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20. Januar 2021

Hessischer Kochkäse mit Kümmel

Wenn ich an Harzer Käse denke fallen mir sofort zwei Worte ein: Stinkekäse und wääägs. Für einige hessische Klassiker wie "Handkäs mit Musik" werde ich mich deshalb wahrscheinlich auch nie begeistern können. Bei Kochkäse sieht es da schon ein bisschen anders aus. Es ist ein mild-würziger, streichfähiger Käse mit Kümmel und in der Familie meines Mannes sehr beliebt - aber er besteht eben auch aus: Harzer Käse. Daher hat J mal wieder an mein kulinarisches Herz appeliert und mich gebeten ihm Kochkäse zuzubereiten. Also ran ans Harzer Käse Trauma - was tut man nicht alles. ;)

Im Internet habe ich verschiedenste Varianten gefunden - entweder mit Quark, Kondensmilch, Schmand oder auch Saurer Sahne und Butter. Deshalb weiß ich nicht, ob es das Standardrezept gibt und habe mich zum Großteil an das Rezept von Sylvia vom Blog Brotwein gehalten.

Die Zubereitung von Kochkäse habe ich als höchst entspannend empfunden - man benötigt etwas Zeit und Ruhe und es geht vor allem um stetiges rühren, rühren, rühren. Mit dem Kochkäse-Ergebnis bin ich sowohl Geschmack als auch Konsistenz betreffend sehr zufrieden. Ich habe von meinem Hessen-Mann ein zufrieden-schmatzendes Lächeln erhalten, als er gekostet hat - und er hat dabei genickt - alles sehr gute Zeichen dafür, dass man alles richtig gemacht hat.


Zutaten für ca. 5 kleine Marmeladengläser (Gesamtmenge 900 g): 

200 g Harzer Käse
250 g Butter
250 g Schmand
200 g Sahne-Schmelzkäse
1/2 TL Natron 
(gibt es z.B. in der Drogerie oder im Supermarkt zu kaufen)
4 TL Kümmel (ganz)
1 Prise Salz
(optional: eine Messerspitze geräuchertes Paprikapulver)
zum Garnieren: etwas Schnittlauch
 
 
 

 

wie es geht:

 Den Harzer Käse und die Butter in Würfel schneiden. 

Beides in einen Topf geben und bei kleiner bis mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. 

Die Butter schmilzt zuerst - der Harzer Käse braucht etwas länger bis er geschmolzen ist - die Hitze deshalb nicht erhöhen, sonst brennt Euch die Butter an. Am besten ganz meditativ und mit viel Geduld immer schön umrühren bis der Käse schön zerlaufen ist.

Nun den Schmelzkäse zugeben und wieder ganz behutsam und mit viel Geduld und kleiner Hitze alles gut verrühren bis sich der Schmelzkäse verflüssigt hat. 

Jetzt ist der Schmand an der Reihe. Wieder das gleiche Spiel - achtsames Rühren bei niedriger Hitze - sobald ihr auf diese Art den Schmand auf "Betriebstemperatur" gebracht habt, wird sich alles zu einer wunderbar cremigen Masse verbinden - ihr erhaltet eine wohlig duftende Kochkäsesauce. 

Nun kann gewürzt werden, wir haben eine kleine Menge Salz zugegeben - ist aber Geschmackssache. Auch nicht ganz typisch hessisch aber bei uns zu Hause gern genutzt ist etwas geräuchertes Paprikapulver, einfach weil wir drauf stehen. :-)

Jetzt fehlt noch die Zugabe des Natrons. Dieses benötigen wir, damit der Kochkäse schön streichfähig bleibt. 

Dazu einen halben Teelöffel Natron in den Kochkäse geben und unterrühren. Ich habe die Hitze jetzt  erhöht und den Käse dabei ganz kurz mit dem Natron aufkochen lassen damit sich alles gut verbinden kann - dabei wieder rühren, rühren, rühren damit nichts anbrennt.

Das Natron schäumt bei diesem Vorgang kurz auf - also nicht erschrecken. ;)

Die Hitze nun wieder reduzieren und alles für ca. 3 bis 4 Minuten schön geschmeidig rühren. 

Jetzt könnt ihr euren cremig würzigen Kochkäse in Gläser abfüllen und erkalten lassen. 

(Schmeckt aber auch lauwarm gnadenlos gut - dazu eine frische Scheibe kräftiges Roggenbrot - Himmel!!)




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16. Juni 2020

frisch vom Balkon - dreierlei selbstgemachte Kräuteröle

Auf unserem Balkon haben seit einigen Wochen endlich ein paar Gemüsepflanzen und Kräuter ihren Platz gefunden. Wir haben uns für Salbei, Majoran und Oregano entschieden. Außerdem sind auch noch Schnittlauch, Kapuzinerkresse, Liebstöckel und Petersilie dazu gekommen. Beim Gemüse probieren wir uns aktuell an Tomaten, Chilis, Gurken und Feldsalat. Unsere Chilis sind auch schon reif aber so dermaßen höllenscharf dass wir sie nur in ganz kleinen Mengen verwerden können. Da wir überlegt haben, wie wir die feurigen Chilischoten noch verwenden können, sind wir auf die Idee gekommen Chiliöl daraus zu machen und als wir so am werkeln und mixen waren, sind dann auch gleich noch einige Balkonkräuter in der Flasche gelandet.

Die Kräuter- und Chiliöle sind super schnell gemacht und eignen sich prima als kleines Geschenk oder Mitbringsel für eure Lieben oder auch einfach als hübsche, mediterrane Küchendeko.

mediterranes Kräuteröl

Zutaten für 250 ml mediterranes Kräuteröl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
2-3 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Oregano
250 ml Olivenöl (oder Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
Bei der Ölauswahl entscheidet ihr am besten nach eurem eigenen Geschmack.
Das Öl selbst sollte jedoch nicht zu geschmacksintensiv sein, damit die Kräuteraromen später auch gut zur Geltung kommen können. Knoblauch ist optional und kann weggelassen werden.

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Knoblauchzehen schälen und in einer Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten.
Den gebratenen Knoblauch in die saubere, trockene Bügelflaschen geben.
Nun den Rosmarinzweig und die Oreganozweige in die Bügelflasche stecken.
Auch die Kräuter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Kräuterzweige vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für alle mediterranen Gerichte sowie Salate, Grillgemüse und Grillkäse.



Zutaten für 250 ml würziges "Maggi"-Öl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
4 Zweige Liebstöckel
250 ml Raps- oder Sonnenblumenöl

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Liebstöckelzweige in die Bügelflasche stecken.
Die Liebstöckelblätter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Zweige/Blätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für Suppen und Kartoffelgerichte.


Zutaten für 250 ml erfrischendes Salatöl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
Schale 1/2 Bio Zitrone
Schale 1 Bio Limette
5-6 Salbeiblätter
250 ml Olivenöl (oder Raps- oder Sonnenblumenöl)

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Zitrusfrüchte sauber schälen, das heißt ohne "weiße Haut" denn die lässt das Öl sonst zu bitter werden und in die Bügelflasche geben.
Nun die Salbeiblätter in die Bügelflasche stecken.
Die Salbeiblätter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Zitrusschalen und Salbeiblätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für Salate und Fischgerichte.



Zutaten für 250 ml (wirklich) feuriges Chiliöl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
1 rote Chilischote
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe
250 ml Olivenöl (oder Rapsöl oder Sonnenblumenöl)

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Knoblauchzehe schälen und in einer Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten. Ebenso die Chilischote in einer Pfanne rundherum anbraten, danach rundherum mit einem Messer einstechen (so kann später das Öl in die Chilischote hineingelangen - somit wird verhindert, dass die Schote in der Ölflasche oben schwimmt und dann zu schimmeln droht. Außerdem verbreitet sich so das Chiliaroma besser.
Den gebratenen Knoblauch und die Chilischote in die saubere, trockene Bügelflaschen geben.
Nun den Rosmarinzweig in die Bügelflasche stecken.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Chili und der Rosmarinzweig vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für alle Gerichte die ordentlich Wumms vertragen ;)

 
Alle Öle nach dem Abfüllen in die Bügelflaschen fest verschließen und einem dunklen Ort 2-3 Wochen durchziehen lassen. Die Öle sind ab dem Tag der Herstellung circa ein halbes Jahr haltbar. Nach dem Öffnen sollte das Öl ggf umgefüllt werden, denn sobald die Kräuterzweige Sauerstoff bekommen und nicht mehr mit Öl bedeckt sind, kann sich Schimmel bilden.

würziges "Maggi"-Öl



 mit frischen Grüßen,


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7. Mai 2020

Julians Naan-Brot mit Knoblauchbutter

Eine Gemeinsamkeit die mich und meinen Partner verbindet, ist unser Hang zu gutem indischen Essen. Wir warten schon sehnsüchtig darauf, dass unser Lieblingsinder wieder öffnen darf. Bis dahin überbrücken wir die Wartezeit mit dem Abholservice. 
Zusätzlich hat sich mein Liebster in der vergangenen Woche mal an einem selbstgemachten Naanbrot mit Knoblauchbutter versucht. Der warme, knoblauch-buttrige Duft und dazu noch das luftige, leicht knusprige Naanbrot sind schon ein echter Kracher. Und ich finde mit seinem Ergebnis muss er sich überhaupt nicht verstecken, so dass sein Rezept hier bei Kulinarikus einziehen darf. :-)
Die kleine Minischale mit Joghurtdip am Rande des Bildes durfte ich freundlicherweise noch beisteuern. :-)





Zutaten für 6-7 Naan-Brote
250 g Weizenmehl Type 405
1/2 Päckchen Trockenhefe
50 ml Wasser
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
150 g Naturjoghurt mit 10 % Fett 
1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
1 gute Prise Koriander (gemahlen)
Bratöl oder Ghee (indisches Butterschmalz) zum Ausbacken der Naan-Brote

 für die Knoblauchbutter:
50 g Butter
2 Knoblauchzehen
1 Prise Salz 

zum Servieren:
1 EL fein gehackte, glatte Petersilie oder Koriander
1 EL Sesam


wie es geht:
 Das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde bilden. 
In die Mulde Trockenhefe, Salz, Kreuzkümmel, Koriander und Zucker geben. 
Jetzt das Wasser dazugießen und alles zu einem krümeligen Vorteig verrühren. 
(Hinweis: Der Vorteig ist noch keine glatte / einheitliche Masse!) 
 Das Ganze für 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen, dann den Joghurt hinzugeben. 
Jetzt den Teig mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut verkneten, bis eine schöne Teigkugeln entsteht. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser zufügen.
 Die fertige Teigkugel an einem warmen Ort, ohne Zugluft, abgedeckt für eine Stunde gehen lassen. 
Nach der Gehzeit den Teig nochmals durchkneten, anschließend 6 bis 7 Teigportionen abtrennen und diese mit einem Nudelholz zu ca. 5 mm dicken Fladen ausrollen. 

In einer schweren Pfanne etwas Bratöl oder Ghee erhitzen. Die ausgerollten Fladen darin von beider Seite ausbacken bis sie eine goldgelbe Farbe bekommen. 

Für die Knoblauchbutter zuerst die Butter schmelzen, dann fein gehackten bzw. gepressten Knoblauch und Salz zugeben und die fertig gebackenen Fladen gleichmäßig mit der Knoblauchbutter bestreichen. 

Zum Anrichten die Naan-Brote mit frisch gehackter Petersilie oder Koriander und etwas Sesam servieren. Dazu passt ein kühlender Dip aus Naturjoghurt, Petersilie und klein gehackten Cherrytomaten. 





Steht ihr auch so auf indisches Essen?

Mit buttrig-krossen Grüßen,



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8. Juni 2019

schnell gerührt: Fetacreme mit Paprika, Sesam und Knoblauch

Wenn mich jemand fragen würde, welche Küche mir am besten schmeckt, dann wäre die Griechische auf jeden Fall ganz ganz vorne mit dabei. Meist verbinden wir griechisches Essen einfach nur mit Gyros und Co. Dabei gibt es auch viele Gemüse- und Fischgerichte die man in Griechenland essen kann und nicht zu vergessen - der leckere Fetakäse. Fetakäse ist soetwas was ich zur Zeit echt jeden Tag essen könnte. Entweder aus dem Ofen mit Peperoni und Tomate gebacken oder gewürfelt zum Salat. Feta geht einfach immer. Diese Woche habe ich mir zum Abendessen diese schnelle und mega leckere Fetacreme gemacht. Dazu etwas Peperonibaguette. Fertig.


Zutaten für 3-4 Portionen:
170 g Feta
100 g Schmand
100 g Frischkäse
2-3 Knoblauchzehen
1 halbe rote Paprika
5 EL Milch oder Sahne
3 EL Sesam
30 g Pinienkerne
Salz
Paprika edelsüß, Cayennepfeffer
Basilikum zur Dekoration
 

wie es geht:
Den Feta in kleine Würfel schneiden, nach Bedarf mit einer Gabel etwas zerdrücken (je nachdem wie stückig eure Creme sein soll) und zusammen mit Schmand, Frischkäse und Milch in eine Schüssel geben und glatt rühren.

Die halbe Paprika putzen, waschen, in kleine Würfel schneiden und unter die Fetacreme mischen. 
Die Knoblauchzehen schälen, pressen und ebenfalls zugeben. 

In einer Pfanne die Pinienkerne und den Sesam goldbraun anrösten. Die Hälfte der Kerne unter die Fetacreme rühren. Den Rest zum Anrichten beiseite stellen. 

Die Fetacreme nun mit Salz, Cayenne-Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. 

Zum Anrichten die Fetacreme in Schälchen füllen, mit Basilikum und gerösteten Kernen garnieren. Dazu nach Belieben frisches Baguette oder Gemüsesticks anbieten. 



Mit leckeren Grüßen,
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25. Juni 2016

Drehtermin in meiner Küche: Marmelade aus Erdbeer, Kokos und Limette

Heute werde ich Marmelade kochen, nur das mir dabei eine Kamera und vier Augen auf die Finger schauen. Puh, ich bin schon ein bisschen nervös, aber es ist nicht nur ein wenig Lampenfieber sondern auch Vorfreude dabei. Endlich klingelt es an der Tür. Als das Team eintrifft geht es mir gut. Wir sind alle im etwa gleichen Alter und die Stimmung ist fröhlich und entspannt - so kann ich am besten arbeiten. 
So erging es mir zu Beginn der Woche als ich meinen ersten Drehtermin hatte. Sabrina, welche für das Lifestyle und Modeportal mondaine von Osthessen-News arbeitet, ist kürzlich auf meinen Blog aufmerksam geworden und nach einige Nachrichten stand also die Idee fest, gemeinsam Kochvideos zu drehen.
Für unseren ersten Dreh hatten wir beschlossen eine besondere Marmelade zu kochen. Hauptdarsteller der Marmeladen-Session: Erdbeeren von Bauer Würfl - regional, frisch und lecker.
Aufgabe für mich: Aus dem Klassiker Erdbeermarmelade eine neue Variante kreiren. Nach kurzem überlegen stand für mich als erste Wahl fest: Kokos. Das gibt der Erdbeere nochmal den Extrakick Sommer, Urlaubsfeeling und Exotik.
Gesag, getan. Beim Dreh hat alles super geklappt und wir haben uns alle über die reiche Ausbeute gefreut. :-)
Die Marmelade schmeckt natürlich ganz klassisch auf Brot und Brötchen, aber sie passt auch hervorragend zu Naturjoghurt, als Topping auf dem Frühstücksmüsli, zu einer leckeren Kugel Joghurt- oder Vanilleeis oder auch als exotische Fruchtsauce im Obstsalat. :-)
Aufgrund der Zugabe von Kokosmilch,wird die Marmelade nicht stichfest, sondern lässt sich locker leicht überall unterarbeiten. 

Soooo, und wer mich nun live in Aktion am Herd sehen möchte der kann einfach mal reinklicken:  http://osthessen-news.de/mondaine/n11533507/zu-besuch-beim-erdbeerbauern-wuerfl-so-mache-ich-die-perfekte-marmelade.html


Zutaten für ca. 3 Marmeladengläser: 
500 g frische Erdbeeren
25-50 g Kokosraspel
200 ml Kokosmilch
250 g Gelierzucker
1/2 Limette - Abrieb der Schale und 1 EL Saft (nach Geschmack)
1 Päckchen Zitronensäure


Wie es geht:   

Die Erdbeeren gründlich waschen, trocken tupfen und dann vierteln. Die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, damit der Geschmack noch intensiver wird und dann zu den Erdbeeren geben. Anschließend Kokosmilch, Gelierzucker, Limettenschale und -saft sowie Zitronensäure hinzugegeben. 

Die Masse nun mit Hilfe eines Stampfers zerdrücken, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. (Wer keine Fruchtstückchen mag, kann auch einen Pürierstab verwenden.) Nun die Marmelade in den Topf füllen und für ca. vier Minuten sprudelnd kochen. 
Anschließend könnt ihr eine Gelierprobe durchführen. Gebt dazu einfach einen Teelöffeld der Marmelade auf einen kleinen vorgekühlten Teller - so könnt ihr direkt sehen, ob die Masse geliert / fest wird. Ist die Konsistenz noch zu flüssig, könnt ihr nochmal etwas Gelierzucker und/oder Zitronensäure zugeben. 
Die fertige Marmelade kann dann heiß in die Einmachgläser gefüllt werden. (Darauf achten dass die Gläser vollkommen sauber sind / ggf. vorher nochmal mit kochend heißem Wasser ausspülen. Anschließend die Gläser schön fest zuschrauben und auf den Kopf stellen. (Kühlt das Glas ab, zieht sich die eingeschlossene Luft zusammen und es entsteht ein Unterdruck. Dieser zieht den Metalldeckel leicht an und verschließt das Glas fest. --> Erkennt man später auch am "Klick" wenn man das Glas öffnet)

Sobald die Marmelade abgekült ist, darf endlich probiert werden. :-) :-) :-)





Viel Freude mit dem Rezept und ein sonniges Wochenende, 
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13. Mai 2014

Für einen guten Morgen: nussig-vegane Schokocremé aus Avocado, Banane & Haselnüssen

Guten Morgen liebe Blogleser,
ich bemühe mich ja schon seit einer Weile meinen Frühstückstisch etwas ausgewogener zu gestalten.
Deshalb bin ich immer auf der Suche nach neuen Frühstücksideen.
Kürzlich wollte ich es morgens mal mit etwas Avocado versuchen - hatte aber keinen konkreten Plan - aber wozu hat man Freunde.. ^^ Also zack, facebook an, Nachricht an die Freundin und schwupps: "mach doch Schokoaufstrich aus Banane und Avocado" - tada - Problem gelöst! :-)
Also hab ich einfach mal darauf los gemixt, gerührt und gelöffelt.
 Und am Ende hatte ich eine richtig leckere Schokocremé.
Ich bin sehr begeistert, dass die Avocado so wunderbar vielfältig einsetzbar ist und wer hätte gedacht, dass Schoki zum Frühstück so gesund sein kann? ;)


Kleiner Foodguide: Avocado
Schon die Azteken kannten die Avocado und nannten sie "ahuacati" - die Butter des Waldes.
Und der Name ist sozusagen Programm.
Die Avocado enthält relativ viel Fett.
In einem Exemplar stecken etwa 23,5 g - ebenso viel Fett steckt ungefähr in 100 g Salami.
Der Unterschied besteht jedoch in der Fettsäurenzusammensetzung.
Die Avocado enthält reichlich Linolsäure, welche zur Gruppe der omega-3-Fettsäuren gehört.
Diese wirken sich nachweislich positiv auf unseren Cholesterinspiegel aus und schützen unsere Arterienwände vor Ablagerungen. Diskutiert wird außerdem eine krebshemmende Wirkung sowie positive Effekte im Bezug auf die Fettverbrennung.
Die Avocado ist außerdem reich an Vitamin E sowie Vitamin B5 und Vitamin B3.
Diese B-Vitamine sorgen übrigens für glänzendes Haar und regeln den Feuchtigkeitsgehalt unserer Haut. Auch Kalium (wichtig für die Herz-/ Kreislauffunktion) und Zink (stärkt unser Immunsystems) stecken in der Avocado.
Das Früchtchen hat also reichlich zu bieten.

Und woran erkenne ich eine reife Avocado?
Reife Früchte geben auf leichten Druck nach.
Außerdem kann man ähnlich wie mit einem Ü-Ei die Avocado einfach mal ans Ohr halten und leicht schütteln - wenn der Stein im Inneren klappert, ist die Avocado reif. :-)
Falls man seine Avocado nicht direkt verzehren möchte, sondern erst einige Tage später, kann man auch unreife Früchte kaufen.
Avocados reifen problemlos bei Raumtemperatur innerhalb weniger Tage nach.
Sobald sie den richtigen Reifegrad erreicht haben, sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt werden.


Zutaten:
(reicht um ca. 5-6 Toastscheiben zu bestreichen)
1/2 Avocado
1 reife Banane
5 TL Kakaopulver (ungesüßt)
einige Haselnüsse, fein gehackt
2 TL Erdnussmus
Agavendicksaft
Himbeeren zum dekorieren

wie es geht:
Das Fruchtfleisch der Avocado von der Schale trennen & gemeinsam mit einer klein geschnittenen Bananen in einem hohen Gefäß mit dem Mixer glatt pürieren.
Unter die Masse das Kakaopulver rühren sowie die fein gehackten Haselnüsse.
Wer mag, kann auch noch etwas Erdnussmus zufügen.
Zum Schluss das Ganze noch mit Agavendicksaft abschmecken und voilá - fertig ist euer Schokiaufstrich!
Schmeckt sehr lecker auf Vollkorntoastbrot - garniert mit ein paar frischen Erdbeeren oder Himbeeren.



Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche,
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2. März 2014

Auberginen-Joghurt-Dip mit geröstetem Tortilla

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr genießt den Sonntag und hattet ein schönes Wochenende?

Bei mir geht es heute um die Aubergine.
Eigentlich bin ich kein großer Auberginen-Fan.
Dachte ich.
Woran das liegt kann ich gar nicht so sagen. 
Ich hab die lila Dinger einfach nicht gegessen.

Bis kürzlich eine liebe Freundin meinte: 
"Blog´ doch mal was mit Aubergine - die mag ich so gern." 
hm. na gut. ich kann es ja mal probieren. 
Tags darauf habe ich dann im Supermarkt zwei wunderbare Auberginenexemplare entdeckt.
Schicksal vielleicht. 
Rein damit in den Einkaufskorb.

Um mich erstmal heranzutasten habe ich mich zuerst an einem Auberginen-Dip versucht. 
Und hey, das hat gar nicht mal so übel geschmeckt. 
Es schmeckt sogar ziemlich gut und irgendwie nach Sommer.
Ich glaube wenn die Grillsaison beginnt, werde ich dieses Jahr auch mal ein paar Auberginenscheiben auf den Grill schmeißen. ^^
Vielleicht wird es ja bald wärmer, dann wird die Grillsaison schonmal vorgezogen. ^^

Liebe J., hier nun das Auberginenrezept für Dich - und natürlich für alle anderen auch ;-)

P.S. Eine Aubergine wartet noch auf ihren Einsatz, habt ihr noch Inspirationen für mich?


Zutaten für 1-2 Portionen:
1 Aubergine
5-6 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
150-200 g Joghurt
1 kleine Knoblauchzehe
Zitronensaft
1 Bund frische, glatte Petersilie
2 Tortilla-Fladen

wie es geht:
Die Aubergine waschen, trocken tupfen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. 
Die Auberginenscheiben auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen.
Das Olivenöl in einer kleinen Schüssel kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und die Auberginenscheiben damit auf der Oberseite bepinseln. 


Die Auberginenscheiben nun für ca. 3-4 Minuten auf der obersten Schiene im Ofen grillen (ca. 220 Grad, Grillfunktion) bis sie auf der oberen Seite eine schöne goldene, leicht gebräunte Farbe angenommen haben.
Die Auberginenscheiben nun etwas auskühlen lassen und sich in der Zwischenzeit dem Joghurt widmen.


Den Joghurt in eine Schüssel geben, eine Knoblauchzehe dazu pressen und das Ganze mit einem Spritzer Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Petersilie kurz abspülen, trocken tupfen, grob hacken und unter den Joghurt rühren.
Die abgekühlten Auberginenscheiben nun in kleine Würfel schneiden und unter den Joghurt mischen. 
Fertig ist euer herzhafter, leckerer Auberginen-Dip.


Jetzt noch die Tortillafladen auf der obersten Schiene im Backofen für 1-2 Minuten bei 220 Grad rösten (Grillfunktion), bis sie eine schöne gold-braune Farbe bekommen haben.
Tortillafladen in Dreiecke schneiden (das gelingt ganz einfach, in dem ihr den Fladen wie eine Pizza schneidet) und noch warm mit dem Auberginen-Dip servieren.


Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag & bis die Tage,
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1. Februar 2014

Für den kleinen und schnellen Hunger: Avocadoaufstrich mit Räucherlachs

Heute ist irgendwie so ein richtig fauler Samstag.
Die bessere Hälfte muss für die Prüfungen lernen und ich habe mich "mit voller Leidenschaft" der Hausarbeit hingegeben - bevor ich die Wollmäuse mit den Katzen verwechsle... 
Also was soll ich sagen, es gibt Tage, da läuft einfach alles ruhig vor sich hin. 
Irgendwie auch mal schön.
Und ich habe sogar noch Zeit um Euch schnell zu zeigen, was es gestern Gutes bei mir gab: 
einen super leckeren Avocadoaufstrich mit Räucherlachs.
Also, falls sich bei Euch heute Nachmittag der kleine Hunger auf etwas herzhaftes meldet, hätte ich vielleicht das Richtige für Euch. :-)

Für Besserwisser:
Die Avocado enthält Kalium und Folsäure (ein Vitamin welches vor allem für schwangere Frauen sehr wichtig ist) und ist außerdem reich an sogenannten ungesättigten Fettsäuren - diese senken beispielsweise den Cholesterinspiegel und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 


Zutaten für 2 Portionen:
1 reife Avocado
ein Spritzer Zitrone
1/2 kleiner Apfel
1-2 TL Senf
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Honig
2 Scheiben Räucherlachs
Frühlingszwiebel

wie es geht:
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und dann mit Hilfe einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken.
Das zerdrückte Avocadofruchtfleisch sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit die Avocado nicht braun wird. 

Den halben Apfel waschen, entkernen, in kleine, feine Würfel schneiden und zur Avocado geben.

Die Avocado-Apfel-Mischung mit Senf, Salz, Pfeffer und nach Geschmack mit etwas Honig sowie Zitronensaft abschmecken.

Den Räucherlachs in grobe Stücke zupfen und vorsichtig unter den Avocado-Aufstrich heben. 

Zum Anrichten habe ich meine Brote mit dem Avocadoaufstrich noch mit einigen klein geschnittenen Frühlingszwiebelringen bestreut.


Ich wünsche Euch eine leckere Brotzeit und bis bald,
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3. Januar 2014

Kleine Geschenke aus der Küche: Apfel-Speck-Aufstrich

Heute zeige ich Euch ein Rezept, welches sich wunderbar als kleines Geschenk aus der Küche eignet. 
Den Apfel-Speck-Aufstrich hatte ich zu Weihnachten an meine Lieben (Papa, Mama, Freundin, ...) verschenkt. 
Sie waren alle sehr begeistert und haben gut reingeschmatzt. ^^

Also dann, ran an den Speck: 

Zutaten für ca. 900 g:
1 kg Äpfel
2 Schalotten
250 g Speck
Kümmel
Salz, Pfeffer
(nach Bedarf: 75 g brauner Zucker)

wie es geht:
Die Äpfel waschen, schälen und fein würfeln.
Die Schalotten und den Speck ebenso in kleine Würfel schneiden. 
In einer großen, hohen Pfanne oder einem Topf die Speckwürfel auslassen.
 Die Schalotten zugeben und farblos anschwitzen. 
Nun die Apfelwürfel in den Topf geben und alles so lange braten, bis die Äpfel schön weich sind. 
Das Ganze nun mit Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer mag, kann auch noch etwas braunen Zucker dazugeben (das erhöht die Haltbarkeit).
Den Apfelschmalz heiß in wiederverschließbare Gläser füllen.
So hält er sich ca. 3 Monate.



Probiert´s aus: Mit Speck fängt man nicht nur Mäuse. ;-)
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30. Dezember 2013

Wintergenuss aus meiner zweiten Heimat: Hessisches Schneegestöber

Hallo liebe Blogleser,

ich hoffe ihr hattet ein paar schöne Weihnachtsfeiertage und konntet Euch gut erholen.
Nun steht Silvester ja praktisch schon vor der Tür und morgen wird wahrscheinlich bei vielen von Euch nochmal groß aufgetischt.
Ich habe mich dieses Jahr gemeinsam mit Freunden für das klassische Raclette entschieden.

Dazu serviere ich gern verschiedene Dips und unter anderem auch das Schneegestöber. 

Wie jetzt?
Tischt sie uns jetzt gefrorenes Wasser auf?
Nein, nein!

Leider habe ich bei meiner google-Recherche nicht herausfinden können, warum Schneegestöber, Schneegestöber heißt. 
Vielleicht weiß es jemand von Euch?

Was ich weiß, ist, dass es ursprünglich aus Hessen stammt und bis heute in einigen Speisewirtschaften (v.a. in Sachsenhausen) angeboten wird. 
Die Hauptzutat ist Camembert, welcher mit Butter, Frischkäse und Gewürzen zu einer cremigen Masse verrührt wird. 

So *lecker*, kann ich Euch sagen!

Also, falls ihr noch auf der Suche nach einem einfachen, super leckeren Rezept für euren Silvesterschmaus seid, dann könnte das Schneegestöber genau das Richtige sein. :-)


Zutaten:
1 Schalotte
100 g Camembert
150 g Paprika-Chili-Frischkäse
(wahlweise auch Frischkäse "natur" 
mit etwas Paprikapulver sowie Chiligewürz verrühren)
1-2 EL Butter
1 kleine Knoblauchzehe
Kümmel
Salz , Pfeffer
Schnittlauch, Petersilie

wie es geht:
Die Schalotte in ganz feine, kleine Würfel schneiden.
Den Camembert ebenfalls fein würfeln. 
Gewürfelte Schalotte gemeinsam mit Camembert, Paprika-Chili-Frischkäse und Butter verrühren. 
Das Ganze mit fein gehacktem Knoblauch, Kümmel, Salz, Pfeffer und gehackten, frischen Kräutern abschmecken.
Das fertige Schneegestöber nun mit den Händen vorsichtig zu kleinen Schneekugeln formen und mit Kräutern garniert auf einem Teller anrichten.

Ein Gedicht auf einer kräftigen Scheibe Brot.

Das Schneegestöber schmeckt ebenso wunderbar als Dip zu Gemüse oder einer klassischen Laugenbrezel. 



Viel Freude beim Snacken! :-)

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29. Oktober 2013

Kulinarikus erstes Brot. Super schnell & super einfach.

Ich habe immer gedacht, das Brot backen eine ziemlich aufwendige Sache sei und da ich sowieso nicht unbedingt die absolute Hobbybäckerin bin, habe ich immer einen Bogen um Brot-Back-Rezepte gemacht. 
Aber als ich das Rezept für das "super schnelle Bauernbrot" auf dem Blog von Lola
 entdeckt habe, dachte ich mir, dass sich das gar nicht so kompliziert anhört - ganz im Gegenteil, 
das Rezept ist absolut einfach. 
Easy Going sozusagen. ;)


Das Brot hat uns (bessere Hälfte und meine Wenigkeit) so gut geschmeckt,
 dass wir es jetzt schon zum zweiten Mal gebacken haben. 
Ich glaube, das wird zu einer Art "Dauerbrenner" in unserer Küche werden, da es einfach viel besser schmeckt als die "Stangenware" vom "0-8-15-Bäcker".

Ich habe das Rezept nur ganz geringfügig abgewandelt. 
Da ich leider noch kein Brotgewürz im Supermarkt entdeckt habe, habe ich mich bei den Gewürzen mit Salz und Kümmel begnügt - das tut dem Ganzen meiner Meinung nach aber keinen Abbruch und  schmeckt ebenso wunderbar.


Die Zutaten für einen "mittelgroßen Laib" 
(etwa 12 Scheiben Brot):
250 g Mehl Typ 405
250 g Mehl Typ 1050 (auch bekannt als "Weizenvollkornmehl")
ein gutes halbes Päckchen Trockenhefe
300 ml lauwarmes Wasser
ca. 15 g Salz
4-5 TL Kümmel

wie es geht:
In einer Schüssel die Mehlsorten mit Hefe, Salz und Kümmel vermischen. 
Das lauwarme Wasser vorsichtig dazu schütten und mit Hilfe der Knethaken eures Rührgerätes das Ganze zu einem homogenen Teig verkneten. 
(Ich arbeite nur zum Anfang mit den Knethaken und bearbeite den Teig dann mit den Händen, 
das ist für mich irgendwie einfacher.^^)
Der Teig sollte nicht zu klebrig sein, ansonsten nochmal etwas Mehl einkneten. 

Den Teig nun für etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. 

Nachdem der Brotteig sein Volumen vergrößert hat, könnt ihr langsam schon mal den Ofen auf 220 Grad (Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. 
Den Teig nun zu einem Brotlaib formen, auf das Blech legen, rundherum mit lauwarmem Wasser bepinseln (das sorgt für eine knusprige Kruste und eine schöne Farbe) und in den Ofen schieben.
Kurzer Hinweis: 
Wir haben den Brotlaib außerdem noch von oben mit einem Messer kreuzförmig "angeritzt" (siehe Fotos), damit die Kruste beim Backen sozusagen etwas aufbricht. 

Das Brot muss für ca. 45 Minuten backen. Während dieser Zeit solltet ihr das Brot 3x in regelmäßigen Abständen mit Wasser bepinseln (also etwa alle 12 Minuten). 

Nach der Backzeit das Brot aus dem Ofen holen, auskühlen lassen, anschneiden und genießen. 





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26. Juli 2013

grünes Glück: Pasta mit Erbsen-Ricotta-Pesto

Ich hoffe ihr hattet eine schöne Woche?
Ich habe mich diese Woche mal wieder an einem neuen Pesto ausprobiert. 
Diesmal sind Erbsen und Ricotta die Hauptakteure. : )
Das Pesto schmeckt klasse zu Pasta, aber auch auf Brot macht es sich nicht schlecht. 

...ein schnelles, einfaches Rezept & weil es manchmal nichts besseres gibt als einen Teller Pasta...



Für drei Pastaliebhaber:

200 g tiefgekühlte Erbsen (aufgetaut)
2 EL kalt gepresstes Olivenöl
1 Knoblauchzehe
50 g Ricotta
Saft einer halben Zitrone
1 Hand voll Zitronenmelisse
2 Hand voll Petersilie (ca. 20 g)
60 g Parmesan
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
250 g Pasta (z.B. Spaghetti)



wie es geht: 

Für das Pesto die aufgetauten Erbsen für 1-2 Minuten in wenig kochendem Salzwasser garen, dann mit kaltem Wasser abschrecken (damit sie ihre schöne grüne Farbe behalten) und abtropfen lassen.  
Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. 
Den Parmesan grob reiben. 
In einem hohen Gefäß die Erbsen zusammen mit dem Öl, Knoblauch, Ricotta, Zitronensaft, Zitronenmelisse, Petersilie und 30 g Parmesan mit dem Mixstab pürieren. 
Das Pesto nun kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Die Pasta in reichlich kochendem Salzwasser al dente garen. 

Für Besserwisser: Wann gebe ich das Salz ins Kochwasser?

Im Grunde ist es egal, wann ihr das Salz in das Wasser gebt. Die Unterschiede sind minimal und machen lediglich einen Sekundenbruchteil aus. Die Wärmekapazität und der Siedepunkt des Wassers sind dabei die entscheidenden Faktoren. Näheres könnt ihr dazu hier nachlesen. 
Jedoch sollte man bedenken, wenn man das Wasser erst sehr spät salzt, kann es der Pasta nicht mehr all zu viel Geschmack verleihen. 





Die Pasta auf einem Teller anrichten, ein wenig Pesto darauf geben und den restlichen Parmesan aufstreuen. Das Ganze habe ich noch mit ein wenig Petersilie und frisch gemahlenem Pfeffer garniert. 


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