22. September 2019

Feinwerk - Markt für echte Dinge 2019

Eine ganz besondere Einladung erreichte mich vor einigen Tagen. 
FEINWERK - Markt für echte Dinge.  
Das Festival findet jedes Jahr auf Schloss Fasanerie in Eichenzell (bei Fulda) statt. 
Ich kenne die Location bereits von den Gartenfesten und war natürlich total gespannt, was mich auf dem Feinwerk erwartet. Also hab ich mir eine Freundin geschnappt und los.



Bei FEINWERK geht es vor allem um Handwerk und Kreativität - und das in allmöglichen Bereichen. Angefangen bei verschiedensten kulinarischen Leckerbissen (weshalb ich ja vorwiegend auch hier bin) wie Schokolade aus der Confiserie, Honigbier, handgebackenem Brot, griechischen Spezialitäten, Ölen aus eigener Produktion, regionale Metzgerei-Spezialitäten von Schweinen und Rindern aus artgerechter Haltung, verschiedensten gemixten Cocktails, frisch gebackener Kuchen und Crepés, französische Fischspezilitäten, Flammkuchen und Käse, Senfspezialitäten und noch viel mehr. Es war uns gar nicht möglich aufgrund der Vielfalt alles zu kosten. 
Kurzum es ist hier wirklich für jeden was dabei. 

Handwerklich wurde für die Besucher ebenfalls viel geboten - es gab jede Menge Workshops und Mitmachaktionen wie Herbstkränze wickeln, Bogen schießen, Ringe schmieden, Kupferschalen formen, Bücher binden, Jonglage lernen, Zigarren drehen, Bücher binden und und und. 

Die folgenden Bilder geben Euch einen ganz kleinen Einblick. 
Ich kann nur empfehlen - wenn ihr aus der Region kommt, den Markt selbst einmal zu besuchen.



Am Eingang des Schlosses erwartet uns diese gedeckte Tafel. 
There we have the salad.


Wir servieren heute Kopfsalat an Blumenkohl, dazu einen Strauch Tomaten.



Angekommen am ersten Stand - wir sind bei Craftbee. Hier wird Bier mit Honig veredelt. Das Bier bekommt dadurch eine ganz feine, leicht süße Note. Neben dem klassisch Hellem (veredelt mit blumigem Frühlingshonig), wird auch ein bernsteinfarbenes Bier mit Sommerhonig sowie ein Schwarzbier angeboten mit deutlich malzigerem Geschmack.


Weiteres Highlight - die Schokopraline mit Honig-Schwarzbier veredelt. Ich muss ehrlich sagen, ich bin bei Schokolade sehr schnäubisch.. das heißt, mir schmeckt echt nicht jede Sorte. Aber das war sowas von gut. Schöne, dunkle Schokolade aber auch nicht bitter sondern einfach kräftig schokoladig. Die gelben Krümelchen obendrauf sind Blütenpollen-Krokant. Also Schoki geht ab jetzt nicht nur mit Rotwein, sondern auch mit Bier. :-)


Feine Kännchen aus Porzellan.


Edle Muskatreibe aus Porzellan. 



Wir sind am Stand von Mira Möbius - Porzellan- und Produktdesignerin aus meiner Heimat Sachsen. Mira besitzt ein kleines, feines Geschäft in einer alten Seileri in Görlitz - diese hat sie als Schauwerkstatt eingerichtet und bietet dort ihre selbst kreiirten Schätze an. Dazu gehören beispielsweise wunderschöne Ohrstecker oder auch wie im unteren Bild zu sehen kleine Räucherhäuschen und Lichtspiele.
 




Das Gelände rund um das Schloss gefällt mir zu dieser Jahreszeit ganz besonders. Im Obstgarten hängen die Bäume voll mit Äpfeln. Da freuen sich sicher die Amseln.


Und hier freuen wir uns. Denn es gibt was Süüüüüßes. Wir sind am Stand der Confiserie Gmeiner. Das Unternehmen besteht seit 1898 und zählt zu den besten Schokoladengeschäften Europas. Das ist schon eine ordentliche Hausmarke. Wir bekommen leckere schokolierte Mandeln zum probieren. Neben allerlei Fruchtbaisers, Macarons und Florentiner gibt es eine riesen Auswahl an feinen Schokoladenkreationen, so dass man sich kaum für eine entscheiden kann. 



Themenwechsel: jetzt wird es handwerklich und kunstvoll zugleich. Robert Balke stellt kinetische, interaktive Zeichenmaschinen her. Soetwas habe ich vorher noch nie gesehen. Absolut faszinierend und es entstehen wunderschöne Kunstwerke.
Auf dem unteren Bild seht ihr eine der Maschinen im Einsatz.



Von grafischen Kunstwerken zu Naturkunstwerken.




So ein Herbstkranz ist einfach immer was tolles. 






Zeit mal wieder etwas zu probieren. Wir sind bei Pur Pur - die Ölmühle existiert seit 1899. Die Ölsaaten stammen alle aus biologischem Anbau und werden ganz schonend bei unter 37 Grad gepresst - es handelt sich somit um erstklassige Rohkostqualität (damit wird das Öl noch schonender hergestellt als so manches "kaltgepresstes" Olivenöl etc.). 


Auf dem oberen Bild könnt ihr die Leinölpressung beobachten. Im Trichter befinden sich mehrere Kilogramm Leinsamen welche durch die Maschine gepresst werden. Unten tropft das frische Leinöl heraus, Die ausgepressten Samen werden nicht weggeworfen sondern beispielsweise zu Leinmehl weiterverarbeitet. 


Es gab bei Pur Pur bestimmt um die 20 Sorten Öl welche wir probieren durften. Mich hat besonders das Kresseöl überzeugt. Das kann ich mir richtig gut zu Salaten vorstellen, da es diesen klassischen würzig-frischen Kressegeschmack hat. Meine liebe Freundin hat sich das Hanföl ausgesucht. Ein richtig guter omega-3 Lieferant.



Bei soulbottles gibt es plastikfreie, klimaneutral produzierte Trinkflaschen in unterschiedlichen Designs. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und spendet für jede verkaufte Flaschen einen Euro an Trinkwasserprojekte. 




Erdmännchen! :-) bei so einer hübschen Karte müssen wir sofort Lachen. Wir sind bei formes - einem weiteren Berliner Unternehmen - hier werden aus faltbarem Holz, recycelter Baumwolle und Papier besondere Grußkarten hergestellt. Die feinen Muster werden per Laser aus den Karten geschnitten.


 

Wir befinden uns auf den Weg zu den alten Mauerwerken. 
Am Wegesrand ein feiner Quittenbaum.







Bei verkorxst werden aus Kork beispielsweise Uhren und Sonnenbrillen hergestellt. Kork zählt zu den nachwachsenden Naturmaterialien und ist daher nachhaltig. Aufgrund des weichen Materials fühlt es sich gut auf der Haut an und aufgrund der verschiedenen Maserungern wird jedes Stück zum Unikat.






Angekommen bei der Schlitzer Destillerie. Hier gibt es eine neue Gin-Sorte - Tonki-Kong ist veredelt mit Tonkabohne und Pfeffer. Gefällt uns. Wer mehr über die Schlitzer Destillerie und ihre Produkte (neben Gin werden auch Whiskey, Liköre und weitere Spirituosen hergestellt) erfahren möchte, der klickt einfach hier


Weitere Gin-Kreation - diesmal in Kombi mit Apfel. Der Bembelgin aus Hessen wird natürlich im Bembel angeboten.



Frau Herold, die Inhaberin des Unternehmens "Sinnesrauschen" stellt aus Bio-Zutaten Naturseifen, festes Bio-Haarshampoo, feste Deocreme, Körperbutter und viele andere Pflegeprodukte an. Hier bin ich wieder schwach geworden und habe mir eine pflegende Duschseife mitgenommen.



Unser Besuch neigt sich dem Ende zu. Absolutes Pflichtprogramm zum Abschluss für mich: einkaufen bei Oliven Ulli, hier gibt es - na klar - jede Menge Oliven aber auch ein köstliches Tomatenaioli, Fetakäse, Granatapfelcreme, Harissa, Champignons und und und. Ich hab mich reichlich eingedeckt, so dass ich heute Abend ein kleines Tapas-Essen veranstalten kann. :-)



Und was passt besser zu Fetakäse und Oliven - klar, noch ein frisch gebackenes Stück Brot vom Bauernhof Hahner. Hier duftet es sooo gut.




So, ich bin voll bepackt - mit leckerem Honigbier, Öl, Brot, griechischen Spezialitäten und Seife. Deshalb heißt es nun ab nach Hause. Vielen Dank für die vielen tollen Eindrücke, die wir bei den Herstellern sammeln durften. Dazu das bombastisch, fast schon wieder sommerlich-herrliche Wetter. Wir hatten einen fabelhaften Nachmittag. 




Weiterlesen »

18. Juni 2019

Powerpralinen mit Erdbeeren, Kokos und Mandelprotein

Da für mich diese Woche wieder eine lange Arbeitswoche ansteht mit vielen bunten Herausforderungen, wollte ich mich snackmäßig eigentlich mit ein paar selbstgebackenen Müsliriegeln ausstatten.
Aber irgendwie sind´s dann Pralinen geworden.
Aber auf "gesund" und trotzdem lecker
💪😋
Unter die "Grundmasse" habe ich noch ein paar frische Erdbeeren gemixt um es einfach noch etwas fruchtiger / frischer zu bekommen. 
🍓

  Ich habe meine Pralinchen zum Abschluss noch in unterschiedlichen Zutaten gewälzt - z.B. in dunklem Kakaopulver, Amaranthpoppies, Himbeerzucker, Kokosraspeln und gemahlenen Nüssen.
Da ich auch noch ein Päckchen Mandelproteinmehl in meiner Küche hatte, habe ich das auch gleich noch mit verwurstet eeeehhh verpraliniert, meine ich.
Ihr könnt statt des Mandel-Proteinmehls aber auch ein anderes Proteinmehl benutzen oder einfach ein paar gemahlene Mandeln oder gemahlene Haselnüsse aus der Backabteilung.
So und nun auf zum Rezept.
😊
 
Randnotiz Mandel-Proteinmehl Nährwerte:  
  • Hier kommen immerhin 51 g Eiweiß pro 100 g Mandelmehl;  
  • Die Ballaststoffe liegen bei 17 g pro 100 g - das Produkt darf sich damit ballaststoff- und proteinreich nennen.  
  • Hergestellt wird das Ganze durch blanchieren, pressen und teilentölen der Mandeln - somit hat das Ganze am Ende weniger Fett (im Vergleich zu "normalen" gemahlenen Mandeln - wobei Nussfette jetzt auch nicht das schlechteste für uns sind.)

Zutaten für ca. 30 Stück:
30 g Kokosöl
100 g getrocknete Datteln, entsteint
130 g Erdbeeren, geputzt und gewaschen
30 g Mandelmus
40 g Mandel-Protein
70 ml Apfelsaft
50 g gehackte Nüsse
50 g grob gehackte Sonnenblumenkerne
2 EL Chiasamen
30 g grob gehackte Kokoschips 
30 g Amaranth, gepufft
2 EL Haferflocken
(alternativ Hirseflocken, wenn die Kugeln glutenfrei sein sollen)


wie es geht: 
Das Kokosöl bei milder Hitze schmelzen lassen, bis es flüssig ist.  
Die Datteln zusammen mit dem Kokosöl, den Erdbeeren, Mandelmus, Mandel-Protein und Apfelsaft in einem leistungsstarken Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten. 

Gehackte Nüsse, Sonnenblumenkerne, Chiasamen, Kokoschips, Amaranth und Haferflocken unter die Erdbeer-Dattel-Paste mischen. 

Eine kleine Form (ca. 20 cm x 20 cm) mit Frischhaltefolie auslegen.
 Die Paste darauf gleichmäßig ausstreichen und im Kühlschrank für mindestens 3 h abkühlen lassen.

Die ausgekühlte Erdbeer-Dattel-Masse nun zu kleinen Kugeln formen und nach Belieben in Kakao, Amaranthpoppies, Kokosflocken, gehackten Nüssen, getrockneten Blüten oder anderen Zutaten deiner Wahl wälzen.



Jetzt könnt ihr Sie noch hübsch verpacken und verschenken oder selber vernaschen.


Mit starken Grüßen,
Weiterlesen »

8. Juni 2019

schnell gerührt: Fetacreme mit Paprika, Sesam und Knoblauch

Wenn mich jemand fragen würde, welche Küche mir am besten schmeckt, dann wäre die Griechische auf jeden Fall ganz ganz vorne mit dabei. Meist verbinden wir griechisches Essen einfach nur mit Gyros und Co. Dabei gibt es auch viele Gemüse- und Fischgerichte die man in Griechenland essen kann und nicht zu vergessen - der leckere Fetakäse. Fetakäse ist soetwas was ich zur Zeit echt jeden Tag essen könnte. Entweder aus dem Ofen mit Peperoni und Tomate gebacken oder gewürfelt zum Salat. Feta geht einfach immer. Diese Woche habe ich mir zum Abendessen diese schnelle und mega leckere Fetacreme gemacht. Dazu etwas Peperonibaguette. Fertig.


Zutaten für 3-4 Portionen:
170 g Feta
100 g Schmand
100 g Frischkäse
2-3 Knoblauchzehen
1 halbe rote Paprika
5 EL Milch oder Sahne
3 EL Sesam
30 g Pinienkerne
Salz
Paprika edelsüß, Cayennepfeffer
Basilikum zur Dekoration
 

wie es geht:
Den Feta in kleine Würfel schneiden, nach Bedarf mit einer Gabel etwas zerdrücken (je nachdem wie stückig eure Creme sein soll) und zusammen mit Schmand, Frischkäse und Milch in eine Schüssel geben und glatt rühren.

Die halbe Paprika putzen, waschen, in kleine Würfel schneiden und unter die Fetacreme mischen. 
Die Knoblauchzehen schälen, pressen und ebenfalls zugeben. 

In einer Pfanne die Pinienkerne und den Sesam goldbraun anrösten. Die Hälfte der Kerne unter die Fetacreme rühren. Den Rest zum Anrichten beiseite stellen. 

Die Fetacreme nun mit Salz, Cayenne-Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. 

Zum Anrichten die Fetacreme in Schälchen füllen, mit Basilikum und gerösteten Kernen garnieren. Dazu nach Belieben frisches Baguette oder Gemüsesticks anbieten. 



Mit leckeren Grüßen,
Weiterlesen »

1. Juni 2019

fürs Büro: Linsensalat mit Apfel und roter Bete

Ab und an fotografiere ich -sich lecker anhörende Rezepte- mit meinem Handy ab - darunter das Rezept für einen einfachen Linsensalat (Quellenlink: tegut). Ich habe das Ganze dann noch ein wenig nach meinem Geschmack abgewandelt (Salami raus, Apfel rein - im Moment versuche ich bewusst weniger 🐷 zu essen). Den Linsensalat habe ich nach der Zubereitung in Einmachgläser gefüllt und als Mittagessen mit ins Büro genommen.

Linsen - Was ist drin:
  • eine gute Portion Eiweiß 
  • Eisen für die Blutbildung & Magnesium für die Nerven (besonders wichtig am Arbeitsplatz ;))
  • Ballaststoffe für die Darmgesundheit 
  • wer ungeschälte Linsen-Varianten nicht gut verträgt, kann für ein bessere Bekömmlichkeit einmal geschälte Linsen (rote oder gelbe Linsen) ausprobieren  



Zutaten für 2-3 Portionen:
100 g Berglinsen
450 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
1 Möhre
1 Stange Sellerie
2 rote Bete-Knollen, vorgegart
1 Apfel
1/2 Bund Petersilie
1/2 Zwiebel 

Dressing:
1 EL Olivenöl
3 EL Kürbsikernöl
5 EL heller Balsamico
2 TL Senf
2 TL Honig oder Agavendicksaft
Salz, Pfeffer


wie es geht:
Die Möhre schälen und klein würfeln. 
Die Linsen gründlich in einem Sieb abspülen. 
Dann in 450 ml Gemüsebrühe gemeinsam mit dem Lorbeerblatt zum kochen bringen und für ca. 20 Minuten weich kochen. 
(Auf meiner Berglinsen-Packung steht 30 Min. kochen lassen - da hätte ich aber Linsenbrei gehabt - bei mir waren die Linsen nach 20 Minuten zart und weich gekocht.😅)
In den letzten 3-4 Minuten der Garzeit die Möhrenwürfel zu den Linsen dazugeben, damit sie ganz kurz mitgaren können.

In der Zwischenzeit den Stangensellerie waschen, putzen und in kleine, feine Stücke schneiden (ca. 3-4mm dick). Die rote Bete-Knollen klein würfeln, ebenso den Apfel. 
Die Petersilie grob hacken. 
Die Zwiebel putzen und fein hacken.

Die gegarte Linsen-Möhren-Mischung in einem Sieb abtropfen lassen, dann in eine Schüssel geben und mit Sellerie, Apfel, Zwiebel, rote Bete und Petersilie vermengen.

Nun noch alle Dressingzutaten miteinander verrühren, abschmecken und unter den Linsensalat rühren. 



Mit sonnigen Grüßen,
Weiterlesen »

28. Mai 2019

weil ich dich liebe / zur Diamantenhochzeit: Zebrakuchen mit weißem Schokoguss, Rosenblüten und Beeren

Ich hab es schon wieder getan.. ich hab wieder gebacken.. diesmal auf Wunsch der Omi meines Freundes. 
Für ihre Diamantenhochzeit hat sie sich einen hübsch dekorierten Kuchen von mir gewünscht. 
Also ein ganz besonderer Anlass, wer kann heutzutage schon von sich behaupten, dass er 60 Jahre mit seinem Partner verheiratet ist. 
Ich habe bei dem Kuchen wieder safe gespielt und wieder meinen soliden Marmorkuchen gebacken, dabei hab ich den hellen und dunklen Teig diesmal abwechselnd, löffelweise in die Kastenform gegeben - so dass am Ende ein Zebrakuchen dabei herauskommt (danke liebe I. für den genialen Tipp. :*)

  ❤ ❤ ❤
Für die Deko habe ich versucht das Thema Liebe entsprechend umzusetzen. 
Meine liebe (und v.a. auch backbegeisterte) Freundin I. war außerdem so lieb für den Kuchen 3 rote Marzipanrosen herzustellen. 
❤ ❤ ❤

 Hier nun das Endergebnis:


Zutaten:
250 g weiche Butter, plus etwas mehr zum Einfetten der Backform
60 g Zartbitter- oder Vollmilchschokolade
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL brauner Rum
100 g Rohrohr-Zucker
 1 Päckchen Vanillezucker
3 Eier
1 Banane
60 g gemahlene Mandeln oder Haselnusskerne
2 EL Milch

Glasur und Deko:
200 g weiße Schokolade
8 Erdbeeren
1 Hand voll Blaubeeren
3 Marzipanrosen
8-10 Schokoherzen
2-3 EL getrocknete (essbare) Rosenblüten



wie es geht:
Den Backofen heizt ihr auf 180 Grad vor.
Eine Kastenform mit Butter einfetten.

Für den hellen Teig:
Mehl und Backpulver in die Schüssel sieben. Zucker, Vanillezucker und gemahlene Nüsse dazugeben. Butter in einem Topf schmelzen und dazu geben. Außerdem nach und nach die Eier, eine zerdrückte Banane, Rum und Milch zufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. (Das macht ihr am besten mit einem Handrührgerät.)

Für den dunklen Teig:
Schokolade grob hacken, in eine hitzebeständige Schüssel geben und im Wasserbad schmelzen lassen.
(Wasser in einem Topf leicht köcheln lassen, die Schüssel in das Wasserbad setzen. Den Herd ausschalten (Temperatur sollte nicht zu hoch sein, sonst kann die Schokolade gerinnen) und die Schokolade schmelzen lassen, dabei immer mal wieder umrühren.)
Wenn die Schokolade schön flüssig ist, nehmt ihr sie vom Herd und rührt sie unter 1/2 Teig.

Zunächst 1-2 EL hellen Teig in die Mitte der Kastenform geben. 
Jeweils direkt darauf 1-2 EL dunklen Teig geben. 
Auf diese Weise hellen und dunklen Teig immer abwechselnd direkt übereinander einfüllen..
Die Oberfläche des Teiges nochmal mit einem Löffel glatt streichen und das Ganze nun für ca. 50-60 Minuten im Ofen backen.
Nach der Hälfte der Backzeit  habe ich die Kuchenform mit Alufolie bedeckt, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird oder gar verbrennt.
Der Kuchen ist fertig, wenn ein in die Mitte gesteckter Holzspieß sauber bleibt. Den Kuchen in der Form noch 5 Minuten auskühlen lassen, dann könnt ihr ihn auf einen Teller/ Tablett stürzen und komplett auskühlen lassen.

Dekoration:
Zum Schluss für die Glasur die Schokolade grob hacken und in eine hitzebeständige Schüssel geben. Das Ganze nun im Wasserbad schmelzen lassen. Die Glasur über den Kuchen laufen lassen. Nun schnell (bevor die Schokolade fest wird) den Kuchen mit Erdbeerhälften, Blaubeeren, Marzipanrosen, Rosenblüten und Schokoherzen dekorieren und bis zum Servieren möglichst kühl stellen.


Mit herzlichen Grüßen,


Weiterlesen »

24. Mai 2019

very british: sweet and easy Chocolate-Scones

Dieses Rezept möchte ich schon so lange aktualisieren. 
Und nach dem Gartenfest mit dem Thema "English Gardening" bietet sich hier ein britisches Rezept nur so an.



 Am Scones Backen gefällt mir besonders gut: 
dass das Rezept super einfach ist und dass es so schnell geht (die Backzeit beträgt gerade mal 10 Minuten) uuuuund der Teig muss nicht mal mit dem Nudelholz ausgerollt werden - einfach alles mit den Händen zügig zu einem Teig verkneten und fertig. 
Einen Cheat hab ich jedoch genutzt - nämlich den Teig mit einem Weinglas zu Kreisen ausgestochen - so dass ich schöne gleichmäßig aussehende Scones habe. 

Richtig genial schmecken die Teilchen bestrichen mit Frischkäse und Himbeermarmelade

P.S. Scones gehen aber auch herzhaft - dafür den Teig einfach statt Zucker mit Kräutern und Gewürzen abschmecken und Schinken oder Käse unterkneten.




für ca. 16 Stück braucht man:
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
90 g kalte Butter
8 EL Zucker
75 g Schokotröpfchen
1 Ei
100 ml Milch

wie es geht:
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Das Backblech mit Backpapier auslegen.
Das Mehl und das Backpulver in eine große Schüssel sieben.
Die Butter in kleine Flöckchen schneiden, zum Mehl geben und das Ganze mit den Händen zu Krümeln verreiben.

Zucker und Schokotröpfchen unter das Mehl mengen, nun kommt das Ei dazu.
Das Ganze nun solange durchkneten, bis ein weicher Teigkloß entsteht – dabei die Milch nach und nach dazu gießen.

Den geschmeidigen Teigkloß auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zweifingerdick flachdrücken (wenn man mag, kann man das auch mit einem Nudelholz erledigen).
Wichtig ist einfach, dass der Teig nicht dünn ausgerollt wird - sonst habt ihr am Ende keine bergig, luftigen Scones sondern Ufo´s. :-)
Aus dem flachgedrückten Teig nun mit Hilfe eines Weinglases (eines der wichtigsten Küchengeräte - sollte in keinem Haushalt fehlen) insgesamt 16 Teile ausstechen (Teig dabei wie beim Plätzchen backen immer wieder kurz zusammen kneten, bis kein Teig mehr übrig ist).

Die Scones werden jetzt auf das Backblech gelegt und mit etwas Milch bepinselt. Zwischen den Scones solltet ihr etwas Abstand lassen, da die Süßen beim Backen noch aufgehen.

Die Scones im Ofen auf der mittleren Schiene bei 200 Grad (Umluft) für ca. 10-12 Minuten goldbraun backen. Zum Servieren könnt ihr sie in der Mitte teilen und mit Frischkäse und Marmelade bestrichen, verspeisen.



let the good times roll,
Weiterlesen »