21. August 2016

kleines Wochenendsüß: warme Zimtburger mit Himbeeren und Heidelbeeren auf Kakakosahne

Dieses Wochenende verläuft bei uns ziemlich dösig.. das Wetter ist grau und nass.. bääh.. also haben wir es uns zu Hause gemütlich gemacht, gucken Olympia und lassen es uns mit einem Zimtburger und einer Tasse Apfeltee gut gehen. Die leckeren Teilchen sind ziemlich easy von der Zubereitung und ihr könnt sie nach eurem Belieben auch mit anderen Früchten belegen - hauptsache es mundet. ;-)
P.S. Anstatt der Sahne eignet sich auch Nutella oder Marmelade.
Die Zimtburger schmecken noch leicht warm am aaaaller besten. :-P


Zutaten für 6 Stück:
ca. 300 g Weizenmehl
1 gestrichener EL Backpulver
3-4 EL Zucker
1 Prise Salz
1 TL Zimt
50 g Butter
1 Ei
90ml Milch
250 g Beeren
100 ml Sahne
Puderzucker nach Geschmack
Kakaopulver nach Geschmack
Mehl für die Arbeitsfläche



Wie es geht:
In einer Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, Zucker, Salz und Zimt in eine Schüssel geben. 
Die Butter stückchenweise zugeben und mit den Händen unterkneten.
Das Ei mit der Milch verquirlen und unter die Mehl-Butter-Masse mischen.
Daraus mit Hilfe des Handrührgerätes (Knethaken benutzen) einen glatten Teig herstellen. 
Diesen kurz mit den Händen zu einer Kugel formen, dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ungefähr 2 cm dick ausrollen. Anschließend mit einem Glas Kreise von ca. 5 cm Durchmesser ausstechen. Teigkreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und kurz ruhen lassen.

vor dem Backen

Die Beeren verlesen, waschen, trocknen nach Belieben mit etwas Zucker oder Agavendicksaft süßen. 

Den Ofen auf 210 Grad Umluft vorheizen.

Sahne steif schlagen und nach Geschmack mit etwas Puderzucker oder Kakaopulver süßen. 
Die Teigkreise im Ofen etwa 13 Minuten backen, dann für 2-3 Minuten abkühlen lassen. 

nach dem Backen

Anschließend durchschneiden und auf jede untere Hälfte Sahne und Beeren verteilen. 
Zweiten Deckel schräg dazu setzen und sofort servieren. 


Mit herzlichen Grüßen,
 

7. August 2016

Sommersonne auf dem Teller: Blattsalat mit Plattpfirsich, gebratenem Mandel-Ziegenkäsetaler und Walnuss-Honig-Dressing

Endlich zeigt sich der Sommer von seiner sonnigen und warmen Seite. Herrlich.
Ich habe heute gleich alle Fenster aufgerissen und das Sommerkleid aus dem Schrank hervorgekramt.
Und kulinarisch? Da muss heute unbedingt ein leckerer, frischer Salat her. Aber er soll auch satt machen. Deshalb habe ich mir gestern eine Variante mit Ziegenkäse überlegt. Eigentlich wollte ich den Ziegenkäse klassisch in Ei, Mehl und Semmelbröseln panieren - aber wie es mal wieder so kam.. ich habe beim Einkaufen die Eier vergessen und dann fiel mir auch noch auf, dass ich gar keine Semmelbrösel mehr zu hause hatte (ich muss irgendwann mal die Küchenschränke aufräumen.......)
Naja, nichts desto trotz.. erstmal Dr. Google nach einer Eier-Panier-Alternative gefragt - erstes Suchergebnis: Milch oder Sahne. Okidoki.
Und statt Semmelbrösel? Hm.. einmal in den Schränken gekramt... ah.. da sind ja noch Mandelblättchen, das geht bestimmt auch..
Und ich muss sagen, mir hat die Variante mit den Mandeln viiiiel besser gefallen als mit Semmelbröseln - es macht das Ganze irgendwie moderner und auch die Milchalternative anstatt des Ei´s hat wunderbar funktioniert - diese Technik werde ich zukünftig beibehalten.
Und nun viel Freude mit dem Rezept. :-*



 Zutaten für zwei Portionen
 1/2 Blattsalat
2 Tomaten
1/2 Paprika
1 Plattpfirsich

Für das Dressing:
1 Hand voll Walnüsse
2-3 EL Schinkenwürfel
1/2 rote Zwiebel
1 TL Honig
frisch gemahlener Pfeffer
1 TL Senf
3 EL Wasser

1/2 Rolle Ziegenkäse 
ca. 50 ml Milch
Thymian
Hauch Zitronenabrieb
Pfeffer
70 g gehobelte Mandeln
Öl zum Braten 


wie es geht: 
Zuerst bereite ich das Gemüse vor. Das heißt, erstmal den Salat putzen, waschen, abtropfen lassen und dann in mundgerechte Stücke zerteilen. 
Die Tomaten achteln und die geputzte Paprika in dünne Streifen schneiden. 
Der Plattpfirsich bringt eine fruchtige Note in den Salat und wird einfach halbiert und dann in dünne Scheiben geschnitten. 
 
Für das Dressing werden zuerst in einer Pfanne die Schinkenwürfel (ohne Fettzugabe) glasig angebraten, in der Zwischenzeit die Zwiebel schön klein würfeln und dann dazugeben und mitbraten - wenn Schinken und Zwiebeln eine leichte Bräune bekommen haben, kommen die Walnüsse dazu sowie der Honig. Alles gut miteinander vermischen und mit Pfeffer würzen.
Diese Mischung jetzt in eine kleine Schüssel geben und mit dem Senf verrühren. Ich füge außerdem noch etwas Wasser hinzu, damit das Dressing nicht allzu dickflüssig ist.  
Dressing beiseite stellen.

Jetzt geht es an den Ziegenkäse. 1/2 Rolle schneide ich in ca. 6 Scheiben (etwa 0,5 cm dick). Die Scheiben sollen nun paniert werden. Dazu hacke ich zuerst die gehobelten Mandeln nochmal mit einem scharfen Messer durch, damit sich eine sehr feine / krümelige Konsistenz ergibt und gebe sie dann in eine Schüssel. Die Milch kommt in eine zweite Schüssel und wird mit Pfeffer, Thymian und einem Hauch Zitronenabrieb gewürzt. Nun ziehe ich die Ziegenkäsescheiben zuerst durch die gewürzte Milch und lege sie dann in die Mandeln - dabei die gehackten Mandeln etwas andrücken, damit Sie am Käse haften bleiben.
In einer Pfanne das Bratöl erhitzen und die Ziegenkäsescheiben in das heiße! Fett legen. Die Mandeln bräunen sehr schnell, also am besten eine Auge auf das Ganze werfen ;) nach etwa 20-30 Sekunden die Käsescheiben wenden und von der anderen Seite ebenfalls knusprig braun braten. 

Jetzt wird zügig angerichtet.
Salat auf einem Teller drapieren, gebratenen Ziegenkäse oben auf setzen, Dressing mit einem Teelöffel darüber träufeln und servieren.  
Schmeckts? ;-)


Mit sonnigen Grüßen,

26. Juli 2016

Ofendings selbstgemacht: Zwiebel-Rahm-Fladen

Da letzten Sonntag nicht so das pralle Sommerwetter war, habe ich die Zeit genutzt um mal wieder mein Sammelsurium an Zeitschriften nach leckeren Rezepten zu durchforsten. Und zack, habe ich nach wenigen Minuten gleich ein Rezept gefunden dass mich richtig angesprochen hat. 
Im Moment stehe ich nämlich total auf diese "Ofenbrot-Geschichten" und hatte mir immer schonmal überlegt die auch endlich mal selbst zu machen, anstatt immer nur die Tiefkühlvariante zu kaufen. 
Gefunden habe ich das Ganze in einem Magazin von Eve - anbei der entsprechende Link für Euch: eve-magazin

Am Rezept an sich, habe ich nicht viel verändert, ich habe lediglich 100 g weniger Schmand als im "Original" verwendet (da es mir persönlich ansonsten einfach zu viel gewesen wäre). Dafür gab es aber mehr Bergkäse als angegeben (von geriebenem Käse können wir nieeeeee genug haben - da wird soviel drauf gepackt wie geht ;))
Weiterhin habe ich anstatt des Schnittlauchs einfach Frühlingszwiebeln verwendet (Schnittlauch hatte ich gerade nicht zu Hause) - ging auch prima. 

Die Herstellung der Fladen hat problemlos geklappt. Und ehrlich gesagt war ich, nachdem ich im Ofen sah wie toll die Fladen werden, richtig stolz auf mich. Von zwei Fladen sind wir (Er & ich) rundum satt geworden - die anderen beiden Fladen haben wir uns am nächsten Tag mit auf Arbeit genommen - schmeckt auch kalt gut und hat mir die Mittagspause gerettet. :-) 

Für das nächste Mal könnte ich mir auch vorstellen noch weitere Varianten auszuprobieren, z.b. mit Paprika, Schinkenwürfeln, Feta,... hach.. Ofenbrot...... :-) 




Zutaten für 4 Fladen:
250 g Weizenmehl 
100 g Roggenmehl
1 TL Salz
1 Prise Zucker
5 EL Olivenöl
1/2 Würfel Hefe
2 mittelgroße, rote Zwiebeln
200 g Schmand
200 g Magerquark
2 Eier
80 g Bergkäse
1 Bund Schnittlauch oder alternativ Frühlingszwiebeln
frisch gemahlener Pfeffer




Wie es geht: 
Die beiden Mehlsorten zusammen in eine Schüssel sieben. Einen Teelöffel Salz dazumischen. 
In die Mitte eine Mulde drücken.
Die Hefe in einem Messbecher zerbröckeln, 1 Prise Zucker zugeben und dann in 180 ml warmem Wasser auflösen. Hefewasser mit 3 EL Olivenöl zum Mehl geben und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes durcharbeiten. Den Teig nun aus der Schüssel nehmen und mit den Händen zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten. Teig zurück in die Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45-60 Minuten gehen lassen. 

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. 
Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Die restlichen 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebelstreifen darin glasig andünsten, dann beiseite stellen. 

Den Schmand mit Magerquark verrühren, Eier zugeben und unterrühren. Das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


Den Teig in vier gleich große Stücke teilen und zu dünnen Fladen ausrollen. 
Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Fladen darauf setzen und mit der Quark-Schmandmasse bestreichen. Nun die Zwiebeln darauf verteilen und zum Schluss noch frisch geriebenen Bergkäse darüberstreuen. 

Die Fladen für 20 Minuten im Ofen knusprig backen. Den Schnittlauch bzw. Frühlingszwiebeln in feine Röllchen schneiden.

Die fertigen Rahmfladen aus dem Ofen nehmen und mit dem Schnittlauch bestreut servieren. 


 


Mit leckeren Grüßen,


13. Juli 2016

frisch und fruchtig: Johannisbeer-Kokos-Biskuit mit Frischkäse-Quarkcremé

Bei diesem Kuchen fing eigentlich alles mit einem Cocktail an.. Zur Zeit trinken wir abends ganz gerne mal einen Lillet Wild Berry und dafür braucht man - logisch - Beeren... also schnell ab zu Kaufland (ist das jetzt Schleichwerbung???) und 500 g Johannisbeeren und 200 g Heidelbeeren gekauft.. 
tja, und dann waren eben noch Beeren übrig - also was tun?
Klar.
Einen leckeren Kuchen ´drauß backen.
ah.. und da sind ja noch Koksraspel vom Marmeladendreh übrig.. die kommen gleich noch mit in den
Teig.. 
Für den Teig habe ich diesmal auch anstatt normaler Hühnereier, Enteneier verwendet - die habe ich kürzlich von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen. (Vielen Dank Herr P.K. ;)) Er darf sich sein zu Hause mit ein paar Entenladys teilen und die beglücken ihn regelmäßig mit frischen Eiern. Das schöne am Entenei: sie geben dem Teig eine herrlich intensive gelbe Farbe - geschmacklich gibt es übrigens keinen Unterschied zum "normalen" Ei.


Zutaten für einen Kuchen:
(Springform mit einem Durchmesser von ca. 26 cm)

Biskuitteig:
2 Eier (vom Huhn oder der Ente ;))
50 g Zucker
2 EL warmes Wasser
50 g Mehl
1 TL Backpulver
Abrieb einer halben Zitrone

...auf den Kuchenboden kommt:
60 g Kokosraspel
 150 g Johannisbeeren
Zucker

...und abgedeckt wird´s mit:
500 g Magerquark
200 g Frischkäse
Zucker
Himbeerzucker
50 g Heidelbeeren
100 g Johannisbeeren

Dekoration:
Kakao
frische Heidelbeeren
einige Johannisbeerrispen





 wie es geht: 
Das Eigelb, Zucker und Wasser mit dem Handrührgerät zu einer hellen, cremigen Masse verschlagen.
Das Mehl und Backpulver über die Ei-Zucker-Masse sieben, den Zitronenabrieb zugeben und alles gemeinsam mit dem steif geschlagenen Eiweiß vorsichtig unterheben (nicht rühren!).
Eine runde Springform (DM 26 cm) mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen bzw. verstreichen.
Den Teig nun für ca. 10 Minuten bei 180 Grad Umluft backen. Den fertigen Biskuitboden aus dem Ofen holen.
Auf dem gebackenen Kuchenboden werden nun die Kokosraspel gleichmäßig verteilt. 
Die Johannisbeeren mit dem Zucker in einem Topf kurz aufkochen und dann ebenfalls gleichmäßig auf dem Kuchenboden verteilen. 
Für die Creme werden Quark und Frischkäse miteinander verrührt und nach eigenem Geschmack mit Zucker gesüßt. Ich habe außerdem so einen tollen Himbeerzucker zu hause - das ist eine Mischung aus Zucker mit Himbeergranulat, Vanille und anderen Gewürzen (gibt es u.a. von der Marke Sonnentor).
Zum Schluss noch die Beeren vorsichtig unterheben. 

Die Quarkcreme gleichmäßig auf dem Biskuitboden verteilen (Springform nicht ablösen/lockern). 
Nun den fertigen Kuchen für ca. 6-8 Stunden in den Kühlsschrank stellen, dann mit Kakao bestäuben und den übrigen Beeren dekorieren.


Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche und viel Freude beim Nachbacken. ;)

2. Juli 2016

Sommerlich fruchtig & frisch: Blattsalat mit Aprikosen und Fenchel

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr genießt das feine Wochenende. Heute Abend ist ja wieder Fussball-EM und Deutschland spielt gegen Italien. Ich bin ja eigentlich nicht soooo der Fussball-Fan - aber EM geht schon mal.. ;-) 
Wir wissen nur noch richtig so richtig wo wir uns heute das Spiel ansehen..
Das Wetter mag heute irgendwie noch nicht so mitspielen. Es regnet schon den ganze Tag und es hat sich auch ganz schön abgekühlt. Naja, aber davon lassen wir uns die Stimmung nicht vermiesen - und natürlich auch nicht die leckere Sommerküche. ;-) 
Das Rezept für diesen wunderbaren Salat wollte ich schon *ewig* auf meinen Blog stellen, da ich es bestimmt schon über dreißig mal zubereitet habe uns es mir immer wieder sehr gut schmeckt. Auch in meinen Kochkursen steht dieser Salat ab und an mit auf dem Programm (vor allem im Sommer) und wird immer sehr gern gegessen.

Ich wünsche Euch viel Freude beim ausprobieren und genießen. :-)

 
Zutaten für eine hungrige Person:
1 große Aprikose
 ca. 5-6 große Blätter vom Blattsalat
1 kleine Fenchelknolle

Für die Garnitur:
Fenchelgrün
2 EL Sonnenblumenkerne

Dressing:
2 TL Aprikosenmarmelade
2 TL Senf
2 EL Fruchtessig
Salz
Pfeffer
2 EL Walnussöl


wie es geht:

Die Aprikose waschen halbieren und in Spalten schneiden.
Blattsalat waschen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke zerteilen.
Fenchel waschen, halbieren, etwas Fenchelgrün abtrennen und für die spätere Garnitur beiseite legen. Fenchel-Strunk entfernen und Fenchelknolle dann in hauchdünne Scheiben schneiden oder hobeln.

Aus Marmelade, Senf, Fruchtessig und Walnussöl ein Dressing anrühren, kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fenchel und Aprikosenspalten in das Dressing legen und ca. 10 -15 Minuten darin ziehen lassen. 

Blattsalat auf einen Teller geben, marinierten Fenchel und Aprikosen darauf anrichten, Fenchelgrün darüber streuen und nach Lust und Laune on top noch mit Sonnenblumenkernen garnieren.

25. Juni 2016

Drehtermin in meiner Küche: Marmelade aus Erdbeer, Kokos und Limette

Heute werde ich Marmelade kochen, nur das mir dabei eine Kamera und vier Augen auf die Finger schauen. Puh, ich bin schon ein bisschen nervös, aber es ist nicht nur ein wenig Lampenfieber sondern auch Vorfreude dabei. Endlich klingelt es an der Tür. Als das Team eintrifft geht es mir gut. Wir sind alle im etwa gleichen Alter und die Stimmung ist fröhlich und entspannt - so kann ich am besten arbeiten. 
So erging es mir zu Beginn der Woche als ich meinen ersten Drehtermin hatte. Sabrina, welche für das Lifestyle und Modeportal mondaine von Osthessen-News arbeitet, ist kürzlich auf meinen Blog aufmerksam geworden und nach einige Nachrichten stand also die Idee fest, gemeinsam Kochvideos zu drehen.
Für unseren ersten Dreh hatten wir beschlossen eine besondere Marmelade zu kochen. Hauptdarsteller der Marmeladen-Session: Erdbeeren von Bauer Würfl - regional, frisch und lecker.
Aufgabe für mich: Aus dem Klassiker Erdbeermarmelade eine neue Variante kreiren. Nach kurzem überlegen stand für mich als erste Wahl fest: Kokos. Das gibt der Erdbeere nochmal den Extrakick Sommer, Urlaubsfeeling und Exotik.
Gesag, getan. Beim Dreh hat alles super geklappt und wir haben uns alle über die reiche Ausbeute gefreut. :-)
Die Marmelade schmeckt natürlich ganz klassisch auf Brot und Brötchen, aber sie passt auch hervorragend zu Naturjoghurt, als Topping auf dem Frühstücksmüsli, zu einer leckeren Kugel Joghurt- oder Vanilleeis oder auch als exotische Fruchtsauce im Obstsalat. :-)
Aufgrund der Zugabe von Kokosmilch,wird die Marmelade nicht stichfest, sondern lässt sich locker leicht überall unterarbeiten. 

Soooo, und wer mich nun live in Aktion am Herd sehen möchte der kann einfach mal reinklicken:  http://osthessen-news.de/mondaine/n11533507/zu-besuch-beim-erdbeerbauern-wuerfl-so-mache-ich-die-perfekte-marmelade.html


Zutaten für ca. 3 Marmeladengläser: 
500 g frische Erdbeeren
25-50 g Kokosraspel
200 ml Kokosmilch
250 g Gelierzucker
1/2 Limette - Abrieb der Schale und 1 EL Saft (nach Geschmack)
1 Päckchen Zitronensäure


Wie es geht:   

Die Erdbeeren gründlich waschen, trocken tupfen und dann vierteln. Die Kokosraspel in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten, damit der Geschmack noch intensiver wird und dann zu den Erdbeeren geben. Anschließend Kokosmilch, Gelierzucker, Limettenschale und -saft sowie Zitronensäure hinzugegeben. 

Die Masse nun mit Hilfe eines Stampfers zerdrücken, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. (Wer keine Fruchtstückchen mag, kann auch einen Pürierstab verwenden.) Nun die Marmelade in den Topf füllen und für ca. vier Minuten sprudelnd kochen. 
Anschließend könnt ihr eine Gelierprobe durchführen. Gebt dazu einfach einen Teelöffeld der Marmelade auf einen kleinen vorgekühlten Teller - so könnt ihr direkt sehen, ob die Masse geliert / fest wird. Ist die Konsistenz noch zu flüssig, könnt ihr nochmal etwas Gelierzucker und/oder Zitronensäure zugeben. 
Die fertige Marmelade kann dann heiß in die Einmachgläser gefüllt werden. (Darauf achten dass die Gläser vollkommen sauber sind / ggf. vorher nochmal mit kochend heißem Wasser ausspülen. Anschließend die Gläser schön fest zuschrauben und auf den Kopf stellen. (Kühlt das Glas ab, zieht sich die eingeschlossene Luft zusammen und es entsteht ein Unterdruck. Dieser zieht den Metalldeckel leicht an und verschließt das Glas fest. --> Erkennt man später auch am "Klick" wenn man das Glas öffnet)

Sobald die Marmelade abgekült ist, darf endlich probiert werden. :-) :-) :-)





Viel Freude mit dem Rezept und ein sonniges Wochenende, 
 

31. Mai 2016

Euer Lieblingsrezept mit frischen Fotos: locker leichter Erdbeer-Biskuitkuchen

Hallo liebe Blogleser,
seid ihr auch fleißig am Erdbeer-schnabulieren? ;-)

Erdbeerzeit ist einfach immer klasse, denn es schmeckt irgendwie sofort nach Sommer.
Am Wochenende hatte ich auch mal wieder richtig Lust einen schönen Erdbeerkuchen zu backen und da fiel mir ein, dass ich ja auf meinem Blog noch das Rezept für den Erdbeer-Biskuit-Kuchen habe - also gleich ran an die Rührschüssel und losgebacken.
Dabei habe ich auch gleich mal für Euch ein paar neue, frische Bilder von dem Kuchen gemacht. Auch beim zweiten Mal backen war ich wieder sehr angetan von diesem Rezept.
Der Biskuitkuchen ist schön fluffig, locker-leicht und mit der Erdbeer-Quarkcreme plus Erdbeeren als Belag on top ist es einfach super lecker und trotzdem easy zu backen.


Also falls Ihr noch Inspiration oder Rezepte zum Erdbeer-vertilgen braucht, hier geht´s zum Rezept.

Viel Freude beim Backen und ein schöne Woche. :-)

22. Mai 2016

Teil 3 "Wo die Zitronen blüh´n"... Kulinarikus unterwegs auf dem fürstlichen Gartenfest auf Schloss Fasanerie in Eichenzell

Hallo ihr Lieben,

heute komme ich zu meinem letzten Teil meiner Gartenfest-Reihe. Im Gepäck habe ich dazu natürlich wieder ein paar Dekosachen (schaut euch die kleinen süßen Feen an, die man an einen Zweig hängen kann oder auch als hübschen Kantenhocker nutzen kann <3.) aber auch einen kleinen Ausflug in die Welt des Pfeffers. 
 Wir waren dazu am Stand von Hennes´ Finest - das Unternehmen aus Köln schreibt dazu auf seiner Website:
"Obwohl in jeder deutschen Küche Pfeffer benutzt wird, gehören bisher nur exotische Salze zum guten Ton. Über Pfeffer macht sich keiner Gedanken. Nur die allerwenigsten wissen wo ihr Pfeffer herkommt, wie er angebaut wird und woraus sich z.T. gravierende Qualitätsunterschiede ergeben.

Wir haben uns vorgenommen das zu ändern.

 Wir wollen die Nation von schlechtem Pfeffer befreien und mit der Verbreitung von Wissen und Genuss ein neues Pfefferbewusstsein schaffen. Denn Pfeffer ist nicht gleich Pfeffer. Und mit unserem Kampot Pfeffer kehrt der wahre König zurück ins kulinarische Rampenlicht."

Weiter heißt es:
 "Wie „Champagner“ ist der Name „Kampot Pfeffer“ eine geschützte Herkunftsbezeichnung, begrenzt auf das Anbaugebiet in der gleichnamigen Provinz im Süden Kambodschas. Hier gedeihen die Sträucher auf mineralienreichen Lehmböden in bestmöglichen klimatischen Bedingungen. Der Anbau des Kampot Pfeffer erfolgt biologisch und mit rein natürlichen Düngemitteln. Zum optimalen Reifezeitpunkt werden die Früchte gepflückt, dann in der Sonne getrocknet und anschließend nochmals von Hand verlesen. Nur die wirklich perfekten, unbeschädigten Körner von satter Farbe und gewünschter Größe sind gut genug, um als „Best Selection“ exportiert zu werden. Durch den Bürgerkrieg in Kambodscha ist der Kampot Pfeffer in den letzten Jahrzehnten vom Weltmarkt verschwunden und in Vergessenheit geraten. Erst seit 2006 wird dieser Spitzenpfeffer wieder rekultiviert. Jährlich gibt es für den Export nur circa 3,5 Tonnen dieser Pfeffer-Rarität."

zum weiterlesen klick: hier
 
Am Stand wurden wir sehr freundlich empfangen, man hat uns sehr ausführlich und transparent über das Unternehmen informiert und uns die Produkte vorgestellt. 
Besonders gut gefallen hat mir dabei das Tuk Meric und davon habe ich mir auch ein Beutelchen gekauft.
Kampot-Pfeffer steht für allerbeste Qualität


Tuk Meric ist in Kambodscha ein klassischer Grill-Dip, so wie bei uns Ketchup oder Salsa. Die Gewürzmischung enthält schwarzen Kampot Pfeffer, Palmzucker und Fleur de Sel. Die Mischung wird mit frischem Limettensaft angerührt.

Was macht das ganze so perfekt? 

Vor allem die richtige Mischung aus süß, sauer, salzig und scharf. 
Der Geschmack wird als pfeffrig, fruchtig und erfrischend beschrieben und es soll als Dip hervorragend zu Fisch, Meeresfrüchten und Fleisch schmecken - natürlich kann man das Ganze auch als Marinade verwenden. Aber auch zu etwas Brot kann ich es mir köstlich vorstellen - einfach und gut. Weiter verfeinern lässt sich das Ganze dann noch mit frischem Knoblauch und etwas Öl.

Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig, gerade jetzt zur Grillsaison, mein Tuk Meric bald auszuprobieren - ich werde dann berichten wie es mir gefallen und gemundet hat. ;-)

Tuk Meric - perfekt für die Grillsaison


me ´n my girls..


Pfingstrosen = Lieblingsblumen <3

was wäre ein italienisches Gartenfest ohne eine Tasse Café Crema? ;)


aber irgendwann ist auch das schönste Gartenfest zu Ende...
wir bedanken uns für die tolle Veranstaltung und die vielen wunderbaren und leckeren Eindrücke

Um den Tag gebührend ausklingen zu lassen, haben wir mit einem Gläschen Aperol Sprizz und Limoncello-Prosecco angestoßen. Köstlich!
 
Ich habe auch heute in der Zeitung gelesen, dass schon bald das nächste Thema für das Gartenfest 2017 verkündet wird - ich bin schon gespannt und freue mich schon darauf im nächsten Jahr hoffentlich wieder dabei sein zu dürfen. :-)

Ich hoffe der letzte Teil hat Euch gefallen.
Mit vielen lieben Grüßen,

19. Mai 2016

Teil 2 "Wo die Zitronen blüh´n"... Kulinarikus unterwegs auf dem fürstlichen Gartenfest auf Schloss Fasanerie in Eichenzell

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich noch etwas Luft und Muße um den zweiten Blogpost meiner Gartenfest-Reihe online zu stellen. Es gibt also wieder viele bunte Bilder mit den unterschiedlichsten Eindrücken - angefangen von herziger und zitroniger Home-Deco & witzigen Schildern.. meine Küche zieren mittlerweile auch zwei Schilder - vielleicht zeige ich Sie euch mal ;) ..bis hin zu exklusiver Inneneinrichtung und Außendekoration.

Außerdem gab es auf dem Gartenfest viele Gemüsepflanzen zu bewundern und auch zu kaufen - klassisch sind dabei natürlich die Tomatenpflanzen, aber auch Aubergine, Pepperoni und Zwiebeln gehören in den italienischen Gemüsegarten. 

Und nun viele Freude beim watchen ;-) 
 

 "Prosecco kaltstellen ist auch irgendwie kochen..." 

Herzige Deko für innen und außen


und welches Schild gefällt Dir am besten?


zaubert Sommerstimmung in die eigenen vier Wände




so eine Erdbeerschüssel ist schon was feines <3




oh, Herr und Frau Specht!


Zeit für eine kleine Stärkung - frisch gebacken aus dem Steinofen - Pizza Diavolo.. leeecker


Peperoni - verschärft jedes italienische Gericht wie z.B. Pasta Arrabiata


was wären italienische Anti Pasti ohne Aubergine..


Zitronenbäumchen und im Hintergrund ein Blick auf das Schloss

zum Schluss noch etwas zum schnuppern und wohlfühlen: Rosenseife <3