16. Juni 2020

frisch vom Balkon - dreierlei selbstgemachte Kräuteröle

Auf unserem Balkon haben seit einigen Wochen endlich ein paar Gemüsepflanzen und Kräuter ihren Platz gefunden. Wir haben uns für Salbei, Majoran und Oregano entschieden. Außerdem sind auch noch Schnittlauch, Kapuzinerkresse, Liebstöckel und Petersilie dazu gekommen. Beim Gemüse probieren wir uns aktuell an Tomaten, Chilis, Gurken und Feldsalat. Unsere Chilis sind auch schon reif aber so dermaßen höllenscharf dass wir sie nur in ganz kleinen Mengen verwerden können. Da wir überlegt haben, wie wir die feurigen Chilischoten noch verwenden können, sind wir auf die Idee gekommen Chiliöl daraus zu machen und als wir so am werkeln und mixen waren, sind dann auch gleich noch einige Balkonkräuter in der Flasche gelandet.

Die Kräuter- und Chiliöle sind super schnell gemacht und eignen sich prima als kleines Geschenk oder Mitbringsel für eure Lieben oder auch einfach als hübsche, mediterrane Küchendeko.

mediterranes Kräuteröl

Zutaten für 250 ml mediterranes Kräuteröl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
2-3 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Oregano
250 ml Olivenöl (oder Rapsöl oder Sonnenblumenöl)
Bei der Ölauswahl entscheidet ihr am besten nach eurem eigenen Geschmack.
Das Öl selbst sollte jedoch nicht zu geschmacksintensiv sein, damit die Kräuteraromen später auch gut zur Geltung kommen können. Knoblauch ist optional und kann weggelassen werden.

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Knoblauchzehen schälen und in einer Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten.
Den gebratenen Knoblauch in die saubere, trockene Bügelflaschen geben.
Nun den Rosmarinzweig und die Oreganozweige in die Bügelflasche stecken.
Auch die Kräuter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Kräuterzweige vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für alle mediterranen Gerichte sowie Salate, Grillgemüse und Grillkäse.



Zutaten für 250 ml würziges "Maggi"-Öl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
4 Zweige Liebstöckel
250 ml Raps- oder Sonnenblumenöl

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Liebstöckelzweige in die Bügelflasche stecken.
Die Liebstöckelblätter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Zweige/Blätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für Suppen und Kartoffelgerichte.


Zutaten für 250 ml erfrischendes Salatöl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
Schale 1/2 Bio Zitrone
Schale 1 Bio Limette
5-6 Salbeiblätter
250 ml Olivenöl (oder Raps- oder Sonnenblumenöl)

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Zitrusfrüchte sauber schälen, das heißt ohne "weiße Haut" denn die lässt das Öl sonst zu bitter werden und in die Bügelflasche geben.
Nun die Salbeiblätter in die Bügelflasche stecken.
Die Salbeiblätter sollten nicht nass sein (z.B. vom gießen), sonst kann sich Schimmel in der Ölflasche bilden. Deshalb bei Bedarf vorher gründlich trocken tupfen.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Zitrusschalen und Salbeiblätter vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für Salate und Fischgerichte.



Zutaten für 250 ml (wirklich) feuriges Chiliöl:
Bügelflasche mit 250 ml Fassungsvermögen
1 rote Chilischote
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe
250 ml Olivenöl (oder Rapsöl oder Sonnenblumenöl)

wie es geht:
Bügelflasche mit heißem Wasser ausspülen und dann vollständig trocknen lassen. (Diesen Schritt erledigt ihr am besten am Vortag.)
Die Knoblauchzehe schälen und in einer Pfanne in etwas Öl rundherum anbraten. Ebenso die Chilischote in einer Pfanne rundherum anbraten, danach rundherum mit einem Messer einstechen (so kann später das Öl in die Chilischote hineingelangen - somit wird verhindert, dass die Schote in der Ölflasche oben schwimmt und dann zu schimmeln droht. Außerdem verbreitet sich so das Chiliaroma besser.
Den gebratenen Knoblauch und die Chilischote in die saubere, trockene Bügelflaschen geben.
Nun den Rosmarinzweig in die Bügelflasche stecken.
Das Ganze nun mit dem Öl auffüllen (wir haben das mit Hilfe eines Trichters gemacht, das ging gut von der Hand). Dabei darauf achten, dass die Chili und der Rosmarinzweig vollständig mit Öl bedeckt sind.
Die Flasche gut verschließen und nun einmal kurz durchschütteln, damit sich alles schön verteilt.

Dieses Öl verwenden wir für alle Gerichte die ordentlich Wumms vertragen ;)

 
Alle Öle nach dem Abfüllen in die Bügelflaschen fest verschließen und einem dunklen Ort 2-3 Wochen durchziehen lassen. Die Öle sind ab dem Tag der Herstellung circa ein halbes Jahr haltbar. Nach dem Öffnen sollte das Öl ggf umgefüllt werden, denn sobald die Kräuterzweige Sauerstoff bekommen und nicht mehr mit Öl bedeckt sind, kann sich Schimmel bilden.

würziges "Maggi"-Öl



 mit frischen Grüßen,


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1. Juni 2020

orientalischer Lieblings-Reis mit Mandeln und Rosinen

Huhu ihr Lieben! Ich wünsche Euch allen schöne Pfingsten. Wir haben heute wieder herrliches Wetter und genießen die Sonne - und natürlich auch gutes Essen. 😋💕
Nach Jul´s erfolgreicher Naan-Brot Bäckerei habe ich mich zum ersten Mal an einem orientalischen Reis probiert - mit Mandeln und Rosinen. Das liebe ich einfach. Für einen aromatischen Duft wie bei 1001 Nacht sorgen Zimt, Nelken, Kardamom und natürlich Safran. Keine großen Worte, einfach schnuppern, schmecken und genießen.



Zutaten für 4 Portionen:
1 kleine Prise Safranfäden
250 g Basmatireis
1-2 EL Ghee oder Butterschmalz
1 Zimtstange
6 grüne Kardamomkapseln, zerdrückt
6 Gewürznelken
75 g Mandelstifte, angeröstet
75 g Rosinen
1 EL Salz
1 Karotte, fein gerieben
2 EL gehackte Korianderblätter



wie es geht:
 Die Safranfäden in 3 EL heißem Wasser einweichen und beiseite stellen. Den Reis in einem Sieb unter kaltem Wasser so lange waschen, bis das Wasser klar bleibt. 

Ghee / Butterschmalz in einem Topf erhitzen, Zimtstange, Kardamom und Nelken darin bei mittlerer Hitze 1 Minute sanft anrösten bis sie zu duften beginnen. Rosinen, Mandeln und Reis dazugeben und unter Rühren leicht anbraten, bis die Reiskörner glasig sind. 500 ml Wasser und das Salz dazugeben und alles zum Kochen bringen. Den Reis zugedeckt bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Temperatur vollständig zurück nehmen, das Safranwasser und die geriebene Karotte unter den gekochten Reis mischen und das Ganze bei geschlossenem Deckel noch für weiter 5 Minuten ziehen lassen. Zum Servieren den Reis mit frisch gehackten Korianderblättern bestreuen. 




mit Sonne im Herzen,


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7. Mai 2020

Julians Naan-Brot mit Knoblauchbutter

Eine Gemeinsamkeit die mich und meinen Partner verbindet, ist unser Hang zu gutem indischen Essen. Wir warten schon sehnsüchtig darauf, dass unser Lieblingsinder wieder öffnen darf. Bis dahin überbrücken wir die Wartezeit mit dem Abholservice. 
Zusätzlich hat sich mein Liebster in der vergangenen Woche mal an einem selbstgemachten Naanbrot mit Knoblauchbutter versucht. Der warme, knoblauch-buttrige Duft und dazu noch das luftige, leicht knusprige Naanbrot sind schon ein echter Kracher. Und ich finde mit seinem Ergebnis muss er sich überhaupt nicht verstecken, so dass sein Rezept hier bei Kulinarikus einziehen darf. :-)
Die kleine Minischale mit Joghurtdip am Rande des Bildes durfte ich freundlicherweise noch beisteuern. :-)





Zutaten für 6-7 Naan-Brote
250 g Weizenmehl Type 405
1/2 Päckchen Trockenhefe
50 ml Wasser
1/2 TL Zucker
1 TL Salz
150 g Naturjoghurt mit 10 % Fett 
1/2 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
1 gute Prise Koriander (gemahlen)
Bratöl oder Ghee (indisches Butterschmalz) zum Ausbacken der Naan-Brote

 für die Knoblauchbutter:
50 g Butter
2 Knoblauchzehen
1 Prise Salz 

zum Servieren:
1 EL fein gehackte, glatte Petersilie oder Koriander
1 EL Sesam


wie es geht:
 Das Mehl in eine Schüssel sieben und in der Mitte eine Mulde bilden. 
In die Mulde Trockenhefe, Salz, Kreuzkümmel, Koriander und Zucker geben. 
Jetzt das Wasser dazugießen und alles zu einem krümeligen Vorteig verrühren. 
(Hinweis: Der Vorteig ist noch keine glatte / einheitliche Masse!) 
 Das Ganze für 15 Minuten abgedeckt ruhen lassen, dann den Joghurt hinzugeben. 
Jetzt den Teig mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche gut verkneten, bis eine schöne Teigkugeln entsteht. Bei Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser zufügen.
 Die fertige Teigkugel an einem warmen Ort, ohne Zugluft, abgedeckt für eine Stunde gehen lassen. 
Nach der Gehzeit den Teig nochmals durchkneten, anschließend 6 bis 7 Teigportionen abtrennen und diese mit einem Nudelholz zu ca. 5 mm dicken Fladen ausrollen. 

In einer schweren Pfanne etwas Bratöl oder Ghee erhitzen. Die ausgerollten Fladen darin von beider Seite ausbacken bis sie eine goldgelbe Farbe bekommen. 

Für die Knoblauchbutter zuerst die Butter schmelzen, dann fein gehackten bzw. gepressten Knoblauch und Salz zugeben und die fertig gebackenen Fladen gleichmäßig mit der Knoblauchbutter bestreichen. 

Zum Anrichten die Naan-Brote mit frisch gehackter Petersilie oder Koriander und etwas Sesam servieren. Dazu passt ein kühlender Dip aus Naturjoghurt, Petersilie und klein gehackten Cherrytomaten. 





Steht ihr auch so auf indisches Essen?

Mit buttrig-krossen Grüßen,



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17. April 2020

Blumenkohlrösti mit Kräuterdip

Meine lieben Leser, ich hoffe ihr hattet, im Rahmen der gegebenen Umstände, ein paar schöne Ostertage im kleinen Kreis? Wir haben über Ostern so unglaublich viel gegessen 🙈 und dadurch, dass man die ganze Zeit zu Hause ist, setzt es natürlich gleich an... 4 kg hab ich mehr drauf.. 😅 holla die Waldfee.. Deshalb haben wir zu Hause den Deal, dass ab jetzt nur ein mal pro Tag warm gegessen wird und es wieder mehr Frischkost und Salate gibt. So hab ich gleich mal die Gelegenheit genutzt um das Rezept für die Blumenkohlrösti auszuprobieren. Zusammen mit einem leckeren Kräuterdip & Salat wird daraus ein leichtes Abendessen. 



Zutaten für 4 Portionen
600 g Blumenkohl-Röschen (TK)
etwas Salz
3 Eier
8 EL Mehl
frisch gemahlener Pfeffer
Salz
Paprikapulver
1 rote Paprikaschote
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL fein gehackte Petersilie und ein EL Schnittlauch
80 g fein geriebener Parmesan
Bratöl

Für den Dip:
1 Becher Joghurt
1 Becher saure Sahne
1 Knoblauchzehe
1-2 Frühlingszwiebeln
frische Kräuter wie Petersilie, Dill, Schnittlauch
Salz
frisch gemahlener Pfeffer
ein Spritzer Zitronensaft



wie es geht: 
Die Blumenkohlröschen aus der Packung nehmen und in einem Sieb auftauen lassen.
Die aufgetauten Blumenkohlröschen in gesalzenem Wasser leicht bissfest kochen, dann gut abtropfen lassen und anschließend mit einem scharfen Messer fein hacken.

Außerdem die Paprikaschoten waschen, putzen und in feine Würfel schneiden. Ebenso die rote Zwiebel fein hacken und den Knoblauch pressen.
Alles zum gehackten Blumenkohl geben.

Nun den geriebenen Parmensan, gehackte Kräuter, Eier und Mehl zur Blumenkohl-Gemüsemischung geben und alles gut miteinander vermengen. Die Masse nun mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver kräftig abschmecken.

In einer schweren Pfanne das Bratöl erhitzen. Blumenkohlmasse mit Hilfe eines Esslöffels in die heiße Pfanne geben, etwas glatt streichen und so ca. 12 Küchlein ausbacken, bis sie von beiden Seiten goldbraun gebraten sind.

Für den Dip: Joghurt und saure Sahne miteinander glatt rühren und anschließend mit Knoblauch, in Ringe geschnittener Frühlingszwiebel, frischen gehackten Kräutern, Salz, Pfeffer und einem Spritzer Zitrone abschmecken.

Die Blumenkohlrösti zusammen mit dem Kräuterdip servieren.




heute mit leichten Grüßen,

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13. April 2020

nicht nur was für die Kleinen: Knusperhühnchen aus dem Ofen

Ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet soweit möglich ein paar schöne Ostertage. Mir fällt bald die Decke auf den Kopf. Zu Hause ist mittlerweile jeder letzte Winkel geputzt und ich habe sogar in meiner Verzweiflung den Keller aufgeräumt. Aber ich will auch kein mimimimi machen. Ist ja auch Jammern auf höchstem Niveau. Aber es hat auch sein Gutes - ich hab wieder mehr Zeit für Rezepte. 
Das Knusperhühnchen hab ich schon ganz ganz oft an der Arbeit mit meinen Patienten zusammen gemacht und es kommt immer super an. 
Das Schöne an dem Rezept:
  • es ist kinderleicht
  • es geht super schnell
  • ihr spart Öl / Fett - da es im Ofen zubereitet wird


Zutaten für 2 Personen:
2 Hähnchenbrustfilets
ca. 5 EL Mehl
2 Eier
ca. 150 g ungesüßte Cornflakes
 Salz, Pfeffer und Paprikapulver

Außerdem:
Backblech und Backpapier



wie es geht:
Drei tiefe Teller zur Hand nehmen.
In den ersten Teller kommt das Mehl.
Im zweiten Teller die beiden Eier verquirlen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen.
Der dritte Teller wird mit den Cornflakes gefüllt - diese dazu mit den Händen oder einem Nudelholz fein zerbröseln.
Jetzt haben wir unsere Panierstraße schon mal vorbereitet. 

Als nächstes ein Backblech mit Backpapier auslegen und neben die Panierstraße legen. 
Den Backofen schon mal auf Umluft 180 Grad vorheizen.

Nun die Hähnchenbrüste in mundgerechte (nuggetgroße) Stücke schneiden. 
(In vielen Rezepten steht, dass die Hähnchenbrust vor der Zubereitung abgewaschen werden sollte. Das ist leider ein weit verbreiteter Mythos - denn Keime lassen sich nicht durch waschen vom Hähnchen wegspülen. Im schlimmsten Fall werden die Keime durch Wasserspritzer eher noch auf der Küchenfläche verteilt. Hier auch nochmal zum nachlesen: hier klicken)

Die Hähnchennuggets zuerst in Mehl, dann in gewürztem Ei und abschließend in der Cornflakespanade wälzen. 
Die fertigen Nuggets auf das Backblech legen und für 15 Minuten in den Ofen schieben. 
Nach 15 Minuten am besten einen Nugget in der Mitte zerteilen, um zu schauen ob sie gar sind.




Mit knusprigen Knuspergrüßen,
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4. April 2020

Ostereiermuffins mit Schokobons

Ich finde es sehr schwierig im Moment die passenden Worte zu finden. Die Zeiten sind nicht leicht, keiner weiß wie lange die Situation noch andauern wird - aber ich möchte trotzdem ein bisschen positive Energie zu Euch schicken. Denn gerade jetzt ist es wichtig auch die schönen Seiten des Lebens zu sehen und wertzuschätzen. Ostern steht vor der Tür und somit auch Zeit um gemeinsam Ostereier zu färben, die Wohnung mit passender Deko aufzuhübschen und vielleicht auch das ein oder andere Ostergebäck auszuprobieren. 
Ich hatte schon eine Ewigkeit die Ostereiermuffins auf meinem Zettel. Die ursprüngliche Idee stammt von meiner lieben Bloggerkollegin Laura und ihrem Blog try-try-try (gerne reinklichen). Ich habe jedoch den Schokoteig etwas anders gestaltet. Besonders toll gefällt mir an dem Rezept die Käsekuchencreme, da mir "normale" Muffins meist zu trocken sind. Im Ofen sind die Muffins wunderbar aufgegangen und das Dekorieren mit den leckeren Schokobons hat mir besonderen Spaß gemacht. Eventuell hat es dabei das ein oder andere Schokobon auch nicht mehr auf den Muffin geschafft... 😜



Zutaten für 8 Stück:
Für den Schokoteig:
100 g weiche Butter
200 g Zucker
3 EL Backkakao
150 g Weizenmehl
2 gehäufte TL Backpulver 
1 Ei
ein guter Schuss Milch (ca. 100 ml) 

Für die Käsekuchencreme:
2 Eier
100 g Zucker
50 g Butter
250 g Quark
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Päckchen Vanillezucker

Für das Frosting:
100 g Frischkäse (natur)
100 g Butter
50 g Puderzucker
8 TL gehackte Haselnüsse
eine Tüte Kinder Schoko-Bons



wie es geht: 
Den Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen.
Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auslegen (8 Stück).

Für den Schokoteig zuerst die weiche Butter mit dem Zucker verrühren. Dann das Ei zugeben und schaumig hell schlagen. Im nächsten Schritt Kakao, Mehl und Backpulver zufügen und alles mit dem Handrührgerät gut unterarbeiten. Zum Schluss nach und nach die Milch zugießen, bis ein glatter Schokoteig entsteht (--> Konsistenz in etwa wie Nuss-Nougat-Creme). Auf jede Muffinform nun einen Esslöffel Schokoteig verteilen. Den restlichen Schokoteig beiseite stellen (--> brauchen wir später noch)

Jetzt ist die Käsekuchencreme an der Reihe. Dafür die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann die Butter zufügen, ebenso den Quark, das Vanillepuddingpulver und den Vanillezucker.
Die Käsekuchencreme nun in die Muffinförmchen gießen (dabei noch ca. 1 cm bis zum Rand frei lassen, da die Muffins ja noch aufgehen beim Backen und sonst alles ggf. überläuft 😅).

Jetzt brauchen wir wieder den Schokoteig - pro Muffinform einen Esslöffel davon auf die Käsekuchencreme geben.

Nun sind die Muffins bereit für den Ofen. Die Backzeit beträgt etwa 25 Minuten; danach auskühlen lassen. 

Für das Frosting werden weiche Butter, Puderzucker und Frischkäse zu einer glatten Creme verrührt. 
Die Muffins nun gleichmäßig damit bestreichen (Die Pro´s unter Euch können natürlich auch mit einer Spritztülle arbeiten). 

Jetzt gehts noch ans Dekorieren. 
Dafür den Boden der Schokobons abschneiden, damit sie einen besseren Stand haben. Oder die Schokobons halbieren und auf die Creme setzen - experimentiert einfach ein bisschen herum, was Euch am besten gefällt. Zum Schluss noch ein paar gehackte Haselnüsse drüber streuen und fertig sind eure Ostermuffins. Bon appetit. 


Ich wünsche Euch allen, trotz der immernoch schwierigen Situation, eine schöne Osterzeit.

Machen wir das Beste daraus,


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29. März 2020

5 Minuten saftig-schokoladige Bananenkekse ohne Zuckerzusatz - wir bleiben zu Hause

Haaaach.. heute bin ich tatsächlich etwas schwermütig, ich war schon wieder viel zu lange nicht hier. Aber es erfüllt mich jedes Mal wieder mit Stolz zu sehen, dass mein Blog nach wie vor von Euch besucht wird. Das ihr Rezepte ausprobiert, das ihr mir schreibt. Das gibt mir immer wieder den Mut neben meinem stressigen Alltag mich doch immer mal wieder auf den A**** zu setzen und hier meine Lieblingsrezepte wie einen kleinen Schatz aufzubewahren und mit Euch zu teilen. 

Aktuell tobt draußen noch das Virus und die aktuelle Hauptmessage ist "Wir bleiben zu Hause". Gut so. Denn nur so kann die weitere Ausbreitung von diesem unsichtbaren kleinen "Tunichtgut" verhindert werden. 

Also nutzen wir die Zeit gemeinsam, um vielleicht auch mal wieder ein neues Rezept zu testen oder uns generell am Backen oder Kochen auszuprobieren. Ganz leicht gelingen erste Backversuche mit diesem Rezept - denn ihr braucht nur wenige, handelsübliche Zutaten und die Kekse sind dazu noch ratzfatz fertig. 

Ich hoffe es gefällt Euch und ich wünsche Euch ganz viel Spaß beim Nachbacken.



Zutaten für 12 Stück
2 reife Bananen
 (sie sollten schon kleine schwarze Pünktchen haben)

100 g Flocken deiner Wahl
 (z.B. Haferflocken, Erdmandelflocken, Dinkelflocken etc.)

50 g gehackte Kerne oder gehackte Nüsse
(z.B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne) 
(z.B. gehackte Haselnüsse, Walnüsse oder Cashewkerne)
20 g gehackte Schoki oder 1 EL Nußnougatcreme - alternativ 20 g Rosinen oder Cranberries

eignet sich auch als kleine Geschenkidee oder Stärkung für Zwischendurch, z.B. für die Lieblingskollegin 

wie es geht:
Die Bananen schälen und mit einer Gabel schön zerdrücken, bis sie matschig sind. 

Nun die Flocken und gehackten Kerne/Nüsse eurer Wahl unter die Bananenmasse rühren bis alles schön verteilt ist und ihr einen geschmeidigen Teig habt (ich mache das meist mit den Händen, dann lässt sich alles schön gleichmäßig unterarbeiten). Zum Schluss die gehackte Schokolade oder Trockenfrüchte untermengen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Mit den Händen 12 Kugeln formen, diese leicht platt drücken und auf das Bleck setzen (in etwa so, wie wenn ihr Frikadellen formen würdet - nur in Größe XS :-) )

Die Bananenkekse nun für 15-17 Minuten im Ofen bei 180 Grad Umluft auf der mittleren Schiene goldbraun backen. 
Fertig.



Fühlt euch heute mal nicht gedrückt, sondern mit 2m Abstand geherzt - denn Abstand = Fürsorge.
Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten, da bin ich mir sicher.



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22. September 2019

Feinwerk - Markt für echte Dinge 2019

Eine ganz besondere Einladung erreichte mich vor einigen Tagen. 
FEINWERK - Markt für echte Dinge.  
Das Festival findet jedes Jahr auf Schloss Fasanerie in Eichenzell (bei Fulda) statt. 
Ich kenne die Location bereits von den Gartenfesten und war natürlich total gespannt, was mich auf dem Feinwerk erwartet. Also hab ich mir eine Freundin geschnappt und los.



Bei FEINWERK geht es vor allem um Handwerk und Kreativität - und das in allmöglichen Bereichen. Angefangen bei verschiedensten kulinarischen Leckerbissen (weshalb ich ja vorwiegend auch hier bin) wie Schokolade aus der Confiserie, Honigbier, handgebackenem Brot, griechischen Spezialitäten, Ölen aus eigener Produktion, regionale Metzgerei-Spezialitäten von Schweinen und Rindern aus artgerechter Haltung, verschiedensten gemixten Cocktails, frisch gebackener Kuchen und Crepés, französische Fischspezilitäten, Flammkuchen und Käse, Senfspezialitäten und noch viel mehr. Es war uns gar nicht möglich aufgrund der Vielfalt alles zu kosten. 
Kurzum es ist hier wirklich für jeden was dabei. 

Handwerklich wurde für die Besucher ebenfalls viel geboten - es gab jede Menge Workshops und Mitmachaktionen wie Herbstkränze wickeln, Bogen schießen, Ringe schmieden, Kupferschalen formen, Bücher binden, Jonglage lernen, Zigarren drehen, Bücher binden und und und. 

Die folgenden Bilder geben Euch einen ganz kleinen Einblick. 
Ich kann nur empfehlen - wenn ihr aus der Region kommt, den Markt selbst einmal zu besuchen.



Am Eingang des Schlosses erwartet uns diese gedeckte Tafel. 
There we have the salad.


Wir servieren heute Kopfsalat an Blumenkohl, dazu einen Strauch Tomaten.



Angekommen am ersten Stand - wir sind bei Craftbee. Hier wird Bier mit Honig veredelt. Das Bier bekommt dadurch eine ganz feine, leicht süße Note. Neben dem klassisch Hellem (veredelt mit blumigem Frühlingshonig), wird auch ein bernsteinfarbenes Bier mit Sommerhonig sowie ein Schwarzbier angeboten mit deutlich malzigerem Geschmack.


Weiteres Highlight - die Schokopraline mit Honig-Schwarzbier veredelt. Ich muss ehrlich sagen, ich bin bei Schokolade sehr schnäubisch.. das heißt, mir schmeckt echt nicht jede Sorte. Aber das war sowas von gut. Schöne, dunkle Schokolade aber auch nicht bitter sondern einfach kräftig schokoladig. Die gelben Krümelchen obendrauf sind Blütenpollen-Krokant. Also Schoki geht ab jetzt nicht nur mit Rotwein, sondern auch mit Bier. :-)


Feine Kännchen aus Porzellan.


Edle Muskatreibe aus Porzellan. 



Wir sind am Stand von Mira Möbius - Porzellan- und Produktdesignerin aus meiner Heimat Sachsen. Mira besitzt ein kleines, feines Geschäft in einer alten Seileri in Görlitz - diese hat sie als Schauwerkstatt eingerichtet und bietet dort ihre selbst kreiirten Schätze an. Dazu gehören beispielsweise wunderschöne Ohrstecker oder auch wie im unteren Bild zu sehen kleine Räucherhäuschen und Lichtspiele.
 




Das Gelände rund um das Schloss gefällt mir zu dieser Jahreszeit ganz besonders. Im Obstgarten hängen die Bäume voll mit Äpfeln. Da freuen sich sicher die Amseln.


Und hier freuen wir uns. Denn es gibt was Süüüüüßes. Wir sind am Stand der Confiserie Gmeiner. Das Unternehmen besteht seit 1898 und zählt zu den besten Schokoladengeschäften Europas. Das ist schon eine ordentliche Hausmarke. Wir bekommen leckere schokolierte Mandeln zum probieren. Neben allerlei Fruchtbaisers, Macarons und Florentiner gibt es eine riesen Auswahl an feinen Schokoladenkreationen, so dass man sich kaum für eine entscheiden kann. 



Themenwechsel: jetzt wird es handwerklich und kunstvoll zugleich. Robert Balke stellt kinetische, interaktive Zeichenmaschinen her. Soetwas habe ich vorher noch nie gesehen. Absolut faszinierend und es entstehen wunderschöne Kunstwerke.
Auf dem unteren Bild seht ihr eine der Maschinen im Einsatz.



Von grafischen Kunstwerken zu Naturkunstwerken.




So ein Herbstkranz ist einfach immer was tolles. 






Zeit mal wieder etwas zu probieren. Wir sind bei Pur Pur - die Ölmühle existiert seit 1899. Die Ölsaaten stammen alle aus biologischem Anbau und werden ganz schonend bei unter 37 Grad gepresst - es handelt sich somit um erstklassige Rohkostqualität (damit wird das Öl noch schonender hergestellt als so manches "kaltgepresstes" Olivenöl etc.). 


Auf dem oberen Bild könnt ihr die Leinölpressung beobachten. Im Trichter befinden sich mehrere Kilogramm Leinsamen welche durch die Maschine gepresst werden. Unten tropft das frische Leinöl heraus, Die ausgepressten Samen werden nicht weggeworfen sondern beispielsweise zu Leinmehl weiterverarbeitet. 


Es gab bei Pur Pur bestimmt um die 20 Sorten Öl welche wir probieren durften. Mich hat besonders das Kresseöl überzeugt. Das kann ich mir richtig gut zu Salaten vorstellen, da es diesen klassischen würzig-frischen Kressegeschmack hat. Meine liebe Freundin hat sich das Hanföl ausgesucht. Ein richtig guter omega-3 Lieferant.



Bei soulbottles gibt es plastikfreie, klimaneutral produzierte Trinkflaschen in unterschiedlichen Designs. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und spendet für jede verkaufte Flaschen einen Euro an Trinkwasserprojekte. 




Erdmännchen! :-) bei so einer hübschen Karte müssen wir sofort Lachen. Wir sind bei formes - einem weiteren Berliner Unternehmen - hier werden aus faltbarem Holz, recycelter Baumwolle und Papier besondere Grußkarten hergestellt. Die feinen Muster werden per Laser aus den Karten geschnitten.


 

Wir befinden uns auf den Weg zu den alten Mauerwerken. 
Am Wegesrand ein feiner Quittenbaum.







Bei verkorxst werden aus Kork beispielsweise Uhren und Sonnenbrillen hergestellt. Kork zählt zu den nachwachsenden Naturmaterialien und ist daher nachhaltig. Aufgrund des weichen Materials fühlt es sich gut auf der Haut an und aufgrund der verschiedenen Maserungern wird jedes Stück zum Unikat.






Angekommen bei der Schlitzer Destillerie. Hier gibt es eine neue Gin-Sorte - Tonki-Kong ist veredelt mit Tonkabohne und Pfeffer. Gefällt uns. Wer mehr über die Schlitzer Destillerie und ihre Produkte (neben Gin werden auch Whiskey, Liköre und weitere Spirituosen hergestellt) erfahren möchte, der klickt einfach hier


Weitere Gin-Kreation - diesmal in Kombi mit Apfel. Der Bembelgin aus Hessen wird natürlich im Bembel angeboten.



Frau Herold, die Inhaberin des Unternehmens "Sinnesrauschen" stellt aus Bio-Zutaten Naturseifen, festes Bio-Haarshampoo, feste Deocreme, Körperbutter und viele andere Pflegeprodukte an. Hier bin ich wieder schwach geworden und habe mir eine pflegende Duschseife mitgenommen.



Unser Besuch neigt sich dem Ende zu. Absolutes Pflichtprogramm zum Abschluss für mich: einkaufen bei Oliven Ulli, hier gibt es - na klar - jede Menge Oliven aber auch ein köstliches Tomatenaioli, Fetakäse, Granatapfelcreme, Harissa, Champignons und und und. Ich hab mich reichlich eingedeckt, so dass ich heute Abend ein kleines Tapas-Essen veranstalten kann. :-)



Und was passt besser zu Fetakäse und Oliven - klar, noch ein frisch gebackenes Stück Brot vom Bauernhof Hahner. Hier duftet es sooo gut.




So, ich bin voll bepackt - mit leckerem Honigbier, Öl, Brot, griechischen Spezialitäten und Seife. Deshalb heißt es nun ab nach Hause. Vielen Dank für die vielen tollen Eindrücke, die wir bei den Herstellern sammeln durften. Dazu das bombastisch, fast schon wieder sommerlich-herrliche Wetter. Wir hatten einen fabelhaften Nachmittag. 




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