln lassen. 

Die Eier in kochendem Wasser für ca. 5 Minuten wachsweich kochen. 

Jetzt könnt ihr den Senf unter die Sauce mischen und das Ganze mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Zitronensaft abschmecken. 



Die Eier abschrecken, schälen und halbieren.
In einem tiefen Teller die Eier mit der Sauce anrichten und das Gericht mit viel frischer Kresse und Schnittlauch bestreuen.

Dazu schmecken mir ein paar Salzkartoffeln am besten. 




Welche Gerichte versetzen Euch in alte Kindheitserinnerungen?

Habt noch einen schönen Tag, 
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9. Dezember 2013

zauberhaftes, warmes Winterfrühstück: gebackene Apfelringe mit Puderzucker

Letzte Woche hatte ich ein paar Tage frei. 
Herrlich.
Ausschlafen. 
Eine Tasse heißen Tee genießen.
Die Vögelchen beobachten wie sie vergnügt am Meisenknödel picken.

Und was habe ich "gepickt"?

"Wenn du schon mal frei hast, dann zauberst du Dir jetzt ein schönes süßes Frühstück."

Blick in den Kühlschrank:
Uuuii..., Mensch... eine Dose Leberwurst ist noch da. 

Es muss doch noch einen anderen Weg geben?

Und dann habe ich glücklicherweise an meine Obstschale im Wohnzimmer gedacht.
"Hey, du hast doch noch Äpfel."

Kennt ihr dieses euphorische Gefühl, wenn ihr plötzlich merkt, dass ihr doch noch diese oder jene Zutat daheim habt und euch plötzlich eine leckere Kochidee durch den Kopf schießt?

So sind dann diese köstlichen Apfelringe entstanden. 
Passend zum Wetter, habe ich dann noch Puderzucker darüber rieseln lassen. 
Köstlich.


Zutaten für eine Person:
100 g Mehl
1 Msp. Backpulver
1 Ei
90 ml Milch
Zucker nach Geschmack 
(ich habe ca. 30 g verwendet)
1 Prise Salz
1 Apfel
Bratöl


wie es geht:
Aus Mehl, Backpulver, Ei, Milch, Zucker und Salz einen etwas zähflüssigen Pfannkuchenteig herstellen.

Den Apfel waschen, mit einem Apfelausstecher entkernen und dann in gleichmäßig große Ringe schneiden.
(Da ich keinen Apfelausstecher habe, bin ich dem Kerngehäuse mit einem spitzen, scharfen Messer zu Leibe gerückt... sah weniger schick aus, erfüllt in der Not aber auch seine Zweck... ^^)

Die Apfelringe nach der Reihe durch den Pfannkuchenteig ziehen.
 In einer Pfanne das Bratöl erhitzen (es sollte nicht zu wenig sein) und die Apfelringe darin gold-gelb ausbacken.

Die gebackenen Apfelringe auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und dann auf einem kleinen Teller stapeln. 
Zum Schluss das leckere Frühstück noch mit Puderzucker bestäuben. 


Lasst es euch schmecken. :-)

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12. September 2013

Pilze sammeln Teil 3 - Die Putzarbeit und das Rezept für eine einfache und urige Waldpilzpfanne.

Die Putzarbeit

Ganz ehrlich: Pilze putzen ist eine recht aufwändige Sache. 
Mit Wasser sollte man die Pilze nicht unbedingt waschen, da sie sich dann wie ein Schwamm mit Wasser vollsaugen und an Aroma verlieren. 

Deshalb am besten folgendermaßen vorgehen:
1. Mit einem Putzmesser die Haut vom Pilzhut abziehen, denn daran hängen meist Sand, Moos, Nadeln oder Blätter. 
...
2. Jetzt den Pilz halbieren und den Schwamm (auch Röhrenschicht genannt) von großen und älteren Pilzen entfernen.
Meist ist die Röhrenschicht recht "schlabberig" und würde, wenn man sie später mitbrät, die Pilzpfanne etwas schleimig schmecken lassen. 


3. Außerdem kann es passieren, dass sich Insekten im Schwamm ein nettes zu Hause eingerichtet haben. Wenn auch das Pilzfleisch bereits Insektenfraßspuren aufweist - weg damit!
...
4. Den Stiel von älteren und größeren Pilzen abschälen, die äußere Schicht des Stiels schmeckt bei älteren Exemplaren zäh und holzig.
...
5. Die geputzten Pilze nun noch in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke schneiden.

Auf dem unteren Bild könnt ihr gut sehen, dass hier alles sauber ist - kein Insektenfraß und auch kein Schmutz. Der Schwamm muss bei dieser Marone nicht zwingend entfernt werden, da es noch ein junges Exemplar ist. Die äußere Schicht des Stiels habe ich weggeschnitten.




Waldpilzpfanne

Um eine schmackhafte Pilzpfanne zuzubereiten benötige ich nur wenige Zutaten, da ich den Geschmack der Waldpilze erhalten und nicht durch andere Zutaten überdecken möchte. 

Für 2 Portionen
ca. 200 g geputzte Waldpilze
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1-2 EL Butter
Salz, Pfeffer
frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch



wie es geht:
In einer Pfanne die Butter schmelzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Nun die Pilze zugeben und bei mittlerer Hitze solange braten, bis sie weich gegart sind. Dabei immer wieder umrühren und alles mit einer Prise Salz sowie etwas Pfeffer würzen. 
Fertig.
Kurz vor dem Servieren noch etwas frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch aufstreuen.
Dazu eine Scheibe Butterbrot.
Bodenständig und urig. 

Tipp: Wenn die Menge an gesammelten Waldpilzen nicht ganz für 2 Personen ausreicht, gebe ich noch ein oder zwei verquirlte Eier mit in die Pfanne und stelle ein Pilz-Rührei oder Pilz-Omelette her. 
So werden auch alle satt.



Kann ich Pilze nochmal aufwärmen?
Ja. Wichtig ist allerdings, dass das Pilzgericht nach dem ersten Erhitzen nicht warmgehalten sondern schnell herunter gekühlt wird. 
Im Kühlschrank kann das Ganze dann für einen Tag gelagert werden. 
Da Pilze zu den leicht verderblichen Lebensmitteln zählen, sollte im Kühlschrank eine Temperatur von max. 4-5 Grad herrschen.
Beim zweiten Erhitzungsvorgang sollte das Pilzgericht eine Mindesttemperatur von 70 Grad Celsius erreichen, damit eventuelle Bakterien abgetötet werden die den Eiweißabbau der Pilze fördern. (Übermäßiger Abbau von Pilzeiweißen führt zu Übelkeit und Erbrechen)
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13. März 2013

Frühlingsfabelhaftes Omelett

Der Winter ist zurück, aber in meinem Herzen herrscht schon der Frühling.
Als kleinen Snack habe ich mir heute Mittag ein Gemüse-Omelett mit Gartenkresse zubereitet.
Das schöne daran ist, dass man ein Omelett mit fast allem befüllen kann was der Kühlschrank so hergibt (z.B. Käse, verschiedene Gemüsesorten, Kräutern, Kartoffelscheiben, Wurst).

Für ein Omelett habe ich verwendet:
* 3 Eier
* Salz, Pfeffer, Chilipulver
* 1 Spitzpaprika
* 1/2 Tomate
* 3 Champignons
* 2 EL Gartenkresse
* 2-3 EL Käse (gerieben)










Zuerst gebe ich die Pilze in eine Pfanne und brate sie mit 1 EL Öl leicht an, dann füge ich die Paprika und die Tomaten hinzu und lasse das Ganze für ca. 30 Sekunden braten/andünsten.
Nun gebe ich die verquirlten, gewürzten Eier dazu und bestreue alles mit Käse und Kresse.
Das Omelett muss jetzt langsam stocken, deshalb drehe ich die Temperatur auf mittlere bis niedrige Hitze herunter. Wichtig: nicht in der Pfanne rühren, sonst gibt es schnell Risse und es wird eher eine Art Ei-Kaiserschmarrn daraus (was dem Geschmack aber keinen Abbruch tun würde...).Wichtig ist es auch, das Omelett niemals versuchen zu wenden, es soll langsam von unten nach oben durchstocken - eventuell könnt ihr auch einen Deckel auf die Pfanne setzen, das unterstützt den Garvorgang.






Zum Schluss das Omelett auf einem Teller legen und vorsichtig zusammenklappen.Das Ganze dann noch mit Gartenkresse dekorieren und nun den Frühling schmecken!








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9. März 2013

Linsen-Quiche

Gestern habe ich den Tag mit Gartenarbeit verbracht und war danach entsprechend hungrig und auch etwas durchgefroren. Da kam die deftige Linsen-Quiche genau richtig. Frisches Gemüse, sättigende Linsen, Blätterteig, eine gut gewürzte Cabanossi und etwas Ei - ab damit in den Ofen und zuschauen wie ein herzhafter Kuchen entsteht.



Wie es geht:


Für die Füllung:
Linsen abspülen und zusammen mit dem Lorbeerblatt und reichlich Wasser gar kochen. (Je nach Linsensorte sind die Garzeiten unterschiedlich. Ich habe braune Palatina-Linsen verwendet. Diese Sorte ist nach ca. 40 Minuten gar. Ihr könnt aber auch rote Linsen verwenden, diese sind geschält und nach 15 Minuten gar.)
Linsen in ein Sieb schütten, kurz mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen und das Lorbeerblatt entfernen.

Die nächsten Arbeitsschritte erledige ich noch während die Linsen garen:
Den Blätterteig zu einer Kugel formen und dann auf einer bemehlten Fläche zu einem runden Fladen ausrollen. (ca. 30 cm. Durchmesser)
Den Blätterteigboden in eine Tarteform (ca. 28 cm Durchmesser) legen und die Ränder gut andrücken. Überstehenden Teigrand abschneiden.
Den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen.
Thymian abspülen, trocken schütteln, die Blätter von den Stängeln abstreifen und auf dem Teig verteilen.
Teig kalt stellen, bis er gefüllt wird.

Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Cabanossi einmal längs und einmal quer halbieren. In einer Pfanne einen EL Öl erhitzen und die Wurststücke darin kurz anbraten. (Veggies können gern Tofu/Räuchertofu nehmen).

Den Käse grob raspeln.

Lauch putzen, abspülen und in Ringe schneiden. Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. Einen EL Öl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse kurz darin anschwenken (für ca. 3-4 Minuten).

Linsen, Käse und Gemüse mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Füllung auf dem Teig verteilen. Die Würstchen in die Linsenfüllung drücken.

Milch und Eier mit einer Gabel verquirlen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen und vorsichtig über die Füllung gießen.

Auf der zweiten Schiene von unten im Ofen etwa 35-45 Minuten backen.
Die Quiche dann aus dem Ofen holen, etwas auskühlen lassen und servieren.
Man kann sie später auch noch kalt essen.







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