12. März 2014

Er kocht - Teil 4: Tortillawraps mit Kräuterhähnchen und Joghurtsauce

Entschuldigt bitte, dass ich in letzter Zeit nicht so viele Rezepte poste.
Aber es gibt Phasen, da habe ich einfach keine Zeit zum bloggen und auch keine Zeit (ja, und auch keine Lust) zum kochen. 
Glücklicherweise habe ich noch meinen Maitre de Cuisine der mir immer etwas leckeres gegen das knurren im Magen auf den Teller zaubert. 
Gestern Abend gab es diese lecker-gefüllten Tortillawraps - schnell gemacht, frisch und würzig. 
Die Wraps schmecken übrigens auch kalt noch super und man kann sie problemlos mit ins Büro nehmen (allerdings würde ich dann den Knobi weglassen. ^^)


Zutaten für 3 Portionen:
Für das Kräuterhähnchen:
200 g Putenbrust- oder Hähnchenbrustfilet
frischer Rosmarin
frischer Oregano
Thymian
Salz, Pfeffer
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe 

1 rote Spitzpaprika
6 Kirschtomaten
ca. 80-100 g Rucola
einige Spritzer Zitronensaft (ca. 1 TL)
100 g Feta
1/2 rote Zwiebel
3 Weizentortillas

Für die Joghurtsauce:
250 g Naturjoghurt
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
frischer Schnittlauch
Zitronensaft
Chilipulver


wie es geht:
Für das Kräuterhähnchen zuerst das Hähnchenbrustfilet kurz abspülen, trocken tupfen und in mundgerechte Streifen schneiden.
 Von einem Zweig Rosmarin die Nadeln abstreifen und grob hacken. 
Oreganoblätter von den Stielen zupfen. 
Die Hähnchenbruststreifen mit gehacktem Rosmarin, Oreganoblättern, etwas getrocknetem (oder falls vorhanden frischem) Thymian, Salz, Pfeffer und 2 EL Olivenöl vermischen.
 Außerdem eine Knoblauchzehe schälen, andrücken, zur Kräutermarinade geben und das Fleisch darin mind. 30 Minuten ziehen lassen. 

In der Zwischenzeit kann man(n) das Gemüse schnippseln und die Joghurtsauce zubereiten. 
Zuerst die Paprika waschen, putzen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
Die kleinen Kirschtomaten waschen und halbieren.
Die rote Zwiebel schälen und fein würfeln. 
Den Rucola waschen, trocken tupfen und mit Zitronensaft, 1 EL Olivenöl sowie etwas Salz und Pfeffer anmachen. 
Den Feta grob würfeln. 

Für die Joghurtsauce den Naturjoghurt mit einer gepressten Knoblauchzehe vermischen und das Ganze mit Salz, Pfeffer, frischem Schnittlauch, Zitronensaft und Chilipulver abschmecken. 

Die Weizentortillas für ein bis zwei Minuten bei 180 Grad Umluft auf der mittleren Schiene im Backofen etwas erwärmen. (Sie sollen nicht kross/knusprig werden, denn sie sollen sich noch rollen lassen.)
Man kann die Weizentortillas aber auch einfach kalt essen und sich das erwärmen im Ofen sparen. Das ist reine Geschmackssache. :-)

Parallel dazu in einer Pfanne die marinierten Hähnchenbruststreifen braten, bis sie leicht gebräunt sind und gut duften (dauert etwa 2-3 Minuten). 

Die warmen Weizentortillas auf einen mit Alufolie ausgelegten Teller legen und gleichmäßig dünn mit Joghurtsauce bestreichen.
 Rucola, Tomaten, Zwiebeln und Paprika darauf verteilen und mit Hähnchenstreifen sowie Fetawürfeln "vollenden". :-)

Den Weizentortilla mit Hilfe der Alufolie straff zu einem Wrap aufrollen und an den Enden fest verschließen (damit keine Sauce rechts und links herauslaufen kann).
Die Wraps dann mit einem scharfen Messer in der Mitte durchschneiden und so servieren. 
Lecker. 


Viele Grüße und lasst es Euch schmecken! :-)
Weiterlesen »

8. März 2014

Es darf "gemhmmt" werden: Kirsch-Käsekuchen mit Streuseln.

Na, seid ihr auch am Sonne tanken?
Einfach herrlich. 
Gestern habe ich es mir schön mit einem Glas Eistee im Lieblingscafé gemütlich gemacht. 
...Ebenso wie mindestens 50 andere Sonnenanbeter. - So wie als wären alle aus dem Winterschlaf erwacht, und nun kommen sie aus ihren Häusern gekrochen, blinzeln verschmitzt der Sonne entgegen und freuen sich. Ich blinzle & freue mich auch. 
Bei dem guten Wetter gibt man (ich) auch immer gleich mehr Geld aus - somit durften es gestern gleich noch ein paar Küchenvorhänge (jetzt sieht es gleich viel hübscher aus) sein und natürlich wurde auch die eigene Garderobe noch mit einem neuen Blazer und passender Hose (jetzt sehe ich gleich viel hübscher aus) aufgestockt. 
Aber ich schweife schon wieder ab.

Habt ihr schon gesehen, dass die liebe Sandra von Naschkatzenalarm ein kleines Frühlingsevent am Start hat?  

Passend dazu, habe ich einen feinen Kirsch-Käsekuchen mit Streuseln gebacken.
Mhmm & yummy kann ich dazu nur sagen.
Ein paar pinke Gänseblümchen habe ich diese Woche ebenfalls noch ergattert. 
Ich habe die schwarzen Plastiktöpfe mit Spitzenpapierdeckchen (gibt es im 1 €-Shop) umwickelt und etwas Stoffband darum gebunden - sieht gar nicht mal so verkehrt aus, oder?


Zutaten für 12 Stücke:
Für den Boden:
400 g kernige Vollkorn-Haferkekse (z.B. "Hobbits")
200 g Butter
Butter zum Einfetten der Springform

Für die Cremé:
400 g Frischkäse
500 g Magerquark
200 g Vanillequark (z.B. "Leckermäulchen" von frischli)
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (40 g)
200 g Zucker
4 Eier
500 g Sauerkirschen (Tiefkühlware, aufgetaut und abgetropft)
3-4 EL Zucker oder Agavendicksaft zum süßen der Kirschen

Für die Streusel:
150 g Mehl
1/2 TL Backpulver
100 g Butter
80 g Zucker
40 g gemahlene Mandeln  (kann man optional auch weglassen 
und dann einfach 40 g mehr Mehl nehmen)

wie es geht:
Die Kekse müssen zuerst fein zerbröselt bzw. zerkrümelt werden. 
Dazu die Kekse auf einem sauberen Geschirrtuch verteilen und mit einem weiteren Geschirrtuch bedecken. Nun mit einem Nudelholz über die Kekse rollen, bis es feine Brösel sind.
Die Keksbrösel in eine Schüssel geben.

Die Butter in einem Topf schmelzen und unter die Keksbrösel rühren. 

Den Boden einer runden Springform mit Backpapier auslegen. 
Den Rand der Form mit etwas Butter einfetten. 

Die Butter-Kekskrümel-Masse gleichmäßig auf dem Boden der Springform verteilen und mit den Händen fest andrücken. 
Das Ganze nun für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Butter fest wird und ein stabiler Kuchenboden entsteht. 

Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. 

Für die Streusel:
Mehl und Backpulver in eine Schüssel sieben. 
Die weiche Butter in Flöckchen dazu geben. 
Außerdem Zucker und gemahlene Mandeln dazu streuen. 
Alle Zutaten nun (am besten mit den Händen) miteinander vermischen, 
bis sich gleichmäßig große Streusel gebildet haben.
Die Streusel beiseite stellen (sie haben erst später ihren großen Auftritt).

Für die Käsekuchencremé zuerst mit Hilfe eines Handrührgerätes den Frischkäse, Magerquark, Vanillequark und Zucker zu einer homogenen Creme verrühren. 
Nach und nach die Eier unterrühren sowie das Vanillepuddingpulver.
(Mir kam die Creme etwas flüssig vor , aber nicht beirren lassen - das muss so sein. :) )

Die gut abgetropften Kirschen mit etwas Zucker oder Agavendicksaft süßen und dann vorsichtig unter die Vanille-Quark-Mischung heben.

Die Kirsch-Quarkmasse auf den kalten Keksboden geben und glatt streichen. 
(Da die Masse recht flüssig ist, zerfließt sie fast von alleine.)

Das Ganze wandert nun für ca. 80-90 Minuten in den Ofen (mittlere Schiene). 

Achtung wichtig: 
Nach 40-45 Minuten Backzeit den Kuchen kurz aus dem Ofen holen und die Streusel noch darauf verteilen. 
Den Kuchen nun für weitere 40 Minuten backen.
Nach Ende der Backzeit den Ofen ausschalten und einen Topflappen zwischen Backofentür und Ofen klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. 

Wenn der Ofen ausgekühlt ist, nehme ich den Kuchen heraus und stelle ihn über Nacht in den Kühlschrank, dann bekommt er seine schöne cremige Konsistenz. 


Sonnige Grüße und einen schönen Sonntag noch,
Weiterlesen »

4. März 2014

Feldsalat und Radicchio mit Roter Bete und geröstetem Ciabatta

Diese Woche vergeht schon wieder wie im Flug
 und der Frühling scheint irgendwie auch schon vor der Tür zu stehen.
Überall zwitschern die Amseln und die Krokusse blühen.
So kann es doch weiter gehen, oder? ^^


Ein Rezept habe ich heute natürlich auch wieder im Gepäck.
Dieser Salat ist mal wieder frei nach dem Motto "was habe ich noch im Kühlschrank" entstanden - und dabei kommt ja meistens was ganz Gutes heraus.  :-)
Feldsalat habe ich eigentlich immer im Kühlschrank.
(Trotz Sonnenstrahlen, ist es für den Freilandanbau anderer Salatsorten in Deutschland noch etwas zu kühl.)
Eine Rote Bete-Knolle und einige Radicchio-Blätter warteten auch schon sehnsüchtig auf ihren Einsatz.
Eine Ciabatta-Hälfte hatte ich noch vom Vortag übrig - somit konnte ich den Salat noch mit gerösteten Brotwürfeln toppen. mhmm. I like.


Zutaten für eine Portion:
30-40 g Feldsalat
einige Blätter Radicchio
eine kleine Rote Bete-Knolle
altbackenes Brot vom Vortag 
(bei mir war noch Ciabatta übrig)
Olivenöl
1 Knoblauchzehe

Dressing:
1 EL Granatapfelessig
1 EL Weißweinessig
2 EL Kürbiskernöl oder Walnussöl
1 EL Wasser
Salz, Pfeffer
2 TL Agavendicksaft oder Honig
1 TL Senf

wie es geht:
Die Rote-Bete schälen und in hauchdünne Scheiben hobeln oder schneiden.
In einer Schüssel alle Zutaten für das Dressing miteinander vermischen und die Rote-Bete-Scheiben in dem Dressing für ca 10-15 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit den Feldsalat putzen, gründlich waschen und trocken schleudern.
Radicchio ebenfalls waschen, trocknen und in grobe Stücke zupfen.

 Das Ciabattabrot in Würfel schneiden.
Den Knoblauch schälen und halbieren.
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen.
Den Knoblauch und die Ciabattawürfel in die Pfanne geben und das Brot bei mittlerer Hitze solange rösten, bis es eine leichte Bräune bekommt (dauert ca. 2 Minuten).

 Feldsalat und Radicchio in eine kleine Schüssel geben, die marinierte Rote Bete dazugeben, etwas untermischen und das Ganze mit den Ciabattawürfeln toppen.


Genießt die Sonnenstrahlen :-)
Weiterlesen »

2. März 2014

Auberginen-Joghurt-Dip mit geröstetem Tortilla

Hallo ihr Lieben,
ich hoffe ihr genießt den Sonntag und hattet ein schönes Wochenende?

Bei mir geht es heute um die Aubergine.
Eigentlich bin ich kein großer Auberginen-Fan.
Dachte ich.
Woran das liegt kann ich gar nicht so sagen. 
Ich hab die lila Dinger einfach nicht gegessen.

Bis kürzlich eine liebe Freundin meinte: 
"Blog´ doch mal was mit Aubergine - die mag ich so gern." 
hm. na gut. ich kann es ja mal probieren. 
Tags darauf habe ich dann im Supermarkt zwei wunderbare Auberginenexemplare entdeckt.
Schicksal vielleicht. 
Rein damit in den Einkaufskorb.

Um mich erstmal heranzutasten habe ich mich zuerst an einem Auberginen-Dip versucht. 
Und hey, das hat gar nicht mal so übel geschmeckt. 
Es schmeckt sogar ziemlich gut und irgendwie nach Sommer.
Ich glaube wenn die Grillsaison beginnt, werde ich dieses Jahr auch mal ein paar Auberginenscheiben auf den Grill schmeißen. ^^
Vielleicht wird es ja bald wärmer, dann wird die Grillsaison schonmal vorgezogen. ^^

Liebe J., hier nun das Auberginenrezept für Dich - und natürlich für alle anderen auch ;-)

P.S. Eine Aubergine wartet noch auf ihren Einsatz, habt ihr noch Inspirationen für mich?


Zutaten für 1-2 Portionen:
1 Aubergine
5-6 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
150-200 g Joghurt
1 kleine Knoblauchzehe
Zitronensaft
1 Bund frische, glatte Petersilie
2 Tortilla-Fladen

wie es geht:
Die Aubergine waschen, trocken tupfen und in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. 
Die Auberginenscheiben auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen.
Das Olivenöl in einer kleinen Schüssel kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und die Auberginenscheiben damit auf der Oberseite bepinseln. 


Die Auberginenscheiben nun für ca. 3-4 Minuten auf der obersten Schiene im Ofen grillen (ca. 220 Grad, Grillfunktion) bis sie auf der oberen Seite eine schöne goldene, leicht gebräunte Farbe angenommen haben.
Die Auberginenscheiben nun etwas auskühlen lassen und sich in der Zwischenzeit dem Joghurt widmen.


Den Joghurt in eine Schüssel geben, eine Knoblauchzehe dazu pressen und das Ganze mit einem Spritzer Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Petersilie kurz abspülen, trocken tupfen, grob hacken und unter den Joghurt rühren.
Die abgekühlten Auberginenscheiben nun in kleine Würfel schneiden und unter den Joghurt mischen. 
Fertig ist euer herzhafter, leckerer Auberginen-Dip.


Jetzt noch die Tortillafladen auf der obersten Schiene im Backofen für 1-2 Minuten bei 220 Grad rösten (Grillfunktion), bis sie eine schöne gold-braune Farbe bekommen haben.
Tortillafladen in Dreiecke schneiden (das gelingt ganz einfach, in dem ihr den Fladen wie eine Pizza schneidet) und noch warm mit dem Auberginen-Dip servieren.


Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag & bis die Tage,
Weiterlesen »

25. Februar 2014

Für die Faschingsfeierei: Käsesalat mit Früchten und Sesam

Hallo ihr Lieben,
wir befinden uns ja gerade mitten in der fünften Jahreszeit.
Fasching. Karneval. Fastnacht.

Ich bin eigentlich kein RIESENfaschingsfan aber ich finde es auch nicht total blöd. 
Ich bin irgendwas dazwischen. :-) 
Ich habe auch nur ein einziges Kostüm, dass ich Jahr für Jahr trage..
 meine schwarzen Katzenöhrchen... 
so kreativ... ich weiß... 

Aber warum feiern wir eigentlich Fasching? 
Fasching feiern wir eigentlich aus religiösen Gründen, denn mit dem Aschermittwoch - dem Tag nach Faschingsdienstag -  beginnt die Fastenzeit und bevor diese beginnt, sollte natürlich nochmal kräftig gefeiert und geschlemmt werden.
Vor allem fettreichen Speisen stehen vor der Fastenzeit auf dem Programm.
Pfannkuchen. Berliner. Kräppel. - typisch für die Faschingszeit. 
Aber bitte nicht mit Senf gefüllt, sondern mit leckersche Marmelade. ;-) 

Seid ihr denn eigentlich große Fans von Karneval? 
Oder macht ihr lieber einen großen Bogen um Clownsmaske, Umzüge und Co.?

Fasching habe ich in den letzten Jahren meist so gefeiert, dass ich mich mit Freunden zum gemeinsamen Essen & Trinken getroffen haben und wir uns dann gemeinsam den Umzug angeschaut haben und auch wenn es bei mir dieses Jahr aus beruflichen Gründen nichts mit der Faschingsfeierei wird, habe ich hier trotzdem ein kleines, feines und ganz schnelles Party-Salat-Rezept für Euch. :-)


Zutaten für 3 Portionen:
100 g junger Gouda
100 g Gruyére
2 Mandarinen
100 g Weintrauben
1/2 Apfel
2 EL Sesam

Dressing:
4 EL Joghurt
Salz, Pfeffer
1-2 TL Honig
Zitronensaft
Schnittlauch

wie es geht:
Den Käse in mundgerechte Würfel schneiden.
Die Mandarine schälen und in Spalten teilen. 
Die Weintrauben waschen und je nach Größe halbieren. 
Den Apfel waschen, halbieren, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
Den Käse mit dem Obst in einer Schüssel vermengen.


Für das Dressing den Joghurt mit dem Honig vermischen und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum abrunden noch einen Schuss Zitronensaft dazugeben und zum Schluss noch ganz viel klein geschnittenen Schnittlauch unter das Joghurtdressing rühren.

Den Käsesalat kurz vor dem Servieren noch mit geröstetem Sesam bestreuen und das Joghurtdressing separat dazu reichen.


Viel Freude mit dem Rezept und eine schöne närrische Zeit. :-)
Weiterlesen »

20. Februar 2014

ich musste mal wieder die Suppe auslöffeln: Pastinakensuppe mit Croutons

Seid ich meinen Blog habe, habe ich vor allem eines festgestellt:
Ich stehe auf Suppen.
Das war mir vorher gar nicht so bewusst, aber ca. einmal die Woche landet eine Suppe auf meinem Abendbrotteller. 
Das liegt wahrscheinlich daran, dass man in einer Suppe so ziemlich alles verarbeiten kann, was gerade an Gemüsesorten im Kühlschrank herumschwirrt.
 (Wobei das "schwirren" nicht wörtlich zu nehmen ist. ^^)

Also ich würde sagen, schwirren wir heute lieber gleich mal zum Rezept.... ^_^
Es ist eine leckere Pastinakensuppe geworden. 
Einige "facts" zur Pastinake hatte ich Euch hier schon einmal vorgestellt. :-)

Zutaten für 3-4 Portionen:
2 große, dicke Pastinaken
1 Zwiebel
3 Kartoffeln
2 Stangen vom Stangensellerie
1 EL Öl zum Braten
Gemüsebrühe (ca. 900 ml)
Pfeffer
Salz
1-2 EL Creme fraiche
Schnittlauch

Croutons:
2 Scheiben Weißbrot
20-30 g Gruyere-Käse

wie es geht:
Die Pastinaken dünn schälen und in nicht zu dicke Scheiben schneiden. 
Die Kartoffeln ebenso schälen und würfeln. 
Die Zwiebel schälen und fein würfeln. 
Die Selleriestangen waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden.

In einem großen Topf das Öl erhitzen, Zwiebeln zugeben und kurz andünsten. 
Jetzt Pastinaken, Kartoffeln und Stangensellerie zugeben und alles ebenfalls ganz leicht anschmoren lassen, dabei schon mal etwas mit Salz und Pfeffer würzen. 

Das Ganze nun mit der Gemüsebrühe auffüllen, bis das Gemüse gerade so bedeckt ist. 
Den Topf mit dem Deckel verschließen und die Suppe solang garen, bis die Pastinakenstücke weich genug sind um sie zu pürieren. 

In der Zwischenzeit die Croutons zubereiten.
Dazu das Weißbrot würfeln, in eine kleine Aufflaufform legen und mit geriebenem Gruyere-Käse bestreuen.
Das Ganze so im Ofen für ca. 10 Minuten bei 200 Grad überbacken, wenn der Käse schön gold-gelben glänzt und zerlaufen ist, sind die Croutons fertig.
Bröselt die Croutons am besten ein wenig auseinander, da sie durch den Käse ein wenig zusammenhängen können. 

Jetzt wenden wir uns wieder den Pastinaken zu:
Das Gemüse mit Hilfe eines Mixstabs zu einer glatten Suppe verarbeiten. 
Wenn die Suppe zu dick ist, einfach etwas Gemüsebrühe dazugießen. 
Das Ganze nochmal mit Salz und Pfeffer sowie etwas Creme fraiche abschmecken und ganz kurz leicht aufkochen lassen.
Jetzt die Suppe bis zum Servieren warm halten, dann auf tiefen Tellern gemeinsam mit etwas Schnittlauch und den Croutons anrichten. 



Da löffelt man doch gern die Suppe aus, nicht wahr? ;)
Weiterlesen »

16. Februar 2014

Italienischer Genuss: selbstgemachte Gnocchi-Tricolore

Heute gibt es mal wieder eine kleine Premiere.. ich habe mich zum ersten Mal an selbstgemachten Gnocchi versucht. ^^
Ich muss ehrlich sagen, es ist schon etwas aufwendig - das lag aber vor allem daran, dass ich gleich drei verschieden Varianten machen "musste"
(Das Grundrezept habe ich übrigens aus dem Extraheft der Brigitte-Zeitschrift Nr. 18 von 2012 - gut das ich immer alles aufheben muss ;-))

Das Ergebnis hat mir sehr gut gefallen. 
Vor allem die Gnocchi nach dem garen nochmal in Butter zu schwenken gibt der ganzen Sache ein richtig geiles (ja, anders kann ich es nicht beschreiben) Aroma. :-)



Zutaten für 4 Portionen:
750 kg Kartoffeln (mehlig kochend)
150 g Mehl
1 kleines Ei (Größe S)
Salz
100 g TK-Blattspinat (aufgetaut und abgetropft)
2 EL Tomatenmark
Muskatnuss (gerieben)
1 EL Ricotta
Mehl für die Arbeitsfläche
Zum Braten:
20 g Butter
Parmesankäse
1 Bund Basilikum
Pfeffer

wie es geht:
Die Kartoffeln waschen und mit Schale in einem großen Topf je nach Größe 20-30 Minuten gar kochen.
Das Kochwasser abgießen, die Kartoffeln etwas abkühlen lassen und pellen. 
Die gepellten Kartoffeln nun mit einem Stampfer oder einer  Kartoffelpresse zerdrücken. 



Das Mehl, Ei und ca. 1 TL Salz unter die Kartoffelmasse kneten.

Die Kartoffelmasse nun in drei gleichgroße Portionen aufteilen.
Die erste Portion mit dem aufgetauten und abgetropfen Blattspinat vermischen. 
Der Spinat-Kartoffelmasse soviel Mehl zugeben, bis ein formbarer/nicht klebriger Teig entsteht (ich habe ca. 4-5 EL Mehl benötigt). 

Die zweite Portion Kartoffelmasse mit Tomatenmark verrühren.

Die dritte und letzte Portion Kartoffelmasse mit Ricotta und etwas geriebenem Muskatnuss verrühren.

Jetzt geht es ans formen: Aus den Kartoffelmassen haselnuss- bis walnussgroße Kugeln formen (je nachdem ob ihr lieber große oder kleine Gnocchi möchtet - ich habe mich für die große Variante entschieden ^^). Die Kugeln auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und mit den Zinken einer Gabel ein Rillenmuster in die Gnocchi drücken. 


Die Gnocchi in reichlich siedendem Salzwasser garziehen lassen. 
Beachtet dabei, dass ihr bei dieser Menge an Gnocchi, nicht alle in einen Topf bekommt - ich habe daher jede Gnocchi-Variante für sich gegart. Wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind die Gnocchi fertig (dauert ca. 2-3 Minuten) und müssen sofort mit Hilfe einer Schaumkelle aus dem Wasser geholt werden. Nun könnt ihr die nächste Portion Gnocchi garen. 
Fertige Gnocchi könnt ihr in eine Schüssel geben und warm halten, bis alle fertig sind. 

Nun in einer Pfanne etwas Butter auslassen, die Gnocchi dazu geben und braten, bis sie einen zarten gold-braunen Farbton angenommen haben und herrlich nach gebratener Butter duften.

Die gebratenen Gnocchi auf Teller verteilen, mit geriebenem Parmesan, frisch gemahlenem Pfeffer und klein gezupftem Basilikum bestreuen. 

Ihr könnt die Gnocchi natürlich auch zu Tomatensauce oder Sahnesauce etc. servieren. :-)





Ich wünsche Euch viel Freude beim Ausprobieren & Guten Apptit! :-)
Weiterlesen »

12. Februar 2014

Endlich ausprobiert und für gut befunden: Kürbis-Ricotta-Pasta

Der Februar ist der letzte Monat in dem man mit etwas Glück noch einen Kürbis ergattern kann. Schon unglaublich wie lange sich dieses Herbstgemüse lagern lässt. 
Also habe ich kürzlich im Supermarkt nochmal zugegriffen und ein Rezept ausprobiert, das schon recht lang auf meinem Küchentisch herumflatterte. 

Erst konnte ich mir die Kombi aus Kürbis und Pasta nicht so gut vorstellen, aber da ich vor einiger Zeit schonmal Kürbis-Ravioli für top befunden hatte, wurde ich auch bei diesem Gericht nicht enttäuscht. Das leicht nussige-süße Aroma vom Hokkaido-Kürbis passt prima zu den Nudeln. Dazu etwas würzig-scharfer Lauch, sowie Ingwer und Knoblauch (und ein kleines bisschen Speck), damit es nicht zu langweilig wird. 
Zum Schluss noch etwas Ricotta oben drauf: Mhmmm.... cremig. 


Zutaten für 3 Portionen:
1 kleiner Hokkaidokürbis 
(oder die Hälfte von einem "normal großen")
1 Stück frischer Ingwer (ca. 1 cm groß)
1 Knoblauchzehe
1 Stange Lauch
240 g Penne
Salz
150 g Speckwürfel
 (wer keinen Speck mag, kann ihn auch einfach weg lassen ^^)
1 Prise Zucker
125 ml Gemüsebrühe
Pfeffer
nach Geschmack: etwas Chillipulver
100 g Ricotta
1/2 Bund Basilikum

wie es geht:
Den Kürbis halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. 
(Der Hokkaidokürbis kann mit Schale verwendet werden.)
Den Ingwer und die Knoblauchzehe schälen und beides fein hacken.
Den Lauch putzen, waschen und in ca. 5 mm dünne Ringe schneiden. 

Die Penne nach Packungsanweisung in reichlich Salzwasser al dente kochen. Dann die Nudeln abgießen, in ein Sieb geben, abschrecken und abtropfen lassen. 

In einer großen Pfanne den Speck ohne Fettzugabe auslassen und mit einer Prise Zucker kurz karamellisieren lassen. Die Kürbiswürfel zugeben und unter Wenden etwa 3 Minuten leicht anbraten. Den gehackten Ingwer und Knoblauch in die Pfanne geben und ebenfalls kurz mitbraten lassen. Jetzt den Lauch untermischen und für 2 Minuten mitschmoren lassen. 
Das Ganze nun mit der Gemüsebrühe ablöschen und für etwa 1-2 Minuten leicht köcheln lassen. 
Das Kürbis-Lauch-Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag kann auch etwas Chillipulver zugeben.
Jetzt die Penne unter den Kürbis mischen, den Ricotta in Flöcken dazugeben und alles auf Tellern anrichten.

Zum Schluss noch den Basilikum abspülen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen, in Streifen schneiden und über die Pasta streuen. 





Buon appetito und viel Freude mit dem Rezept,
Weiterlesen »

8. Februar 2014

unglaublich saftig & lecker: Eierlikörkuchen mit Apfel.

Hallo liebe Blogleser,
ich hoffe ihr habt einen entspannten Sonntag. 
Ich will mich heute mal am Eislaufen versuchen (Hals und Beinbruch... ^^) - bevor ich mich auf´s Glatteis begebe habe ich noch ein feines Rezept für Euch.
Es ist *schon wieder* ein Rezept mit Eierlikör. 
Da ich von meinem Testpaket noch etwas von dem guten Tröpfchen übrig hatte, dachte ich mir, ich versuche mich mal wieder an einem Kuchen. :-)

Ein Gugl sollte es werden.. also erstmal nach Eierlikörkuchen ge*guglt* ... dort habe ich auch einige Rezepte gefunden. Nur störte mich bei jedem Rezept, dass immer 5 Eier im Rezept angegeben wurden. 250 ml Eierlikör + 5 Eier? Mhmhmh. 
Ich weiß nicht wie ihr darüber denkt, aber ich finde, dass ist eine ganz schöne Hausnummer.

Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass man beim Backen Ei wohl gut durch Apfel ersetzen kann. Nun gut. Also Küchenschürze anziehen und ausprobieren. 
Ich habe mich leider noch nicht getraut alle Eier durch Apfel zu ersetzen. 
Vielleicht hat jemand von Euch hierzu schon Erfahrungen und kann mir sagen ob es klappt?
 Ich habe statt 5 Eiern für meinen Kuchen 3 Eier verwendet und die anderen beiden durch einen geriebenen Apfel ersetzt. 
Und ich bin von dem Ergebnis mehr als überzeugt. <3
Der Apfel macht den Kuchen so wunderbar saftig und bringt zudem noch eine herrlich aromatische Süße mit. Zukünftig werde ich öfter auf diese Methode zurück greifen.


Zutaten für eine Kuchen: 
250 g Zucker
250 g weiche Butter, 
plus etwas mehr zum Einfetten der Backform
3 Eier
1 Apfel
250 ml Eierlikör
125 g Mehl
125 g Speisestärke
4 TL Backpulver
80 g gehackte Schokolade
Für die Glasur:
Haselnusskrokant
200 g Puderzucker
4 EL Eierlikör


wie es geht:
Den Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Den Zucker mit der weichen Butter schaumig schlagen, nach und nach die Eier zugeben. 
Jetzt den Apfel grob raspeln und unter die Butter-Zuckermischung rühren. 
Nun den Eierlikör dazu geben. 
Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver über die Eierlikör-Masse sieben und unterheben.  
Den Teig kann man nun noch mit etwas gehackter Schokolade verfeinern. 

Eine Guglhupfform gleichmäßig einfetten und mit Semmelbröseln auskleiden, damit nachher kein Teig an der Form haften bleibt und man ihn leichter stürzen kann. 

Den Eierlikör-Apfel-Teig in die Guglhupfform füllen, gleichmäßig verstreichen und auf der mittleren Schiene für ca. 80 Minuten backen. 
Den Kuchen aus dem Ofen holen, auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form lösen.

Nun kann der Kuchen noch nach Belieben garniert/glasiert werden.
Leider hatte ich keine weiße Schokolade mehr im Haus.
Deshalb habe ich aus Eierlikör und Puderzucker eine Art Zuckerguss hergestellt.
Außerdem hatte ich noch etwas Haselnusskrokant zum darüber streuen übrig.




Ich wünsche Euch einen entspannten Sonntag sowie
viel Freude beim nachbacken und naschen ;-)
Weiterlesen »

4. Februar 2014

Zartschmelzend-schokoladig und so cremig: Eierlikör-Pralinés

Kürzlich wurde ich von der erdbeerlounge angeschrieben, ob ich Interesse an einem Probierpaket von Verpoorten hätte.
Mal überlegen - ein Paket gefüllt mit Eierlikör..........
Ja, her damit!!

Passend dazu gibt es derzeit (noch bis 19.02) auf erdbeerlounge.de ein Gewinnspiel - wenn man ein Rezept mit Verpoorten-Eierlikör hochlädt, locken einige Preise. 
Also, hab ich dort auch gleich nochmal mitgemacht und mich mal an Eierlikör-Pralinés versucht. 

Sie sind recht einfach herzustellen und weniger aufwending/schnörkelig verziert, da "Schischi" einfach nicht mein Ding ist. 
Dafür, dass das meine Praliné-Premiere ist, bin ich ganz zufrieden.

Was meint ihr??


Zutaten für 15 Pralinés: 
100-120 g Zartbitterschokolade
15 ganze Haselnusskerne
75 ml Schlagsahne
2 TL Puderzucker
4 TL Eierlikör ("z.B. Verpoorten Original")

Für die Garnitur:
50 g Zartbitterschokolade
4 TL marmorierte Schokolade, fein gehackt
4 TL Haselnusskrokant
15 Pralinenförmchen aus Papier


wie es geht:
Ein Tablett oder kleines Blech mit Backpapier auslegen. 
Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und die 15 Pralinenförmchen mit je einem Teelöffel Schokolade füllen. 
Dabei die Schokolade mit einem Pinsel oder Löffel rundum verstreichen. 
Achtet dabei bitte darauf, vor allem an den Seiten/Rillen des Papierförmchens die Schokolade gleichmäßig dick zu verstreichen. 
(Ich habe darauf leider nicht zu 100 % geachtet und somit sind, wie ihr im unteren Bild sehen könnt, bei meinen Schokoförmchen einige Rillen abgebrochen. Aber was ist heutzutage schon Perfektionismus. ^^)
Dann die Förmchen kopfüber auf das Tablett setzen, in den Kühlschrank stellen und die Schokolade so für mind. 2 Stunden fest werden lassen. 

Sobald die Schokolade fest geworden ist, die Papierförmchen ganz vorsichtig abziehen. 
Et Voilá, jetzt habt ihr Schokoförmchen die ihr lecker befüllen könnt. 

Für die Füllung je einen Haselnusskern in die Schokoform legen.
Die Sahne mit dem Puderzucker steif schlagen und den Eierlikör unterrühren.
Die Likörcremé nun mit Hilfe eines Teelöffels vorsichtig in die Schokoladenform füllen und das Ganze so für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Sahne etwas fester wird. 

Zum Garnieren nun 50 g Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen und mit einem Teelöffel über die Eierlikörsahne fließen lassen, bis das Ganze fast vollständig bedeckt ist. 

Die Pralinés können jetzt noch mit fein gehackter Schokolade und Haselnusskrokant garniert werden. 
Bis zum Servieren die Eierlikör-Pralinés kühl stellen, damit die Schokolade fest werden kann. 



Viel Freude beim Schokifinger abschlecken, 
Weiterlesen »

1. Februar 2014

Für den kleinen und schnellen Hunger: Avocadoaufstrich mit Räucherlachs

Heute ist irgendwie so ein richtig fauler Samstag.
Die bessere Hälfte muss für die Prüfungen lernen und ich habe mich "mit voller Leidenschaft" der Hausarbeit hingegeben - bevor ich die Wollmäuse mit den Katzen verwechsle... 
Also was soll ich sagen, es gibt Tage, da läuft einfach alles ruhig vor sich hin. 
Irgendwie auch mal schön.
Und ich habe sogar noch Zeit um Euch schnell zu zeigen, was es gestern Gutes bei mir gab: 
einen super leckeren Avocadoaufstrich mit Räucherlachs.
Also, falls sich bei Euch heute Nachmittag der kleine Hunger auf etwas herzhaftes meldet, hätte ich vielleicht das Richtige für Euch. :-)

Für Besserwisser:
Die Avocado enthält Kalium und Folsäure (ein Vitamin welches vor allem für schwangere Frauen sehr wichtig ist) und ist außerdem reich an sogenannten ungesättigten Fettsäuren - diese senken beispielsweise den Cholesterinspiegel und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 


Zutaten für 2 Portionen:
1 reife Avocado
ein Spritzer Zitrone
1/2 kleiner Apfel
1-2 TL Senf
Salz, Pfeffer
evtl. etwas Honig
2 Scheiben Räucherlachs
Frühlingszwiebel

wie es geht:
Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen und dann mit Hilfe einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken.
Das zerdrückte Avocadofruchtfleisch sofort mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit die Avocado nicht braun wird. 

Den halben Apfel waschen, entkernen, in kleine, feine Würfel schneiden und zur Avocado geben.

Die Avocado-Apfel-Mischung mit Senf, Salz, Pfeffer und nach Geschmack mit etwas Honig sowie Zitronensaft abschmecken.

Den Räucherlachs in grobe Stücke zupfen und vorsichtig unter den Avocado-Aufstrich heben. 

Zum Anrichten habe ich meine Brote mit dem Avocadoaufstrich noch mit einigen klein geschnittenen Frühlingszwiebelringen bestreut.


Ich wünsche Euch eine leckere Brotzeit und bis bald,
Weiterlesen »