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5. April 2018

es grünt so grün: Kresse-Gemüse-Süppchen mit Frühlingszwiebel

Da ich heute auf Arbeit angesprochen wurde, dass es ja hier seit Ostern gar kein neues Rezept gibt, habe ich mich sofort an die Tasten geschwungen und mein Suppen-Rezept fertig gestellt. 
(Liebe C., ich hoffe du freust dich jetzt über das Rezept ;)) Ich wollte schon ewig mal eine Suppe mit vielen frischen Kräutern zubereiten und welche Jahreszeit eignet sich dafür besser als der Frühling? Es gibt aktuell so eine riesen Auswahl, zum Beispiel Bärlauch, Kresse, Schnittlauch, Petersilie, Kerbel, ... da sind viele Variationen möglich. Bei meiner Frühlingssuppe ist es eine Kombi aus Kresse und Bärlauch geworden. Morgen werde ich mit meinen Patienten mal eine Petersiliensuppe austesten. Ich hoffe es schmeckt. :-) Die Suppe hier unten im Bild hat auf jeden Fall super geschmeckt und darf deshalb nun auch gerne von Euch nachgekocht werden. ;-)


Zutaten für 2 bis 3 Portionen:
1/2 rote Zwiebel
3 Frühlingszwiebeln
5 Kartoffeln 
2 Karotten
1 EL Olivenöl
700 ml Gemüsebrühe
1 Hand voll Bärlauch (optional)
2 Kästchen Kresse
Salz, Pfeffer
Curry
150 ml Sahne

wie es geht: 
Die Zwiebel putzen und in kleine Würfel schneiden.
Die Frühlingszwiebeln ebenfalls putzen und in Ringe schneiden.
Kartoffeln und Karotten schälen und in Stücke schneiden.

In einem Topf das Olivenöl erhitzen. Gemüse darin anbraten, anschließend mit der Gemüsebrühe auffüllen und 7 Minuten sanft köcheln lassen. Nun kann der Bärlauch sowie ein Kästchen Kresse zugegeben werden.

Nach weiteren 2 Minuten Kochzeit wird die Suppe mit einem Mixstab glatt püriert und mit Salz, Pfeffer und Curry abgeschmeckt.

Zum Verfeinern der Suppe kann nach Belieben noch etwas Sahne zugegeben werden & zum Anrichten die Suppe großzügig mit der restlichen Kresse (Kästchen Nummer 2.) bestreuen.


Ich wünsche Euch ein wunderschön-warmes, frühlingshaftes Wochenende :-*
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22. März 2018

Bunter Frühlingsanfang mit feiner Erbsen-Spinat-Suppe & Rote-Bete-Salat

Früüüüühling, wo bist du? So richtig raus kommen, mag er im Moment ja noch nicht.. ein schüchterner Frühling.. Was bedeutet das für meinen Speiseplan? Genau, was Warmes muss her - und da ich noch nie Erbsensuppe selbst gemacht habe, war das letzte Wochenende die perfekte Gelegenheit dafür. Da ich auch noch eine rote Bete Knolle im Kühlschrank hatte, habe ich gleich noch einen Salat daraus gemacht und somit hatten wir ein feines buntes Abendessen. :-)

Bei der Suppe habe ich noch etwas Spinat zugegeben, da ich eine intensiv grüne Farbe wollte und mir nicht sicher war, ob es "nur" mit Erbsen so gut funktioniert. Mit Spinat hat es auf jeden Fall prima geklappt und auch geschmacklich war es eine runde Sache. 

Zum Anbraten meiner Gemüsestücke habe ich Butterschmalz genommen - ich benutze es aktuell extrem gerne - es ist hoch erhitzbar und es ergeben sich sehr schöne Röstaromen. Aber auch Kokosöl könnte ich mir als weitere Variante bei dieser Suppe sehr gut vorstellen. In der Diskussion ist natürlich immernoch die gesundheitliche Wirkung dieser Fette - häufig wird in diesem Zusammenhang auf die "bösen" gesättigten Fettsäuren geschimpft und Butterschmalz als krankmachende "Ess-Sünde" dargestellt..  Einen schönen Artikel zu dem Thema habe ich hier gefunden.

Nun aber erst einmal viel Freude mit dem Rezept und einen zauberhaften Frühlingsanfang für Euch alle. :-* :-* :-*



 Zutaten für 4 Personen:
Für den Rote-Bete-Salat:
1 große Rote-Bete-Knolle
1 Apfel
3 Möhren
1 Spritzer Zitronensaft
 Dressing: 
8 EL Sahne
1 rote Zwiebel
Salz, Pfeffer
2 El heller Balsamico-Essig
2 El Agavendicksaft
4 El Erdnussöl
eventl. ein paar Walnüsse zum Garnieren


Für die Erbsen-Spinat-Suppe:
1 rote Zwiebel
1 kg mehlig kochende Kartoffeln
2-3 EL Butterschmalz
600 g tiefgekühlte Erbsen
2 Hand voll frischer Blattspinat
 (auchTiefkühlware möglich, dann bitte 200 g)
Salz, Pfeffer
Muskat
100 ml Sahne
1,5 l Gemüsebrühe
Curry
Topping:
 geröstete Sonnenblumenkerne / Kürbiskerne / Cashews
Schinkenwürfel oder Chorizo
evtl frische Spinatblätter




 wie es geht:

Für den Rote-Bete-Salat,
die Rote-Bete-Knolle und die Möhren schälen, dann grob raspeln. 
Apfel entkernen und je nach Geschmack mit oder ohne Schale ebenfalls grob raspeln. 
Geriebenen Apfel mit etwas Zitronensaft beträufeln, dann mit Möhren und roter Bete vermengen. 

Für das Dressing eine rote Zwiebel putzen und fein würfeln, Sahne, hellen Balsamico, Agavendicksaft und Erdnussöl zugeben, alles gut umrühren, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Das Dressing mit den Salatzutaten vermengen, ggf nochmals abschmecken, Rote-Bete-Salat in Schüsseln verteilen und nach Belieben mit Nüssen (z.B. Walnüssen) garnieren.  

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 Für die Erbsen-Spinat-Suppe,
die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
Die Zwiebel putzen und klein würfeln. 

In einem Topf Butterschmalz zerlassen, Zwiebeln darin glasig anschwitzen, dann die Kartoffelstücke zugeben und ebenfalls leicht anbraten.
 Jetzt 450 g TK-Erbsen zugeben.
 Anschließend alles mit 1,5 Litern Gemüsebrühe ablöschen & Hitze auf mittlere Stufe stellen.

Nach etwa 7-8 Minuten den Blattspinat in den Topf geben.
. Sobald die Kartoffelstücke weich genug gegart sind, kann die Suppe mit einem Mixstab fein püriert werden.

Nun die restlichen 150 g TK-Erbsen als Einlage in die Suppe geben.
 Suppe bei mittlerer /niedriger Stufe ganz sanft simmern lassen. Jetzt wird das Ganze mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss sowie etwas Curry abgeschmeckt.
Zum verfeinern der Suppe etwas Sahne zugeben.

Zum Anrichten die Suppe auf Tellern verteilen oder in Einmachgläser füllen und mit gerösteten Kernen oder Nüssen nach Wahl sowie angebratenen Schinkenwürfeln oder Chorizo-Scheiben toppen. Falls frischer Blattspinat verwendet wurde und davon noch etwas übrig ist, kann auch dieser zur Dekoration genutzt werden.



"Bunte Tupfer, Frühlingszeichen,
Farben, Formen ohnegleichen,
Blumen, Blüten, Gartenfreud´
Herz und Sinne, Frühlingszeit."
(Oskar Stock)

..ich freue mich schon auf dich..


Mit ganz herzlichen Grüßen,

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13. Januar 2017

Wintersuppe mit Petersilienwurzel und Kichererbsen.

Guten Morgen meine lieben Leser,
ich sitze gerade mit einer großen Tasse Tee am Fenster und beobachte das bunte Schneetreiben. Heute fällt ja sogar in einigen Orten die Schule aus weil es so stürmt und schneit & das Wochenende verspricht ebenfalls Frost Frost Frost. 
Kurzum, man kann es sich am WE mal wieder so richtig schön gemütlich machen und sich zu Hause einkuscheln. Passend dazu habe ich Euch eine feine, warme Suppe aus Petersilienwurzel, Pastinake, Ingwer und Kartoffeln mitgebracht. Ich habe außerdem noch ein paar Kichererbsen in die Suppe gegeben - die schmecken mir im Moment richtig gut und machen satt. :-) Für mich war es auch das erste Mal dass ich zum verfeinern keine Sahne oder Kuhmilch benutzt habe, sondern Mandelmilch - mal wieder eine Idee aus dem Rezeptteil der Schrot und Korn. Mir hat diese Alternative geschmacklich sehr gut gefallen.
Viel Freude mit dem Rezept. :-)



Zutaten für vier Suppenauslöffler:

1 Zwiebel
1 Stück Ingwer (ca. 1,5 cm groß)
1 Pastinake (ca. 200 g)
3 Petersilienwurzeln (ca. 350 g)
500 g Kartoffeln
1 EL Olivenöl
1 Liter Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter
200 ml Mandelmilch
1 Glas Kichererbsen ( 220 g Abtropfgewicht)
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
Currypulver
Mandeln
glatte Petersilie




wie es geht:
Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Den Ingwer ebenfalls schälen und fein hacken.
Die Pastinake, Petersilienwurzel und die Kartoffeln schälen sowie in gleichgroße Würfel schneiden.
In einem Topf das Olivenöl erhitzen, die Zwiebeln dazugeben, kurz anschwitzen, dann den Ingwer zugeben sowie das restliche vorbereitete Gemüse. Alles kurz, ganz leicht anbraten und dann mit Gemüsebrühe ablöschen. Zwei Lorbeerblätter zufügen und die Suppe dann solange bei mittlerer Stufe köcheln lassen, bis das Gemüse weich genug ist um es zu pürieren.
Sobald die Suppe mit Hilfe des Mixstabes eine schöne, glatte Konsistenz bekommen hat, kann sie mit Mandelmilch verfeinert werden.
Außerdem die abgetropften Kichererbsen in die Suppe geben und das Ganze mit Salz, Pfeffer und Currypulver abschmecken.
Zum Servieren kann die Suppe nach Belieben mit Mandeln und Petersilie angerichtet werden.



Ein schönes und entspanntes Wochenende,
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27. November 2016

Zum ersten Advent: feines Karottensüppchen mit Ingwer und Orange

Das Wochenende geht irgendwie immer zu schnell vorbei. :-) Liegt wahrscheinlich daran, dass dieses Wochenende besonders schön war. Gestern haben wir gemeinsam mit Freunden die Weihnachtsmarktsaison eingeglühweint und heute haben wir zusammen den Christbaum geschmückt. <3
Unser erster eigener Weihnachtsbaum. 
Hach. 
Mir gefällts. 
Und den Katzen auch. 
So, nun aber genug der Sentimentalitäten...
Zum Abendausklang gab es dann noch ein leckeres Süppchen. Diese Variante kochen wir im Winter auch ganz gerne auf Arbeit gemeinsam mit unseren Gästen und sie kommt immer sehr gut an.
Mir gefällt die Kombination aus Karotte, Orange und Kokosmilch. Es verleiht der Suppe eine feine, exotische Note. Ich hoffe Euch gefällt das Rezept auch. :-)


 Zutaten für vier Suppenteller:
2 Schalotten
2 cm großes Stück Ingwer
900 g Karotten
500 g Kartoffeln
1 EL Öl, zum Anbraten 
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
Saft von einer Orange
200 ml Kokosmilch
Currypulver
Cayennepfeffer
Salz
Chilipulver


Wie es geht: 
Die Schalotte und den Ingwer putzen und klein würfeln. Kartoffeln und Karotten schälen und in gleichmäßig große Würfel schneiden.
In einem Topf einen Esslöffel Öl erhitzen, die Schalotten darin goldbraun anbraten, anschließend Ingwer, Kartoffel- und Karottenstücke zufügen und für eine Minute mit anschwitzen.
Das Ganze dann mit der Gemüsebrühe auffüllen. 
Den Topf mit einem Deckel verschließen und zugedeckt garen lassen, bis die Gemüsestücke weich genug sind um sie mit einem Mixstab zu pürieren. 
Die pürierte Suppe anschließend mit dem Orangensaft, Kokosmilch und den Gewürzen abschmecken.
Zum Anrichten die Suppe nach Belieben mit Petersilie, Kokosmilch und einigen angerösteten Sonnenblumenkernen garnieren.


Einen wunderschönen 1. Advent und Guten Appetit,
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5. September 2015

Hallo Herbst: Kürbissuppe mit wärmenden Gewürzen, Lauch und Hackfleisch

Hallo ihr Lieben,
eigentlich wollte ich auf meinem Blog mit meiner Rhodos-Serie weiter machen, 
aber es kommt ja immer anders als man denkt - da mir gestern irgendwie total kalt war (*drückt mir die Daumen dass es keine Erkältung wird*) habe ich gestern Abend schnell eine leckere Kürbissuppe mit wärmenden Gewürzen zubereitet und da die Suppe so wunderbar geschmeckt hat, möchte ich Euch das Rezept gern zur Verfügung stellen. Da ich auch noch etwas Lauch und Hackfleisch da hatte, habe ich diese als Einlage für das Süppchen verwendet. 
So, ich packe mich jetzt wieder auf die Couch zur schnurrenden Katze & mit einer großen Tasse Tee.


Zutaten für einen großen Topf Suppe 
(reicht für mind. 6 Portionen)
1 Hokkaido-Kürbis
5 mittelgroße Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 EL Olivenöl
2 Lorbeerblätter
1,5 Liter Gemüsebrühe
zum Verfeinern der Suppe: etwas Milch oder Sahne
eine Stange Lauch
1 EL Rapsöl
250 g Hackfleisch
Salz, Pfeffer
Thymian, Muskat, Kurkuma, Cayennepfeffer, Kardamom
zum Anrichten: Kürbiskernöl


 wie es geht:
Der Kürbis wird gewaschen und dann in gleichgroße Stücke geschnitten.
Kartoffeln schälen und grob würfeln. 
Zwiebel putzen und ebenfalls grob würfeln. 

In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen. Das geschnittene Gemüse darin eine Minute lang anschwitzen, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und dem Ganzen die Lorbeerblätter zufügen. 
Die Suppe muss nun köcheln, bis die Kartoffel- und Kürbisstücke weich genug sind, um sie zu pürieren. (Dauert in etwa 10-15 Minuten).

In der Zwischenzeit den Lauch gründlich putzen, waschen und in Ringe schneiden.

In einer Pfanne das Rapsöl erhitzen und das Hackfleisch darin eine Minute lang rundum anbraten. Nun die Lauchringe zugeben und bei mittlerer Hitze ebenfalls anbraten. Die Mischung mit Salz und  Pfeffer würzen, dann beiseite stellen.

Nun ist es an der Zeit um die Suppe zu pürieren - vorher aber noch die Lorbeerblätter entfernen. ;-)
Die pürierte Kürbissuppe nun mit etwas Thymian, Muskat, Kurkuma, Cayennepfeffer und Kardamom abschmecken und ggf. noch etwas Salz zugeben.
Wer mag verfeinert die Suppe noch mit einem Schuss Milch oder Sahne.

Die Hackfleisch-Lauch-Mischung unter die Suppe rühren und dann in einer Schüssel mit etwas Kürbiskernöl anrichten.

  

 Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende,

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15. Februar 2015

Wintergemüse trifft türkische Spezialität: Süppchen von der roten Bete mit Yufka-Feta-Ecken

Meine lieben Blogleser,

erstmal ein großes Dankeschön an Euch, dass Ihr mir immer noch die Treue haltet, obwohl ich nicht mehr so oft dazu komme, Rezepte online zu stellen. 
Ich freue mich immer sehr über Euer Feedback und eure Klicks!
Zum Dank habe ich Euch heute auch gleich zwei Rezepte mitgebracht und zwar eine leckere Rote-Bete-Suppe - abgeschmeckt habe ich sie mit einer tollen Meersalz-Mischung welche ich letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt bekommen habe und nun *endlich* ausprobieren wollte.
 Die Mischung besteht aus Meersalz, Thymian, Veilchen und Zitrone.  
Ihr könnt die Zutaten natürlich auch einzeln der Suppe zufügen (und das Veilchen dann unter Umständen einfach weglassen). 
Außerdem gibt es heute zusätzlich noch das Rezept für Yufka-Ecken - eine türkische Spezialität welche ich mit Feigen, Walnüssen und Feta gefüllt habe. 
Das Rezept für die Yufka-Ecken habe ich in der App von lecker.de entdeckt. 

Ich hoffe die Rezepte munden Euch! ;-)




Für das Rote-Bete-Süppchen:

1 Zwiebel
1 EL Rapsöl
8 rote Bete Knollen
3 Möhren
150 ml trockener Weißwein
2 Liter Wasser
frisch gemahlener Pfeffer
Meersalz, gemischt mit Thymian &
Abrieb einer halben Zitrone 
etwas Zitronensaft nach Geschmack
1 Lorbeerblatt
saure Sahne
frische Petersilie







Für die Yufka-Feta-Ecken:

Yufka-Teigblätter (pro Person ca. 2 Stück)
200 g Feta
1 Hand voll Walnüsse
5 getrocknete Softfeigen
1 EL Honig
Thymian
ca. 2 EL Butter

Außerdem:
ein Backblech & Backpapier







wie es geht:

Für die rote Bete Suppe schäle ich zuerst die Zwiebel und schneide sie dann in feine Würfel.
Die Möhren und rote Bete werden ebenfalls geschält und dann in gleichgroße Stücke geschnitten. 
In einem großen Topf das Rapsöl erhitzen, die Zwiebel darin glasig anschwitzen, dann Möhren- und rote Bete-Stücke zugeben und alles für weitere ein bis zwei Minuten anschwitzen. Das Ganze nun mit Weißwein ablöschen und diesen bei starker Hitze einreduzieren lassen. Dann das Lorbeerblatt zugeben und das Gemüse mit dem Wasser begießen. 




Alles kräftig mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz abschmecken. 
Außerdem verfeinern Thymian und etwas Zitronenabrieb (sowie nach Belieben auch Zitronensaft) den Geschmack der Suppe. 
Sobald die Gemüsestücke weich gegart sind (dauert etwa 30-40 Minuten) kann die Suppe mit einem Mixstab glatt püriert werden - vor dem Pürieren aber bitte noch das Lorbeerblatt entfernen. ;-)
Nach dem Pürieren die Suppe nochmal mit den Gewürzen abschmecken und mit etwas saurer Sahne verfeinern. 


Während das Gemüse für die Suppe kochte, habe ich zwischenzeitlich die Yufka-Ecken zubereitet.
Dazu heize ich zuerst den Backofen vor. (175 Grad Umluft - 200 Grad Ober-Unterhitze)
Als nächstes den Feta in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. 
Die Feigen in kleine Stücke schneiden und die Walnüsse grob hacken. Beides zum Feta geben und diese Mischung mit einem Löffel Honig und Thymian abschmecken. 




Die Yufka-Dreiecke aus der Packung nehmen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. 
Butter in einem Topf schmelzen lassen und die Yufka-Blätter gleichmäßig mit der Butter bepinseln. 
Pro Portion einen Esslöffel von der Fetamischung in der Mitte der Teigecke platzieren. 
Die vordere Ecke über die Füllung nach hinten legen (siehe Bild Schritt 1). Dann die beiden Seiten darüber klappen, so dass eine kleine Tasche entsteht (siehe Bild Schritt 2 und Schritt 3).
Achtet darauf, dass v.a. die Ränder des Yufka-Teiges gut mit Butter bestrichen sind, denn dann halten die Teigtaschen gut zusammen.


Schritt 1

Schritt 2

Schritt 3

Die gefüllten Yufka-Ecken wandern nun für ca. 10-12 Minuten in den Ofen (mittlere Schiene) und können sowohl warm als auch kalt gegessen werden.
Dazu gab es, wie schon gesagt, bei mir diese leckere Rote-Bete-Suppe.







Ich wünsche Euch einen tollen Start in die neue Woche
 und viel Freude am Rosenmontag! ;-)


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3. Dezember 2014

Gemüsesuppe mit Nudeln und Kräuterhackbällchen

An solchen kalten Tagen wie heute, gibt es manchmal nichts besseres als eine schöne heiße Suppe, oder?
Diese Variante ist schnell gemacht, schmeckt deftig-würzig und gibt Kraft.
Ihr braucht nur ein wenig frisches Gemüse, Nudeln und Hackfleisch.  :-)  


Zutaten für vier Portionen:
3 große Möhren
1 Kohlrabi
300 g Tiefkühlerbsen
1.700 ml Gemüsebrühe
180 g Nudeln
2 Lorbeerblätter
Salz 
frisch gemahlener Pfeffer

Für die Kräuter-Hackbällchen:
400 g gemischtes Bio-Hackfleisch 
(halb Rind, halb Schwein)
1 Ei
5 EL Semmelbrösel
2 EL Senf
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
1/2 Zwiebel
1 Bund Schnittlauch
1/2 Bund Petersilie
2 EL Bratöl




wie es geht:
Zuerst bereite ich das Gemüse vor. 
Dazu die Möhren schälen und in gleich große (etwa 5 mm dicke) Ringe schneiden. 
Kohlrabi ebenfalls schälen, in Scheiben schneiden und die Scheiben gleichmäßig würfeln.
Die Erbsen in einer Schüssel antauen lassen.

Als nächstes geht es an die Häckbällen. 
Dazu das Hackfleisch mit Ei, Semmelbröseln, Senf, einer fein gewürfelten Zwiebel, frisch gehacktem Schnittlauch & Petersilie sowie mit Salz & frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. 
Aus der Hackmasse nun gleichgroße Bällchen formen.

In einem Topf Bratöl erhitzen und die Fleischbällchen darin rundherum goldbraun anbraten.
Dann sofort die Nudeln (roh) in den Topf geben und dass Ganze mit der Gemüsebrühe auffüllen. 
Die Lorbeerblätter zugeben, dann den Topf mit einem Deckel verschließen und alles für etwa 3 Minuten bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen. 
Jetzt das Gemüse zufügen und das Ganze für weitere 5-8 Minuten (je nachdem wie knackig das Gemüse sein soll) leicht köcheln lassen. 
Vor dem Servieren die Suppe nochmal mit Salz & Pfeffer abschmecken. 





Lasst es Euch schmecken,
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9. November 2014

samtig-wärmende Kürbis-Pastinaken-Suppe

Liebe Blogleser,

schon seit langem wollte ich meine beiden Lieblings Herbst-/Wintergemüse Kürbis und Pastinake einmal miteinander kombinieren und dabei kam mir zu aller erst diese Suppe in den Sinn. 
Sie ist einfach gemacht und schmeckt auch am nächsten Tag, wenn sie nochmal richtig schön durchgezogen ist, super lecker. Da die Suppe durch die Pastinake leicht süßlich schmeckt, habe ich mich beim Suppentopping für etwas richtig deftig/herzhaftes entschieden, nämlich geröstete Kürbiskernen, Speck und etwas Lauch, den ich in Butter angeschwitzt habe. 
Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Rezept und einen guten Start in die neue Woche. :-)



Zutaten für vier Suppenteller:
1 Hokkaido-Kürbis
4 Pastinaken
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl
1,5 Liter Gemüsebrühe
Salz
Kreuzkümmel
Cayennepfeffer
Curry

für das Suppen-Topping:
1 Stange Lauch
1 EL Butter
4 EL Kürbiskerne
4-6 Scheiben luftgetrockneter Schinkenspeck
1 Bund Petersilie glatt




wie es geht:
Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne sowie die Fasern mit einem Löffel herauslösen.
Die Kürbisschale kann mit verwendet werden (ggf. Druckstellen wegschneiden).
Kürbisfleisch in etwa 2 cm große Stücke schneiden. 

Pastinaken waschen, schälen und ebenfalls würfeln. 

Knoblauch schälen und fein hacken. 
Zwiebel ebenso schälen und in feine Würfel schneiden. 

Das Öl in einem hohen, großen Topf erhitzen und die Zwiebel sowie den Knoblauch darin glasig anschwitzen, dann Kürbis und Pastinaken zugeben und ebenfalls für ein bis zwei Minuten mitbraten lassen.

Nun das Ganze mit der Gemüsebrühe auffüllen, das Gemüse sollte fast vollständig mit der Flüssigkeit bedeckt sein. 

Den Deckel auf den Topf setzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze weich garen lassen (dauert in etwa 20-25 Minuten). Dann kann die Suppe mit einem Mixstab püriert werden. Falls Euch die Konsistenz noch zu dick ist, könnt ihr nach Belieben noch etwas Brühe zugeben.

Die Suppe wird nun mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Curry sowie ggf. etwas Salz abgeschmeckt. Wer mag kann sie auch noch mit Sahne oder Kokosmilch verfeinern. 

Die Suppe bis zum Servieren warm halten.

Für das Topping wird der Lauch geputzt, gewaschen und in Ringe geschnitten.
In einer Pfanne etwas Butter erhitzen, den Lauch darin für ca. zwei Minuten durchschwenken.
Den Speck fein würfeln und zum Lauch geben, ebenso die Kürbiskerne zugeben. Das Ganze für etwa eine Minute lang braten lassen. 

Jetzt die Suppe auf Tellern oder Schüsseln verteilen, das Topping darüber geben und zum Schluss mit frisch gehackter, glatter Petersilie bestreuen. 



Lasst es Euch gut schmecken, 

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9. Oktober 2014

Ein paar Herbstimpressionen und etwas Gekochtes zum aufwärmen

Hallo liebe Blogleser,
heute hatte ich mal ein wenig Luft um seit längerer Zeit mal wieder durch mein Bilderarchiv zu wühlen und dabei habe ich noch ein paar hübsche Fotos vom letzten Familienspaziergang entdeckt. Ich liebe es durch den Wald zu spazieren und hier und da die vielen tollen Pflanzen zu knipsen. Gerade jetzt im Herbst bietet uns die Natur ja reichlich Motive... bunte Ahornblätter, Kastanien, Eicheln und vielleicht läuft mir ja noch ein Igel vor die Linse... also ich freue mich schon auf den nächsten Herbstspaziergang. :-)

hilft bei Halsweh und einer Schniefnase: die Hagebutte

so hübsch kann "Unkraut" sein: weißes Berufkraut

Eberesche - wobei man in meiner Heimat eher "Vuglbeer" dazu sagen würde ;-)


Achso, ein Rezept hab ich natürlich auch noch dabei. 
Ich habe mal wieder ein altes Rezept von mir gekocht und mit neuen Fotos bestückt. 
Der mediterrane Eintopf ist an kühlen Herbststagen genau das richtige. 
Er wärmt von innen und schmeckt lecker deftig-herzhaft. 
Beim Gemüse kann jeder in den Topf geben was er gerne mag - ob Zucchini, Kürbis, Pastinake, Kartoffeln, Paprika, Tomaten, Lauch oder Pilze - es ist wirklich alles möglich. 
Das Rezept für den Eintopf gibt es **hier** auf meinem Blog.



Ich wünsche Guten Appetit und hoffe Euch gefallen die neuen Bilder. :-)


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26. März 2014

Schnelles für den Feierabend: Tom Kha Gung - Thailändische Garnelen-Kokos-Suppe

Nach einem anstrengenden Arbeitstag muss es bei mir in der Küche schnell gehen.
Lecker soll es aber trotzdem sein. :-)
Aus diesem Grund habe ich mir gestern diese tolle Garnelen-Kokos-Suppe gezaubert.
Innerhalb von ungefähr 30 Minuten ist alles fix und fertig und es kann losgelöffelt werden.
Die Inspiration zu dem Rezept lieferte mir diesmal mein asiatischer Lieblings-Schnell-Imbiss. ^^

Die Suppe hat mir sehr gut geschmeckt.
Würzig, leicht scharf und durch die Kokosnussmilch schön exotisch.
Das nächste Mal werde ich noch frische Zucchini und Champignons besorgen und mit den Garnelen in die Suppe geben (so macht´s der Imbiss auch ^^).
 Wer mag, kann diese Suppe auch noch mit Glasnudeln, Reisnudeln oder Basmati-Reis ergänzen.
Und nun viel Freude mit dem Rezept.


Zutaten für 2 Portionen:
1 EL Butterschmalz 
(ich habe mich beim geografischen Nachbarn Indien bedient und Ghee verwendet)
4 grüne Kardamomkapseln
1 kleine Zwiebel
2 cm frische Ingwerwurzel
3 Knoblauchzehen
1/2 TL Cayennepfeffer
1/2 TL Kurkuma
1/3 TL Chilipulver
1/2 TL oder 1 TL rote Currypaste (je nach dem wie scharf ihr es mögt)
2 Tomaten
200 ml Kokosmilch
300 g rohe Garnelen, geschält und ohne Darm
einige frische Korianderblätter

wie es geht: 
Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen. 
Die Kardamomkapseln zugeben und bei mittlerer Hitze leicht anrösten. 
Die Zwiebel schälen, fein würfeln, zum Kardamom dazugeben und für ca. 8 Minuten anbraten, bis die Zwiebeln eine dezent gold-braune Farbe angenommen haben. 

Ingwer und Knoblauch schälen. 
Beides mit Hilfe einer Knoblauchpresse zerdrücken und ebenfalls im Topf leicht anschwitzen (etwa für 1 Minute). 

Die Tomaten waschen, Stielansatz entfernen und das Fruchtfleisch vierteln.

Als nächstes die Gewürze sowie die Currypaste in den Topf geben und ganz kurz anrösten - achtet darauf, dass euch die Gewürze nicht anbrennen :-).
Jetzt werden die Tomatenviertel zugefügt und alles mit 150 ml Wasser aufgefüllt. 
Den Topf mit einem Deckel verschießen und das Ganze für 10 Minuten sanft köcheln lassen. 

Nun die Suppe mit der Kokosmilch auffüllen und nochmals zum Kochen bringen. 
Falls Euch die Suppe noch zu dick/sämig ist auch nochmal ein Schlückchen Wasser zufügen. Außerdem die Suppe nun noch einmal mit den Gewürzen nach eigenem Gusto abschmecken. 

Jetzt sind die Garnelen an der Reihe. 
Diese wandern für 2-3 Minuten in die köchelnde Suppe.
 Dann die Suppe sofort vom Herd nehmen und in tiefen Tellern anrichten. 
Die Suppe kann man nun noch mit frischen Korianderblättern bestreuen und servieren.


Einen angenehmen Feierabend und Guten Appetit,
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