20. November 2014

Leckere Schnittchen vom Tomaten-Kräuterbrot

Hallo ihr Lieben,

so langsam rückt die Weihnachtszeit immer näher und ich habe gleich mal einen passenden, neuen Header entworfen - ich hoffe er gefällt euch? 
Bevor es nun auch bald in die Weihnachtsbäckerei geht, habe ich Euch heute nochmal etwas herzhaftes mitgebracht und zwar das Rezept für ein Tomaten-Kräuter-Brot. 
Einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben, gut durchkneten, gehen lassen und dann ab in den Ofen damit.
Geschmacklich ist diese Brotvariante einfach mal etwas anderes und vor allem für Tomatenfans ein Genuss. 


Zutaten für ein kleines Brot:
1 Päckchen Trockenhefe
200 g Dinkelmehl Type 630
250 g Weizenmehl Type 405
50 g Sesam
80 g getrocknete Tomaten (in kleine Stücke geschnitten)
80 g Haferflocken
50 g Sonnenblumenkerne
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
3 Teelöffel getrocknete Kräuter: Oregano, Thymian, Rosmarin
ca. 280 ml lauwarmes Wasser



wie es geht:
Alle Zutaten (bis auf das Wasser) in eine große Schüssel geben.

Das lauwarme Wasser nun vorsichtig dazu schütten und zuerst mit den Knethaken des Handrührgerätes bearbeiten. Jetzt den vorgekneteten Teig mit den Händen zu einem homogenen, nicht klebenden Teig verkneten. 
Dazu muss der Teig für ca. 10 Minuten kräftig durchgeknetet werden, arbeitet dabei vor allem mit euren Handballen.
Auf youtube habe ich auch nochmal ein kurzes Video (1 Minute) gefunden, welches zeigt wie der Teig geknetet wird, dazu einfach hier klicken.

Eure Teigkugel sollte nach dem kneten keine Risse haben (sonst fehlt noch etwas Feuchtigkeit) oder krümelig sein (dann fehlt noch etwas Mehl).

Den Teig nun zu einem kleinen, dicken Brotlaib formen und abgedeckt an einem warmen Ort (am besten bei Raumtemperatur, ohne Zugluft) so lange gehen lassen, bis sich der Laib verdoppelt hat - das hat bei mir in etwa 2 Stunden gedauert.

Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
Ein Ofenrost mit Backpapier auslegen.
Eine breite, nicht zu hohe, feuerfeste Form mit heißem Wasser befüllen und auf den Boden des Ofens stellen - diesen Tipp hat mir kürzlich die Mama der besseren Hälfte gegeben, denn Brot benötigt einen sogenannten feuchten Backraum. 

Das gegangene Brot nun auf den Ofenrost legen und auf der zweiten Einschubleiste von unten für etwa 45 Minuten backen.

Nach der Backzeit das Brot aus dem Ofen holen und vollständig auskühlen lassen.

Jetzt darf gekostet werden. :-) 
Mir schmeckt das Brot am besten mit Frischkäse oder Kräuterquark, aber auch ganz pur oder mit Butter bestrichen ist es total lecker.


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13. November 2014

Gefüllte Eierkuchen mit Champignons, Spinat und Speck

Schön, dass ich mich in den letzten beiden Tagen endlich einmal wieder meinem Blogilein zuwenden konnte. Gestern habe ich schon einen neuen Header für den Winter entworfen (gibts ab Anfang Dezember hier zu begutachten) und heute war auch Zeit für eine kleine Fotosession vom gestrigen Abendbrot.
Eigentlich freue ich mich mittlerweile auch schon auf den Winter - Kakao, Baumkuchen, zwei (nein eigentlich drei) schnurrende Fellnasen.. hach..es wird gemütlich... Meisenknödel habe ich auch schon aufgehangen und somit für ein angemessenes Katzenkino gesorgt.. :-) 
Nur eines stört mich an dem ganzen gewintere ganz arg: abendliche Dunkelheit und die damit einhergehende Unmöglichkeit ein gescheites, dem Bloggerherz gerecht-werdendes Foto zu machen - Probleme gibt es, oder? Wie löst ihr das??

Das heutige Rezept würde ich in die Kategorie "ich hab kein´ Bock auf einkaufen - was haben wir noch zu Hause" einordnen - denn Mehl, Eier und Milch hab ich fast immer in meinem Vorratsschrank und daraus lassen sich blitzschnell ein paar leckere Eierkuchen zaubern. Für die Füllung eignet sich auch fast alles was noch so im Kühlschrank herumschwirrt. In diesem Fall etwas Blattspinat, Champignons und Speckwürfel - und - was nie bei uns fehlen darf - auch etwas Käse. 

Also, falls es mal wieder schnell gehen muss: et voilá


Zutaten für fünf Stück:
250 g Mehl
(ich habe 200 g Weizenmehl Type 405 & 
50 g Weizenvollkornmehl verwendet)
500 ml Milch oder Buttermilch
4 Eier
Salz & frisch gemahlener Pfeffer
Bratöl

Füllung:
300 g frische Champignons
200-300 g TK-Blattspinat (aufgetaut)
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
100 g Schinken-Speckwürfel
wer´s tomatig mag: 3 EL getrocknete Tomaten
wer´s gern cremig mag: 4-5 EL Frischkäse
wer´s gern käsig mag: 100 g geriebener Emmentaler oder Mozzarella


wie es geht:
Das Mehl in eine Schüssel geben, Milch und Eier zufügen und mit dem Schneebesen zu einem glatten Eierkuchenteig verrühren. 
Den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken und für ca. 10 Minuten quellen lassen.

In einer weiten, runden Pfanne das Öl erhitzen und portionsweise mit Hilfe einer Schöpfkelle nacheinander 5 Eierkuchen ausbacken. 
Die Eierkuchen auf einen feuerfesten Teller geben (oder einfach aufs Backblech legen)
und bei ca. 100 Grad im Ofen warm halten.

Für die Füllung die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. 
Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
Knoblauchzehe ebenfalls schälen, dann fein hacken oder pressen.

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen. 
Zuerst die Zwiebelwürfel und den Knoblauch glasig darin anschwitzen, dann die Schinkenwürfel (sowie klein geschnittene getrocknete Tomaten) zugeben und für 1-2 Minuten anbraten.
 Jetzt wird es Zeit die Champignons in die Pfanne zu geben - diese für ca. 4 Minuten braten, dann den aufgetauten Blattspinat der Mischung zufügen. 
Alles gut umrühren und mit wenig Salz (der Speck bringt schon Salz in das Gericht) sowie frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Wer mag (ich, ich, ich, ich) kann auch etwas Frischkäse unter die Spinat-Pilzmasse rühren, dann wird die Füllung etwas cremig. 

Die warmgehaltenen Eierkuchen aus dem Ofen holen und jeden Eierkuchen mit ca. 4 EL von der Füllung bestreichen - die Ränder dabei ca. 2-3 cm breit frei lassen. Jetzt den Eierkuchen straff aufrollen und heiß servieren.

Wer gern Käse isst, kann die aufgerollten Eierkuchen dicht aneinander in eine Auflaufform legen, mit geriebenem Käse bestreuen und dann nochmal für 2-3 Minuten in den heißen Ofen schieben - so, dass der Käse schön zerläuft aber nicht backt - mmmmhhh


Bis bald und mit vielen Grüßen,
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9. November 2014

samtig-wärmende Kürbis-Pastinaken-Suppe

Liebe Blogleser,

schon seit langem wollte ich meine beiden Lieblings Herbst-/Wintergemüse Kürbis und Pastinake einmal miteinander kombinieren und dabei kam mir zu aller erst diese Suppe in den Sinn. 
Sie ist einfach gemacht und schmeckt auch am nächsten Tag, wenn sie nochmal richtig schön durchgezogen ist, super lecker. Da die Suppe durch die Pastinake leicht süßlich schmeckt, habe ich mich beim Suppentopping für etwas richtig deftig/herzhaftes entschieden, nämlich geröstete Kürbiskernen, Speck und etwas Lauch, den ich in Butter angeschwitzt habe. 
Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Rezept und einen guten Start in die neue Woche. :-)



Zutaten für vier Suppenteller:
1 Hokkaido-Kürbis
4 Pastinaken
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl
1,5 Liter Gemüsebrühe
Salz
Kreuzkümmel
Cayennepfeffer
Curry

für das Suppen-Topping:
1 Stange Lauch
1 EL Butter
4 EL Kürbiskerne
4-6 Scheiben luftgetrockneter Schinkenspeck
1 Bund Petersilie glatt




wie es geht:
Den Kürbis waschen, halbieren und die Kerne sowie die Fasern mit einem Löffel herauslösen.
Die Kürbisschale kann mit verwendet werden (ggf. Druckstellen wegschneiden).
Kürbisfleisch in etwa 2 cm große Stücke schneiden. 

Pastinaken waschen, schälen und ebenfalls würfeln. 

Knoblauch schälen und fein hacken. 
Zwiebel ebenso schälen und in feine Würfel schneiden. 

Das Öl in einem hohen, großen Topf erhitzen und die Zwiebel sowie den Knoblauch darin glasig anschwitzen, dann Kürbis und Pastinaken zugeben und ebenfalls für ein bis zwei Minuten mitbraten lassen.

Nun das Ganze mit der Gemüsebrühe auffüllen, das Gemüse sollte fast vollständig mit der Flüssigkeit bedeckt sein. 

Den Deckel auf den Topf setzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze weich garen lassen (dauert in etwa 20-25 Minuten). Dann kann die Suppe mit einem Mixstab püriert werden. Falls Euch die Konsistenz noch zu dick ist, könnt ihr nach Belieben noch etwas Brühe zugeben.

Die Suppe wird nun mit Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Curry sowie ggf. etwas Salz abgeschmeckt. Wer mag kann sie auch noch mit Sahne oder Kokosmilch verfeinern. 

Die Suppe bis zum Servieren warm halten.

Für das Topping wird der Lauch geputzt, gewaschen und in Ringe geschnitten.
In einer Pfanne etwas Butter erhitzen, den Lauch darin für ca. zwei Minuten durchschwenken.
Den Speck fein würfeln und zum Lauch geben, ebenso die Kürbiskerne zugeben. Das Ganze für etwa eine Minute lang braten lassen. 

Jetzt die Suppe auf Tellern oder Schüsseln verteilen, das Topping darüber geben und zum Schluss mit frisch gehackter, glatter Petersilie bestreuen. 



Lasst es Euch gut schmecken, 

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4. November 2014

Hören was der Körper braucht - ein Interview mit Thomas Frankenbach

Essen ist ein Thema mit dem sich jeder von uns jeden Tag auseinander setzen muss, klar, Essen zählt zu den Grundbedürfnissen - ganz gleich ob wir nun täglich mit vollem Elan am Herd ein mehrgängiges Menü zubereiten oder mit Leidenschaft die Dosenravioli öffnen. 
Ganz bewusst aber auch unbewusst wählen wir jeden Tag Lebensmittel aus, die in unseren Mündern und Mägen landen. 
Unsere Essentscheidung wird von einer ganzen Palette an Faktoren beeinflusst, sei es unsere Kultur die uns morgens genüsslich in das Marmeladenbrötchen beißen lässt, anstatt eine herzhafte Reissuppe mit Gemüse zu löffeln. 
Auch unsere Emotionen bestimmen was auf dem Teller landet (oder eben auch nicht) - wir sprechen von "Frustfraß" und meinen große Eimer Schokoeis, Kekse oder andere Seelentröster weil er oder sie Schluß gemacht hat oder weil es im Büro einfach nicht läuft - anderen vergeht dabei schlichtweg der Appetit
Eine ganz besondere Rolle bzw. einen ganz besonderen Einfluss auf unser Essverhalten scheinen jedoch die Gesundheitsüberlegungen eingenommen zu haben. 
Den Apfel isst man nur mit Schale, denn da stecken die meisten Vitamine drin (aber eben auch die meisten Schadstoffe....) und generell wäre es für jeden und alle sowieso viel gesünder und besser sich nur noch vegan zu ernähren oder bitte doch wenigstens Low-Carb, ohne Gluten oder lactosefrei. 
Und wir stehen mitten in diesem Diätchaos, den ganzen Regeln und Geboten und vergessen dabei eins: Uns selbst. 
Es ist unser Körper selbst, der, wenn wir nur auf ihn hören würden, uns sagt was wir brauchen um uns gut zu fühlen, was uns gut tut und wovon wir besser die Finger lassen sollten. 
Dabei sollte klar sein, dass es kein allgemeingültiges Ernährungskonzept für uns alle geben kann.. Jeder sollte ganz für sich allein herausfinden welche Speisen ihm gut tun und welche eben nicht, diese Fähigkeit wird in der Wissenschaft übrigens als somatische Intelligenz bezeichnet. 

Passend zu diesem Thema erschien kürzlich das Buch "Somatische Intelligenz - Hören, was der Körper braucht" von meinem geschätzten Arbeitskollegen Thomas Frankenbach. 
Sein Ansatz: Dem Körper zuhören lernen anstatt Diättipps befolgen.

Im Folgenden habe ich für Euch ein kleines Interview mit Thomas zu diesem Thema zur Verfügung gestellt bekommmen. 

Ich wünsche Euch viel Freude mit dem Artikel. :-)

ISBN 978-3-86728-249-9
€ 14,95


Thomas, was sollen wir denn nun essen?
Es gibt keine einfachen Antworten, die für jeden Menschen zutreffen.
Aber Sie können es für sich selbst herausfinden.

Wie denn?
Indem Sie Ihrer Somatischen Intelligenz Beachtung schenken. 
Indem Sie darauf achten, welche Speisen Sie ansprechen und wie sie Ihnen bekommen. 
Wie Ihr Körper auf das, was Sie essen, reagiert.

Der Körper zeigt uns also an, was er braucht?
Genau. Das ist Somatische Intelligenz. 

Stellen Sie sich vor, jemand isst für sein Leben gern Schnitzel. 
Jetzt bekommt diese Person Grippe und 39 Grad Fieber. 
Was meinen Sie: Hat sie dann immer noch Lust auf Schnitzel? 
Nein, und zwar weil die Verdauung jetzt viel zu viel Energie kosten würde – die braucht jetzt nämlich das Immunsystem, um das Virus zu bekämpfen.
Oder nehmen Sie jemanden, der unterzuckert ist: Worauf wird er wohl Lust kriegen?

Auf Süßes vermutlich.
Genau. Sein Körper gibt ihm vor, was er jetzt braucht. 
Je bedrohlicher die Situation, desto deutlicher.

Hört sich sehr einfach an.
Vom Prinzip her ist es das auch. Jeder von uns hat Somatische Intelligenz. 
Nur: Nicht jedernutzt sie gleich gut. Doch das lässt sich erlernen.

Wir können Somatische Intelligenz also trainieren?
Wir können lernen, besser auf sie zu achten. Wir können das regelrecht trainieren, ja.

Und das soll funktionieren?
In meiner klinischen Arbeit kam ich irgendwann an einen Punkt, an dem ich angefangen
habe, mit den Menschen zu üben, sich selbst und ihren Körper besser wahrzunehmen. 
Sie in ihrer Fähigkeit zur Eigenwahrnehmung zu fördern. 
Und das Ergebnis war, dass mir viele davon berichteten, wie gut ihnen das tat. 
Wie sie gelassener und inständiger wurden und wie sie so ihr natürliches Gespür für die richtige Nahrungsauswahl verbessert haben. 
Daraus ist dann mit der Zeit ein Übungssystem entstanden.

Aber wenn das so einfach ist: 
Warum gibt es dann so viele Übergewichtige und verkehrt ernährte Menschen?
Weil wir genau dieses Auf-den-Körper-Hören verlernt haben. 
Vor lauter Reiztechnologie, Zeitökonomie und »Ernährungsaufklärung«. 
Handy, Internet, 50 Fernsehkanäle – und andauernd widersprüchliche Ernährungstipps. 
Das Feld ist eigentlich ganz gut erforscht: Je höher die Dichte an Außenreizen, denen ein Mensch ausgesetzt ist, desto schwerer fällt es ihm, »Innenschau« zu halten. 
Desto weniger vermag er wahrzunehmen, welche Signale sein eigener Körper
ihm sendet – hinsichtlich dessen, was er braucht, aber auch, was ihm nicht bekommt.

Zu viel Ratio auf Kosten der Intuition also?
Gewissermaßen schon. 
Wir haben in den letzten 40 Jahren feinsäuberlich gelernt, unser Essen nach Zahlen auszuwählen. Nach Kalorien, Diäten, Kohlenhydrat- und Fettanteilen und immer öfter auch nach dem möglichst niedrigsten Preis. 
Mit dieser wachsenden Ratio haben wir gehörig Vertrauen in unsere Sinne eingebüßt, obwohl die evolutionär ja viel bewährter sind.
Gerade die Fähigkeit, die Bekömmlichkeit unseres Essens zu beurteilen, wurde zunehmend
vernachlässigt. 
So kam es, dass die Nahrungsauswahl immer mehr Kopf- und immer weniger Bauchsache geworden ist.

Und die Ernährungstipps in den Medien waren zwar gut gemeint, haben aber
nur noch weiter zur Verwirrung beigetragen?
Na klar. 
Lassen Sie sich doch mal immer sagen, dass Sie das Falsche gemacht haben. 
Das nagt an der Selbstsicherheit, am Vertrauen in sich selbst und der Fähigkeit, eigenverantwortlich zu handeln.

Sie sind also der Meinung, es gibt zu viel Ernährungsaufklärung?
Ich würde sagen: Wir haben unsere Sinne, das Menschsein ausgesperrt und die Ratio in Form
von bestimmten Diätdogmen privilegiert. 
Aber nicht jede Kost ist für jeden die richtige. 
Weder Natur- noch Fertigkost.

Was könnte man besser machen?
Ernährungsinformationen sind ja grundsätzlich nichts Schlimmes. 
Es ist nur so: Dass der Mensch auch über ein körpereigenes System verfügt, um herauszufinden, welche Kost ihm gut bekommt und welche nicht, wird fast immer übergangen. 
Da ist Fleisch gerade entweder gut oder ungesund, der Genuss von Schokolade entweder gesund oder unverantwortlich. 
Lasst doch die Menschen selbst herausfinden, wozu ihr Körper Ja sagt und wozu nicht!

Aus Ihrer Sicht gibt es also nicht die gesunde Ernährungsform schlechthin?
Während meiner Zeit als Kliniker habe ich Dutzende von Diätmoden kommen und gehen
sehen. Was in einem Jahr als gesund gilt, wird im nächsten für schädlich erklärt. 
Auf Vollwert folgte Rohkost und darauf die Trennkost. 
Auf die Low-Carb- Episode mit viel tierischem Protein ist jetzt der Veganismus gefolgt.

Sie halten also wenig von festen Ernährungskonzepten wie Veganismus, Rohkost
oder Vollwert?
Jeder Mensch ist einzigartig – und so auch seine Bedürfnisse. 
Und selbst diese individuellen Bedürfnisse können sich mit der Zeit verändern, weil der Mensch sich verändert. Körperlich und seelisch. 
Ziel sollte es sein, dass sich ein Mensch an seinen Bedürfnissen orientiert und
nicht an einem Kostdogma. Dann kann er selbstbewusst und selbstsicher werden.

Wie kann man sich Ihr Training vorstellen?
Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was wir wollen, und dem, was wir brauchen im
Leben. Auch beim Essen. Und das können Sie herausfinden. 
Mit Übungen, die teils körperlich sind und zum Teil mental. Je besser wir die Signale des Körpers verstehen, desto besser können wir auf sie eingehen. 
Oft kommen wir dann von ganz allein darauf, was unser Körper braucht und gehen dem bei entsprechendem Training auch irgendwann nach – ohne uns zwingen zu
müssen, sondern indem wir mit unserem Körper zur Einsicht gelangen. 
Das ist viel, viel effektiver und intensiver, als allein über den Kopf zu arbeiten.

Und die Resultate?
Die Klienten erlangen Sicherheit im Umgang mit sich selbst und ihrem Essen. 
Sie werden ruhiger, inständiger und achtsamer. 
Und sie schenken ihrem Körper wieder mehr Vertrauen.
Viele haben deutlich Gewicht reduziert, indem sie sich und ihre Belange besser wahrgenommen
haben. Ohne vorgegebene Diäten. 
Und viele sind insgesamt einfach selbstbewusster und selbstsicherer unterwegs, weil sie sich eben besser kennengelernt haben.

Der Autor:
Thomas Frankenbach zählt zu den erfolgreichsten Fitnesstrainern Deutschlands.
Auf ihn vertrauen weltweit führende Spitzensportler - psychologisch, ernährungs- und trainingsbezogen.
Der studierte Ernährungswissenschaftler und Psychologe leitet den Fachbereich Ernährung und Bewegung an einer der traditionsreichsten Reha-Kliniken Deutschlands.

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28. Oktober 2014

Wärmender Küchenklassiker: Saftiges Gulasch vom Rind.

Liebe Blogleser,

es ist kalt geworden.. und mit der kalten Jahreszeit kommen bei mir wieder die deftigen Gerichte auf den Teller. Fleisch gibt es bei uns zu Hause eigentlich nur relativ selten - hier und da vielleicht mal ein Hackfleischgericht, aber keinen großen Braten oder ähnliches.
Früher als ich noch die Füße unter den familiären Tisch halten musste, war das anders.. da hat die liebe Mutti noch gekocht und jeden Sonntag etwas auf den Tisch gezaubert. Vor allem an ihr Gulasch kann ich mich noch gut erinnern, meist sind mein Papa und ich schon am Vorabend wie die ausgehungerten Tiger um den Bräter herumgeschlichen um uns heimlich ein Fleischstück zu stibitzen.
Dieses Familiengefühl möchte ich mit diesem Gulasch wieder auf den Teller bringen.
Ganz nach dem altbewährten Rezept meiner Mama, wird das Gulasch schon am Vorabend angesetzt. Dabei kommt verschiedenes Gemüse wie Möhre, Sellerie und Zwiebel zum Fleisch, denn das gibt der Sauce ein tolles Aroma und sorgt gleichzeitig für die Bindung der Sauce. 



Zutaten für zwei Portionen:
2 dicke Möhren
1 Pastinake
1/2 Sellerieknolle
1 große Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2-3 EL Olivenöl
400 g Bio-Rindergulasch
nach Geschmack/Vorrat: 1 Hand voll getrocknete Steinpilze
4 Lorbeerblätter
10 Wacholderbeeren
10 Pimentkörner
3 EL Tomatenmark
1 großzügiger EL Senf
Rotwein (ca. 300 ml)
Gemüsebrühe (ca. 500 ml)
Salz
Pfeffer



wie es geht:
Die Möhren putzen, schälen und in ca. 6 große Ringe/Stücke schneiden.
Die Pastinake sowie die Sellerieknolle ebenfalls putzen, schälen und in grobe Stücke teilen.
Die Zwiebel schälen und achteln (wie bei einem Apfel).
Von den Knoblauchzehen die Schale abziehen, dann den Knobi fein hacken.

In einem großen Bräter bzw. einer Kasserolle das Öl erhitzen. Das vorbereitete Gemüse und das Fleisch in den Bräter geben und bei starker Hitze von allen Seiten anbraten. Dabei die Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Pimentkörner (sowie die getrockneten Pilze) zufügen, außerdem alles mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

Wenn Gemüse und Fleisch eine schöne Bräune bekommen haben, sofort Senf und Tomatenmark unterrühren, kurz leicht anrösten lassen und dann alles mit dem Rotwein ablöschen.
Den Rotwein etwa zur Hälfte einköcheln lassen, dann wird die Gemüsebrühe angegossen.

Die Gulasch-Gemüse-Mischung einmal gut umrühren und dann wird es Zeit den Saucenansatz zu probieren - schmeckt es noch fad? Dann wird mit Salz und Pfeffer nachgewürzt.

Jetzt die Hitze reduzieren, den Bräter mit einem Deckel verschließen und das Gulasch für mindestens 4 Stunden bei schwacher Hitze schmoren lassen. Zwischenzeitlich immer mal das Gulasch umrühren.

Nach Ende der Garzeit das Gulasch noch einmal abschmecken. Die Fleischstücke sollten nun butterzart gegart sein (schnell kosten! ;-)).
Falls die Sauce zu sehr eingekocht ist, noch etwas Wasser oder Gemüsebrühe zugeben.

Vor dem Servieren die Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Pimentkörner aus dem Topf sammeln. Wenn man kein weich gegartes Gemüse essen mag, nun auch Möhren-, Sellerie- und Pastinakenstücke entfernen.

Nun ist euer Gulasch bereit zum Servieren.






Viele Grüße & Gut Schmaus,
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24. Oktober 2014

heute gibt es: ländlich-herbstliche Impressionen ;-)

Heute bleibt die Küche bei mir mal kalt.. (was nicht daran liegt, das ich keinen Hunger hätte ;-)) aber ich möchte Euch heute erstmal noch einige Aufnahmen vom letzten Wochenende zeigen.
Durch das bloggen hat sich bei mir nämlich klammheimlich ein neues Hobby eingeschlichen: 
das Fotografieren. 
Egal wohin es geht, ich hab die alte Knippse immer dabei.  
Aus diesem Grund steht dieses Jahr zu Weihnachten auch eine neue Kamera auf meinem Wunschzettel. (Ja, es ist schon wieder Zeit für Wünsche und Weihnachtsgedanken... schrecklich, oder????)
Hier aber erstmal die Bilder von meiner good-old-Nikon. 



































Ich wünsche Euch ein ganz wundervolles Wochenende,
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20. Oktober 2014

mit Liebe gebacken: Kokoskuchen mit Schokolade

Hallo liebe Blogleser,
ich hoffe ihr hattet einen guten Start in die neue Woche?
Ich hänge gedanklich noch ein bisschen im Wochenende fest - ich habe seit einigen Monaten endlich einmal wieder die Zeit gefunden um meinen Papa zu besuchen. 
Ich war schon immer ein ziemliches Papakind.. aber er hat es mir auch nie schwer gemacht. Ich kann sagen, dass ich wirklich nur gute Erinnerungen an ihn habe, wenn ich an meine Kindheit zurück denke und auch heute ist er immer noch jede Minute für mich da. Egal wann ich ihn brauche - ich kann mich auf ihn verlassen. Ein schönes Gefühl, dass mich sehr glücklich macht. Und aus diesem Grund nutze ich die Zeit, wenn ich bei ihm bin auch gerne um ihm einen leckeren Kuchen zu backen um ihm irgenwie zu vermitteln "Danke - ich hab dich lieb."
Und da ich weiß, dass er gern Kokos isst - ist es diesmal ein Kokoskuchen geworden. 
Die Zutatenmenge ist diesmal nur so pi-mal-Daumen, da mein Papa in seiner Singlebude keine Waage sondern nur einen Messbecher besitzt. Aber ich denke, die Menge dürfte passen. 
Achso, geschmeckt hat es dem lieben Vater übrigens gut. 
Vielleicht trifft der Kuchen ja auch euren Geschmack. ;-)


Zutaten für ein Blech:
Für den Hefeteig:
ca. 420 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
150 ml lauwarme Milch
50 g zerlassene Butter

Für die Kokosmasse:
200 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
200 g Kokosraspel
3 Eier
20 g zerlassene Butter
150 ml warme Milch
100 g geschmolzene Zartbitter-Kuvertüre

wie es geht:
Das Mehl in eine Schüssel sieben und die Hefe zugeben.
Zucker, Salz, Vanillezucker, Ei, Milch und Butter zufügen und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten. Dann den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen (falls der Teig noch zu klebrig sein sollte, etwas Mehl zufügen) und zugedeckt so lange bei Zimmertemperatur gehen lassen, bis er sich ungefähr verdoppelt hat (das dauert ca. ein bis zwei Stunden).

Für die Kokosmasse zuerst die Butter in einem weiten Topf zerlassen, Zucker und Vanillezucker sowie die Kokosraspel zugeben. Die Masse unter ständigem rühren ganz schwach anbräunen lassen, dann vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 
Wenn die Masse kalt genug ist, können die Eier mit einem Handrührgerät unter die Kokosmasse gerührt werden. 

Den gegangenen Hefeteig nochmal kurz durchkneten und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech dünn ausrollen. 
Den Teig mit 20 g zerlassener Butter bepinseln und dann die Kokosmasse gleichmäßig darauf verstreichen.

Der Kuchen wandert nun für ca. 25 Minuten bei 180 Grad Umluft (Ober- Unterhitze: 200 Grad) in den Ofen.
Nach etwa 10-15 Minuten Backzeit habe ich den Kuchen mit Alufolie bedeckt, damit die Kokosmasse nicht zu dunkel wird. 

Den heißen Kuchen aus dem Ofen holen, mit der Milch von allen Seiten bepinseln und dann auskühlen lassen.

Den erkalteten Kuchen mit geschmolzener Schokolade bzw. Kuvertüre verzieren und dann mit einer Tasse Kaffee oder Kakao genießen.   



Bis bald und Guten Appetit,
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12. Oktober 2014

Linsensalat mit Rucola und getrockneten Tomaten

Ich bin ein absoluter Linsenfan und hatte schon seit einer Weile richtig Lust darauf.
Aber anstatt einer einfachen Linsensuppe (das ist keinesfalls abwertend gemeint) wollte ich mich diesmal an einem Linsensalat probieren und das Ergebnis hat mir überaus gut gemundet. 
Da die Pardina-Linsen, welche ich verwendet habe, ein eher bräunliches Aussehen haben, habe ich bei den restlichen Salatzutaten eher farbiges Gemüse ausgewählt, deshalb gesellen sich zu den Linsen noch Möhre, getrocknete Tomaten und Rucola.
 Gerade jetzt zur Herbstzeit kann ich mir den Salat auch als Snack fürs Büro gut vorstellen, denn Linsen machen satt, liefern viele gute Proteine sowie eine Reihe an B-Vitaminen, welche für die Nervenfunktion wichtig sind. 
Nun gut, jetzt gehts aber ab zum Rezept. ;-)


Zutaten für 3 Portionen:
180 g Pardina-Linsen
ca. 700 ml Wasser
Salz (ca. 1 TL)
1 EL Kräuteressig
2-3 Lorbeerblätter

1 Möhre
1/2 Pastinake
1/2 Zwiebel
1 EL Olivenöl
1 EL Balsamico
2 TL Apfeldicksaft
 (ersatzweise auch Honig oder Agavendicksaft)

5 Stück getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
1 kleine Knoblauchzehe
2 Hand voll Rucola
2 TL Senf
3 EL Balsamico
3 EL Walnussöl 
(es geht aber auch Olivenöl, Rapsöl, Traubenkernöl, etc.)
1-2 EL Apfeldicksaft
(ersatzweise auch Honig oder Agavendicksaft)
Salz 
frisch gemahlener Pfeffer
1/2 Bund glatte Petersilie, frisch gehackt


wie es geht:
Das Wasser zum Kochen bringen, Lorbeerblätter, Salz und Essig sowie die Linsen zugeben und ca. 30 Minuten ohne Deckel kochen lassen. Die verbleibende Flüssigkeit abgießen und die Lorbeerblätter entfernen.
Die Linsen zum auskühlen lassen in eine Schüssel geben.

Die Möhre waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden.
Nach Belieben kann auch noch eine halbe Pastinake ebenso geschält und gewürfelt werden.
Die halbe Zwiebel fein würfeln.
In einem Topf das Olivenöl erhitzen, Möhren-, Pastinaken- und Zwiebelwürfel bei sanfter Hitze glasig anschwitzen, dann mit 1 EL Balsamico und ca. 2 TL Apfeldicksaft ablöschen und etwas reduzieren lassen. Das angedünstete Gemüse zu den Linsen geben und gut untermengen.

Die getrockneten Tomaten in Stücke schneiden und ebenfalls zum Linsensalat geben.
Wer mag, fügt noch eine fein gehackte Knoblauchzehe zu.

Nun aus dem Senf, 3 EL Balsamico, Walnussöl, Apfeldicksaft, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen. Das Dressing unter die Linsen rühren und das Ganze nochmal abschmecken.
Den Salat kann man jetzt noch für etwa 30 Minuten durchziehen lassen.

Kurz vor dem Servieren den Rucola gründlich waschen und putzen sowie die Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken.

Die Linsen mit Petersilie und Rucola vermengen und auf Tellern anrichten.

Dazu gab es im Hause Kulinarikus: ein paar Datteln im Speckmantel & Baguette




Guten Appetit und einen entspannten Sonntag-Abend,
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9. Oktober 2014

Ein paar Herbstimpressionen und etwas Gekochtes zum aufwärmen

Hallo liebe Blogleser,
heute hatte ich mal ein wenig Luft um seit längerer Zeit mal wieder durch mein Bilderarchiv zu wühlen und dabei habe ich noch ein paar hübsche Fotos vom letzten Familienspaziergang entdeckt. Ich liebe es durch den Wald zu spazieren und hier und da die vielen tollen Pflanzen zu knipsen. Gerade jetzt im Herbst bietet uns die Natur ja reichlich Motive... bunte Ahornblätter, Kastanien, Eicheln und vielleicht läuft mir ja noch ein Igel vor die Linse... also ich freue mich schon auf den nächsten Herbstspaziergang. :-)

hilft bei Halsweh und einer Schniefnase: die Hagebutte

so hübsch kann "Unkraut" sein: weißes Berufkraut

Eberesche - wobei man in meiner Heimat eher "Vuglbeer" dazu sagen würde ;-)


Achso, ein Rezept hab ich natürlich auch noch dabei. 
Ich habe mal wieder ein altes Rezept von mir gekocht und mit neuen Fotos bestückt. 
Der mediterrane Eintopf ist an kühlen Herbststagen genau das richtige. 
Er wärmt von innen und schmeckt lecker deftig-herzhaft. 
Beim Gemüse kann jeder in den Topf geben was er gerne mag - ob Zucchini, Kürbis, Pastinake, Kartoffeln, Paprika, Tomaten, Lauch oder Pilze - es ist wirklich alles möglich. 
Das Rezept für den Eintopf gibt es **hier** auf meinem Blog.



Ich wünsche Guten Appetit und hoffe Euch gefallen die neuen Bilder. :-)


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5. Oktober 2014

für sonnige Herbsttage: gegrillte Kürbisscheiben mit Chili und Knoblauch

Hallo liebe Blogleser,

was für ein herrliches Wochenende! 
Ich hoffe ihr habt alle nochmal die wunderbaren Sonnenstrahlen genossen! 
Bei uns war es gestern so schön & warm, dass uns Freunde spontan nochmal zum grillen eingeladen haben. Neben Steaks und Würstchen hat meine Freundin auch ein paar Feigen auf den Grill gepackt - sehr zu empfehlen. Dafür einfach eine Feige kreuzweise einschneiden (nicht durchschneiden), in die Mitte der Feige ein wenig Ziegenkäse geben, mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen und mit etwas Honig beträufeln. Zu guter letzt um die Feige eine Scheibe Bacon wickeln und dann ab damit auf den Grill. Sehr lecker. 
Ebenfalls ein tolles Herbstgemüse, welches sich wunderbar für den Grill eignet ist der Kürbis. 
Ich habe für Euch heute eine Variante ausgewählt, bei der Kürbisscheiben mit etwas Chili, Thymian und Knoblauch mariniert und dann gegart werden. 
Dazu kann man die Kürbisscheiben entweder in den Backofen geben oder eben, wie schon gesagt, bei schönem, sonnigen Herbstwetter die glänzenden Kürbisscheiben einfach auf dem Grill goldbraun rösten. 
Je nach Geschmack könnt ihr die Kürbisscheiben auch noch mit etwas Bacon umwickeln. 
Da ich mich aktuell immernoch in der *wirpackenüberallziegenkäsedazuphase* befinde, habe ich die Kürbisscheiben etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit noch mit etwas Ziegenkäse belegt. Hmmm!

Zutaten für 2 Personen:
1/2 Hokkaido-Kürbis
2-3 Knoblauchzehen
1-2 rote Chilischoten (je nach dem wie scharf man es mag)
3-4 Stängel Thymian
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
4 EL Olivenöl

wie es geht:
Mit einem Löffel die Kürbiskerne und die Fasern aus dem halbierten Kürbis entfernen.
 (Hinweis: Hokkaido-Kürbis kann mit der Schale verzehrt werden und muss daher nicht geschält werden) 
Im Anschluss den Kürbis in gleichmäßig große Spalten schneiden (etwa 1,5 cm dick).
Den Knoblauch schälen und fein hacken. 
Chilischote waschen, putzen und ebenfalls fein hacken.
Von den Thymianstängeln die Blätter abzupfen.
Knoblauch, Chili und Thymian zu den Kürbisscheiben geben und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. 
Nun noch das Olivenöl zugeben, alles gut miteinander vermischen und den Kürbis für mindestens eine Stunde in der Mischung ziehen lassen. 


Nach der Ziehzeit kann der Kürbis in den Ofen. 
Dazu die Kürbisscheiben in eine mit Olivenöl ausgestrichene Auflaufform geben und auf der mittleren Schiene bei 180 Grad Umluft etwa 30 Minuten garen (sobald euer Kürbis leicht goldbraun wird, ist er fertig).
Wer mag kann etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit noch etwas Ziegenkäse oder Feta über die Kürbisscheiben geben. Ebenso kann man auch Bacon um die Kürbisscheiben wickeln.


Wer die Kürbisscheiben grillen möchte, legt die Kürbisscheiben zu Beginn am besten in die Mitte (heißeste Stelle) des Grills, nach etwa 2 bis 3 Minuten die Scheiben wenden und nach weiteren 2 bis 3 Minuten den Kürbis dann am Rand des Grills langsam zu Ende garen.


Zu den gebackenen Kürbisscheiben gab es bei uns einen Kräuterdip und Salat. 
Lecker wars. :-)

Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche,

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