5. Juni 2017

"Zimmer im Garten": Das fürstliche Gartenfest 2017 - kulinarische und blumige Einblicke Teil 1/2

Auch in diesem Jahr fand auf Schloss Fasanerie wieder das fürstliche Gartenfest statt.
Bereits im letzten Jahr hatte ich die Veranstaltung besucht und darüber gebloggt (meine Review von 2016 findet ihr hier).
Wie der Zufall so spielt, wurde ich prompt von der Pressespecherin auf das Gartenfest eingeladen - inkl. Presseausweis... OMG... ich bin vor Stolz fast geplatzt .. so sehr habe ich mich darüber gefreut. :-)

Und noch eine Besonderheit gab es für mich in diesem Jahr, ich durfte das Gartenfest aus dem Blickwinkel der Aussteller erleben, da die Mama meines Freundes Schmuck präsentiert und verkauft hat. Deshalb ist dieser Blogpost heute für mich nicht nur eine einfache Review sondern etwas sehr besonders.
Aber eins nach dem anderen. ;)



Das diesjährige Motto des Gartenfestes:
"Zimmer im Garten"

Entsprechend wurden viele Ideen rund um die Gestaltung und Einrichtung des Gartens präsentiert - jede Menge Inspiration für die Besucher. Haus und Garten rücken näher zusammen. Der eigene Garten wird zur sommerlichen Wohnlandschaft.

Ich habe mich auch in diesem Jahr wieder vorrangig auf die kulinarischen Highlights fokussiert - schließlich wird im Garten auch immer gerne gegessen und getrunken. :-) 
Also kommt mit, ich zeig Euch ein bisschen was von meinen Erlebnissen und Eindrücken des diesjährigen Gartenfestes.


Ganz schön schmuck: 09.30 Uhr
Der erste Tag konnte für mich nicht besser beginnen, denn das erste was du als repräsentative Schmuckausstellerin machen darfst: Schmuck aus der Kollektion aussuchen. :-) :-) :-) Die Entscheidung viel mir sehr leicht, ich habe mich für eine zarte Kette aus Mondstein und passenden Ohrringen in Tropfenform entschieden. Der Schmuck wird von der Schwester meiner Schwiegermama selbst entworfen und gefertigt. Sie verwendet dabei neben Perlen und Korallen auch verschiedenste Halbedelsteine wie Bernstein, Granat, Amethyst und Lapislazuli.
Gelernt habe ich dabei auch, dass jeder Edelstein unterschiedliche Wirkungen hat. So soll Mondstein unter anderem für Ausgeglichenheit sorgen, die Intuiton fördern und gilt als Stein des Neubeginns und des Glücks. Das gefällt mir. Und sowohl äußerlich als auch innerlich strahlt ein zufriedenes Lächeln über mein Gesicht.
Auch etwas neues für mich: Schmuck aus Lavastein. Dieser gehört zur Gruppe der Vulkanite und gilt als Stein der Erdung. Lavaschmuck ist etwas sehr besonderes, denn er setzt ein klares Statement für Willenskraft, Lebensenergie (Feuer), Leidenschaft und Ehrgeiz.


Zeit für einen kleinen Rundgang: 11.30 Uhr
Wer mich kennt weiß, ich habe nicht nur eine große Leidenschaft für Essen, sondern auch für Kosmetik und bei liebevoll handgefertigter Seife werde ich schwach. Die kleine Seifenmanufaktur aus Bad Hersfeld hat hier wunder-wunder-wunderschöne Sachen präsentiert. Mir war nach ca. 1 Sekunde klar: du wirst dir gleich wieder was kaufen.. gönn dir mal wieder was richtig gutes. Und das habe ich auch getan: Mango & Milch-Cremeseife und englische Rosenseife mit Tussah-Seide sowie ein hübsches Seifen-Case im Vintagelook kamen in die Einkaufstüte. Die Seifen bestehen hauptsächlich aus Kokosöl, Kakaobutter und Vollmilch - mein Haut verträgt die Zusammensetzung sehr gut, sie fühlt sich sauber, weich und gepflegt an und hinterlässt einen leichten, blumig-frischen Duft auf der Haut.





Wir lassen den Blick schweifen: 12.00 Uhr 
Kurz am Brunnen verweilen und die schöne Umgebung einfach mal wirken lassen. Wie ihr sehen könnt, hatten wir herrliches Wetter (Sonnenschein / 32 Grad)..  und ich am Ende des Tages auch einen herrlichen Sonnenbrand.. hihi..




Mein absolutes Lieblingsbild vom diesjährigen Gartenfest sind diese wunderschönen, bunten Blüten.
Ich bekomme beim Anblick sofort dieses Gefühl von Urlaubsparadies und Entschleunigung.





"Wildkräuterwissen" - Spaziergang durch den Park: 13.00 Uhr
Bei kurzem überfliegen des Rahmenprogramms bleibt mein Blick bei "13.00 Uhr" hängen - es gibt einen "Kräuterspaziergang".. cool.. das schaue ich mir an. :-) Der Rundgang wird geleitet von Betty Felber, sie erläutert uns vor Ort die Inhaltstoffe, Verwendung und Heilwirkung der Wildkräuter. Vorgestellt hat Sie uns dabei unter anderem die Brennessel (soll man in der Küche wie Spinat zubereiten, mit etwas angebratener Zwiebel; damit es nicht stachelt im Mund sollte die Brennessel im Vorfeld gewaschen und dann mit einem Nudelholz bearbeitet werden), Giersch, Frauenmantel, Spitz- und Breitwegerich, Sauerampfer, Bärlauch (nicht zu verwechseln mit Maiglöckchen; Tipp: Bärlauchblätter wachsen immer in einzelnen Stängeln aus dem Boden und das Maiglöckchen hat immer zwei Blätter an einem Stängel) sowie die Knoblauchrauke (unten im Bild) - welche ich bis dato noch gar nicht kannte. Beim zerreiben der Blätter verströmte die Rauke einen knoblauchartigen, würzigen Duft und man kann die jungen Blätter sehr gut für Kräuterquark verwenden.


Bärlauch
Im Anschluss an die Wanderung hat uns die sympathische Frau Felber noch herzlich zu einer kleinen Verkostung eingeladen. Hier gab es ein von ihr selbstgemachtes Bärlauchpesto (sehr köstlich), Holunderblütensirup (lecker) sowie zwei frisch gemixte grüne Smoothies aus Wildkräutern, Gurke, Apfel und Banane (sah sehr gesund aus, hat aber ebenfalls sehr gut geschmeckt - frisch, kräuterig-fruchtig). On Top gab es dann zum Abschluss noch die Rezepte als Handout zum mitnehmen. :-)

ich hätte locker noch 5-6 Stück davon gegessen


Frau Felber im Einsatz - mixen von grünen Smoothies

Zurück zum Stand: 14.30 Uhr
Nun habe ich "Schwiegermama in spe" schon eine ganze Weile alleine gelassen - also Zeit ihr etwas Gutes zu tun: auf zum Getränkestand und zwei Erdbeerprossecco geholt... aaaahhhh... leeeeeeecker..


Blumendekoration im Kavalierhaus - Home-Inspiration :-)

Wir brauchen unbedingt noch Aufstriche: 16.30 Uhr
"Schwiegerpapa in Spe" hat sich angekündigt und er will einkaufen - Aufstriche, Senf ... das ganze Programm. *perfekt* Er hatte sich im letzten Jahr schon einige Sachen gekauft und war sehr begeistert, so dass er nun wieder Nachschub benötigt.. also ziehen wir gemeinsam los und ich bin gespannt.

Die Trüffelmanufaktur: 
Ein familiär geführtes Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Trüffelfeinkost spezialisiert hat. Hier gibt es nicht nur Trüffelöl und leckeren Käse mit Trüffel sondern auch ausgefallene Sachen wie Trüffelhollondaise und eine ganz köstliche Trüffelsalami.

lecker, Trüffel-Salami
Lebe Gesund:
Hier gibt es vegetarisch-vegane Feinkost. Angefangen von Bauernbrotlaiben, Apfelchips, Frischkräutersaucen (mein Favorit ist Petersilie) bis hin zu einer breiten Palette an veganen Gemüseaufstrichen. Diese sind frei von Gluten, Lactose, Weizen, Hefe und Zucker. Mein Favorit ist hier der Orientalische mit Karotten und orientalischen Gewürzen. 





Rhöner Fruchtgenuss:
An diesem Stand gab es eine große Auswahl an verschiedenen Fruchtaufstrichen (auch feine, außergewöhnliche Sorten wie "Rosenblüte mit Sekt"), Likören (ich habe mir einen fruchtig-süßen Zitronen-Holunderlikör gegönnt), Kräuter- und Fruchtessigen (z.B. Birne, Kirsche oder Brombeere) sowie Öle und Salze (Gemüsesalz, Zitronensalz und Kräutersalz).

Ein paar Fakten zur Unternehmensgeschichte:
"Bereits 1996 baute Frau Krenzer im Rahmen eines „Frauenprojekts“ des Biosphärenreservats Rhön ihre „Saftküche“ auf. Hier experimentierte und kochte sie die ersten Brotaufstriche und Fruchtliköre. Im Laufe der Jahre ist die Produktpalette und der Kundenstamm so stark angewachsen, dass Frau Krenzer eine zukunftsweisende Entscheidung für das Fortbestehen ihrer „Saftküche“ treffen musste. Durch gute „Rhöner Kontakte“ wurde dann sehr schnell die Beziehung zu der Caritas-Werkstatt Schloss Haselstein geknüpft. Für die über 100 behinderten Mitarbeiter der Caritas-Werkstatt  bedeutet dieser neue Arbeitsbereich eine sinnvolle Teilhabe am Arbeitsleben. Hier werden in fachlicher Begleitung und Anleitung von Herrn Emil Wehner die Mitarbeiter mit allen Produktionsaufgaben, vom Ernten der Früchte, dem Verarbeiten der Produkte, bis hin zum Vertrieb vertraut gemacht. Die Verbindung zur Natur, sinnstiftende und ökologisch wertvolle Aufgaben, das komplette Entstehen eines nützlichen Produktes, sowie der Kontakt zum Kunden sind ein unschätzbar hohes Gut für unsere Mitarbeiter."



timrott feine kost:
Hier habe ich ehrlich gesagt ordentlich zugeschlagen... neben einem veganen Curry-Aioli mit Korinthen & Hanf (schmeckt meeeega! und ich esse es quasi zu allem was sich irgendwie dippen lässt..), landen außerdem im Einkaufskorb: ein Feigen-Nuss-Senf, Pistazienpesto mit Rosmarin und ein Yucatan Senf mit Habaneros (feurig-scharf!) - was mir an den Produkten besonders gefällt, ist, dass es wirklich mal andere Geschmacksnoten sind und dass die Produkte frei von sämtlichen Helferlein und Zusatzstoffen sind. Die Senfsorten schmecken mir sehr gut zum Abendessen mit etwas Käse und Baguette. Auch das Pesto habe ich schon als Brotaufstrich verwendet. Ich kann es mir aber auch sehr gut für die Verwendung von Salatdressings vorstellen. Zum Sortiment gehören außerdem Chutneys, Essige (z.B. mit Passionsfrucht oder Pfirsich) und Traubenkernöl.




Bis morgen: 19.00 Uhr
Der erste Tag auf dem Gartenfest hat mir schon sehr gut gefallen. Hervorragendes Wetter, tolle Menschen - so viele nette und lustige Gespräche, leckeres Essen und Trinken. Da kann Tag 2 eigentlich nur grandios werden.
Bis morgen.
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22. Mai 2017

Danke an die Gärtnerin: Rhabarberkuchen mit Kokospudding und Rote-Grütze

Was mir in meinem Leben nach wie vor sehr fehlt, ist ein Garten. Aber ich bin mir sicher, dass ich mir diesen Traum eines Tages auch erfüllen kann. :-) Bis dahin bin ich überglücklich darüber, dass es Gartenmenschen in meinem Leben gibt, die mich mit ihren leckeren Köstlichkeiten beschenken. So auch meine Kollegin I. - ich danke dir ganz herzlich für den tollen Rhabarber. ..und den Kürbis, die Feigen, Liebstöckel und Melisse.. :-D 
Aber zurück zum Rhabarber. Endlich wächst er wieder und da ich auf meinem Blog schon einige Rhabarber-Rezepte entworfen habe (klick z.B. hier für den leckeren Rhabarber-Sirup der sich prima für alkoholische oder auch alkoholfreie Cocktails/Aperitifs verwenden lässt) wollte ich in diesem Jahr endlich mal einen richtig tollen Rhararberkuchen backen. Als Begleiter habe ich mich für Kokospudding entschieden. Den Pudding habe ich diesmal selbstgemacht - ging mega easy und schmeckt tatsächlich viel besser als das angerührte Pulver aus der Tüte. Das Puddingrezept habe ich auf dem Blog herzelieb (klick) entdeckt  - schaut also auch gerne mal bei ihr vorbei. :-)

Ich wünsche Euch wie immer ganz viel Freude mit dem Rezept. :-) :-*


Zutaten für einen Kuchen:
Für den Mürbeteigboden:
200 g Mehl, 

plus etwas mehr zum Ausrollen

2 EL Kakaopulver

150 g Butter, 

plus etwas mehr zum Einfetten der Springform

35 g Zucker

1 EL kaltes Wasser

Für die Rhabarberfüllung mit Kokospudding: 
500 g Rhabarber
50 g Zucker
4 EL Wasser

250 ml Milch
250 ml Wasser
30 g Speisestärke 
1 Vanilleschote 
3 EL Zucker
1 Prise Salz
100 g Kokosraspel

Für die Rote-Grütze-Füllung: 
30 g Stärke
250 g tiefgefrorene Beeren
Zucker nach eigenem Geschmack
100 ml Wasser

Für die Streusel:
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
100 g Butter
80 g Zucker
50 g Kokosraspel

 


wie es geht:

Für den Mürbeteig: 
Das Mehl und den Kakao in eine Schüssel sieben. Die Butter in einem Topf leicht schmelzen lassen und der Mehlmischung zufügen. Den Zucker und soviel Wasser zugeben, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.  

In der Zwischenzeit den Rhabarber vorbereiten.
Rhabarber schälen, in ca. 1 cm große Stücke schneiden und in einer Auflaufform verteilen. Den Rhabarber mit Zucker bestreuen und Wasser darüber verteilen. Das Ganze wandert nun für ca. 15 Minuten in den Ofen.  

Nun geht es weiter mit dem Mürbeteig.
Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und auf das, mit Backpapier ausgelegte, Unterteil der Springform legen. Überlappende Teigränder drücke ich an die Seite der Springform, 
damit sozusagen eine Art Kuchenrand entsteht. 

Den Rhabarber aus dem Ofen holen und auf dem Kuchenboden verteilen.

Für die Rhabarberfüllung mit Kokospudding: 
Einen Topf kalt ausspülen und die Milch, 150 ml Wasser, Zucker und das Salz hinein geben.
Jetzt wird die Vanilleschote aufgeschlitzt und das Mark herausgekratzt. Beides zum Milch-Wassergemisch im Topf geben und kurz erhitzen, aber nicht zum kochen bringen! Die Herdplatte ausstellen und alles ca. 20 Minuten ziehen lassen.
Anschließend die Vanilleschote entfernen und die Milch erhitzen. In der Zwischenzeit werden die  100 ml Wasser mit der Stärke klumpenfrei verrührt und zu der übrigen Flüssigkeit gegeben. Aufkochen, und gut rühren, bis sich die Stärke vollends aufgelöst hat und die Flüssigkeit eindickt, dabei die Kokosrapel dazugeben und gleichmäßig unterrühren.
Den Kokospudding auf den Rhabarberstücken verteilen.

Für die Rote Grütze-Füllung:  
Ebenfalls wieder Stärke in 100 ml Wasser klumpenfrei anrühren. Die Beeren in einen Topf geben, erwärmen und mit Zucker, oder Süßungsmittel eurer Wahl, abschmecken. Anschließend die angerührte Stärke unter die köchelnden Beeren rühren, bis sie beginnen anzudicken. Das Ganze vom Herd nehmen und gleichmäßig auf der inzwischen abgekühlten Kokospuddingschicht verteilen.


Für die Kokos-Streusel: 
Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. Die weiche Butter in Flöckchen dazu geben. Außerdem Zucker und Kokosraspel dazu streuen. Alle Zutaten nun (am besten mit den Händen) miteinander vermischen, bis sich gleichmäßig große Streusel gebildet haben. Die Streusel gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen, bis alles fast vollständig mit Streuseln bedeckt ist.
Der Kuchen wandert nun für ca. 35-40 Minuten in den Ofen. Überprüft am besten mit einem Holzstäbchen ob der Kuchen durchgebacken ist.  Wenn keine Teigkrümel am Stäbchen haften bleiben, ist der Kuchen fertig. Nehmt den  Kuchen aus dem Ofen und lasst ihn vollständig auskühlen. Dann könnt ihr den Ring der Springform entfernen und das leckere Stück anschneiden.


 Genießt den Frühling. :-)
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21. April 2017

pink berry crush: Bananen-Erdbeer-Smoothie Bowl mit Himbeeren und Blaubeeren

Ich bin immernoch ein Riesenfan von Smoothiebowls. Für mich im Moment einfach das beste Frühstück. Gesund, lecker, unkompliziert. Heute morgen habe ich mich für eine rosa Variante entschieden. Rosa oder auch Pink sind einfach Farben die bei mir gleich morgens für gute Laune sorgen und einem dieses Gefühl von Prinzessin verleihen. Wir haben heute also mal ein ganz klassisches Mädchenfrühstück vor uns.. :-) 
Über die Theorie zu den Smoothie-Bowls (Was, wieso, weshalb..) habe ich in meinem ersten Post geschrieben - den Beitrag habe ich euch hier nochmal zum nachlesen verlinkt. :-)
Das schöne an den Rezepten ist, dass ihr vor allem bei den Toppings ganz nach euren eigenen Wünschen austauschen bzw. variieren könnt. So könnt ihr beispielsweise noch Nüsse hinzufügen, andere Früchte oder Trockenfrüchte, genauso wie verschiedene Kerne (Sonnenblume, Kürbiskerne) oder auch Gewürze wie Vanille und Zimt integrieren. 
Ich wünsche Euch ganz viel Freude mit dem schnellen und mega-leckeren Rezept:


Zutaten:
Für die Creme:
1 reife Banane 
250 g Erdbeeren
100 ml Mandelmilch
1 EL Mandelcreme
nach Belieben Agavendicksaft

Für das Topping:
1 EL Chia-Samen
2 EL Lieblingsmüsli
2 TL Kakao-Nips
1 Handvoll Beeren (z.b. Himbeeren / Blaubeeren)
1 EL Kokoschips



Wie es geht:
Banane schälen, in Scheiben schneiden, in eine Schale geben und über Nacht ins Gefrierfach stellen.
Die leicht angefrorenen Bananenscheiben mit den Erdbeeren (gewaschen und geputzt), Mandelmilch und Mandelcreme in den Blender  / Mixer geben und fein pürieren, bis eine glatte Creme entstanden ist. Nach Belieben mit Agavendicksaft verfeinern.
Die Smoothie-Creme in eine Schale füllen und nun mit den Chia-Samen, Müsli, Kokoschips, Kakao-Nips und frischen Beeren sowie weiteren Toppings eurer Wahl liebevoll garnieren.




Mit ganz lieben, rosigen Grüßen
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13. April 2017

Frohe Ostern: frühlingshafte Biskuitrolle mit Zitronencreme und Himbeeren

Ich habe Urlaub. Herrlich. Und Urlaub bedeutet auch immer: Zeit zum kochen, backen & genießen. Gut, dass der Mann meiner Mutter Geburtstag hat - ein hervorragender Grund um wiedermal ein paar lecker-süße Kohlenhydrate aufzutischen. :-) Diesmal habe ich mich an die Biskuitrolle herangewagt, da ich schlicht und ergreifend einfach selbst total Appetit darauf hatte.. hihi. Trotz meiner beiden linken Backhände, hat das mit dem Rollen doch ganz gut geklappt - sie ist nicht perfekt, aber wenn ich noch zwei bis drei Mal übe, sollte es denke ich mal "rund" laufen. :-) Für die Füllung habe ich mich für eine leichte und frische Variante mit Quark, Zitrone und Himbeeren entschieden. Kam sehr gut an, sowohl bei Mama als auch bei Ihrem Mann.. und mir hat es sowieso gut geschmeckt. :-)


Zutaten für eine Biskuitrolle:
3 Eier
200 g Rohrohrucker
Salz
75 g Weizenmehl Type 405
25 g Speisestärke
1 gestrichener TL Backpulver
250 g Magerquark
200 g Frischkäse
1 Päckchen Vanillezucker
Saft und Abrieb von einer Bio-Zitrone
200 ml Schlagsahne
150 g frische Himbeeren
Puderzucker zum Bestäuben 
nach Belieben getrocknete Blütenblätter zum Dekorieren 



wie es geht:
 Ein Backblech (ca.35 x 40 cm) mit Backpapier auslegen.
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft ca. 180 Grad).

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen sowie dabei 80 g Zucker einrieseln lassen. Eigelb mit einer Gabel verquirlen und unter den Eischnee heben. 
Mehl, Stärke und Backpulver auf die Eimasse sieben und unterheben. 

Die Biskuitmasse auf dem Backblech gleichmäßig ausstreichen. Im heißen Ofen ca. 10 Minuten hell backen. In der Zwischenzeit ein sauberes Geschirrhandtuch auslegen und 6-7 EL Zucker gleichmäßig darauf verteilen. 

Heißen Biskuitboden vorsichtig auf das Tuch stürzen. Sofort das Backpapier mit etwas Wasser anfeuchten und abziehen, sonst klebt es fest. 

Biskuit mit dem Tuch von einer Längsseite her aufrollen und so auskühlen lassen. 

In der Zwischenzeit den Quark, Frischkäse, Vanillezucker und restlichen Rohrohrzucker miteinander verrühren. Zitronenabrieb und -saft zugeben sowie die steif geschlagene Sahne locker unterheben. 

Den Biskuitboden vorsichtig aufrollen, die Zitronencreme gleichmäßig darauf verteilen, am Rand jeweils 2 cm Platz lassen, damit beim aufrollen nichts heraus läuft. Frische Himbeeren gleichmäßig auf der ausgestrichenen Zitronencreme verteilen & nun den Biskuit wieder vorsichtig aufrollen. 

Zum Servieren die Biskuitrolle mit Puderzucker bestäuben und nach Belieben getrocknete Blütenblätter darüber streuen.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Osterfest mit euren Familien, Freunden, Lieblingsmenschen und einen fleißigen Osterhasen. ;-)

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6. April 2017

Kurkuma-Latte oder auch Goldene (Kokos)Milch mit Vanille und Zimt

Hallöchen meine lieben Leser, wie ihr vielleicht wisst, bin ich ein riiiiesen Fan der indischen Kultur und Küche und immer sehr freudig wenn Foodtrends aus diesem Land zu uns herüber schwappen. Deshalb wollte ich auch schon seit Ewigkeiten die "goldene Milch" austesten von der ich schon in einigen Zeitschriften gelesen hatte.

Aber erstmal von vorne.. wovon spreche ich hier überhaupt.. also:
Goldene Milch ist ein Getränk, dass hauptsächlich aus Kurkuma besteht. Das Gewürz habe ich bisher eigentlich immer nur zum würzen bzw. färben von Reis- oder Currygerichten verwendet. Die Variante es für Getränke zu nutzen, war mir bisher neu. 
Dazu wird im ersten Schritt aus dem Kurkumapulver eine Paste hergestellt (keine Sorge das ist nicht schwer und geht auch ganz schnell) ;) - diese Paste wird dann im zweiten Schritt in Kuhmilch oder Pflanzenmilch eingerührt, erwärmt und mit weiteren Gewürzen sowie Honig oder Agavendicksaft abgeschmeckt.Während der Zubereitung entsteht dann diese wunderbar intensiv leuchtend gelbe Farbe - daher auch der Name goldene Milch
Das Ganze sieht übrigens nicht nur gut aus, sondern da geht noch mehr - denn Kurkuma hat viele gesundheitsfördernde Eigenschaften. Es soll als natürliches Antibiotikum beispielsweise bei Schnupfen und Husten helfen oder auch, wenn es am Abend getrunken wird, eine beruhigende Wirkung haben, sodass wir zufrieden einschlummern. :-) (noch mehr Infos bekommt ihr hier: https://www.kurkuma-wurzel.info/)
Bedeutend für die Zubereitung ist außerdem die Zugabe von einer Prise Pfeffer - diese gibt dem Getränk nicht nur die gewisse Schärfe, sondern das enthaltene Piperin hilft uns, dass unser Körper die Wirkstoffe (u.a. Curcurmin) des Kurkumas besser aufnehmen kann.

Nun genug zur Theorie, lasst und probieren. ;-) Auf geht´s zum Rezept.



Zutaten für die Kurkumapaste (reicht für mind. 6 Gläser):
1 EL Kurkumapulver
120 ml Wasser
ein daumengroßes Stück Ingwer, geschält und fein gerieben
optional: zwei Kardamomkapseln
(Die Zutaten ergeben einen guten Esslöffel Paste)

Zutaten für ein Glas goldene Milch:
1/2 TL Kurkumapaste
200 ml Kokosmilch oder Mandelmilch
2-3 TL Honig oder Agavendicksaft
1 TL natives Kokosöl
1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
nach Belieben: Zimt und Vanille

wie es geht:
Für die Kurkumapaste,
einen Esslöffel Kurkukma-Pulver zusammen mit 120 ml Wasser in einen Topf geben, mit einem kleinen Schneebesen verrühren und erhitzen. 
Den geriebenen Ingwer zugeben und alles solange erhitzen, bis die Flüssigkeit immer dicker und schließlich zu einer Paste wird. 
Wenn ihr mögt, könnt ihr auch zwei Kardamomkapseln mitköcheln lassen - das gibt nochmal ein besonderes Aroma. Die Paste nun in ein kleines Schraubglas oder Schälchen füllen. 
So hält sich das Ganze für ca. 5 bis 7 Tage im Kühlschrank.   

Für die goldene Milch,
einen halben Teelöffel Kurkumapaste zusammen in einem Topf mit 200 ml Kokosmilch erhitzen und wieder mit Hilfe des Schneebesens glatt rühren. 2-3 Teelöffel Agavendicksaft (oder Honig) zugeben  sowie das Kokosöl - alles gut umrühren, sanft erhitzen und nach Belieben mit Zimt und Vanille abschmecken. Die goldene Milch in eine Tasse geben und mit einer Prise frisch gemahlenem Pfeffer bestreut servieren und gleich genießen. 

Mmhh. Zuerst einmal duftet die goldene Milch herrlich nach den vielen tollen Gewürzen - sehr aromatisch. Der Geschmack ist zuerst süßlich und ich finde Zimt und Vanille runden das perfekt ab, später dann bemerkt man auch die Schärfe von Ingwer und Pfeffer. Alles sehr stimmig. Gefällt mir. Und nicht nur Geruch und Geschmack finde ich hervorragend auch meinem Körper tut die goldene Milch sehr gut - ein schönes warmes, wohliges Gefühl. :-)


Ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim ausprobieren und verkosten. :-)


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18. März 2017

Italienischer Nudelsalat mit Anti-Pasti-Gemüse [Kooperation Filippo Berio]

Hi meine lieben Foodies,

die schönsten Wochenenden sind doch immer noch die, an denen alle zusammen kommen die einem am Herzen liegen. Letztes Wochenende war es endlich mal wieder soweit, dass ich mich mit meinen Mädels treffen konnte. Wir wohnen fast alle in unterschiedlichen Städten und deshalb ist das immer etwas besonders für mich. Quality Time. :-) Und meine Liebsten werden von mir natürlich standesgemäß mit leckerem Essen verwöhnt.

Parallel dazu habe ich in der letzten Woche von der italienischen Marke Filippo Berio ein Päckchen mit drei verschiedenen Olivenölen zum testen zugeschickt bekommen. Kurz zur Verpackung: Ich möchte jetzt keine Werbung machen, aber ich war bzw. bin immernoch absolut davon begeistert, dass die Olivenöle in einer Holzbox ankamen, darin außerdem enthalten ein Notizbuch, Topflappen und eine Schürze. Alles sehr liebevoll gepackt und ich habe mich extrem darüber gefreut.


#CookingwithFilippoBerio


Kurz zur Unternehmensgeschichte:
1835 beschließt ein junger Italiener sein eigenes Olivenöl herzustellen - sein Name: Filippo Berio. 1867 gelingt ihm der Durchbruch mit dem Verkauf seiner kaltgepressten Öle, bald darauf erfolgt der Export nach Nordamerika und er wird für sein exzellentes Olivenöl unter anderem in Paris und Chicago ausgezeichnet. Nach seinem Tod übernimmt die Tochter von Filippo das Geschäft und gründet mit weiteren Geschäftspartnern die Genossenschaft "Salov" - damit ist der Grundstein für eine kontinuierliche und großflächigere Produktion gelegt. Heute gehört Salov zu den größten italienischen Exporteuren der Nahrungsmittelbranche.

Auf der Website von Filippo Berio (Link) wird der Herstellungsprozess der Öle klar verständlich und transparent erläutert. Hier erfährt man beispielsweise etwas über die Herstellung der unterschiedlichen Olivenölarten wie dem kaltgepressten nativem Olivenöl extra oder dem raffinierten Olivenöl. Der Verbraucher erhält außerdem Informationen über das Etikett/Rücketikett und welche Angaben man dabei ablesen kann, wie Produktursprung und Gebrauchshinweise (welches Olivenöl nehme ich für welche Zubereitung).

Da ich für meine Mädels einen Nudelsalat mit Anti-Pasti-Gemüse machen wollte, entschied ich mich dafür, zuerst das "normale" Olivenöl zu testen. Es hat einen milden Geschmack, duftet angenehm, leicht fruchtig und hat eine intensiv gold leuchtende Farbe. Es handelt sich dabei um eine Mischung von Olivenölen aus Griechenland, Spanien und Italien. Filippo Berio begründet das Mischen mit der hohen Verbrauchernachfrage nach Olivenöl. Auf der Welt existieren über 300 verschiedene Olivensorten - so schmeckt beispielsweise die Sorte "Koroneiki" aus Griechenland eher herb während Arbequina aus Spanien als fruchtig und süß bezeichnet mit. Das Vermischen dieser Öle wird auch als "blending" bezeichnet. Dabei kommt es darauf an, die unterschiedlichen Geschmacksnuancen zu einem ausgewogenen Öl zu vermischen.

Das "extra virgin Olivenöl" von Filippo Berio wird eher zum verfeinern von Gerichten wie Salaten oder Suppen empfohlen und sollte nicht erhitzt werden. Die Sorte "mild & light" soll sich vor allem zu frittieren eignen. Ich werde die beiden Öle in nächster Zeit noch testen und Euch dann berichten wie ich es finde.

Der Nudelsalat kam bei meinen Mädels sehr gut an und bei der nächsten Party werde ich ihn sicher wieder machen. :-) Nun aber auf zum Rezept. :-)


Für 4-5 Portionen:
1 Zucchini
200 g Champignons
1 rote Paprika
2-3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
getrockneter Rosmarin und Oregano
200 g Schinkenwürfel
7 EL Sonnenblumenkerne
1 Bund Petersilie
100 g Feta
7 Stücke getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
240 g Farfalle-Nudeln
Salz, Pfeffer
#IAmAFoodLover
 wie es geht:
Die Zucchini waschen und in dünne Scheiben schneiden, ebenso die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden. Die Paprika waschen, putzen und in schmale Streifen schneiden.
Das Gemüse in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl vermengen sowie mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, getrocknetem Rosmarin und Oregano kräftig abschmecken. Gemüsemischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für ca. 20-25 Minuten im Ofen bei 180 Grad (Umluft) garen.
In der Zwischenzeit in einer Pfanne die Schinkenwürfel und Sonnenblumenkerne ohne Fett goldbraun anrösten, aus der Pfanne nehmen und in eine Schüssel geben. Die Petersilie fein hacken. Den Feta in Stücke brechen oder in Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten klein schneiden.
Tomaten, Feta und Petersilie mit den Schinkenwürfeln und Sonnenblumenkernen mischen. 
Das Gemüse aus dem Ofen holen, kurz etwas abkühlen lassen.
Die Farfalle Nudeln nach Packungsanweisung al dente garen, in ein Sieb geben, abschrecken und dann gemeinsam mit dem Ofengemüse unter die anderen Zutaten in der Schüssel mischen. Den Nudelsalat zum Abschluss nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. 



Mit vielen bunten Frühlingsgrüßen,

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7. März 2017

Von der Liebe zu Schüsseln und Löffeln: Bananen-Schoko-Bowl

Einen wunderschönen Guten Morgen meine lieben Leser,
wunderbar dass der März endlich da ist. Wir haben Frühling. Die Sonne scheint wieder. Wir atmen frische Luft, halten die Nase Richtung Sonne und blinzeln ihr entgegen. Glücksgefühle. 
Und diese Glücksgefühle empfinde ich auch, wenn ich an mein neues Kochbuch denke. Eigentlich wollte ich mir keines mehr kaufen,... eigentlich... 

Es handelt sich um "Buddha Bowls" von Tanja Dusy. Es ist wie ich finde ein sehr liebevolles, kreatives Kochbuch in dem jedes Gericht in einer Schüssel angerichtet und serviert wird. Und genau das gefällt mir daran. Ich *liebe* es aus Schüsseln zu essen. Es hat irgendwie was von Kindheit. Am besten noch mit einem großen Löffel dazu. Das tut gut. Es sollte dringend mehr Schüssel-und-Löffel-Gerichte geben. Bei der Zusammenstellung der Rezepte wurde viel Wert auf die Auswahl gesunder Zutaten gelegt sowie auf die Kombination der Farben, Texturen und Aromen und es lädt ausdrücklich dazu ein, sich an eigenen Kreationen auszuprobieren. 

Direkt auf den ersten Seiten werden Frühstücksbowls vorgestellt und ich war hin und weg, so dass ich mich gleich an einem der Rezepte ausprobiert habe. Hier mein erstes Ergebnis:





Mir gefällt die Bananen-Schoko-Bowl richtig gut. Zuerst einmal ist es prima, dass die Basis kein Frühstücksbrei ist - davon bin ich meist nämlich schon nach zwei bis drei Löffeln pappsatt - sondern Obst mit Mandelmilch und Nussmus gemixt wird.
Bei dem Nussmus habe ich mich für Erdmandelcreme entschieden, da sie basisch ist und ich sie schon immer mal kosten wollte. Es kann aber genauso Mandelmus oder Erdnussmus benutzt werden. 

Neu war für mich außerdem das Verwenden von Kakao-Nips, das sind kleine Stückchen von rohen Kakaobohnen. Sie schmecken mir sehr gut, da ich auch gerne dunkle Schokolade esse. Den Geschmack nehme ich als intensiv nach Kakao und etwas herb bzw kräftig wahr - ähnlich wie sehr dunkle Schokolade. Aufgrund der schonenden Verarbeitung sind die Kakao-Nips reich an Magnesium, Calcium, Eisen, Zink und Kalium. 

Bei der Bowl-Herstellung geht es wie schon angesprochen auch um die Balance zwischen den Texturen - das heißt die Bananencreme wird mit knusprigen Zutaten getoppt. Auch hier kann beliebig ausgetauscht werden - es können jegliche Nuss-Sorten verwendet werden die einem schmecken auch verschiedene Saaten wie Lein- oder Hanfsamen oder auch Sonnenblumenkerne wären mögliche Variationen. 

Besonders lecker finde ich außerdem die Fruchtkomponente. Sie gibt dem Ganzen Frische und Saftigkeit - genau das brauche ich morgens. Auch hier kann jedes Obst benutzt werden, dass einem gut schmeckt und gut bekommt. 

Also wenn Ihr Lust habt, schnappt Euch Schüssel und Löffel und bringt Frühlingsfreude auf den Frühstückstisch - probiert Euch einfach aus - alles ist erlaubt. ;) 
Viel Freude mit dem Rezept:


Für eine große Portion:
Für die Smoothie-Creme:
2 Bananen
3 EL Haferflocken
50 ml Mandelmilch 
1 EL Erdmandelcreme
1 EL Kakaopulver
1 EL Kakao-Nips

Für das Topping:
1 EL Kürbiskerne
2 EL Kokoschips
1 EL Mandeln
1 TL Chia-Samen
1 EL Kakao-Nips
4-5 EL gemischte Beeren


Wie es geht:
Banane schälen und in Scheiben schneiden. In eine Schale geben und für ca. 1 bis 2 Stunden ins Gefrierfach stellen.
Für das Topping die Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten, bis sie knistern und duften, dann abkühlen lassen.
Die leicht angefrorenen Bananenscheiben mit der Mandelmilch, Haferflocken, Erdmandelcreme, Kakaopulver und Kakao-Nips in den Blender  / Mixer geben und fein pürieren, bis eine glatte Creme entstanden ist.
Die Smoothie-Creme in eine Schale füllen und nun mit den Kürbiskernen, Kokoschips, Mandeln, Chia-Samen, Kakao-Nips und Beeren liebevoll garnieren.



Mit herzlichen Grüßen,


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28. Februar 2017

Carbs in der Diskussion und ein Protein-Brot mit Karotte und Zucchini

Hallo meine lieben Leser.
Derzeit ist ein Ernährungstrend für mich wirklich überall spürbar - es geht um high protein & low carb.
Das Jahr hat gerade erst begonnen, wir arbeiten noch fleißig an unseren Vorsätzen - haben Wünsche, Ziele und Träume und vielleicht betreffen diese auch unsere Fitness, Gesundheit oder das Körpergewicht. Also beschäftigen wir uns auch mit unseren Essgewohnheiten und kommen nicht umhin uns zu fragen - was kann ich eigentlich essen um mir etwas gutes zu tun?

Die Antworten sind reichlich und vielfältig - wir werden über sämtliche Plattformen mit Informationen gefüttert. Aktuell heiß diskutiert: die Kohlenhydrate. Darf ich denn jetzt noch Kohlenhydrate zu mir nehmen und wenn ja, dann auch noch nach 18.00 Uhr? 

Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nach wie vor empfiehlt 50 % der benötigten Tagesenergie in Form von Kohlenhydraten zu sich zu nehmen, erscheinen immermehr Bücher, Artikel & Berichte die vor allem das Thema Körpergewicht mit einem zu viel an Nudeln, Reis und Co. in Verbindung bringen - der Verbraucher, also wir, kommen ins grübeln.. Ist das "täglich Brot" etwa an allem Schuld?
 
Für mich als Ernährungscoach stellt sich die Frage - kann Ernährung so einfach sein? Kann es, wo wir doch alle so individuell sind, wirklich sein, dass ein einziges Ernährungsprinzip die "allheilende" Lösung für uns alle ist? Brauchen wir alle das selbe? Ich habe mir diese Frage mit einem klaren Nein beantwortet. Jeder von uns hat die unterschiedlichsten Geschmackspräferenzen - der eine mag eben Rosenkohl (und verdaut ihn auch entsprechend gut), während es für mich völlig unverständlich ist. Du verträgst Milch, andere haben eine Lactoseintoleranz. Mir wird nach wie vor von dem kleinsten Schluck Kaffee übel (liegt wahrscheinlich an der Chlorogensäure), für andere gibt es tagtäglich nichts schöneres als eine Tasse frisch aufgebrühten Kaffee. Warum sollte es mit den Kohlenhydraten anders sein? Es gibt mittlerweile bereits Untersuchungen dazu, dass jeder Organismus unterschiedlich mit der Verstoffwechselung von Kohlenhydrate umgeht (man nennt es auch "glykämische Antwort"). 
Manchmal verlieren wir den Blick nach innen und vergessen, während wir in all den Büchern und Berichten stöbern, den geeignetsten Experten zu fragen: uns selbst. Beobachte dich selbst - der Teller Spaghetti am Abend - tut er dir gut oder hast du das Gefühl eine Ladung Steine gegessen zu haben? Das Frühstücksbrötchen am Morgen - hat es dir gut geschmeckt & gibt es dir Kraft und Energie für den Tag oder hattest du eigentlich auf etwas anderes Appetit und fühlst dich schlapp? Halte dein Ernährungsverhalten flexibel - es gibt keine Verbote, probier dich aus und finde so dein ganz eigenes Prinzip.

So halte ich es mit meiner Ernährung auch. Ich probiere mich aus. Gestern Abend haben wir Nudelauflauf gekocht. Lecker. Herzessen. Etwas, was mir Kraft gibt und mir sehr gut bekommt. Heute gibt es Proteinbrot. Ich teste aus, wie es mir schmeckt und ob ich es vertrage. Das Rezept ist schonmal einfach und die Zutaten schön vielseitig. Es wird mit Karotte, Zucchini und Käse verfeinert. Wenn ihr mögt, könnt ihr dem Teig auch noch ein paar Schinkenwürfel oder auch Zwiebelstücke zufügen - dann wird es richtig herzhaft. Mir schmeckt es besonders gut getoastet und oben drauf ein paar Scheiben Avocado mit Limette und Tomate. Proteinbrot - Willkommen auf meinem individuellen Ernährungsplan, du darfst dich gerne neben dem Nudelauflauf platzieren.


 Zutaten für ein Brot:
1 Zucchini
1 Karotte
50 g Sonnenblumenkerne
150 g Dinkelmehl 
100 g Weizenmehl
150 g Gouda
4 Bio-Eier (Gr. L)
1 TL Backpulver
1 TL Salz
Pfeffer
100 ml Olivenöl


Wie es geht:
Die Zucchini und Möhre putzen bzw schälen und waschen. Beides grob raspeln, auf einem Küchenbrett verteilen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett gold gelb rösten.
 Den Käse fein reiben.

Die Eier mit Hilfe des Handrührgerätes dickschaumig schlagen. Mehl und Backpulver mischen und nach und nach unter die Eimasse rühren. Salz, Öl, Gemüseraspel, Käse und Sonnenblumenkerne zugeben und alles gut, mit Hilfe eines Löffels oder den Händen, zu einem zähen, glatten Teig vermengen.

Den Teig in eine gefettete, mit Polenta oder Paniermehl ausgestreute Kastenform (ca. 25 cm lang) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad Umluft für ca. 60 Minuten backen. Dabei nach etwa 30-45 Minuten das Brot mit etwas Alufolie abdecken, damit es nicht verbrennt. Nach der 60-minütigen Backzeit das Brot bei 150 Grad Umluft noch weitere 20 Minuten backen. 
Das Brot auskühlen lassen und aus der Form lösen. 


Viel Freude beim ausprobieren ;)
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