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1. Juni 2020

orientalischer Lieblings-Reis mit Mandeln und Rosinen

Huhu ihr Lieben! Ich wünsche Euch allen schöne Pfingsten. Wir haben heute wieder herrliches Wetter und genießen die Sonne - und natürlich auch gutes Essen. 😋💕
Nach Jul´s erfolgreicher Naan-Brot Bäckerei habe ich mich zum ersten Mal an einem orientalischen Reis probiert - mit Mandeln und Rosinen. Das liebe ich einfach. Für einen aromatischen Duft wie bei 1001 Nacht sorgen Zimt, Nelken, Kardamom und natürlich Safran. Keine großen Worte, einfach schnuppern, schmecken und genießen.



Zutaten für 4 Portionen:
1 kleine Prise Safranfäden
250 g Basmatireis
1-2 EL Ghee oder Butterschmalz
1 Zimtstange
6 grüne Kardamomkapseln, zerdrückt
6 Gewürznelken
75 g Mandelstifte, angeröstet
75 g Rosinen
1 EL Salz
1 Karotte, fein gerieben
2 EL gehackte Korianderblätter



wie es geht:
 Die Safranfäden in 3 EL heißem Wasser einweichen und beiseite stellen. Den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser so lange waschen, bis das Wasser klar bleibt. 

Ghee / Butterschmalz in einem Topf erhitzen, Zimtstange, Kardamom und Nelken darin bei mittlerer Hitze 1 Minute sanft anrösten bis sie zu duften beginnen. Rosinen, Mandeln und Reis dazugeben und unter Rühren leicht anbraten, bis die Reiskörner glasig sind. 500 ml Wasser und das Salz dazugeben und alles zum Kochen bringen. Den Reis zugedeckt bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Temperatur vollständig zurück nehmen, das Safranwasser und die geriebene Karotte unter den gekochten Reis mischen und das Ganze bei geschlossenem Deckel noch für weiter 5 Minuten ziehen lassen. Zum Servieren den Reis mit frisch gehackten Korianderblättern bestreuen. 




mit Sonne im Herzen,


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6. Juli 2017

Indische Dal-Bowl mit geröstetem Blumenkohl und Basmati

Ich bin schon eine ganze Weile Fan der indischen Küche. Mir gefallen daran vor allem die vielen tollen Gewürze & den Duft, den Sie in der ganzen Küche verströmen. Deshalb war es auch höchste Zeit, diese Bowl mit Blumenkohl und roten Linsen auszuprobieren. Linsengerichte (und auch Bohnengerichte) werden in Indien als "Dal" bezeichnet. Klassischerweise werden die Hülsenfrüchte mit Ingwer, Knoblauch, Zwiebel und ggf. auch Tomate zubereitet. Zu dem Dal aus roten Linsen gesellt sich der zart gebratene, leicht krosse Blumenkohl - ein schöner Kontrast zu den cremig gekochten Linsen. Ich bin auf jeden Fall ein absoluter Fan von diesem Rezept - das Originalrezept habe ich wieder aus dem Buch von Tanja Dusy ("Buddha Bowls"). Weitere indische Rezepte von mir findet ihr hier: klick


Zutaten für ca. 2 Portionen:
Für das Dal:
1 Zwiebel
1 Stück Ingwer
2 Tomaten
1 EL Kokosöl
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 TL Currypulver
100 g rote Linsen
150 ml Kokosmilch
150 ml Gemüsebrühe
1 Spritzer Limettensaft
Salz

Für den Blumenkohl:
1/2 Blumenkohl
Salz
Kokosöl zum Braten
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
Kurkumapulver
Chilipulver
Garam Masala

Außerdem:
60 g Basmati-Reis
zum Dekorieren:
1 Hand voll Babyspinat
1 EL gehacktes Koriandergrün



wie es geht:
Für das Dal die Zwiebel  und den Ingwer schälen und klein würfeln. Die Tomaten waschen und ebenfalls würfeln. Das Kokosöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel darin hell anbräunen und mit gemahlenem Kreuzkümmel bestäuben. Ebenso nun Currypulver und die roten Linsen zugeben, kurz mitrösten, dann alles mit der Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen, mit Limettensaft und Salz abschmecken und dann bei mittlerer Hitze zugedeckt 20 bis 25 Minuten garen.

In der Zwischenzeit den Basmati-Reis nach Packungsanweisung zubereiten. Den Blumenkohl waschen, putzen und in Röschen brechen. Die Röschen noch feiner / kleiner schneiden, auf einen Dämpfeinsatz oder einen Dampfkorb geben und salzen. Dampfeinsatz in einen Topf mit wenig Wasser setzen und den Blumenkohl 10 bis 15 Minuten garen, er sollte noch gut bissfest sein.  Blumenkohl aus dem Dampfeinsatz nehmen und abtropfen lassen. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, den Blumenkohl dazugeben und mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Chilipulver und Garam Masala-Gewürz abschmecken. Alles gut miteinander vermengen und bei mittlerer Hitze braten, bis der Blumenkohl leicht gebräunt ist.

Den Basmati-Reis in einer Schale verteilen, den gebratenen Blumenkohl und das Dal darauf geben und nach Wunsch mit Babyspinat und Koriandergrün garnieren.





Mit gutem Appetit ;)
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5. März 2016

Bye Bye Schmuddelwetter: Bananen-Kokos-Curry mit Hähnchen

Bei dem kalten Schmuddelwetter gibt es für mich manchmal nichts besseres, als einen Teller von einem exotischen Curry. Mir gefällt generell die Kombination aus scharfen und wärmenden Gewürzen mit süßem, fruchtigem Obst. Bei dieser Variante treffen Mango und Banane auf Ingwer, Kurkuma, Kardamom und Cayennepfeffer. Abgerundet wird das Curry mit Kokosmilch - dass sorgt für einen milden und nussigen Geschmack.


Zutaten für ca. 2-3 Portionen:
2 Bio-Hähnchenbrustfilet
1 reife Mango
1 Banane
3 Paprikaschoten (gelb oder rot) 
(alternativ auch ein kleiner Hokkaidokürbis oder zwei Zucchini)
Öl zum Braten
Curry
Cayennepfeffer
Salz
ca. 100 ml Kokosmilch
Galgant oder Ingwer
Gomasio (Sesamsalz)
Kurkuma
Kardamom
glatte Petersilie oder Koriander

 wie es geht: 
Das Hähnchenfilet in schmale Streifen schneiden.
Die Mango schälen und das Fruchtfleisch würfeln (ca.1 cm groß).
Die Banane schälen und in Scheiben schneiden.
Paprika waschen, putzen und in dünne Streifen oder Stücke schneiden. 

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. 
Die Hähnchenstreifen darin bei höchster Stufe von beiden Seiten goldbraun anbraten und mit Curry, Cayennepfeffer und einer Prise Salz würzen. Das Hähnchen dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. 
In der Pfanne nun die Paprikawürfel anbraten. Nach ca. 3 Minuten die Mangowürfel zufügen sowie die Bananenscheiben. Alles für weitere 2 Minuten braten. Nun das Ganze mit Kokosmilch ablöschen und mit den Gewürzen (Curry, Cayennepfeffer, Galgant oder Ingwer, Gomasio, Kurkuma, Kardamom) abschmecken. 
Die angebratenen Hähnchenstreifen unter das fertige Bananencurry rühren und alles mit etwas frisch gehackter Petersilie oder Koriander servieren.

Dazu schmeckt Basmati-Reis. 


Mit herzlichen Grüßen,
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3. April 2014

Namaste und Hallo - lasst euch auf eine kleine kulinarische Entdeckungsreise nach Indien entführen.



Hallo ihr lieben Blogleser da draußen, 
ich und einige meiner Blogger-Kolleginnen haben den imaginären Rucksack gepackt um uns auf eine kulinarische Rundreise zu begeben. Jeden Freitag gibt es dann auf dem entsprechenden Blog das passende Rezept zu einem bestimmten Land. So hat uns letzte Woche Sandra auf ihrem Blog From-Snuggs-Kitchen in die Türkei "entführt" und ein leckeres Lahmacun-Rezept vorgestellt. 

Heute bin ich an der Reihe und möchte mit meinen Blogger-Mädels das Land bereisen wo Baghira, Mogli und Shir Khan zu Hause sind - es geht nach Indien. 
Bevor wir zu den Köstlichkeiten dieses wundervollen Landes kommen, soll natürlich auch ein kleiner Einblick in die Kultur des Landes nicht fehlen. :-)

Indien ist ein sehr religiöses Land. 
Vor allem der hinduistische Glauben ist in den meisten Regionen stark ausgeprägt. 
Einer der bekanntesten und beliebtesten hinduistischen Götter ist "Ganesha" - der Gott mit dem Elefantenkopf. Von ihm gibt es Indien viele Statuen aus den unterschiedlichsten Materialien wie Stein, Bronze, Gibs, Ton oder Pappmaché.
"Ganesha" ist sozusagen der Gott der Weisheit und der große Elefantenkopf ist ein Symbol für seine Intelligenz
Ebenso bedeutend ist der Elefantenrüssel, welcher sowohl für Stärke als auch für Sanftheit steht und die Menschen daran erinnern soll täglich zwischen wichtig und unwichtig sowie gut und böse zu unterscheiden.
Ganesha gilt außerdem als Glücksbringer und wird aus diesem Grund beispielsweise bei indischen Hochzeiten angerufen, um das zukünftige Ehepaar zu schützen & viele glückliche Ehejahre zu schenken. 

Gott der Weisheit & des Glücks - Ganesha


Als nächstes begegnen wir einem dem größten und wohl auch schönsten Bauwerke Indiens - dem Taj Mahal. 
Übersetzt bedeutet der Name in etwa Kronenpalast oder Krone des Palastes. 
Dieses Bauwerk gilt bis heute noch als ein großes Symbol der Liebe & Leidenschaft denn einst lies der Großmogul Shah Jahan für seine Frau, die persische Prinzessin Arjuman Bano Begum welche 1631 bei der Geburt des vierzehnten! Kindes im Alter von 39 Jahren starb, dieses eindrucksvolle Grabmal errichten. 
Das Taj Mahal besteht zu einem Großteil aus Marmor. Außerdem wurden in diesen Marmor verschiedenste Edelsteine wie Jade und Saphire sowie Diamanten eingearbeitet. 
Vor dem Taj Mahal liegt außerdem ein wunderschöner großer Garten mit einem kleinen See. 
Im Laufe der Jahre hat der weiße Marmor leider aufgrund der starken Luftverschmutzung einen leicht gelblichen Schleier bekommen. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2007 der Auto- und Busverkehr im Umkreis von zwei Kilometern untersagt. 

Symbol der Liebe & Leidenschaft - Taj Mahal

Nach diesen vielen spannenden Eindrücken sollten wir uns jetzt eine kleine Stärkung gönnen. 
Den meisten wird beim Gedanken an indisches Essen wohl nur das Stichwort "Curry" in den Sinn kommen.
 Dabei ist es keinesfalls so, das in ganz Indien immer die gleichen Gerichte auf dem Tisch stehen. 

Aufgrund der klimatischen, religiösen und kulturellen Unterschiede innerhalb des Landes, gestalten sich die Essgewohnheiten entsprechend variationsreich. 
Die meisten Menschen in Indien ernähren sich vorwiegend vegetarisch. 
Vor allem der Verzehr von Rindfleisch wird abgelehnt, da im hinduistischen Glauben Kühe als heilig angesehen werden. 
Auch Menschen mit muslimischem und jüdischem Glauben leben in Indien, weshalb auf Schweinefleisch verzichtet wird. 
In den meisten indischen Familien kommt deshalb vorwiegend Ziegen- oder Lammfleisch sowie Hühnchenfleisch auf den Tisch. 

Auch die klimatischen sowie geografischen Bedingungen beeinflussen den indischen Speiseplan. 
Im Süden Indiens herrscht tropisches Klima und die einzelnen Staaten sind vom arabischen Meer bzw. dem indischen Ozean umgeben. 
Aufgrund der Küstennähe verspeisen die Menschen hier häufig Fisch wie Seezunge oder Makrele auch Meerestiere wie Riesengarnelen & Krebse werden gern gegessen. Typisch für Südindien sind außerdem die Verwendung von Kokos und Curryblättern.
 Im Norden Indiens zeichnet sich das Klima durch ausgeprägte Trockenzeiten aus, was zu einem völlig anderen Nahrungsangebot führt. In diesen Regionen werden vorrangig Fleischgerichte aus Lamm- oder Ziegenfleisch sowie Hühnchen zubereitet. Das Fleisch wird dabei vor dem braten oft für mehrere Stunden in eine Gewürzmarinade eingelegt. 
Auch das recht bekannte Tandorri-Chicken hat hier seinen Ursprung. Weiterhin typisch für die nordindische Küche ist aufgrund orientalischer Einflüsse der Gebrauch von Nüssen wie z.B. Mandeln sowie der Einsatz von Ghee. 
Für die Herstellung erhitzt man Butter solange, bis das darin enthaltene Wasser verdampft ist und man einen festen Butterschmalz erhält. In unseren Breitengraden findet man Ghee mittlerweile auch im gut sortierten Supermarkt :-)
Weiterhin werden in Nordindien Speisen bevorzugt, die eine saucige Konsistenz aufweisen, dies wird beispielsweise durch den Einsatz von Milchprodukten erreicht sowie durch das lange einköcheln von Gemüse wie Tomaten. 
indischer Straßenhändler
Allen Regionen - egal ob Süd-, Ost-, Nord- oder Westindien, ist aber eines gemeinsam:
die Verwendung von Gewürzen. 
Fertiges Currypulver aus dem Supermarkt so wie wir es hierzulande kennen, gibt es in Indien nicht.
Die Gewürze werden stets einzeln ausgewählt und mit einem Mörser zu einer feinen Gewürzmischung vermahlen. So entsteht beispielsweise auch das bekannte Garam Masala. 
Hauptsächlich werden in der indischen Küche Gewürze wie Kardamom, Nelken, Zimt, Muskatblüten, Kreuzkümmel, Koriander, Lorbeerblätter und Pfefferkörner verwendet. 


Zu den Rezepten.

Ich hoffe mein kleiner Einblick in die indische (Ess)Kultur hat euch gefallen. 
Jetzt möchte ich Euch endlich auch meine zwei indischen Rezepte vorstellen. 

Das erste Gericht stammt aus dem nördlichen indischen Bundesstaat Kaschmir: Hühnchenfleisch in Mandelsauce.
 Das Gericht besticht durch einen ganz wunderbaren Duft der vielen Gewürze.
 Außerdem werden die darin enthaltenen Tomaten so lang gekocht, bis sich diese weiche, saucige Konsistenz ergibt und die Hühnchenstücke schön zart sind.  

Das zweite Rezept welches ich Euch präsentiere, gilt in Indien als eine Art Nationalgetränk und erfreut sich auch bei uns immer größerer Beliebtheit: der Masala Chai. 
Getrunken wird dieser Tee vor allem nach einer Mahlzeit, da ihm aufgrund der Gewürze verdauungsfördernde Eigenschaften zugesprochen werden. 
Vielen nennen ihn auch Chai-Tee 
"chai" bedeutet übersetzt allerdings nichts anderes als "Tee", aus diesem Grund nennt man das Ganze in Indien auch nicht Chai-Tee sondern Masala Chai, denn Masala bedeutet soviel wie Gewürze. 
Für diesen Tee werden also wie der Name es schon verrät allerlei typisch indische Gewürze verwendet. Außerdem wird er mit Milch und Honig abgerundet bzw. gesüßt. 
Ich kann nur jetzt schon sagen: probiert es aus!

Murgh Man Pasand - Huhn in Mandelsauce*
(Rezept aus Kashmir)


Zutaten für 2 Portionen:
300 g Hühnerbrustfilet
1 mittelgroße Zwiebel
1-2 Knoblauchzehen
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm groß)
2 Tomaten
1,5 EL Ghee
2 Nelken
1 Stück Zimtrinde (ca. 5 cm lang)
3 grüne Kardamomkapseln
1 TL Kreuzkümmelpulver
1 TL Kurkumapulver
etwas Chilipulver
Salz
1,5 EL gemahlene Mandeln
4 Stängel frischer Koriander
2 EL Mandelstifte

wie es geht:
Das Hühnerbrustfilet kurz abspülen, trocken tupfen und in Stücke schneiden (ca. 2 cm groß). 
Die Zwiebel schälen, halbieren und in sehr dünne Halbringe schneiden.
Den Knoblauch schälen und pressen. Ebenso den Ingwer schälen und dann fein reiben. 
Die Tomaten waschen, Stielansatz entfernen und das Fruchtfleisch achteln. 

In einem schweren Topf Ghee zerlassen, Zwiebeln zufügen und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren etwa 10 Minuten anschwitzen, bis sie eine ganz leichte braune Farbe angenommen haben. 
Knoblauch und Ingwer zugeben und für 2 Minuten mitbraten. Jetzt Nelken, Zimt und Kardamom in den Topf geben und diese Gewürze ebenfalls für 2 Minuten anrösten. 


Als nächstes werden die Hühnchenstücke hinzugefügt und für 5 Minuten angebraten, dabei ab und an umrühren. Die Zwiebel-Hähnchen-Mischung wird jetzt außerdem mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Chili und Salz gewürzt. 
Nun werden die Tomaten, gemahlene Mandeln sowie 120 ml heißes Wasser zugefügt, alles gut umrühren und zum Kochen bringen. 
Jetzt die Hitze reduzieren, den Topf mit einem Deckel verschließen und das Gericht für etwa 20 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. 
In der Zwischenzeit schonmal den Koriander waschen, trockenschütteln und die Blätter von den Stängeln zupfen.

Euer Hühnchen ist nun bereit zum anrichten. 
Gebt etwas von dem Hühnchen mit der Tomaten-Mandelsauce auf einen Teller.
Das Ganze nun noch mit einigen Korianderblättern und Mandelstiften garnieren.
Dazu passt Basmatireis, man kann aber auch indisches Brot wie Naan oder Chapati dazu essen. 



Masala Chai - Gewürzter Tee*
(Rezept aus Uttar Pradesh)


Zutaten für 2 Teegläser:
1 kleines Stück Zimtrinde (ca. 2-3 cm)
2 grüne Kardamomkapseln
1 schwarze Kardamomkapsel
3 Nelken
2,5 TL schwarzer Tee
250 ml Milch
Honig nach Geschmack (ich fand 2 TL Honig angenehm)


wie es geht:
Zimt, Kardamom und Nelken in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze für 2 Minuten anrösten. 

Die gerösteten Gewürze in einen Topf geben und mit 250 ml Wasser aufgießen.  Das Ganze zum kochen bringen, den Topf mit einem Deckel verschließen und dann für etwa 5 Minuten bei schwacher Hitze sanft köcheln lassen. 

Schwarzen Tee, Milch und Honig dazu geben und alles erneut zum Kochen bringen. 
(Achtung: Nicht die Milch anbrennen lassen. ;-))
Den Topf vom Herd nehmen und zugedeckt für 5 Minuten ziehen lassen. 
Jetzt den Tee durch ein Sieb in eine Kanne gießen und heiß servieren. 

Im Rezept wurde angegeben dass man für die Zubereitung am besten einen Assam- oder Nilgiri-Tee verwendet. Dies sind wohl recht kräftige schwarze Teesorten.
Da es das erste Mal war, dass ich mir einen Chai-Tee selber hergestellt habe, war ich noch nicht so mutig und habe ihn daher mit einer milden Schwarzteesorte, nämlich dem Darjeeling, zubereitet.  
Der Chai-Tee hat trotz allem ganz wunderbar geschmeckt und ich werde meine Darjeeling-Variante erstmal beibehalten. ^^



Ich hoffe der kleine Einblick ins weit entfernte Indien hat euch gefallen? 
Ich lehne mich jetzt zurück und nächsten Freitag geht es dann weiter mit unserer kulinarischen Entdeckungsreise auf dem Blog Live Love Bake von Nadine. 

An dieser Stelle noch ein liebes *Dankeschön* an F. für die tollen Fotos aus Indien! <3

*Die Rezepte stammen aus dem Buch: Indisch kochen. (von Marcel Kumar & Bikash Kumar, erschienen 2000 im Gräfe und Unzer Verlag)
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4. Oktober 2013

Seelentröster: Vanille-Milchreis mit Apfel-Pflaumenkompott und Nüssen.

Hallo meine Blogfreunde,
entschuldigt bitte, dass ich nun fast eine Woche nichts von mir habe hören lassen.
Ich bin leider gesundheitlich etwas angeschlagen und habe mich in die 4 Wände zurück gezogen und die Außenwelt bis zu meiner Genesung von mir abgeschottet. 

Da ich mich im Moment etwas matt & traurig fühle, esse ich vor allem "Seelentröster-Kost" - also alles, was mir irgendwie gut tut.

 Aus diesem Grund habe ich mir gestern diesen sehr schmackhaften und herrlich duftenden Milchreis zubereitet. 
Natürlich mit Früchten der Saison - Apfel und Zwetschge. 
Im Zusammenspiel mit der Vanille ist das ein ganz einfaches Gericht, das aber trotz allem richtig was hermacht, finde ich. 


Für 2 Portionen:
400 ml Milch
100 g Risottoreis
1 Zimtstange
1 Vanilleschote
2 Päckchen Vanillezucker
20 g Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Cashewkerne)
1/2 Apfel
6 Zwetschgen
15 g Butter




wie es geht:
Zuerst die Vanilleschote mit einem scharfen Messer längs aufschneiden
und
das Vanillemark herauskratzen.


In einem Topf die Milch gemeinsam mit einer Zimtstange,
der ausgekratzten Vanilleschote und dem Vanillemark zum Kochen bringen.
 Den Risottoreis zugeben und bei mittlerer bis schwacher Hitze ganz sanft köcheln lassen.
(Ich habe einen 3-Stufen-Herd und habe ihn auf Stufe 1 eingestellt.)
Dabei immer wieder den Reis umrühren, damit nichts anbrennt. 
Den Milchreis außerdem mit etwas Vanillezucker nach eigenem Gusto abschmecken. 
Wenn der Reis eine cremige Konsistenz mit einem leicht bissfesten Kern bekommen hat, ist er servier-fertig. (Dauer: ca. 20 Minuten)

natürlich nur mit echter Vanille. 

Während der Reis leicht vor sich hin köchelt, kümmere ich mich um die Früchte und die Nüsse.
Die Nüsse werden einfach etwas grob gehackt und dann beiseite gestellt.
Die Zwetschgen waschen, halbieren, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Den Apfel ebenfalls waschen, halbieren, entkernen und in Stücke schneiden.
In einem kleinen Topf die Butter schmelzen lassen und die Obststücke darin bei mittlerer Hitze für ca. 2-3 Minuten anschwenken. Falls euch das Obst nicht süß genug ist, könnt ihr auch etwas Zucker zufügen. Das Obst sollte nicht zu weich gegart werden, sondern noch leichten Biss haben. 

Den Milchreis nun mit den vorbereiteten Früchten und Nüssen anrichten und entweder warm oder kalt genießen.


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30. Juni 2013

Ein kleines karibisches Menü Teil 2: Kurumba Kokos-Limetten-Milchreis mit Früchten

Heute präsentiere ich euch mein karibisches Dessert.

Ein feiner Milchreis bei dem natürlich die Kokosnuss wieder mit dabei ist. 
Ein wenig Limettensaft und -schale verleihen dem Ganzen genau die richtige Frische und kitzeln eure Geschmacksnerven.  
Die in der karibischen Küche verwendeten Gewürze Nelke und Zimt passen ebenfalls hervorragend zu diesem Milchreis. 



Diesen Milchreis könnt ihr mit jeder Art von Früchten kombinieren.
Ich habe mich für den Granatapfel und eine Grapefruit entschieden, da ich diese zum Einen noch in meinem Obstkorb liegen hatte, zum anderen werden diese Früchte häufig in der Karibik gegessen.



Der Granatapfel stammt eigentlich aus asiatischen Regionen, gelang aber durch den spanischen Kolonialismus auch in die Karibik. Dort wird der Granatapfel auch als Grenadine bezeichnet und ein Sirup daraus gewonnen, welcher beispielsweise für viele Cocktails (Tequila Sunrise, Planters Punch, etc.) verwendet wird.

Die Grapefruit hat ihre Heimat in der Karibik. 
Exemplare mit einem rosaroten Fruchtfleisch schmecken dabei süßer als ihre gelben Verwandten. 

Ich stelle mir den Milchreis aber auch köstlich mit Mango oder Papaya vor
Experimentiert einfach ein bisschen, welche Früchte euch dazu am besten munden. 


Zutaten für zwei bis drei Süßschnäbel:
1 halbe Kokosnuss & Kokoswasser der ganzen Frucht
400 ml Kokosmilch (aus der Dose) - ersatzweise auch Kuhmilch
1 Zimtstange
2 Nelken
100 g Risottoreis oder Rundkornreis
1 TL Limettensaft
Abrieb einer halben Limette
ca. 3-5 TL Zucker
200 g Früchte (z.B. Granatapfel, Blutorange, Mango, Papaya)


wie es geht:
Die Früchte:
Zuerst bereite ich das Obst für diesen Nachtisch vor und stelle es bis zum Servieren kühl.

Den Granatapfel halbieren und dann mit den Händen in Stücke brechen. Die rot glänzenden Kerne kommen nun zum Vorschein. Diese müsst ihr von den weißen Trennhäuten lösen. 
Das kann man entweder mit einem kleinen Löffel erledigen oder die Kerne einfach mit den Fingern von der Schale abtrennen.  























Die Blutorange mit einem scharfen Messer filetieren. 
Wie man das am besten macht, könnt ihr zum Beispiel auf dieser Website nochmal sehen und nachlesen.


Der Milchreis:
Das Fruchtfleisch der Kokosnuss von der Schale trennen und dann fein raspeln. 
In einem Topf das Kokoswasser der Kokosnuss und die Kokosmilch gemeinsam mit einer Zimtstange und den Nelken zum Kochen bringen.
 Den Risottoreis zugeben und bei mittlerer bis schwacher Hitze ganz sanft köcheln lassen. 
Dabei immer wieder den Reis umrühren, damit nichts anbrennt. 
Den Milchreis außerdem mit etwas Limettensaft und Zucker nach eigenem Gusto abschmecken. 
Wenn der Reis eine cremige Konsistenz mit einem leicht bissfesten Kern bekommen hat, ist er servier-fertig. 

Den Milchreis nun mit den vorbereiteten Früchten anrichten und entweder warm oder kalt genießen.



Noch ein kleiner Hinweis:
Auf dem Blog von Zucker, Zimt und Liebe wird gemeinsam mit dem Kurumba Maledives Resort eine einwöchige Reise auf die Malediven verlost. 

Aus Spaß an der Freude habe ich einfach mal daran teilgenommen, dabei sein ist schließlich alles. : ) 

Ihr wollt auch teilnehmen? 
Dann kreiert einfach ein Rezept welches Kokosnuss (Kurumba) enthält und reicht euer Foto auf dem Blog von Zucker, Zimt und Liebe ein. Hier nochmal die Teilnahmebedingungen.


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30. Mai 2013

Weißwein-Risotto mit grünem Spargel, Haselnüssen und Parmesan

Im Moment komme ich einfach schwer am Spargel vorbei. 
Vor einigen Tagen habe ich auch endlich mal einige grüne Stangen erwischt. 
Sie schmecken meiner Meinung nach etwas herzhafter als ihre weißen Kollegen. 

Da grüner Spargel sehr gut zu Weißwein passt, erscheint mir die Kombination mit Risottoreis als sinnvoll. Rund wird das Ganze durch ein wenig Zitronensaft, Butter, Parmesan und Haselnüsse. 
Um dem Gericht noch ein wenig Süße zu verleihen, habe ich eine schöne rote Paprika und einige Cherrytomaten zum Spargel dazu gegeben.

Der grüne Spargel erhält seine Farbe übrigens dadurch, weil er über der Erde wächst. Durch das Sonnenlicht reichert sich Chlorophyll im Spargel an und er färbt sich grün. 




Muss ich grünen Spargel schälen? 
Nein, die Spargelschale ist nicht giftig, es reicht wenn man die (eventuell holzigen) Enden etwas wegschneidet. Ich schneide die Endestücke dabei schräg ab, weil ich finde, dass es dann schöner aussieht. 
 Ansonsten einfach die Stangen gut waschen und gegebenfalls kleine Makel etwas wegschälen. 

Was ist drin?
Natürlich eine ganze Bandbreite an Vitaminen (vor allem Vitamin C und Folsäure) und Mineralstoffen (z.b. Kalium, Eisen und Phosphor). Da er oberhalb der Erde wächst und Sonnenlicht abbekommt, enthält er etwas mehr gesundheitsförderliche Substanzen als die weißen Spargelstangen. 




Hier nun die Zutaten für 2 Portionen: 
ca. 14 Stangen grüner Spargel
8 Cocktailtomaten
1/2 rote Paprika
2 EL Butter
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Saft von 1/2 Zitrone
1 kleine handvoll Haselnüsse

Für den Risottoreis:
145 g Risottoreis
halbe Zwiebel
1 EL Butter
300 ml Weißwein
200 ml Gemüsebrühe
Parmesan

Zuerst die grünen Spargelstangen waschen und die holzigen Enden abschneiden. Den Spargel in ca. korkengroße Stücke zerteilen. Die Cocktailtomaten waschen und ggf. halbieren. Eine halbe rote Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
In einer Pfanne die Butter schmelzen lassen und den Spargel sowie die Paprika darin anschwitzen lassen. Das Ganze mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Das Ganze dann mit dem Zitronensaft ablöschen, die Cocktailtomaten zugeben und alles bei mittlere Hitze solange garen bzw. leicht braten, bis euch die Konsistenz vom Spargel gefällt. Ich habe meinen Spargel ca. 6-7 Minuten leicht gebraten, dann hat er noch einen schönen Biss. Das Ganze dann bei Seite stellen.


Nun könnt ihr euch dem Risotto zuwenden.
Zuerst die halbe Zwiebel schälen und in feine, kleine Würfel schneiden. In einem Topf einen EL Butter schmelzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. Den Risottoreis dazugeben und ebenfalls kurz anschwitzen lassen. Nun die Hitze reduzieren (mittlere Hitze). Jetzt gieße ich nach und nach die Flüssigkeit zu (jedesmal ca. 50 ml) und warte bis diese vollständig eingekocht ist, erst dann gieße ich den nächsten Schluck Flüssigkeit zu (ich beginne dabei mit dem Weißwein). Außerdem immer wieder alles gut umrühren. Nebenbei  reibe ich etwas Parmesan (ca. 20 g), hacke die Haselnusskerne grob und röste sie ohne Fett in einer Pfanne leicht an.
Wenn der Risottoreis fast fertig ist, gebe ich die Spargel-Gemüse-Mischung und den Parmesan dazu und erwärme alles nochmals ganz kurz. Am Ende sollten die Reiskörner noch einen leichten Biss haben und die Konsistenz des Risottos eher "breiige" sein. Nun könnt ihr anrichten.
Gebt den Risottoreis in einen tiefen Teller und bestreut das Ganze mit Parmesan und den Haselnusskernen.

Dazu ein schönes Glas Weißwein.





Mit diesem Rezept nehme ich außerdem am Küchenplausch-Spargel-Event teil. 
Also drückt mir die Däumchen. : )


Spargel Rezepte
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18. April 2013

Risotto ai funghi porcini mit Tomaten, einem Räuchergarnelenspieß und roten Rettichsprossen

Für mich das erste Mal, dass ich ein Risotto zubereitet habe.
Die Idee kam mir, als ich bei einem Supermarktstreifzug das kleine Risottotütchen von Alnatura entdeckte.
"Gleich mal ausprobieren" dachte ich mir und heute poste ich somit meine erste Produktvorstellung und gleichzeitig mein erstes Risottorezept.

Die Herkunft des Risottos wird folgendermaßen beschrieben:

"...aus Bio-Reis vom traditionsreichen Familienbetrieb Cascina Belverde in der italienischen Region Piemont"
"...mit Steinpilzen aus zertifizierter Bio-Wildsammlung verfeinert"
"...nach traditioneller italienischer Rezeptur entstanden"

Klingt für mich alles schon mal sehr gut.

Die Zutatenliste überzeugt mich ebenfalls, auch der "Carnaroli-Reis"(Carnaroli ist sozusagen die Reissorte) ist bio-zertifiziert. Weiterhin im Produkt enthalten sind bio-zertifizierte Gemüsebrühe und Gemüse (Zwiebel, Karotte, Lauch), sowie 3,2 % getrocknete (Bio-)Steinpilze.

Zudem enthält die Produktverpackung auch gleich noch die Zubereitungsanweisung. (An die ich mich auch gehalten habe, nur habe ich das Risotto noch verfeinert... dazu aber später...)

Nun erstmal die komplette Zutatenliste meines Gerichtes für 2-3 Portionen:
1 Tüte Risotto mit getrockneten Steinpilzen von Alnatura
Olivenöl
9-10 Cocktailtomaten
3 TL Pesto rosso (rotes Pesto)
50 g Parmesan
Räuchergarnelen (bekommt ihr beim Fischhändler/ gut sortierter Fischtheke im Supermarkt; es können aber auch "normale" Garnelen verwendet werden; ich habe mit 10 Garnelen pro Person gerechnet)
1 Stück Ingwer ca. 1 cm x 1 cm groß, fein gerieben
1 Spritzer Zitronensaft
1 Knoblauchzehe, sehr fein gehackt
2 TL Sojasauce
1 kleine rote Chili, sehr fein gehackt
1 kleines Körbchen rote oder rote und grüne Rettichsprossen


wie es geht:

Zuerst die Marinade für die Garnelen herstellen, damit diese schön einziehen kann.
Die Garnelen dafür mit geriebenem Ingwer, Zitronensaft, Knoblauch, Sojasauce und Chili vermischen und abgedeckt im Kühlschrank durchziehen lassen (mind. für 1 Stunde).



Danach die Garnelen auf Holz-Spieße stecken (5 Garnelen pro Spieß) und beiseite stellen. (Wenn ihr keine Holzspieße habt, dann bratet ihr die Garnelen einfach so und richtet sie dann auf dem Risottoreis an.).

In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und die Risottomischung darin kurz glasig anschwitzen. Nach und nach saugen die Reiskörner das Wasser auf und es muss etwas Wasser zugegeben werden (insgesamt 800 ml Wasser). Die Temperatur auf mittlere Hitze stellen (alles sollte stets leicht köcheln). Außerdem die Risottomischung ständig rühren, da sie sonst schnell anbrennt/ am Topfboden festbackt. Nach ca. 17 Minuten ist der Reis weich, hat aber noch etwas Biss. Nun könnt ihr das Risotto verfeinern. Ich habe noch 50 g Parmesan sowie 3 TL Pesto und klein geschnittene Tomatenwürfel (verleiht dem Ganzen Frische) zugefügt.
2 Minuten bevor der Risottoreis fertig ist, kümmere ich mich um die Garnelen.
Dafür in einer Pfanne etwas Öl (z.B. Erdnussöl) erhitzen und die Garnelenspieße von jeder Seite ca. 30 Sekunden - 1 Minute braten.

Auf einem Teller den Risottoreis mit dem Garnelenspieß anrichten. (Ich habe beim Anrichten vom Risotto mit  einem eckigen Servierring gearbeitet). Einige Tomatenwürfel darum herum verteilen und alles mit einigen roten Rettichsprossen dekorieren. Das bringt nochmal etwas Farbe auf den Teller und die leicht würzige Schärfe der Sprossen rundet das Essen ab.

Guten Appetit wünscht Euch,
Kulinarikus






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7. Februar 2013

Wok Me! Gemüse-Curry mit Mango und Basmatireis


Vor einigen Tagen habe ich mir einen neuen Wok geleistet. Er gehört nun zu meiner Top 3 der teuersten Gegenstände in meiner Studenten-Küche. 
Das gute Stück konnte ich nun heute endlich einweihen und der Wok hat eine fachgerechte Curry-Taufe erhalten!




Ihr benötigt für zwei Portionen:
120 g Basmatireis
1 Stk. Ingwer (ca. 15-20 g)
1 Zwiebel
das gute neue Stück mit seinen Freunden
1 Knoblauchzehe
2 EL Erdnussöl
1 Paprika, rot
3 kleine Möhren
3 handvoll TK-Asia-Gemüse (aufgetaut)
1 Mango
Für Fleischliebhaber: 150 g Hähnchenbrustfilet oder Garnelen
3-4 TL rote Currypaste
200 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
Dekoration:
Koriander und Kokosflocken oder auch Frühlingszwiebeln




wie es geht:
Basmatireis nach Packungsanweisung zubereiten. (Auf eine Tasse Reis folgen immer zwei Tassen Wasser). Den Reis mit Salz und nach Belieben mit Currypulver und Kurkuma würzen.
(Ich würze meinen Reis nur mit Salz, da ich den puren Geschmack von Basmatireis sehr gerne mag.)

Den Ingwer und die Knoblauchzehe schälen und fein raspeln oder fein würfeln. 
Die Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln.
Die Paprika und die Möhren waschen, putzen und in feine Streifen schneiden,
Die Mango schälen und das Fruchtfleisch in mundgerechte Stücke schneiden.
Fleischliebhaber schneiden noch das Hähnchenbrustfilet in mundgerechte Stücke. 
Das Öl im Wok oder einer großen, hohen Pfanne erhitzen. Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln darin andünsten. (Das Fleisch/die Garnelen zufügen und ebenfalls leicht anbraten). Die Möhren- und die Paprikastreifen, sowie das Asia-Gemüse und die Mangowürfel zufügen und kurz anbraten. Jetzt  3 – 4 TL Currypaste unter das Wok-Gemüse rühren und kurz mitrösten. Das Ganze mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch ablöschen und für ca. 5 Minuten köcheln lassen. 
Das Curry zusammen mit dem Reis auf einem Teller anrichten und mit Korianderblättchen und Kokosflocken oder einigen Frühlingszwiebelringen bestreut servieren.


dieser Duft.....hmmmm....







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